SOUNDCHECK-TALK Nr.9 mit DANI BISCHOFF

Shownotes

In der neunten Folge von SOUNDCHECK-TALK ist Dani Bischoff zu Gast.
Bluesmusiker, Songwriter und ein Mensch mit Tiefgang.

Dani gewann 2021 mit seinem Album „That’s Where It Comes From“ (eine Soundcheck-Produktion) den Award für das „Best Self Produced Blues Album“. Doch hinter seiner Musik steckt weit mehr als perfekter Sound: Es geht um Geschichten, Erfahrungen, Umwege im Leben und die Frage, warum Musik manchmal mehr Therapie als Unterhaltung ist.

Wir sprechen über seine Kindheit im Zürcher Kreis 5, eine Zeit voller verschiedener Kulturen, Eindrücke und Musik, die ihn bis heute prägen. Und über den Moment, in dem klar wurde: Musik ist nicht einfach ein Hobby. Sie ist sein Weg, das Leben zu verarbeiten.

Dani erzählt offen über seinen Traum vom eigenen Studio, warum dieser Traum anders verlief als erwartet, über Existenzängste, Neuanfänge und weshalb manchmal genau die schwierigen Momente die größten Veränderungen auslösen.

Sehr persönlich wird es, wenn Dani über eine schwere Krankheit spricht, die sein Leben auf den Kopf gestellt hat. Eine Diagnose, die vieles verändert hat: seinen Umgang mit Arbeit, Zeit und sich selbst. Aus einem schwierigen Kapitel entstand eine neue Leichtigkeit und eine der kreativsten Phasen seines Lebens.

Wir reden über seinen Musikclub „Tüüfgang“, den er zusammen mit seiner Frau erschaffen hat: ein Ort für echte Live-Musik, für Künstler, Geschichten und bewusstes Zuhören statt Hintergrundbeschallung.

Zum Abschluss spielen Dani Bischoff und ich seinen Song „It All Comes Easy“ live im Studio.

Ein sehr persönliches Gespräch über Musik, Mut, Zweifel, Veränderung und darüber, seinen eigenen Weg zu gehen.

https://www.danibischoff-music.com

https://tierschutz.com

Transkript anzeigen

00:00:01: Ich bin Musiker und bin gerne Musiker, aber ich kann mit der Musik-Business nichts tun.

00:00:06: Das ist für mich Businesses genau das, was ich sonst mache.

00:00:09: Also ich kann mir das erlauben, weil ich alles anders habe – und ich genieße es auch!

00:00:15: Herzlich willkommen zum Soundchecktag Nummer neun.

00:00:19: Mein heutiger Gast lebt und liebt den Blues.

00:00:24: Er hat eine Wartgune fürs best self produced Bluesalbum im zwanzig einzwanzig Mit dem Namen That's Where It Comes From.

00:00:33: Er setzt sich aktiv für Tiere ein.

00:00:36: Er hat unter anderem auch noch einen Musikclub eröffnet mit dem Namen TÜVGANG und er ist ein Menschenfreund mit TÜvGANG.

00:00:47: Herzlich willkommen, Dani Bischoff!

00:00:49: Ja, schön bin ich da.

00:00:51: Habe ich das richtig gesagt mit dem Blues Award?

00:00:55: Äh ja... Das ist eines der wenigen Awards, die ich gewonnen habe und die ich überhaupt mitgemacht habe, weil du weisst von Wippe-Werbe in der Musik nicht so viel hält.

00:01:03: Mhm.

00:01:04: Aber trotzdem hat es dir eingeschneit im einundzwanzig.

00:01:07: Ein

00:01:09: Album, den wir hier produziert haben.

00:01:11: Ja!

00:01:11: Ich denke auch darum hat's das gewonnen.

00:01:15: Nein, es war ein schönes Album in diesem Sinn.

00:01:19: Deswhere it Comes from heisst ein wenig, woher kommt das?

00:01:21: und es erzählt eine Geschichte wie ich zum Blues kam.

00:01:24: Das ganze Album und von dem her ist es schon wegen diesem im Kontext eigentlich cool dass es diesen Award gegeben hat weil ja man hat viel mit mir zu tun und es hat auch viel mit uns zu tun was wir geschafft haben weil Self-Produced.

00:01:40: Ich kann mich erinnern, dass du relativ viel auf dem Alpen gearbeitet hast.

00:01:44: Deshalb war es eine runde Geschichte und schön.

00:01:46: Und deshalb immer wieder vielleicht?

00:01:48: Ich hoffe

00:01:48: doch!

00:01:49: Sehr schön, sehr schön.

00:01:51: Dani, magst du dich unsere erste Begegnung erinneren?

00:01:54: Ja, mag ich mich gut erinnernen.

00:01:56: Das war eigentlich wie der Freund in mir gefragt hat ... Ich hatte einen traurigen Anlass.

00:02:02: Sie hatte ein sehr krankes Kind.

00:02:07: Es gab einfach einen Wunsch.

00:02:11: Ich habe in meinem Studio etwas zu produzieren, etwas zu machen.

00:02:13: Hat Rap geliebt und sie hat mich gefragt ob ich da jemanden kenne.

00:02:17: Dann sage ich eigentlich nicht, aber das wäre jetzt die Gelegenheit mal der Arbeit zu laufen und mal zu fragen, wie man das realisieren könnte.

00:02:25: Das war ein wunderschöner Tag für mich.

00:02:29: Ja dann hast du dem Kind eigentlich einen Lebenswunsch erfüllt.

00:02:33: Es ist

00:02:33: sehr bewegend gewesen!

00:02:37: Das Strahlen in seinen Augen ist mir geblieben, muss ich sagen.

00:02:42: Nein das war wunderschön und das war auch für uns alle, die dabei waren eigentlich schön zu sehen.

00:02:50: Und ich denke das ist etwas was ich habe herausgezeichnet wie du das angenommen hast, wie du es übernommen hast oder wie du dies geführt hast und wie du da so eine ... ja ich sage jetzt mal, so eine Welt in einem genommen hast Ich denke... Es hat in dieser Masse glücklich gemacht und zu einem Zeitpunkt mit der Krankheit war das ganz wichtig und schön zu sehen.

00:03:14: Ja, dann habe ich irgendwie gefunden, dass es funktioniert.

00:03:17: Das ist ein toller Mensch und hatte jetzt schon den Plan.

00:03:22: Also dann möchte ich dann mal ... Und mit diesem Genen würde ich mal etwas machen!

00:03:26: Da bist du mir in der Räubleibung quasi?

00:03:28: Dann hast du nämlich vier Alben bei mir reduziert.

00:03:31: Ja ja, ganze vier stimmt.

00:03:35: Eigentlich alle, ich sage mal die neuere Ära von meinem Blues hier, habe ich eigentlich bei dir produziert.

00:03:43: Das sind vier Alben mittlerweile, planen wir es fünf zu.

00:03:48: Ich werde da noch darauf eingehen was an diesem Album anders wird sein als an der letzten vier Albe.

00:03:55: wie Danny.

00:03:56: Bin gespannt!

00:03:58: Danny du bist im Kreis V aufgewachsen.

00:04:03: Kreis V war eine turbulente Zeit, in der du dort aufgewachsen bist.

00:04:08: Hat dich das musikalisch prägt?

00:04:13: Ja absolut!

00:04:14: Also Kreis-V war zu dieser Zeit nicht hip, dort zu wohnen.

00:04:19: Man ist auch nicht unbedingt freiwillig, hat man dort gewohnt, sondern man hat da gewohnte, weil man dort aus irgendwelchen Gründen wohnt.

00:04:27: Und es hat mich sehr geprägt.

00:04:30: Ich sage, das ist das Bodenständige, das ich bis heute glaube und immer noch habe.

00:04:36: Es war absolut multikulti.

00:04:37: Wir waren in so einer Hinterhöfe mit, ich weiss nicht, die zwanzig- dreißig Familien.

00:04:43: Es gab nicht viel Schweizer Familie.

00:04:45: Wir hatten immer den Minderheimen.

00:04:48: Das war für mich ganz wichtig.

00:04:50: Es hat mich auch sehr gepregt in meiner politischen Einstellung und meinen gesellschaftlichen ... Das war super, dass es zu leben hat in verschiedenen Welten.

00:05:00: Sehr früher auch ganz andere Musik auf mich hielt und ich dachte okay, das ist ein italienisches Zeug.

00:05:10: Und das hat mich sehr geprägt.

00:05:14: Man denkt immer, jetzt bin ich etwas in Zürich aufgewachsen.

00:05:17: Aber das war ein Dorf der Kreisfeuerung hier zu machen.

00:05:20: Es ist ein Dorffmitte in der Stadt, sag' ich immer.

00:05:22: Das war in den Sechzigern?

00:05:27: Sechszigersiebenziger?

00:05:28: Ja, sechszigersiebenziger, genau.

00:05:30: Das ist für mich eine super Zeit um dort aufzuwachsen.

00:05:34: Es hat mich auch sicher von viel Blödsinn bewahrt... Weil ich habe ein paar Sachen gesehen, die ändern das wenn du den Weg gehst.

00:05:42: Also Drogenalkohol ist natürlich ein Thema gewesen und ich habe von Anfang an gewusst okay also der Weg gehe ich nicht.

00:05:51: Und es war sprägend?

00:05:52: Ja also es ist nicht so dass man sagt ja weil er dort aufgewachsen ist, ist er mehr gefährdet.

00:05:56: Ich behaupte immer du bist weniger gefährdet weil du siehst das Ende vom Weg und überleistet.

00:06:01: dann soll ich das gehen oder nicht?

00:06:03: Das waren vor allem Italiener, wenn du sagst ausländische.

00:06:06: In Spanier oder Griechen?

00:06:07: Ich weiss, ich hatte einen Griech, der war ein unglaublicher Elvis-Fan und er hat mir der allererste Song gelernt auf der Gitarre.

00:06:17: Mein Bruder hat das Lehrerseminar gemacht und dann hat man eine Gitarren gekauft.

00:06:22: So ist es eigentlich entstanden und ich habe ihn ja nicht gebraucht und habe ihn gespielt.

00:06:27: Ein furchtbares Schied, btw!

00:06:30: Und er hat mir dann irgendwie eine Training-Training von Elvis Presley gelernt und blöde wie es gerade im Baaregriff am Anfang ist.

00:06:38: Ist das der Hard Way?

00:06:42: Aber in diesem Fall wurde bei euch die Heimmusik gemacht, oder?

00:06:45: Also

00:06:46: eigentlich vor allem mit meinem Vater.

00:06:47: Mein Vater war so ein Talent, dass er einfach in einem Klavier sitzen konnte und es hat irgendwie getönt.

00:06:53: Nach zehn, zwanzig Jahren hat man gemerkt, also ist ihm das gleich, aber ... Ja, er konnte das irgendwie einfach.

00:07:00: Wir hatten dann ein Klavier daheim, wegen dem Semi-Studium und der Gitarre.

00:07:07: Und sonst hat man nicht so viel Musik gelostet.

00:07:13: Das habe ich für mich entdeckt.

00:07:15: Das war auch mein Ding.

00:07:18: Das hatte mich vor allem abheben können, weil die Musik, die dort ... quasi gemacht worden ist, war halt sehr folgtümlich und klassisch.

00:07:26: Und dann konnte ich nichts mehr ansehen.

00:07:30: Ich bin sehr früh mit ... Was ist das?

00:07:34: Mit den sieben oder acht Jahren habe ich angefangen zu musiklosen und habe gemerkt, dass es mein Ding ist.

00:07:40: Was ist denn für Musik?

00:07:41: Ich hatte einen Lustigen wie es wirklich anfing mit der Beatles.

00:07:44: Das war so das Erste, was ich gefunden habe.

00:07:47: Ja, das hat mich einfach total fasziniert!

00:07:49: Da habe ich alles gelosert und versuchte, die Texte zu verstehen.

00:07:52: Keine Chance gehabt.

00:07:53: Ich habe viel über Beatles gelesen, ich halte den Vortrag in der Schule mit meinem besten Freund anzumachen.

