SOUNDCHECK-TALK Nr.8 mit ROMAN RIKLIN
Shownotes
Mein Gast in der achten Folge von SOUNDCHECK-TALK ist einer der kreativsten und vielseitigsten Köpfe der Schweizer Kulturszene: Roman Riklin.
Als Musiker, Autor, Komponist sowie Mitgründer von Secondhand Orchestra und Riklin & Schaub begeistert er seit Jahren mit intelligentem Humor, feinsinnigen Texten und aussergewöhnlichen Bühnenproduktionen.
Ob als Übersetzer der Welterfolge Mamma Mia!, Sister Act oder Billy Elliot, als Autor und kreativer Kopf hinter dem Schweizer Musical-Erfolg Ewigi Liebi oder als Verfasser von Theaterstücken zusammen mit Michael Elsener: Roman schafft es immer wieder, Geschichten, Sprache und Musik auf einzigartige Weise miteinander zu verbinden.
In diesem Gespräch sprechen wir über seinen ungewöhnlichen Werdegang, die Entstehung seiner Ideen und den kreativen Prozess beim Schreiben von Liedern, Musicals und Theaterstücken.
Natürlich geht es auch um Riklin & Schaub, das grossartige Secondhand Orchestra, die Freude am Erfinden neuer Formate und darum, wie man es schafft, über Jahrzehnte neugierig und kreativ zu bleiben.
Zum Abschluss gibt es wie immer Musik. Roman und ich spielen gemeinsam den Song „Plastik“. Ein Stück, das wir ursprünglich zusammen für Helga Schneider komponiert haben und das im Programm von Riklin & Schaub weiterlebt.
Viel Vergnügen mit Folge 8 von SOUNDCHECK-TALK!
https://www.secondhandorchestra.ch
Transkript anzeigen
00:00:01: Ich höre es nicht gerne, ewig liebe ich Mainstream.
00:00:03: Das ist es, wenn es Erfolg gibt in Mainstream!
00:00:06: Früher hatte ich einen Glaubenssatz und dachte, wenn man über Erfolg hat, ist er schlecht.
00:00:10: Und dann habe ich ihn zuerst anliegen.
00:00:16: Soundcheck Tag Nummer acht.
00:00:19: Mein heutiger Gast liefert ein Output, das fast schon ummenschlich ist.
00:00:26: Das meine ich nicht einfach in der Quantität, sondern vor allem in den Qualitäten.
00:00:29: auf so einer wahnsinnig hohen Niveau ist.
00:00:32: Six zum Beispiel, das Musical Eweige Liebe, die noch über siebenhundert ... Siebenhundertausend Menschen beglückt hat.
00:00:40: Six Riklin und Schaub zum Beispiel.
00:00:43: Six Second Hand Orchestra, wo der Herr von The Beatles unter Freddie Mercury und Abba aufgezeigt hat, dass ihre Songs wunderbar auch auf Mundart funktionieren.
00:00:55: Er selbst bedeutet sich als musikalischer Geschichtenerzähler Und auf ihn und seine Geschichten bin ich sehr gespannt.
00:01:03: Herzlich willkommen Roman Ricklin!
00:01:05: Hoi!
00:01:05: So schön bist du da?
00:01:06: Danke für die herrliche Almoderation.
00:01:09: Ja,
00:01:09: dann ist du dir das gemerkt...
00:01:10: Ich habe ein Wunderschön.
00:01:14: Magst du dich noch an unsere erste Begegnung erinnern?
00:01:17: So konkret nicht, aber du kannst es schon vermutlich, wenn sie so fragt.
00:01:20: Ja ... Helda Schneider.
00:01:22: Ja SEP weiss sie, dass wir uns hier gerechnet haben, aber ich kann mich nicht an Situationen erinner oder an Tage.
00:01:27: Ein
00:01:27: Tag weiss du jetzt auch nicht mehr genau, aber es ging darum, dass ich Musik gemacht habe für Taylor Schneider.
00:01:33: Wir haben Songtexte gesucht und dann ist unser Roman Riecklid in den Sinn gekommen.
00:01:39: Du hast Zeit und Lust
00:01:40: gehabt... Und wenn war das so?