00:08:00: Sie waren auch Beatles-Fang und sind dann wieder zurück auf Italien.

00:08:03: Ich habe heute noch Kontakt mit ihm.

00:08:06: Und wir waren so diejenigen, die nachmittags Schulgeschwänzt haben und das weisse Album gelassen haben.

00:08:14: War

00:08:14: es auch etwas das Album, was dich auf diesen Weg gebracht hat?

00:08:19: zum Selbermusik machen?

00:08:21: Ja ... Die Idee hatte ich früher.

00:08:26: Ich lieb Schlagzeug und habe mit Benini nachdem ich Fussball gespielt habe, gesagt, dass ich gerne Musik mache.

00:08:37: Meine Eltern waren nicht zu kalt um ihr Schlagzeuge zu kaufen oder in die Schlagzeitstunde schicken.

00:08:42: Es war also eine Alternative.

00:08:45: Knabenmusik der Stadt Zürich, Hamburg.

00:08:48: Und ich habe gedacht, ich will Schlagzeug

00:08:49: spielen.".

00:08:49: Ja ja, das ist tipptopp!

00:08:51: Du machst es seit dem ersten Jahr in Hamburg und dann ... Das war alles gratis für die Stadt Zücher.

00:08:58: Wenn du ein halbes Jahr oder so als Dammel bist, kannst du nach einer Schlagzeugstunde nehmen?

00:09:04: Hättest du mir noch Schlagzüge zeigen mit diesem Raum und so?

00:09:07: Dann kannst du jetzt Schlagzeit spielen und Schlagztunde nehmen.

00:09:09: Ich kann dich nie!

00:09:11: im Leben eine Schlagzeigestunde bekommen und ich war einfach drei Jahre Hamburg.

00:09:16: Und bei jedem Hund zu verlochen, der hat schon fast gesagt bis zum sechsten Leuten habe ich in diesem komischen Uniform

00:09:23: ...

00:09:24: Ja, mit diesen Uniformen mit so kurzen Häuschen unter dem Bären.

00:09:30: Ich habe mich immer geschämtert, dass wir keinen anderen Kollegen sehen.

00:09:34: Meine Eltern sind total stolz für mich.

00:09:36: Katastrophe.

00:09:37: Das war eigentlich der Wunsch zu Musik machen.

00:09:40: Aber ich kann es nicht sagen, ein Album speziell ... Ich weiss, wie.

00:09:44: sein Album hat mich sehr beeindruckt.

00:09:47: Weil's einfach auch anders gewesen ist und das war nicht so.

00:09:49: der Love Me Do.

00:09:52: Dort hat es mich angefangen wirklich... Ja, das hat mich extrem beeinflusst aber es waren auch so Alben wie von Pink Floyd.

00:09:59: Mein älter Bruder Pink Floyd geloset und ich habe das natürlich als zweijähriger Katastrophen gefunden.

00:10:05: Wie weit war sie auseinander?

00:10:08: Ja, er war neun Jahre älter.

00:10:11: Er war ziemlich weit weg.

00:10:14: Wenn ich etwas gut finde, was ich los ist, ist es wahrscheinlich nicht ganz so schlecht.

00:10:24: Ich habe dann plötzlich auf das Pinkfleut gekommen und bin völlig in die Trieh gekommen... Das hat mich sehr beeindruckt.

00:10:35: Die frühen Pink Floyd und Sherbert, das habe ich schon sehr speziell gefunden.

00:10:41: Aber es war nicht ein Album.

00:10:43: Es gab ganz verschiedene Gäste.

00:10:44: Es ist auch Deep Purple, Le Zeppelin ... Ich wurde dort sozialisiert in dieser Welt.

00:10:53: Darum merkt man nur bis heute, dass das von mir anspricht.

00:10:58: Irgendwann haben die sieben Jahre ... Sechs, sieben und sieb ist Queen gekommen.

00:11:05: Wo mich auch wahnsinnig beeindruckt hat.

00:11:08: Ich habe sie dreimal live gesehen.

00:11:09: Ich hab sie dann in den Achtzigriern verloren, weil ich dachte, das hätte mir noch nicht mehr gefallen was es gemacht haben.

00:11:13: Und wo die Sünde sind spielgekommen?

00:11:14: Genau.

00:11:15: also alles was ... mit Tasten oder so... Aber aus dieser Welt bin ich eigentlich gekommen.

00:11:21: Das hat mich beidruckt.

00:11:22: Stones klar!

00:11:23: Es waren alles wichtige Sachen.

00:11:26: Da fühlte ich mich heim.

00:11:29: Ich muss sagen, dass ich später.

00:11:32: In den Achtzigerjahren habe ich eigentlich zwei Sachen gemacht.

00:11:36: Ich habe alles noch einmal aufgeräumt, was in den Sechzehn- oder sechzehnten Jahren rausgekommen ist, die ich noch nicht gekannt habe und habe gelassen, weil ich halt keine Petscher-Boys loskönnen konnte.

00:11:44: Also ein bisschen nachzüglich quasi?

00:11:46: Ja, nachzügler!

00:11:47: Und natürlich war ich extrem froh in den AachtzigerJahren, dass es der Prince gab.

00:11:52: Weil das für mich eine von den grössten Heroes ist.

00:11:56: Was gibt es in dieser Musikwelt?

00:11:58: Und was auch schön gewesen ist, ist der Blues wieder raufzukommen Und das war für mich natürlich schlaraffenlang.

00:12:06: Das ist ein TV-Rehwan gekommen und das ist natürlich nach wie vor einer meiner grössten Heroes.

00:12:12: Das war eigentlich die musikalische Welt, in der ich daheim war.

00:12:16: Aber du hast noch nicht aktiv Musik gemacht ausser den Drummeln?

00:12:20: Nach diesen Drummellen, ich sage jetzt mal ... Im Teenager-Leben, im Sechzehn oder siebentzehn, habe ich zu Gitarren gegriffen.

00:12:33: Ich hatte zwei oder drei Chords, damit du das Song schreiben kannst.

00:12:37: Bei mir ging es darum, ein Song zu schreiben und das war eine sehr politische Umgebung natürlich Ende des Seventies, also habe ich einen selbstverständlichen Band mit Zürich-Deutschen Texten geschrieben.

00:12:52: Und ich habe die auch gesungen, weil ich gefunden ist wichtig etwas zu erzählen und wir haben mit den ersten zwei Kurz, in dem ich einigermaßen hergebracht habe und die hintereinander zu spielen, habe ich eigentlich der erste Song geschrieben.

00:13:09: Ganz ordnervolle Songs und Bandgründe mit denen unterwegs war und coole Sachen können machen.

00:13:17: Also eine schöne Konzerte hatte ich natürlich auch in der Zeit.

00:13:20: Wir spielten in den Jugendhäusern selbstverständlich bevor es noch Ajo zäcke hat später eine Ajo Zät.

00:13:28: Das war natürlich nicht

00:13:30: weit.

00:13:30: Nein, es war nicht weit!

00:13:32: Wobei, ich muss sagen, bei dieser Jugendbewegung war ich eigentlich nicht wirklich aktiv dabei.

00:13:38: Ich war vorher aktiv dabei und wir haben schon Jugendhäuser dürfen aufmachen mit Teilen in den Städten bevor das auch aus der EUZ gekommen ist.

00:13:50: Das EUZ selber wurde dann doch so ein wenig gecheckt aus meiner Sicht als Kreisfeufler, weil ich dachte immer ja also ich kann gar niemanden dort hergehen.

00:14:01: Die kommen alle von Zürich berg.

00:14:05: Wir haben immer so im Kreislauf gesagt Ja das sind die Reichen Papi Schawald oder Doktor und sie haben nichts verloren können den Scheiben einzuschlagen.

00:14:14: wir kriegen es nachher vom Polizisten wieder auf der

00:14:17: Grenze.

00:14:20: Es gab einen Demo-Tourismus, der im Wochenende abkostet.

00:14:27: Ja ... Es war auch politisch schwierig.

00:14:31: Ich fand immer, dass es viele Leute gibt, die eigentlich um nichts mehr gehen.

00:14:35: Aus Gewalt und Tragen.

00:14:37: Und mir ging das halt mehr um die Sache.

00:14:41: Die Friedensbewegung kam auf, da bin ich zuvor dabei gewesen.

00:14:45: Das war für mich ganz wichtig.

00:14:48: Musik war auch wichtig, dafür zu brauchen.

00:14:51: Also zum sagen, ich will etwas erzählen und etwas sagen.

00:14:56: Ich wollte die Leute irgendwie anstecken.

00:14:59: Hast du das auch können?

00:15:00: Ja!

00:15:01: Ich denke, ich habe es auch können.

00:15:02: Ich habe in meiner ganzen Schulzeit schon gemacht.

00:15:06: Ich weiss noch ... Die ganze AKW-Bewegung ist mir ganz wichtig gewesen.

00:15:12: Und ich habe viele Veranstaltungen gemacht gespielt, das Konzert gemacht und unter der Prämisse.

00:15:20: Und ja... Das war in diesem Sinn erfolgreich, weil ich mit ihm durchgemerkt habe und durch die reiche Leute.

00:15:28: Und das hat mich auch extrem froh gemacht.

00:15:31: Es war eine coole Zeit.

00:15:35: Politisch auch deshalb ... Ich war ja nicht ganz alleine, ich hatte auch dort meine Vorbilder.

00:15:43: Das war die Zeit von Georg Danzer und Wolfgang Altenberg aus Ludwig Hirsch.

00:15:49: Und bis seit er kam?

00:15:50: Genau!

00:15:54: Das hat einfach passende Zeit.

00:15:57: Irgendwann ist das aber auch für mich etwas draussen gewachsen.

00:16:05: Nur noch politisch und nur noch gesellschaftlich.

00:16:08: Ja, ist wichtig!

00:16:09: Ich finde bis heute vielleicht etwas wichtiger als es in den letzten fünfzehn Jahren war aus meiner Sicht.

00:16:16: Aber ich habe immer die Musik und Texte für mich fünftig und fünftig.

00:16:23: Also ich habe das nie gesagt, wunderschöne Melodie interessiert mir nicht was der Text ist und ungekehrt genauso Und das versuche ich auch immer mit meinen Texts zu machen, bis zum Bluser.

00:16:32: Ich bin nicht so der Bluser, der sagt ... Ich stelle am Morgen drei Haufen und mein Baby hat mich verlassen.

00:16:38: Es ist jetzt nicht so, es gibt mir nichts.

00:16:42: Also versuche, dort immer etwas Geschichten zu erzählen oder ja, auf gesellschaftliche Zustände hinzuweisen.

00:16:50: In diesem Sinn auch meine Meinung einfach kundtut.

00:16:55: Und das ist mir wichtig.

00:16:57: Das mache ich ja auch in den Konzerten oder dass ich mittlerweile gelernt habe, nicht nur zu uns spielen sondern vielleicht etwas mit Leuten zu reden.

00:17:03: Jetzt

00:17:04: hast du ja ein bisschen von deinen Zippen zeugt, Pink Floyd, Beatles ... Aber trotzdem hast du dann mal die CS-Schule Luft geschnuppert?

00:17:13: Hast aber dann gemerkt, es sei wohl nicht dein Weg?

00:17:16: Ich wollte immer ... Also für mich wäre es gelaglich Musiker.

00:17:19: Es ist keine Diskussion und... Meine Eltern haben gesagt, du kannst machen was du willst.

00:17:25: Aber du machst deine Schuhe fertig und zum Zweiten lernst du leer.

00:17:30: Und dann dachte ich, okay gut, dann mache ich leere und gehe in die Scheisse und sage nein, das ist kein Leer, es ist keine Prüfung.

00:17:40: Das habe ich dann gemacht.

00:17:41: Die Schule habe ich fertiggemacht.

00:17:42: Ich habe die kürzeste Lehre gesucht, die es gibt.

00:17:45: Was ist die Kürze?

00:17:46: Ich habe noch Säcke gemacht.

00:17:47: Die Brustberater sagten, es muss die kürzeste Lehre sein, was es gibt.

00:17:52: Keine Ableverkäufe, weil ich habe eine grosse Konzert.

00:17:57: Oder ein Wochenende geht auch nicht.

00:17:58: Ich bin in der großen Halle.

00:18:00: Und dann spätestens zwei Jahre war das fertig.

00:18:03: Es ging nicht nachher.

00:18:05: Bin ich Musiker?

00:18:06: Das war natürlich der Schock für alle.

00:18:09: Ich habe einen wirklich zweijährigen Verkäufer-Lehr gemacht ... Als

00:18:14: Was?!

00:18:15: Ein Auto ersetzt einfach auf.

00:18:16: Ich habe einen Schlotterbeck, das kennt man heute nicht mehr.

00:18:21: Das war so Zitrain und GM, die alte Nami-Auto ... Das war lässig.

00:18:26: Auf jeden Fall habe ich diese Lehre gemacht und dann starten wir durch.

00:18:32: Es ist natürlich alles anders gekommen.

00:18:35: Aber ich wollte Musiker werden eigentlich immer immer.

00:18:40: Ich bin dann zum Ueli Gasser und habe ein Jahr lang eine eigene Musikschule getrennt.

00:18:51: Und habe quasi vorbereitet für die Aufnahmeprüfe, für die Jazz-Schule.

00:18:55: Da hat ich sogar bestanden in St.

00:18:59: Gallen.

00:19:01: Ueli hat schon gesagt, du bist etwas anders und du sollst nicht aufbären.

00:19:06: Das ist sehr konservativ.

00:19:07: Gehen wir auf St.

00:19:08: Gallen?

00:19:08: Okay, das unterscheidet sich in diesem Fall.

00:19:10: Da zumal es hat sich ... Dann bin ich auf

00:19:12: St.,

00:19:13: Gallen und ähm... Ich habe extrem Spannung gefunden überraschenderweise theoretische Teile, die mich nie von der Musik interessiert haben.

00:19:23: Da habe ich sehr Spannungen gefunden.

00:19:24: Praktisch habe ich Katastrophe gefunden.

00:19:26: Eigentlich nach einem halben Jahr habe ich gemerkt, dass das gar nicht führte.

00:19:31: Ich hätte es vielleicht sogar durchgezogen aber den entscheidenden Punkt war, Wie auch wieder da, was ist am Ende von diesem Weg?

00:19:39: Und die Leute, die ich kenne, wo der Weg geht sind sie im Schluss Musiklehrer gesehen und Lehrer für mich.

00:19:46: Das ist gar nichts... Ich habe mich ja gesehen als Rockstar und ich habe aber realisiert dann langsam nicht, dass das wirklich so aufpassiert und Musikleher auch nicht will machen.

00:19:57: Also habe ich aufgehört und gesagt, ich muss irgendwie andere Wege finden.

00:20:05: Zwischen der Musikleben und wieder normalen Chops.

00:20:10: Anführungszeichen.

00:20:12: Das Umfeld, in dem ich aufgewachsen bin – das war nicht sehr reich.

00:20:19: Ich glaube schon mit der Muttermilch die Existenzängst als mitteinübe kam.

00:20:24: Ich hatte eigentlich das Leben lang.

00:20:27: Ich habe nie mehr gesagt, dass ich dort nicht herkomme oder in die Armut komme.

00:20:35: Das war auch der Grund, was ich gesagt habe.

00:20:37: Ich habe viele Dinge gemacht im Leben, die sich nachher zeigen können und sie waren sehr risikofoll.

00:20:42: Ich hatte viele Gründe.

00:20:45: Aber beim Musiker habe ich immer gedacht ... Okay, dann bist du wie selbst schuld, wenn es nicht schafft, dass du nicht von dem leben kannst.

00:20:56: Und ich habe auch immer komplett autonomen von diesem Geld gelebt, das ich verdient habe.

00:21:05: Und ich war immer stolz, dass ich nie von jemand anderem gelebt habe.

00:21:09: Ich hatte auch keine Gelder von irgendjemandem bekommen und es ist außerhalb meiner Gedanken, dass man von aussen irgendwie Geld bekommt geschenkt.

00:21:17: Also ich wollte das immer erarbeiten.

00:21:20: Und darum mit der Existenzängst, die mich auch immer getrieben hat, habe ich dann quasi in dieser normalen Geschäftsfeld halt einfach meinen Weg gemacht.

00:21:32: Ja, auf der anderen Seite habe ich an dieser realisierten Kante viel mehr Freiheit.

00:21:37: Weil ich kann machen, was ich will.

00:21:38: Keiner hat mich drin und sagt mir, was er soll oder nicht soll.

00:21:42: Ich muss nicht Musik machen, die ich auf der Bühne stehe und denke, das ist ein Mist.

00:21:47: aber ja, ein gutes alter Job.

00:21:49: Das hätte ich schlimm gefunden.

00:21:50: Es ist sowieso das Verrat an meiner Religion Musik, wenn ich dann nicht tun kann, was sich wirklich lieben würde.

00:21:57: Und es ist mir ... Es war auch bewusst, dass ich mich sehr bewusst gewählte.

00:22:03: Ich will das machen, was mir wirklich wichtig ist und was ich liebe.

00:22:08: Ja... Ich hatte es einmal so als ... Da war ich um die Dreißig.

00:22:14: Ich hatte gute Rock-Bands, eigene Songs, die ich hauptsächlich gemacht habe.

00:22:20: Und mit dieser Rockband ... Sie haben es dann wirklich mal geschafft bei den EMI im Büro sitzen, wie man sich so mit einem grossen Sessel vorstellt.

00:22:35: Und der hat uns tatsächlich einen Deal dort noch vorgeschlagen.

00:22:39: Weiß nicht, wie ernst das ist, aber er hat gesagt, dass ich euch unter Vertrag nehmen könnte... hat kurz die Bedingungen angegessen und ich habe sie dann gesehen.

00:22:48: Und die ganze Band ist auseinandergegeben, weil alle sind auch für mich verursacht gewesen, weil ich an meine Songs nicht gegeben hatte und damit

00:22:55: war

00:22:56: es

00:22:56: auch

00:22:57: nie wieder.

00:22:58: Ich bin Musiker und gerne Musiker aber ich kann mit der Musik-Business nichts tun.

00:23:05: Das ist für mich Business, das ist genau das was ich sonst mache und Musik.

00:23:10: Ich kann mir das erlauben weil ich alles anders habe.

00:23:14: Das könnte es nicht alle.

00:23:16: Und ich bin auch bewusst dass das nicht einfach gegeben ist und ich genieße das auch.

00:23:20: Aber würdest du sagen es hat dir von gewisser Art die Neuität gefehlt zum Hundertprozent auf die Musik setzen?

00:23:31: Vielleicht das.

00:23:32: Das ist vielleicht ein des Anderes.

00:23:36: Ich bin nicht so diszipliniert.

00:23:38: Also sprich...

00:23:39: Du bist nicht diszipliniert?

00:23:40: Nein, das würde ich jetzt überraschen!

00:23:42: Total

00:23:42: überrascht?!

00:23:43: Nein, mir wird schnell langweilig und ich habe auch im geschäftlichen Leben nie auf etwas setzen können.

00:23:54: also darum bin ich auch nicht der virtuos auf der Gitarre geworden oder den virtuosen singen weil dann musst du wirklich dich disziplaniert und konzentriert auf etwas fokussieren und zwar über längere Zeit.

00:24:06: Das konnte ich nicht.

00:24:07: Ich finde so viele Sachen spannend, bis heute noch in meinem hohen Alter.

00:24:11: Es gibt so viele Dinge, die ich denke ... Und das müsste ich auch machen!

00:24:15: Wie geht das?

00:24:16: Und meine Theorie ist, dann wirst du automatisch nicht super auf einen Disziplinieren.

00:24:21: Du musst dich mal für etwas durchdisziplinieren.

00:24:27: Musiker sein als Instrumentalist wäre gar nichts für mich gewesen.

00:24:32: Wenn ich vorher gesagt habe und muss Text schreiben ... Nur das Instrument ist fast zu wenig und auf der anderen Seite fehlt mir eine Hirnhälfte.

00:24:42: Was ich im geschäftlichen Leben geliebt habe, weil es auch sehr kreativ ist, war komplett ein anderes Teil von mir, was die Herausforderung hat als Musiker unterwegs ist.

00:24:57: Du bist beim Plus hangen geblieben?

00:25:00: Ja.

00:25:01: Plus funktioniert ja meistens mit drei Akkuren.

00:25:04: Und ist sehr wiederholend.

00:25:05: Ist ein bisschen widersprucht zu dem, was du gesagt hast mit «Es muss etwas passieren».

00:25:11: Aber das ist genau der Punkt!

00:25:14: Es ist eben nicht die komplette Freiheit sondern irgendwo ist es ein Rahmen und in diesem Rahmen musst du im kleinsten Teil eigene Sachen finden.

00:25:25: Das hat kein Ende.

00:25:31: Ich versuche ja auch in diesem Blues, Sachen zu machen, die vielleicht nicht nach Schulbuch blues sind.

00:25:41: Aber der Rahmen ist für mich auch noch spannender, denn das heisst eigentlich meine Kreativität hier, weil ich dort etwas machen möchte und eigentlich gibt es schon alles, sonst ist alles schon da ... Und die Aussage machte ... Gleich denke ich, es muss doch noch irgendeinen Ecken geben, wo ich dann Zumindest kann ich mich selber aus mir raus etwas treiben.

00:26:04: Das ist mir bis jetzt immer nach meinem Hustel gelungen, das ist jetzt da nicht, das is super!

00:26:12: Darum brauche ich nicht das weiten, obwohl ich ganz viele Musiklose und auch viel verschiedene Musik gemacht habe.

00:26:22: Aber der Blues fasziniert mich halt auch deshalb wieder... Ich gehöre den Blues ab dem Prints.

00:26:28: Es ist nicht so, dass es die traditionelle Geschichte ist, in der man sich immer vorstellt.

00:26:35: Ich muss auch manchmal etwas schmunzeln, wenn ich sehe wie ein Veranstalter und andere im Blues-Szenen unterwegs sind und immer dem traditionellen Gleiche nachrennen, wo ich denke, den Blues ist so viel mehr!

00:26:56: Was macht einen guten Blues aus?

00:26:59: Für mich macht ein guter Blues aus, wenn er irgendetwas aus meiner Sicht von mir repräsentiert.

00:27:07: Wenn er aus mir rauskommt und auch die Autotikität hat.

00:27:12: Wenn es wirklich etwas ist und sagt, das bin ich, dann ist es der Blues.

00:27:16: Ich versuche nicht zu kopieren, sondern eben den Rahmen zu nehmen.

00:27:23: All diese Heroes, die ich bis zum Abwinken gelassen habe ... Den Einfluss zu nehmen und etwas wieder eigenes drauszumachen.

00:27:35: Aber wenn du einen anderen Interpreter, das Vorbild von dir los ist, Steve Raywald wäre auch immer, was sind die Kriterien?

00:27:43: Das ist jetzt ein cooler Song weil es ist ... Sind die drei ja gehört?

00:27:48: Jetzt blöde gesagt... Und es ist so ein bisschen dem Schema rein.

00:27:51: Also dann, wenn er mich berührt, wenn ich Hühnerhut bekomme, kann ich gar nicht sagen, was das denn ist!

00:27:57: Ich versuche es auch nicht zu analysieren.

00:27:59: Gott sei Dank kann

00:28:01: ich die Chess-Schule abbrechen.

00:28:03: Ich lasse es einfach und denke, es haut mir um!

00:28:08: Das macht etwas für mich oder ich sehe irgendwelche Bilder oder Farben oder ich schmecke was auch immer.

00:28:16: das kann ganz viele Sachen sein übrigens auch der Grund warum ich eigentlich Videos miede sondern ich lasse Musik und möchte meine eigenen Bilder machen.

00:28:25: und ja dann ist es ein guter.

00:28:27: Du hast aber relativ spart angefangen mit einem eigenen Plusprojekt.

00:28:31: Also bist du auf Plus quasi?