00:01:43: Hellness!
00:01:43: Das ist eine gute Frage.
00:01:44: Ich schätze, dass wird etwa ... ... zwei tausend ... zehn oder so?
00:01:50: Dreizehn.
00:01:52: Also können wir uns erst dreizehen.
00:01:53: Ja
00:01:54: Ist eigentlich erstaunlich.
00:01:55: Kommt auch länger vor!
00:01:59: Für Hellness hast du Textgeschrieben für die Songs, dann für Super Helga und dann für den Zirkus Knie, die grosse Kiste, wo du auch den Text gemacht hast.
00:02:12: Und dann fürs Miststück.
00:02:14: Beim Miststuck hat es einen Song gegeben, der hat Plastik geheissen.
00:02:18: Dann
00:02:19: werden wir heute noch spielen am Ende des Podcasts.
00:02:22: Das forme ich riesig.
00:02:24: Da war Leis, der entstand ist.
00:02:25: Den haben wir ja dann nachher... Also er hat bei meinen Stücken die Regeln gar nicht lange gespielt.
00:02:32: Er war am Anfang drin und hatte etwas Schweres gehabt im Sinne von schwermütig
00:02:39: oder auch
00:02:40: für einen komodischen Kontrast in diesem Programm.
00:02:44: Und sie hatten nachher noch ein paar Vorstellungen oder zehn oder so.
00:02:47: Sie sind dann ausgespart und kippt.
00:02:50: Und wir hätten mit Rikki und Jaube dann allerdings noch etwas weiterentwickelt oder ein bisschen mehr uns zu eigen gemacht.
00:02:56: Das ist vielleicht sogar noch etwas schwerer geworden eigentlich und haben damit viel Freude gespielt während der Tour leider, die du sehen musst.
00:03:05: Gott sei Dank!
00:03:08: Ja wirklich?
00:03:10: Du machst ja wahnsinnig viel, eben wie ich es vorhin gesagt habe, das ist ein wahnsinniger Output.
00:03:16: Wann hat das bei dir so etwas angefangen?
00:03:17: mit dem Realisieren, Songs schreiben, Text schreiben...
00:03:22: Es ist schwierig zu sagen, weil es mir schon immer etwas da war.
00:03:27: Ich habe nicht ein spezielles Erweckungserlebnis oder so, das ich mich jetzt erinnere.
00:03:35: Aber ich habe mich sehr gut in meinem Kinderzimmer erinnern.
00:03:38: Dort hatte ich für mich immer grosse Pläne, die fest träumten.
00:03:45: Musikglauen wollte ich werden und dazu geführte sie als ... Das hat mit elf, zehn in elf angefangen zu sammeln.
00:03:53: Ich hatte verschiedene Instrumente im Kinderzimmer.
00:03:57: Cello habe ich gespielt und gelernt ab siebeni.
00:04:00: Man musste ein Instrument auswählen unserer Familie.
00:04:04: Es gehört jetzt nicht so zu sein oder so.
00:04:05: So habe ich auch eine grosse hinterfragt.
00:04:08: Und ich habe sehr gerne das Cello gespielt.
00:04:10: Jetzt wurde das Instrument noch gewählt.
00:04:13: Weil ich meinte, dass es zu gross ist, dass man das als Kind spielen muss.
00:04:15: Dann hat sie aber in Kleiner angegeben und vor allem eine Kontrabass-City, die wir doch sagen wollen.
00:04:20: Ich wusste nicht, was es heisst von mir.
00:04:23: Aber da habe ich mich so verliebt wie das Instrument.
00:04:25: Das habe ich wirklich wahnsinnig gerne gemacht.
00:04:26: Aber neben dem hatte ich Gitarre im Zimmer, Ukulele, ein Saxophonetrompeten ... Ein Handogel.
00:04:32: Und so sind einfach ... Ich weiss nicht mehr was alles, sondern
00:04:35: Phirium.
00:04:36: Genau,
00:04:36: wie angefangene Instrumente sammeln?
00:04:38: Und ich wollte vor allem einfach ein, zwei Liedler spielen.
00:04:41: So habe ich Instrumente gekübt und das möchte auf die Bühne gehen ist für mich eigentlich schon immer klar gewesen.