00:28:34: Warum kam das erst so spart?

00:28:37: In diesem Umfeld, wie es heute ist, wo ich den Frontmensch bin und das Zeug singen und spielen.

00:28:44: Das gibt es eigentlich erst seit zwölf Jahren.

00:28:46: So in den Fallen des Jahrhunderts, habe ich das richtig angefangen mit Dani Bischoff und Blues Band.

00:28:52: Ich hatte vorher ganz unzählige Blues-Bands, mit verschiedenen Sängern, verschiedene Besetzungen.

00:28:58: Es hat einfach nie ... Also ich habe es nie irgendwie geschafft, das zusammen zu kippen oder dass etwas entstanden ist.

00:29:05: Oder

00:29:06: es waren deine Songs?

00:29:07: Ja!

00:29:07: Zum Teil meine Songs, zum Teil auch viele Covers, die wir gespielt haben.

00:29:12: Ich habe mir auch nicht viel covers gespielt, was ich eigentlich recht bereut habe.

00:29:16: Weil ich so viele Sachen viel einfacher gelernt habe, als ich einfach covers spielte.

00:29:19: Ich wollte es immer selber machen und das ist eine komische Geschichte.

00:29:24: Aber ja, es waren auch eigene Songs.

00:29:26: Ich habe dann immer Sänger gesucht oder Sängerinnen, weil ich sagte, ich will gar nichts singen.

00:29:31: Eigentlich bin ich total happy, möglichst nahe nach meinem Amp zu kommen um meine Ohren zu trönen.

00:29:40: Das hat aber nie geklappt und immer sind die Sänger ausgestiegen.

00:29:43: Und dann habe ich wieder gesungen im Probelokal, bis wir wieder den Next gefunden haben.

00:29:48: Irgendwann habe ich gedacht, jetzt muss ich es so machen wie mit den Zürich-Deutschen, sonst muss ich das selber singen.

00:29:56: Dann ist vor zwölf Jahren gesagt, jetzt mache ich das und ziehe das auch unter meinem Namen

00:30:02: Bischof II, ist da der Name gewesen?

00:30:05: Ja genau.

00:30:06: Ich habe mich dann noch ein bisschen versteckt bis er den wirklich ohne Bischoff gehalten hat.

00:30:09: Ich wollte eigentlich nie meinen Namen vorhin.

00:30:12: Das habe ich einfach gemerkt.

00:30:14: Alles ändert sich rund um mich oder auch auf die Sitzung und alles zurück.

00:30:19: Man muss ja schon ein wenig Marken haben oder einfach dabei bleiben was man macht.

00:30:24: Und darum habe ich ihn gefunden.

00:30:25: okay... Dann ist mein Name jetzt drauf und ich mache jetzt einen Englischen daraus Weil das allererste Blusealbum ist dann unter Dan Bischop.

00:30:34: Dan

00:30:35: Bishop?

00:30:35: Ein Verbrecher, der Gott sei Dank nie und online aufgeklagen ist!

00:30:40: Man könnte es auch ausschneiden, dass es immer noch... Nein,

00:30:42: nein, das ist alles gut.

00:30:43: Ich habe keine Träume gefunden und habe sie auf dem Alessis-Drum-Computer geprogrammiert.

00:30:49: Kannst du dir vorstellen wie schlimm das sein?

00:30:52: Genau, Alesses-Drom-Computern können wir gleich zum nächsten Thema, den wir natürlich brennend interessieren.

00:30:57: Du hast mal ein Tonstudio gehabt.

00:30:59: Circle Five Productions

00:31:02: auf

00:31:02: Deutschkreis V.

00:31:04: Und was war das für eine Studie?

00:31:06: Das war einer der Seiten, wo ich sagte, dass es jemanden Traum war, den wir studiert haben.

00:31:14: Auch wieder von der Musik zu leben.

00:31:15: Also habe ich einen Job gebrochen und alles abbrach.

00:31:18: Ein Studio aufgebaut.

00:31:24: Ehrlicherweise hatte keine Ahnung, was das bedeutet... und habe viel Geld und viel Zeit investiert.

00:31:37: Ich dachte, es kann nicht so schwer sein!

00:31:40: Ich habe auch schon anders geschafft.

00:31:43: Aber ich merkte aber, dass der Vollleben im Studio zu dieser Zeit mit den Pänen fast nie mehr möglich war.

00:31:54: Schon dazu?

00:31:55: Also es war ganz schwierig.

00:31:57: Sag mal schnell, wenn du das mit dem Studio

00:31:59: gesehen hast?

00:31:59: Anfang Mitte-Ninzigerjahr war das.

00:32:02: Und es ist auch gerade der Zeitpunkt gewesen, wo man Analog auf Digital gewächten kann.

00:32:06: Ich habe zum Teil noch ein wenig Hybrid angefangen mit Analogpulten zu haben aber schon digital aufgenommen, Pro Tools gekauft und dann komplett in Digital gegangen.

00:32:19: Ja ich muss einfach sagen... Um davon zu leben, muss ich vor allem Werbung machen.

00:32:27: Ich bin vom Business gekommen und es war für mich der logische Punkt.

00:32:32: Ich habe gedacht, ich mache ein bisschen Werbung damit ich das Grundrauschen habe und dann kann ich die schönen kreativen Sachen machen.

00:32:39: Es ist nicht wirklich dazukommen!

00:32:41: Ich habe viel Werbung gemacht, viele Vertonungen von Schulungsszene ... Also der Gucker, was alles halt einfach auch bezahlt hat.

00:32:52: Aber nicht wahnsinnig viel mit der Leidenschaft Musik zu tun?

00:32:55: Das war genau mein Punkt.

00:32:56: Ich hatte den Studio insgesamt sechs Jahre.

00:33:00: Ich habe einfach gesagt, ich lebe ja gar nicht von der Musik.

00:33:03: Weil eigentlich mache ich etwas tagtägliches, das mich gar nicht so lässig findet... Ich mache es auch nicht so gut!

00:33:10: Meine Überzeugung ist, wenn du etwas nicht total liebst, magst du das auch nicht

00:33:12: gut?!

00:33:14: Ich habe nicht gefunden.

00:33:15: Ich sage jetzt einen super Ton insch und ... Die kreative Teilung hat mir super gefallen, die Sachen zu komponieren.

00:33:22: auf die Werbung und so.

00:33:23: Und auf die Filme habe ich super gefunden!

00:33:25: Es hatte überhaupt nicht floriert am Anfang.

00:33:27: Also ich bin in der Studie geboten, denke ich bei solchen Leuten das Telefon nicht.

00:33:31: Es war sogar so, dass man eigentlich nach einem Jahr zwei sagen musste, hey, Konkurs gelassen ist schon angegesehen, das Zeug reikridieren und aufhören.

00:33:46: Und das habe ich aber mit dem Stolz nicht gezogen.

00:33:49: Das ging einfach nicht.

00:33:51: Ich war zu dieser Zeit schon mit meiner heutigen Frau zusammen, die ich immer noch zusammenleben konnte und sie hat alles durchgemacht was auch erstaunlich ist also von gut Geld, schön verdient, schöne Ferien, gutes Auto bis in der Studiozeit.

00:34:10: Also wir verkauften die Autos, wir konnten die Wohnungen, wir fuhren auf Null und haben eigentlich im Studio.

00:34:15: Ich glaube nur, dass ich nicht sagen müssen, dass das Ding ... Das hast

00:34:19: du einfach nicht gewonnen.

00:34:20: Nein!

00:34:21: Es ist einfach nicht möglich.

00:34:21: Ich konnte es erst loslassen, als es anfing zu laufen.

00:34:26: Und dann haben wir irgendwie gearbeitet und die Turnaround ging.

00:34:30: Es hat sich selbst finanziert.

00:34:33: aber ich muss sagen wenn ich es vergleichen mit dem was ich in der Wirtschaft verdient habe... Er hat noch nie so viel geschaffen und so wenig verdient.

00:34:41: Und jetzt macht es mir nicht mehr das Freude.

00:34:44: Ich

00:34:45: mache lieber etwas in der Wirtschaft, weil er keine Freude macht, aber wenn er das gut so alt ist... Das ist eigentlich den Punkt.

00:34:50: Dann konnte ich ihn loslassen.

00:34:52: Dann habe ich ihn wirklich loslaufen und gesagt, dass du vorstattest.

00:34:55: Das ist also nichts.

00:34:57: Ich habe viel gelernt und bin heute noch ein kleines Studiöle zu Hause, wo ich die Pre-Productions mache.

00:35:05: Das könnte ich nicht alles nehmen.

00:35:06: Ich hätte es in einigen Alpen gar nicht machen können, wenn ich nicht das alles zu Hause hätte.

00:35:12: Ich habe auch eigene Zähne zu dieser Zeit produziert unter den Namen Bischof mit hochdeutschen Texten.

00:35:20: Und das war alles gut.

00:35:21: Der Rest ... Nein, nicht nur sechs Jahre.

00:35:24: Das ist jetzt okay.

00:35:25: Es ist etwas zermürbend oder?

00:35:27: Das eintönige Sprachaufnahme-Werbe ... Ich kann relativ ... eigentlich gar kein Werbetschips.

00:35:34: Und zwar einfach aus dem Grund, weil ich auch ein paar Sachen mal etwas gemacht habe mit solchen Werbebausen zu tun hatte.

00:35:41: und ich habe dort auch gemerkt, wenn ich das jetzt länger mache, dann nimmt mir das Freude an dieser ganzen Geschichte und hat mich das auch nicht mehr länger verfolgt.

00:35:55: Ja verstehe ich, also ich meine nach einer Zeit... Also mindestens auch noch mal sechs Jahre nichts mehr gemacht im Studio.

00:36:02: Ich konnte nicht das Mischpult hocken, ich habe gerade irgendeine Frust bekommen.

00:36:07: Ein richtiges Trauma ein bisschen... Ich hatte total schöne Sachen.

00:36:11: Ich konnten für gewisse Kunden das komplette Akustikdesign machen können, eine Corporate Identity machen können.

00:36:17: Ich hatte auch einen Kunde, der war ganz toll.

00:36:21: Er war ein Fernsehsender mit verschiedenen Kanälen.

00:36:25: Und für diesen konnte ich alle Musik auf jede Sparte machen.

00:36:29: Und er sagte mir, es ist nur eines wichtig, dass das Zeug richtige Musik ist mit richtigen Musiker aufgenommen und das war ein Traumjob.

00:36:37: Das war super.

00:36:38: Aber das ist ein ... Ein Prozent!

00:36:40: Der Rest habe ich durchproduziert.

00:36:43: Und das ist halt bei den Werbung- und kommerziellen Geschichten.

00:36:49: Du bist auch am Schluss dieser Kette?

00:36:51: Also ich meine, die anderen sind irgendwie ... Sie haben einen schönen Film in Südafrika gefilmt.

00:36:56: Sie hatten es schön.

00:36:57: Sie verlängten noch ein paar Tage am Five-Stern-Hotel zurück und sagten, dass du hier nicht abgehst.

00:37:03: Und ich schaffte wieder zu Nacht nach.

00:37:04: Das ist halt einfach so etwas, was man dort erlebt hat oder?

00:37:09: Und dann Sachen, die das so schwierig machen.

00:37:13: Sie können mir dann sagen, wir haben da das Konzept geschrieben... Und ähm, schaut das!

00:37:18: Ist der so um?

00:37:19: wo es gerade in den Charts ist, es müsste so tun.

00:37:23: Und wenn du mir das sagst, er stellt alles ab, was mit Musik zu tun hat, dann kann ich mich nicht mehr, bin ich gerade blockiert und wenn du das gut kannst und einfach hier ... Ich meine heute würdest du es mit reinmachen, wäre super oder?

00:37:36: Dann geht das.

00:37:37: aber wenn du willst noch als Musikerherz sein, dann ist das ganz gut.

00:37:44: Es ist ein Duralla von Produktionen.

00:37:46: Darum sage ich auch, dass es in dieser Zeit gut war, während der Leute am Radio oder im Fernsehen ist.

00:37:53: Das hat mit Qualität nichts zu tun.

00:37:54: Du hast einfach technologisch, was die Leute sind.

00:37:57: Musikal ist das eigentlich?

00:37:58: zerstört alles, was du gemacht hast vorhin und darum habe ich gesagt, nein, das ist nicht meine

00:38:02: Welt.

00:38:03: Deshalb

00:38:04: habe ich das wieder aufgehört.

00:38:07: Gehen wir noch mal zurück zur Musik.

00:38:09: Leidenschaftliche Texte?

00:38:12: Wie geht es dir vor, wenn du komponierst und Text bist?

00:38:17: Bei mir sind das in den neunzen Prozent der Fälle zwei Streams zu laufen.

00:38:25: Ich habe immer Texte, ich schreibe immer Sachen auf, die ich erzählen möchte oder Dinge, die mir wichtig sind.

00:38:35: Das muss man wirklich mal erzählen.

00:38:39: Musiksachen, die wir laufen automatisch.

00:38:42: Ich nehme da auch einen Zügel auf dem Handy und egal was ich gerade habe, spiele irgendetwas ein.

00:38:49: Und irgendwann gehe ich dann vor, sage ich so jetzt habe ich eigentlich relativ viele Ideen an beiden Seiten.

00:38:57: Jetzt versuche ich das abzudampfen auf den Song oder auf mehrere Songs und schauen ob es funktioniert.

00:39:02: Manchmal denke ich, ist alles schlecht wenn man es wieder löst.

00:39:06: Und dann gibt es diese Momente und sagt Mulders Das könnte etwas werden.

00:39:11: Und dann ist meistens aber zuerst Musik eigentlich das, was ich mache und der Text ist die Idee hier an.

00:39:21: Aber den Text nach einer Schreibung ist die Freisarbe.

00:39:24: Also die Musik ist für mich eigentlich kür.

00:39:27: Ich weiss aber bei jedem Song eigentlich schon was fürs Thema und warum es so tönt.

00:39:33: Aber nachher die einzelnen Texten in Schreiben ist dann wirklich Freisabend.

00:39:40: Das sieht sie her wie im Büro.

00:39:42: Morgen machte ich und schrieb, bis es fertig ist.

00:39:45: Und das sind ja sehr persönliche Texte?

00:39:48: Sehr oft, ja!

00:39:49: Hast du auch

00:39:51: schon erlebt, dass du einen Text geschrieben hast und dann doch realisiert hast ... Es ist mir doch ein wenig zu persönlich.

00:39:59: Und hast du ihn wieder verworfen?

00:40:02: Jaa... Verworfen oder ich habe dann aus dem Mi ein Juul

00:40:05: gemacht?!

00:40:09: um das ein bisschen zu verstecken, dass es vielleicht nicht meine Geschichte ist.

00:40:14: Ja, das gibt's auch.

00:40:16: Es gibt auch Sachen, die ich ... Ich rede sehr viel mit meiner Frau und das sind schon meine Söhne im Leben.

00:40:25: Und da gibt es dann auch so jemanden, der sagt, aber das musst du eigentlich nicht erzählen.

00:40:29: Das macht keinen Sinn oder das ist etwas ... Da versuchst du irgendetwas... auf die Bauschen, die vielleicht gar nicht wirklich ist oder wo du nicht bist.

00:40:44: Und dann kommt es um das Löhme-Sieh.

00:40:47: Es gibt auch manchmal Themen, in denen sie gerade so modern und opportun sind.

00:40:52: Dann kommen sie und ich denke, nein, das mache ich jetzt nicht!

00:40:56: Das ist im Mainstream.

00:40:58: Aber du brauchst jemanden von außen?

00:41:00: Also deine Frau im Fall?

00:41:02: Du selber kannst das weniger gut.

00:41:06: Spürst du das weniger?

00:41:09: Ich mache es eigentlich in der Regel komplett allein und fertig für mich.

00:41:14: Das muss ich, ich kann das nicht teilen mit jemandem, wenn's entsteht.

00:41:19: Nach einer Reflektion ist dann aber auch so... Wir haben halt einfach Beziehungen auf Augenhöhe, wo ich sagen würde, du hast recht, ich machs trotzdem.

00:41:28: Es ist wichtig!

00:41:31: Und es gibt Sachen, die ich sage, ich finde das so schön ... und ich sag ne, es ist cheesy, das rühre ich wieder fort.

00:41:37: Aber es ist schon wichtig, dass nicht alles allein im Stübchen passiert.

00:41:44: Ich muss ehrlich sagen, ich schere das sehr ungern in der Entstehung auch mit anderen Musikern so und meinen Bankkollegen eher nicht.

00:41:52: Ich will das nicht!

00:41:54: Ich möchte

00:41:54: es fertig denken.

00:41:56: Bei mir ist es eigentlich so, wenn man anfängt zu sitzen, dann ist alles am Kopf fertig.

00:42:01: Und es ist sackmühsam, damit ich nicht einfach sagen kann...

00:42:04: Aber

00:42:05: ich muss es dann machen, oder?

00:42:07: Und dann bin ich wirklich zwar sogar eingegangen und habe in den meisten Fällen eigentlich alles eingespielt.

00:42:13: Oder dann spiele ich die Bass ein und programmiere das Schlagzeug rein... Dass es möglichst meine Idee widerspiegelt und alle Musiker wissen auch, warum das geht.

00:42:27: Ich versuche das je ältig wieder wechseln und mehr zuzulassen von anderen.

00:42:32: Das

00:42:33: ist ein entspannender Prozess.

00:42:35: Ja, und für mich ist es meine kleine Welt und jetzt kommen andere Welten dazu.

00:42:43: Und das macht's irgendwie für mich dann wieder spannend.

00:42:46: Für mich ist das halt ganz wichtig, weil ich hier in diesem Prozess viel verarbeiten will.

00:42:51: Es ist ja auch nicht so, dass ich denke, ich mache einen Song zum Veröffentlichen oder Singern der Leute.

00:42:58: Ich mache ein Song, weil ich das muss.

00:43:00: Weil es so etwas in inneren Frieden gibt.

00:43:02: Ich muss das Thema jetzt für mich mal aufarbeiten und bis zum Schluss denken.

00:43:09: Das tut mir sehr schlecht der Therapie

00:43:12: vor.

00:43:12: Ich glaube die Musik hat mich im Leben vor Film bewahrt.

00:43:20: Eine schwierige Situation, dann verarbeite ich das alles mit dieser Musik.

00:43:25: Ich meine, es gibt hunderte Songs, die ich nie veröffentlicht habe und nie aufgenommen habe.

00:43:29: Wo wahrscheinlich eine Therapie gestohnt war.

00:43:34: Ja aber das ist für mich irgendwie klar gewesen.

00:43:37: Es ist auch immer etwas, was von mir rauskommt und nicht umgekehrt.

00:43:43: Also ich kann ganz schlecht jetzt voraus etwas anehen und draussen etwas machen.

00:43:47: Darum wäre ich auch nicht jeden Auftragskomponist oder so.

00:43:51: Das ist eigentlich mein persönlichen Eignen... Das ist ein eigenes Zeug, das ich verarbeite und damit arbeite.

00:43:59: Wie ging es dir um, wenn du einen Schreibblock hatte?

00:44:02: Ich

00:44:04: hatte das nach meiner Studiozeit tatsächlich.

00:44:07: Und ich habe ein paar Jahre nicht so einen geschrieben oder einen Text.

00:44:14: Nichts.

00:44:15: Hat sie so abgelöscht wegen dieser ganzen Werbegeschichte?

00:44:19: Wahrscheinlich.

00:44:20: Ich weiss das gar nicht mehr.

00:44:22: Es ging nichts mehr.

00:44:23: Ich habe eine Zeit lang gedacht, dass es mit der Musik im Leben war.

00:44:30: Es ist auch nichts mehr gekommen.

00:44:31: Ich spürte nur eine Lehre und habe Gitarren gespielt.

00:44:34: Dann dachte ich, ja okay... Ich habe dort viel Blues gespielt aber es war mehr reproduziert.

00:44:45: Aber nicht mehr das, was mich so faszinierte in der Musik machte.

00:44:48: Das war weg.

00:44:49: Hast du nichts zu erzählen gehabt?

00:44:50: Du musst mir eigentlich meinen, man hat dann ganz viel zu erzählern!

00:44:54: Ja, ich hatte viel zu erzählen in dieser Zeit.

00:44:57: Es wäre wahrscheinlich auch wichtig gewesen, wenn ich das gemacht habe, aber es ist einfach nicht gegangen.

00:45:02: Das ist jetzt ... Darum gibt's das

00:45:05: so?

00:45:05: Es ist ein Tattoo oder eine Städte?

00:45:07: Ja, mit Schreibfändern.

00:45:09: Wenn mir was wiedergegangen ist, dann mache ich mir das als so etwas... Ja, als kleine Erinnerung daran.

00:45:17: Und auch mit der Hoffnung, dass das nicht mehr passiert und bis jetzt ist es eigentlich nicht mehr passieren soll.

00:45:21: So weiter gehabt?

00:45:22: Ja genau.

00:45:24: Du hast noch weitere Projekte, also ich habe vorhin schnell erzählt von diesem deutschen Projekt.

00:45:29: Das hat Kaffee nebeneinander

00:45:31: gehalten.

00:45:32: Genau.

00:45:32: Das

00:45:33: war ein Programm, in dem ich eben nicht nur Songs, sondern es ist eine ganze Geschichte, die ich geschrieben habe und quasi ist diese Geschichte immer unterbrochen mit Songs von mir Und die Songs haben aber auch mit dieser Geschichte etwas zu tun.

00:45:46: Das war eine wunderschöne Geschichte.

00:45:49: Ich glaube, aufgeführt haben wir sie zwei oder drei Mal.

00:45:53: Ich konnte es nicht verkaufen, ehrlich gesagt.

00:45:55: Ich fand nicht veranstaltend, wo das Risiko entgegenwürdig ist.

00:46:00: Es war vielleicht einfach ein bisschen zu überforscht mit der Geschichte.

00:46:06: Was ist das jetzt?

00:46:07: Ist es eine Geschichte, die du erzählst oder ist es Musik?

00:46:09: Es hat einfach nirgendwo hingepasst.

00:46:11: Aber es ist etwas, was ich übrigens immer noch denke.

00:46:14: Ich habe insgesamt zwei Geschichten mit diesen Songs geschrieben und ich denke irgendwann, dass wir das wieder führen werden.

00:46:22: Und dann ist es vielleicht Zeit.

00:46:24: Dann hast aber auch noch Band-Sachen gehabt, die nicht so in deiner Welt zuhause sind.

00:46:29: Du hast mal eine Partybandmucke gemacht.

00:46:31: Ja... Ich habe einen guten Freund, der seit ca.

00:46:38: fünfzehn Jahre noch länger in dieser Band ist und er musste kurzfristig aus der Schweiz raus.

00:46:47: Er sagte, hey, könntest du weinspringen?

00:46:51: Dann habe ich gesagt, du krankst mich!

00:46:55: Das war cool, das Schrocken-Roll.

00:46:58: Nur drei Monate.

00:47:01: Also gut, dann habe ich gesagt Ja gut, er war aber Gitarist und der Sänger.

00:47:05: Ich hatte die Gitarre-Party, aber nicht den Gesangspartnern.

00:47:10: Und dann haben sie wirklich mich und eine Sängerin Bernie genommen.

00:47:16: Bernie,

00:47:16: die man kennt von Musics hier?

00:47:18: Genau, genau.

00:47:20: Die hat quasi noch den Gesangsteil und ich den Gitarren Teil und aus diesen drei Monaten wurde es ein paar Jahre.

00:47:27: Es ist irgendwie einfach ... Es hat wirklich Spaß gemacht, ich habe das nicht gedacht.

00:47:34: Es ist vieles nicht meine Musik und nicht meine Welt aber ich habe es wirklich geliebt.

00:47:39: erstens die Häufigkeit von Giggs.

00:47:44: Es ist jedes Wochenende zwei bis drei

00:47:47: Gigs pro Woche.

00:47:49: Also wir haben meistens am Mittwoch-Dunstig einen Gig in der Stadt, Zürich und am Freitagsamstag waren die grossen Events, Hochzeiten und andere.

00:47:57: Die Cadence hat mir gefallen.

00:47:58: Das fand ich richtig cool.

00:48:00: Ich musste dann relativ schnell den Job an Nagel hängen, weil das ging nicht mehr.

00:48:05: Die Augen rings sind immer grösser... Aber es war

00:48:07: auch finanziell spannend?

00:48:10: Ja also ... Man kann es einen richtigen Job nennen.

00:48:17: Also du kannst den Vorleben.

00:48:18: Was mir Spass gemacht hat, war die Kadenz und die Häufigkeit.

00:48:22: Und auf der anderen Seite auch ... Es waren super Musiker.

00:48:27: Das war ihr Beruf, zwei Jahre schon.

00:48:30: Wir waren eine coole Truppe.

00:48:34: Wir hatten es auch lustig.

00:48:36: Es hat irgendwie einfach gepasst.

00:48:39: Ich dachte dann, okay ... Für die Bühnenpräsenz hat das extrem viel ... Ich habe gemerkt, dass ich mich nicht mehr als jüngst war.

00:48:47: Aber es hat mir extrem viel gebracht und plötzlich hatte ich eine Bühnepräsentung, die ich vorher nicht hatte.

00:48:53: Die Songs analysieren auseinander oder studieren sie?

00:48:57: Das ist ja auch nochmals

00:48:58: ... Ich spielte nie covers in meinem Leben.

00:49:01: Ich fand immer, nein, ich wollte meine eigenen Songs und so.

00:49:06: Und da waren es nur covers.

00:49:07: In dieser Zeit lernte ich so viel.

00:49:10: Musikal ist wieder.

00:49:11: Und plötzlich habe ich Sachen, die ich wirklich gefunden habe ... Das ist das Grauhaftsinderletzte!

00:49:18: Der Song ist ja fürchterlich und dann denke ich ... Ja was ist denn noch?

00:49:22: Ist es noch

00:49:23: gespannend?!

00:49:24: Und wenn er das gelöst hat... und plötzlich nimmt sich auch gute Sachen aus.

00:49:29: Und das hat mir extrem gut getan.

00:49:32: Also ich fand das cool.

00:49:33: Ich musste einfach irgendwann nach dem Hundertsten sagen Zweihundert, dreihunderte Hochzeit und nach den tollsten Events mit tausend Leuten.

00:49:48: Alles super, aber es hat sich anfangen wieder zu holen.

00:49:53: Und das musste ich für mich wieder durchbrechen.

00:49:55: Das sind ja lange Tage dann auch?

00:49:58: Ja, das ist eine Band, die ... fünf, sechs in der Apropos spielen.

00:50:05: Morgen am drei spiele ich die nächste Nommelstunde Verlängerung in der Party.

00:50:12: Das wird unterschätzt?

00:50:13: Es ist

00:50:14: herrte Arbeit.

00:50:15: Abgesehen davon, dass man alles selbst um einen anderen schleppt und aufstellt.

00:50:19: PA-Licht und alles ist dabei.

00:50:22: Mir hat es aber gefallen.

00:50:24: Sie war auch cool mit meiner Frau hiermit.

00:50:30: Sie fand das supercool!

00:50:32: weil sie sich auch selbst beschäftigen will.

00:50:34: Es ist nicht jemand, der nach Hause ist und auf mich wartet.

00:50:37: Und wir hatten natürlich den ganzen Tag hier.

00:50:40: Was wir vorher nicht hatten, als ich einen normalen Job hatte.

00:50:42: Ich kam am Morgen um die Siebende zu Hause, wenn wir im Tessin gespielt haben oder eine Machtee.

00:50:47: Wir fanden ihnen mit dem Mögel ins Bett und sie hat dann ihren Tag angefangen.

00:50:51: Und das haben wir dort genossen, diese Zeit.

00:50:53: Weil es auch wieder ein ganz anderen Alltag war.

00:50:55: Auch in der Partnerschaft ein anderer Alltag.

00:50:59: Aber ich muss wirklich sagen ... Ich muss hören, ich habe das noch ein paar Jahre gemacht als Aushilfe.

00:51:05: Immer dann wenn es gerade die Gitaristen gefunden hat und so.

00:51:10: Aber jetzt seit einiger Jahren habe ich gesagt, dass es gar nicht mehr geht.

00:51:15: Du bist schon mit deiner Plus-Formation unterwegs?

00:51:19: Ist das schwierig in der Schweiz mit plus sichtbar sein und zu bleiben?

00:51:27: Es ist eine schwierige Frage, weil ich nicht weiss, ob ich sichtbar bin.

00:51:30: Du hast doch

00:51:33: immerhin einen Preis geholt?

00:51:37: Ja!

00:51:39: Ich merke auch, dass gewisse Leute auf mich zukommen und ich habe selbst das Gefühl, ich mache einfach mein Ding in meiner Welt und ich schaue nicht wie es da rauskommt oder wer... Ich habe das Gefühl, mich kennt niemand.

00:51:59: Mittlerweile weiss man schon, da gibt es einen, der über zehn Jahre mit dem Namen unterwegs ist.

00:52:07: Die Sichtbarkeit ist in diesem Sinne schwierig, weil eine kleine Welt im Blues fehlt.

00:52:14: Dann ist es nicht so, dass ich unbedingt nur das ganz traditionelle Blues bediene.

00:52:20: Also ist es noch etwas spezieller ... Da muss man einfach seine Leute finden, die das schön und gut findet.

00:52:29: Und gell?

00:52:32: In der heutigen Zeit musst du halt ganz viele Sachen machen zum Ausstehen auf den sozialen und ansozialen Plattformen sein.

00:52:43: Das ist für mich schwierig, weil ich das eigentlich nicht so toll finde.

00:52:47: Trotzdem brauche ich das, wenn ich dort nichts poste ... haben die Veranstaltungsgefühle an, dann gibt es sie nicht mehr.

00:52:54: Dann macht das nichts mehr.

00:52:55: Wenn ich es mir leisten könnte und jemanden finden würde, wäre es erst mal zu sagen, hier sind alle meine Geschichten zum Posten.

00:53:02: Du kannst machen, was du willst.

00:53:04: Lass mich einfach sein!

00:53:05: Ich will diese Accounts gar nicht mehr haben.

00:53:07: Das

00:53:09: fängt part of the game her.

00:53:10: Die Social-Media-Teile können wir irgendwie nicht herumholen?

00:53:13: Nein, also wie kommen denn die Leute mit über das man überhaupt noch spielt?

00:53:18: Und ich versuche halt ... Ja, ich versuche eigentlich den klassischen Weg wieder mehr.

00:53:24: Dass sie sagen hey, Newsletter zu machen, E-Mail verschicken Leute direkt anschreiben Aber das ist halt so schwierig.

00:53:35: Ich bin nicht nur in Zürich und Umgebung unterwegs Und es interessiert mich wirklich im Basel ganz wenig Und da musst du einfach mit anderen Kanälen arbeiten.

00:53:47: Das finde ich schwierig zumal die Veranstalter selber auch Mühe haben, die Leute zu kriegen.

00:53:56: Immer mehr.

00:53:57: Und eben auch wenn ich jetzt in Baslerum spiele, kommen die Leute, die mich kennen und nicht unbedingt das, was ich mir wünsche, dass sie einfach an dieses veranstaltungsort kommen, weil es immer gute Musik ist oder weil da jetzt Plus ist.

00:54:11: Das ist so ein bisschen vorbei.

00:54:14: Es hat das Glauben von... Paria noch eher, dass es die typischen Blues-Klips gegeben hat.

00:54:19: Und die Leute sind einfach so, egal was spielt quasi... ...weil das ist ja meine Musik, das ist sicher gut oder?

00:54:27: Heute ist es doch wieder mehr, dass sie eigentlich mit dem Namen kommen.

00:54:30: Es hat sich auch etwas verschobet um mich, dass halt immer weniger Veranstaltungsort gibt grundsätzlich aber auch weniger Veranstaltsort im kleineren Rahmen.

00:54:44: Und dann ist es immer eine Leihgabe weiter, die schon wieder sehr schwierig wird.

00:54:52: Gibt es auch Musiker?

00:54:53: Das gibt auch Worte.

00:54:54: Dann muss ich nicht mehr gehen.

00:54:57: Das war vermutlich auch ein Grund, warum du das gefunden hast.

00:55:01: Weisst du was?

00:55:03: Ich mache einen eigenen Musikclub.

00:55:05: Nämlich der Tiefgang.

00:55:06: Hast du ja gegründet mit deiner Partnerin zusammen und deiner Frau?

00:55:09: Genau!

00:55:10: Kannst du dir mal genauer beschreiben?

00:55:12: Ja also ... Meine Frau hat immer mehr und mehr genervt, dass wenn wir an Konzert gehen, die Leute schwätzen.

00:55:19: Du hast so laut spielen können wie die Wildschweine.

00:55:21: Es wurde einfach auf der anderen Seite der Leute geworden.

00:55:23: Und es war wirklich so absurd zum Teil, dass die Leute eigentlich von den Bühnen weggucken und so laut schwetzen.

00:55:31: Und du denkst, soll ich jetzt wirklich meinen Amp auftüllen?

00:55:34: Das hat uns so genervt!

00:55:36: Dass man sagt, weisst du was?

00:55:37: Wir machen einen eigenen Club mit eigenen Regeln Und die Regel ist, dass es erstens ein schönes Ambiente ist.

00:55:45: Dass wir einen super Sound haben... ...dass man aber den Leuten die Schwätze verbütet, wenn dem das Musiker spielt.

00:55:52: Das haben wir wirklich durchgezogen und wir hatten wirklich ein Publikum, der genau wegen diesem kam.

00:55:59: Weil sie gesagt hat, ich kann hierher sitzen.

00:56:01: Ich habe vor etwas essen, ich habe etwas trinken, ich schweze.

00:56:04: Dann fängt die Performance an, dann ist man ruhig.

00:56:07: Und plötzlich höre ich alles und ich habe ganz ein anderes Erlebnis.

00:56:13: Und lustig sind ja die Musiker, die zu uns gekommen sind, da haben wir genau das Gewinn gebläckt.

00:56:16: Das ist cool bei euch loszuzuholen!

00:56:19: Die Wertschätzung

00:56:19: ist hier?

00:56:20: Ja, und ich meine, ich hab' selber diese Bilde und bin mir der Gigg fast verschockt, weil ich dachte... Shit, schau mich jetzt alle an!

00:56:27: Ich muss sehr schwarm werden!

00:56:30: Und das war aber wirklich wunderschön und wir haben das mit Leidenschaft gemacht und den Club und Boat haben ... viel auch Sachen gemacht, Experiments, die wir einfach gut gefunden haben.

00:56:44: Wir haben da gesagt No Covers und keine Coverbands oder Partybands.

00:56:48: Da geht es um Musik.

00:56:49: also wir wollen Künstler hier zu haben.

00:56:51: Und wir hatten tolle Acts, ein paar sind ja in den vorigen Podcasts für eine Stunde ... Genau,

00:56:56: Gigi Motto und Jean-Pierre waren zum

00:56:58: Beispiel bei

00:56:59: Dina Schelke.

00:56:59: Genau, genau.

00:57:02: Und das war der wunderschöne Abil.

00:57:05: Beide.

00:57:07: Für uns zwei eigentlich bis heute nachhallen.

00:57:09: Es war einfach ganz speziell.

00:57:11: Ja und das haben wir gemacht, bis eigentlich Corona kam.

00:57:18: in dieser Zeit, Pandemie-Zeiten ist es immer schwieriger geworden.

00:57:24: Wir haben irgendwann gesagt, wir hören auf weil es für mich absurd war Veranstaltungen im Umfeld zu machen, die wir dann langsam etwas dürfen.

00:57:39: Aber die Leute mussten eine Maske anrecken.

00:57:43: Ich finde es ist einfach wenn du als Künstler ausschauen schaust und die Maske siehst.

00:57:49: also ich wollte nicht mehr spielen.

00:57:52: Das war eigentlich mal die erste Erkenntnis.

00:57:55: Und dann gab es auch so ein paar Situationen, dass die Leute ... Mitgesungen haben oder mitklatscht haben und andere sich unwohl gefühlt haben.

00:58:05: Wenn man jetzt mitsinkt in diesem Raum, in dem doch einen kleinen ist das nicht wieder Gefahr und so.

00:58:11: Und ich habe gesagt es macht auch keinen Sinn.

00:58:14: Es macht keinen Sinn mehr!

00:58:15: Wir haben dann wirklich gesagt wir stoppen das.

00:58:20: Wir haben das Lokal aufgeben.

00:58:24: Es waren die laufende Küste, das geht einfach nicht mehr.

00:58:26: Wir haben es dann eigentlich nach dieser ganzen Pandemie-Zeit im Konzept von Popup gemacht, dass wir gesagt haben, wir mieten uns noch immer wieder drinnen und machen aber genau das Konzept vom Tiefgang, dass man wirklich sagt, dass über diese Regeln bestehen.

00:58:42: Und wir haben jetzt den letzten im Dezember gemacht ... im Tiefgang.

00:58:47: Und es lebeugelt immer noch etwas damit, auch irgendwann wieder unser Seignalokal zu haben.

00:58:52: Jetzt ist halt dann nochmal ein Level wo du kannst sagen, da kannst du alles beeinflussen oder was?

00:58:56: Ich meine wir haben das umgeboten nach unserem Gusto und meine Frau war schon extrem kreativ, sie hat eigentlich alles gemacht.

00:59:05: Ja, vielleicht gibt es das wieder mal.

00:59:07: Ich kann mir vorstellen... So ganz abgehakt haben wir's nicht.

00:59:10: Wir sagen immer wieder... Nein!

00:59:13: Es lohnt sich nicht, die Aufwand wird immer schwieriger und nachher sagen wir wieder... Das ist schon schön.

00:59:18: So ein schönes Projekt mit dem Tiefgang.

00:59:20: Ich hoffe, dass er doch noch irgendwann einmal neu starten könnte und an einem anderen Ort wieder zum Leben erwecken könnte.

00:59:30: Sehr schön.

00:59:32: Ja, finde ich mir auch.

00:59:34: Es ist noch nicht ganz fertig.

00:59:35: Darum werden wir es vielleicht wieder mal aufleben lassen.

00:59:39: Ein grosses

00:59:40: Thema bei dir ist nur den Tierschutz, aber wann wurde das bei dir so ein Thema?

00:59:46: Ich kam mit meiner Frau.

00:59:48: Das Bewusstsein ist wirklich mit einer Frau, die eigentlich ein absolut Tiermensch ist und ich habe hier sehr viel gelernt.

00:59:57: Und ja, ich bin immer bewusster geworden.

01:00:03: Das ist auch der Grund, warum wir beide eigentlich ein Lebenshöf unterstützen und eigene Tiere haben.

01:00:12: Wo es extrem viel geht.

01:00:14: Ja das hat mir extrem viel gebracht.

01:00:15: Es bringt mich extrem viel.

01:00:16: Ich finde wichtig... Wir leben ja auch so, dass man möglichst nichts oder ganz wenig von Nutztier zu uns nimmt oder braucht und möglichst ohne tierische Produkte leben.

01:00:32: Das ist alles wichtig.

01:00:34: Aber kann ein Mensch Tierlieb sein?

01:00:38: Und trotzdem Fleisch essen?

01:00:40: oder ist das für dich ein Widerspruch?

01:00:44: Nein, für mich ist es kein Widerspruch.

01:00:46: Ich habe dieses Thema nie als Regieus angeguckt oder ich missioniere einen Leuten.

01:00:54: Für mich selber habe ich entschieden wie ich lebe Und da versuche ich wirklich möglichst kein Produkt aus Nutztier, Produktion zu nutzen oder zu essen, was auch immer.

01:01:05: Aber ich schliessen nicht aus, dass jemand seinen Hund oder seine Katze liebt und Fleisch ist.

01:01:11: Für mich persönlich ist es ein Widerspruch.

01:01:15: Weil für mich ist jedes Tier gleich.

01:01:17: aber ich spreche das nicht jemandem ab.

01:01:20: Ich bin auch nicht so, dass ich das aufzwingen will.

01:01:22: Jeder muss selber zu diesem Punkt kommen, wenn ich zum Punkt komme, wo er sagt, eigentlich kann ich kein Fleisch essen und dann bin ich zum punkt gekommen, dass Milchprodukte viel schlimmer sind.

01:01:33: Wenn du schaust, wie es dir geht, dann darfst du ja kein Milch-Produkt essen.

01:01:39: Und heute brauche ich den Milch Produkt noch Fleisch.

01:01:42: Das ist mich absolut okay!

01:01:45: Aber ich verurteile auch niemanden, was das macht.

01:01:48: Ich sage es hat viel mit der Masse zu tun und man kann im Kleinen schon schauen, was man kauft.

01:01:54: Und das wäre schon ein kleines Schritt.

01:01:58: Oder man kann irgendwann zum Schluss kommen, dass für mich nicht mehr passt und dann konsumiert man das nicht

01:02:03: mehr.

01:02:03: Wenn du eine Sache könntest sofort ändern im Umgang mit den Tieren?

01:02:08: Was wäre das?

01:02:09: Ja, ich würde halt alles was nicht die gerecht ist, was in die Massenproduktion geht sofort verbieten.

01:02:16: Und es ist kein Unterschied ob das zur Milchproduktion ist oder ob das zu unserem Jahr sind ja noch Hühendchen und dann irgendwie drei tausende Hühenden im kleinen engen Ding gefangen sind wo nicht ihre Lebensart ist.

01:02:29: also da gibt's ... Das würde ich sofort verbüten!

01:02:34: Ich finde halt auch... dass es verschwender ist und jederzeit immer alles zu haben, finde ich schon furchtbar.

01:02:42: Es war deine Partnerin, die das schon vor dich gelebt hat?

01:02:46: Wir

01:02:46: haben das miteinander entdeckt.

01:02:48: Ich war der Treiber, auch mal sie, es war gegenseitig.

01:02:53: Dann haben wir konsequent wirklich bei allem gelebt.

01:02:58: Eigentlich ist das auch nicht cool, denn es sind ganz viele Produkte, die wir auch nicht leistet.

01:03:02: Die sind industrialisiert und ungesund.

01:03:06: Und dann muss man es noch extremer machen... Aber das hat sich einfach so entwickelt!

01:03:10: Heute haben wir eine solche Naturlichkeit, wie wir uns nähern und umgehen mit dem Produkt.

01:03:17: Das hat sich so gegeben.

01:03:18: Glaubst du dir gespürt Musik?

01:03:22: Ja, unter Pro.

01:03:24: Ich meine, meine grössten Fans sind meine zwei Hunde!

01:03:30: Wir hatten schon immer Tiere, auch unsere Katzen früher.

01:03:34: Es waren einfach Musik-Tiere.

01:03:38: Also die Jazz-Senderinnen und beide sind auf der Seite gelegt.

01:03:41: Wenn ich heute den Akustischen Gitarren nehme, dann gumpen diese beiden jeweils aufs Sofa links und rechts... ...und pinnen und geniessen das.

01:03:49: Ja, wenn ich so ein gutes Publikum habe überall.

01:03:52: Very happy!

01:03:56: Vor ein paar Jahren wurde bei dir eine kranke Diagnostizierung, die dein Leben durch einen Anbracht hat?

01:04:07: Wie bist du mit den niederschmetzenden Diagnosen umgegangen und wie hat sie sich in deiner Lebensweise güssern oder verändern?

01:04:20: Ja, ich muss jetzt dazu sagen.

01:04:22: Es ist eine Krankheit, die ich hinter mir gelassen habe... Gott

01:04:25: sei Dank!

01:04:25: ...

01:04:26: und keine Nachwirkung hatte wie immer.

01:04:28: Es war in diesem Sinne eine gute Geschichte mit dem Happy End.

01:04:33: Für mich war es einfach der Schuss von den Bauern, die zu dieser Zeit gebraucht haben.

01:04:37: Ich war im absoluten Loop nur noch gearbeitet, nur noch auf Niemand mehr gelasset.

01:04:45: Auch der Einfluss meiner Frau, die immer sehr heil war und nicht mehr funktionierte.

01:04:52: Und ich bin eigentlich in das Dummeline geholt und Brander hat vielleicht auch ein Burnout gemacht oder was auch immer... Ich habe dann eine Diagnose bekommen, die nicht so lustig war, wo ich den ersten Teil vom Arzt verstanden habe und den zweiten Teil schon überlegt habe wie meine Bank.

01:05:09: konnte, vielleicht müsste ich jetzt wechseln und was meine Frau alles für Passworten bräuchte.

01:05:13: Weil ich dachte, das war es.

01:05:16: Aber es hat es gebraucht, weil ich wirklich im Tunnel drin war.

01:05:23: Und ich habe nach einigen Sachen geändert.

01:05:28: Es ist einfach auch so ein Warnzeichen gewesen.

01:05:30: Ich muss vielleicht sagen, dass seit über zwanzig Jahren Tinnitus ... Das ist eine andere Geschichte.

01:05:36: Und der hat eigentlich immer anfangs beibsen, wenn ich es zu übertrieben habe.

01:05:40: Und dann habe ich irgendwann ignoriert und dann kam die Krankheit.

01:05:44: Es ging alles gut aus aber ich sagte auch nicht weiter so.

01:05:51: Ich kann schon ganz viele Sachen gendern.

01:05:53: Die Jobmässige Dinge gendert mir als etwas anders herrschen.

01:06:00: Es ist auch der ultimative ... Beweis war, dass das Leben wirklich einmal endet.

01:06:06: Vorher sagte ich immer, du lebst nur einmal, blablabla ... Ein

01:06:10: Floskel

01:06:10: quasi?

01:06:12: Wenn du dort bist, ist es doch so.

01:06:18: Für mich macht das Leben einfacher seit dieser Zeit.

01:06:22: Ich habe musikalisch nicht wirklich verarbeitete Songs oder direkt in Songs.

01:06:32: Aber ich bin nur produktiv geworden.

01:06:34: Hat die Musik und das Text eine Ruheinsel gewesen?

01:06:40: Das ist meine Insel.

01:06:43: Was immer passiert, kann ich mich zurückziehen.

01:06:48: Darum sind auch gerade zwei Alben entstanden hintereinander.

01:06:53: Dann habe ich etwas mehr am Chano angeläutet und sagte mir noch einmal ein Album.

01:06:58: Du hattest ja so den finalen Leuten.

01:07:01: Hast du auch aufgesiedelt?

01:07:02: Ja, es ist auch künftig mit davon, dass ich gesagt habe, als erstes habe ich noch viel zu erzählen, was ich noch machen möchte und nicht schieben oder sagen kann ich auch fünf Jahre machen.

01:07:11: Also du überlegst schon, gut wenn sie dann doch schneller endet, will dich das für die Hampton Album noch gemacht haben.

01:07:20: Das habe ich gemacht.

01:07:21: Ich habe wirklich ein paar Sachen grundsätzlich gängert in meinem Leben und Stress weg.

01:07:28: Knochen, rundum.

01:07:32: Alles mögliche von mir wegknochen was ich gefunden habe.

01:07:36: Was stresst mich eigentlich?

01:07:37: Und mal richtig wieder bewusst zu haben, was ist nicht gut für mich und was muss weggen.

01:07:44: Ein bisschen

01:07:44: aufräumen.

01:07:46: Das ist ein Positiv von der Diagnose, wo du Gott sei Dank überstanden hast.

01:07:54: Kannst du es herausziehen.

01:07:56: Ja absolut!

01:07:57: Für mich ist das eine positive Geschichte im Schluss.

01:08:03: Ich möchte es jetzt nicht nur, was du erleben

01:08:04: müsst.

01:08:05: Bitte

01:08:05: nicht!

01:08:06: Aber es war ein guter Geschichte für mich persönlich und es hat auch wieder gezeigt... ich habe ja immer wieder in meinem Leben Sachen abbrechen und Neues angefangen.

01:08:18: Und wir haben die Leute dann immer gesagt, das ist aber noch mutig und so und man kann sich viel verlieren.

01:08:25: Das habe ich nie so gesehen.

01:08:26: Und nach dieser Geschichte habe ich auch wieder mehr Mut gefunden, um ein neues Zeug zu machen.

01:08:32: Also zum neue Sachen einfach wieder auszuprobieren und ja, sag es nur mit ... Mal überlegen, vielleicht mal die Schweiz verlassen und damit anders leben oder was auch immer.

01:08:41: Was hast

01:08:41: du gemacht?

01:08:42: Ja, ich

01:08:43: kann nicht wirklich die Schweiz verlassen, sondern ich hatte einfach den zweiten Wohnsitz genau.

01:08:51: Und wir alle haben dürfen auf ... Besuch?

01:08:53: Ja, genau.

01:08:54: Was hat dir den Norden so angetan?

01:08:57: Wunderbar gewesen!

01:08:59: Und ja... Das war cool.

01:09:01: Das ist das letzte Album in der Stadt entstanden komplett.

01:09:04: Ich habe es kompletter geschrieben und die Pre-Production gemacht.

01:09:07: Die Musiker waren da oben, wo die Züge eingespielt haben.

01:09:10: Es war eine wunderschöne Erfahrung.

01:09:12: Da gab es noch mal ein geniales Sommer im Norden.

01:09:15: Vielleicht hätte ich es gleich gemacht aber ich habe es auch deswegen gemacht.

01:09:21: Doch, recht gut.

01:09:23: Ich empfinde dich als sehr melancholischer Mensch.

01:09:30: gehört das etwas zum Blues dazu?

01:09:39: Ja!

01:09:39: Also ich glaube... also der Schwere.

01:09:45: Meine Frau sagt, dass Schwere oder das Depressiv, ich sage ihnen das Ernsthaft.

01:09:50: Das gehört sicher zum Blues.

01:09:52: Es kommt halt auch aus einer Zeit wo die Menschen, die das erfunden haben, sind nicht unbedingt gut gegangen und frei gewesen.

01:10:00: Ich glaube aber, dass es sich überall in der Kunst viel Leiden braucht um etwas wirklich dann wieder neu zu entstehen.

01:10:10: Also ich glaube, das ist jetzt nicht so typisch für den Blues.

01:10:14: Wenn du nicht das Gefühl hast, du siehst den grössten auf der Welt und machst alles super!

01:10:19: Und immer mit selbst wie viel gekämpft.

01:10:21: Das haben fast alle, die ich kenne... Und das ist das, was ich sage.

01:10:28: Das braucht es auch, sich selber zu reiben und das gibt mir dann wieder Ideen.

01:10:33: Es ist auch eine wunderschöne Glücksmoment.

01:10:37: Aber ... Ich bin nicht nur dort.

01:10:39: Ich muss auch beide Seiten haben.

01:10:42: Ja, die dunkelseite gibt's bei mir auch.

01:10:44: Aber melancholisch ...

01:10:48: Wir lachen sehr viel.

01:10:49: Ich wollte nicht sagen, dass du ... Zwischen

01:10:52: Dauerlachen ... Ab

01:10:53: und an gibt es einfach ... Gibt's etwas, was du im zunehmenden Alter immer weniger wichtig findest?

01:11:00: Für mich ist alles, was mit Image zu tun hat, völlig egal.

01:11:08: Was mir noch wichtig war, wenn ich von ausser oder für andere wirke oder was andere bei mich sagen, wird mir jeder Malter weniger wichtig.

01:11:20: Wenn ich mit mir im Reinen bin, ist alles gut und wenn ich am besten noch bei meiner Partnerin im Reine bin, dann ist es eigentlich völlig egal welches Sturm draussen gerade verbietsiert.

01:11:33: Das hat mich dem Alter zu tun?

01:11:36: Ich glaube mit dem Alter und auch mit den Sachen, die sich alle haben dürfen ausprobieren im Leben.

01:11:40: Also ich habe ganz viele Dinge ausprobiert Und ich kann nicht einfach sagen, wenn ich das gemacht habe, dann wäre das passiert.

01:11:49: Wenn ich nur einmal ein Studium hätte können und von der Musik lebe, habe ich alles durch.

01:11:55: Ich bin zufrieden mit dem.

01:11:57: Das ist schon ... Ich spüre eigentlich das Alter, was ich jetzt habe.

01:12:04: Es ist extrem entspannt.

01:12:06: Ich finde es herrlich!

01:12:08: Ich will heute nicht die Reise sein.

01:12:11: Das macht dir auch Mut zum Elternwerden?

01:12:13: Ja Wie hat der letzte Gast gehalten?

01:12:16: Alter, ist nichts für Angst.

01:12:18: Apropos...

01:12:20: Die hat das gesagt.

01:12:21: Passt zu deinem Hasen-Kostüm mit!

01:12:23: Ja ich hoffe für die Vierwoche, dass wir los sind, verpassen natürlich etwas.

01:12:28: Ich habe einen wunderbaren Pulli mit Hesli.

01:12:30: Ja unbedingt auf YouTube schauen, weil diese Heslis in Zuppi kommt jetzt schon seit vier Stunden an.

01:12:34: Ich finde sie sensationell.

01:12:37: Dann im Sommer treffen wir uns wieder – ich hoffe schon vorhin natürlich.

01:12:42: Aber dann geht es um das neue Album.

01:12:46: Auf was dürfen wir uns freuen?

01:12:48: Es ist wieder ein komplett anderes Album.

01:12:51: Das letzte Album war ja sehr akustisch, sehr tiefgründig.

01:12:56: Wir sind einige Ballast in den letzten halben Jahren abgefallen Viele Sachen haben sich aufgelöst Und ich will ein Album machen, wo die Lichtigkeit kommt.

01:13:10: Plus aber Licht.

01:13:12: Darum habe ich auch ein bisschen angefangen, die Schranke noch etwas breiter zu haben vom Plus.

01:13:18: Ich halte mich noch weniger an einem Plus-Standard und erzähle ganz viele Geschichten wieder aus meinem Leben.

01:13:26: Es wird sehr persönliches, aber sehr ein lieges Album.

01:13:31: Ich freue mich darauf.

01:13:33: Ich freu mich auch!

01:13:35: Wenn du am Junge da nicht bist auf etwas könntest sagen... Was wäre das?

01:13:41: Ich nehme nicht alles so ernst aus anderen Leuten zu sagen.

01:13:46: Und gehe nie in den Tag schon...

01:13:50: Mit diesem neuen Podcast!

01:13:53: Alle

01:13:54: diese Infos über dich finden wir auf

01:13:59: DaniBischof-music.com.

01:14:01: Dort

01:14:02: findet man deine Konzertdaten, all die Infos, die man braucht wenn man sich herbezieht.

01:14:09: und sie spanne den Leben interessiert.

01:14:12: Wichtig,

01:14:12: ich bin ja quasi ein Bischof-Influencer also es gibt mich auch auf Instagram, Facebook, auf YouTube-Channel gibt's, es gibt die Musik auf allen Plattformen selbstverständlich.

01:14:23: aber das neue Album muss man sagen wird auf Schalblatten kommen und ob ich das noch überall rüberladen darf für Spotify und Co halte ich mir noch offen?

01:14:31: Ja okay!

01:14:33: Aber es finde ich super, finde ich Super wie Neil.

01:14:36: eine wunderbare Geschichte Und man soll ich aus immer wieder gern betonen Künstler unterstützen.

01:14:44: Mit Streams verdient man einfach wirklich, weiss Gott nicht mehr und mit ein paar Franklin Führers Alplatten kann man doch wenigstens etwas beisteuern, dass vielleicht dann wieder ein weiteres Album produziert werden kann.

01:15:00: Ich habe eine Abschlussfrage, die ich auch dir gerne stellen würde.

01:15:05: Wenn du ein Glückskrieg wärst?

01:15:08: Was würde auf dem Zählerlein in diesem Glückskrieg draufstehen?

01:15:14: Es kommt eh anders.

01:15:17: Also du dich nicht so verkrampft fixierst... Hör

01:15:20: auf den Plan machen, es kommt eh auch anders!

01:15:24: Was aber definitiv wird kommen ist dass wir jetzt noch etwas Musik machen zusammen.

01:15:28: Ja Wir spielen All Comes Easy.

01:15:31: Auf welchen Album ist der Titel

01:15:33: da?

01:15:33: Sieht das Boulevard und beschreibe das, was ich angeschnitten habe.

01:15:39: Meine Existenzangst, die mich immer so ein bisschen begleitet hat im Leben.

01:15:44: Ich erzählte Geschichten, dass der Angst nicht immer einen guten Berater ist oder meistens kein guter Berater.

01:15:49: Das

01:15:49: ist unbedingt nicht unbedingt.

01:15:52: Dani, mega schön!

01:15:53: Hast du dir deine Zeit genommen bis an dem verreigneten Nachmittag?

01:15:59: Du hast mich begleitet durch die neunte Folge.

01:16:03: Es ist unglaublich, es ist schon das nummerene Neunein.

01:16:05: Das ist legendär eigentlich schon!

01:16:08: Es ist wirklich

01:16:09: super und ich meine... Ja, ich habe keine Paddy von diesem Herzen.

01:16:13: Aber du hattest auch noch ein Studio-Gang-Podcast.

01:16:15: Ich bin sehr gerne da gewesen und ja, es war schön.

01:16:18: Ich freue mich auf den Sommer, vielen Dank dafür.

01:16:20: Ich mich auch.

01:16:22: Das nummerne Neunei wie gesagt vom Soundcheck-Talk war das.

01:16:27: Es ist nach wie vor eine tolle Geschichte für mich, ich freue mich wenn ihr den Kanal abonniert auf YouTube, auf Spotify und all deinen Kanälen die es in der Podcast gibt.

01:16:36: Im Übrigen möchte ich euch noch darauf aufmerksam machen dass ich auch so auf Youtube ein Playlist gemacht habe mit allen diesen Songs die ich mit ihnen künstlich spielen darf.

01:16:49: Es wäre schön, wenn er dort rein schauen würde.

01:16:51: Es ist Gigimoto mit dem Champion von Dach, Bettina Schelke, Heidi Heppi und Micky von Heide, Roman Rickel in der Bonikolle, Kurt Zeltner, Dani Bischoff natürlich auch dann.

01:17:04: Schaut doch mal da drin und genieße die wunderbare Musik, die wir nach Tag Amix noch aufzeichnen.

01:17:11: Live-Musik muss man betonen!

01:17:15: Ich danke euch herzlich fürs Zuhallosen, fürs Zuschauen.

01:17:18: In zwei Wochen die nächste Folge auch wieder mit einem spannenden Gast haben.

01:17:22: ein schönes Leben mit Amonist Shana Stecke bis bald.

01:17:25: Tschüss zusammen!

01:17:26: Danke Dani!

01:17:27: Sehr gerne... Look ahead sometimes, let you lose heart.

01:18:22: It all comes easy if you live by the day.

01:18:29: All comes easy If you go your way.

01:18:35: Fear gives you bad advice.

01:18:39: Fear does not care.

01:18:43: Fear never lets you try.

01:18:47: Fear is always there.

01:19:06: The

01:19:14: end of the

01:19:14: tunnel, shut down the light.

01:19:21: All comes easy if you live for today.

01:19:29: all comes easy If it gives you bad advice.

01:19:38: Fear does not care.

01:19:42: Fear never lets you try.

01:19:46: It is always dead.

01:20:17: Does no care.

01:20:22: Fear Never.

01:20:31: let's you try.

01:20:33: Always dead.

01:20:35: Gibt's you bad advice.

01:20:37: Fear, does not care.

01:20:41: Fear Never.

01:20:43: let your track Comes easy.

01:20:51: if you live for today Does not care.

01:21:25: Be here never let your try.

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