00:04:48: Das Lieder-Schreiben hat auch mit so ... Ich würde sagen um diese Zwölfe ... Früher Puppertär hat er es angefangen.
00:04:55: Am Anfang war es dann mehr so ein liebes Schlag.
00:05:01: Ein Stich ins Herz.
00:05:02: Das ist mein Schmerz.
00:05:06: Du hast mir nicht verzeihen, also Fruchtdeutsch offenbar.
00:05:09: Aber auch in allen Sprachen probiert und ausprobiert.
00:05:12: Und das war für mich ein verschwimmerer Draht.
00:05:13: Aber dann in der Pubertät konnte ich es gefühlen, dass sie viel wichtiger waren und mehr so in die richtige Gang.
00:05:21: Ich werde vielleicht mal einen berühmten Schriftsteller oder so, wo politisch relevante revolutionäre Werke machten.
00:05:27: Das war auch eine sehr grosse Träume.
00:05:31: Und ich war auch immer kreativ.
00:05:32: Ich habe immer in meinem Kinderzimmer viel Zeit mitgebracht, bin viel alleine gewesen.
00:05:38: Obwohl ich so eine grosse Familie habe, aber ich habe viele Zeit in meinen Geschichten.
00:05:43: Ich versuche Drehbücher-Versuch, Geschichtebüchern, Filmskripte.
00:05:49: Da wollte ich immer Lieder probieren und Symphonien schreiben.
00:05:53: Da gibt es zumindest den Anfänger, wo alle Instrumente schon mal aufgeschrieben haben.
00:05:56: Die ersten zwei Tächer oder so viel weiter bin ich auch nicht gekommen
00:06:00: mit
00:06:01: den Prozessen.
00:06:02: Mit verschiedenen Noten-Schlüsseln auseinandersetzen und noch einmal probieren zu können?
00:06:07: Wie viele sind denn
00:06:08: da gewesen?
00:06:09: Fünf!
00:06:10: Und das war bei allen Musik ein Thema?
00:06:13: Alle haben die gleichen Grundversetzungen gehabt, dass sie auch etwa sieben in Instrumenten gewählt haben.
00:06:21: Ich bin der Einzige, die heute noch Musik macht.
00:06:23: Ah okay!
00:06:24: Da stimmt nicht ganz, was professionell Musik macht muss man sagen.
00:06:29: Meine Schwester spielen gerne Klaffier und viel und ich glaube es gar Kinder, die Klaaffiere unterrichten oder weiss ja keine Kinder, aber so stelle ich mir das vor.
00:06:38: Furcht ist da auch falsche Forschung und mein An-einem Bruder tut auch gern um klaffieren zu improvisieren.
00:06:43: Die anderen glaube ich machen alle kein Muss.
00:06:45: Okay...
00:06:46: Aber du hast ein folder gezogen?
00:06:48: Ja voll, es ist für mich ein ganz wichtiger Teil.
00:06:52: Wir können begleiten auf dem Instrument und ich bin ja nicht mit einem grossen Instrumentalist.
00:06:55: Ich bin ein Gebrauchsmusiker.
00:06:57: Das ist ja eine Sichtsache.
00:07:01: Aber du, eben, es ging relativ früh los und dann hattest du eine Band an die Mumpizentigkeit gelesen.
00:07:08: Und dann hat er schon mal einen Nachwuchs-Preis gewonnen.
00:07:10: Da ging es los mit der Prise.
00:07:13: Ja, ich bin ja recht.
00:07:14: Ich war preisverwöhnt und das waren eine oder zwei Nünze.
00:07:20: Wir sind die beste Schweizer Nachwuchsbänder.
00:07:23: Das ist für mich richtig wichtig.
00:07:24: Mumpitz war ein St.
00:07:25: Gallen Mundart-Bang, in dem ich einen Song geschrieben habe und auf St.Galler Deutsch gesungen habe.
00:07:33: Für mich war es ein Erweckungserlebnis, in diesem Sinne erleben dass etwas, was ich mache, so viel Zuspruch überkommt.
00:07:40: Dass plötzlich unsere Konzerte hunderte Jugendliche auftauchen, wo alle Texten aussehen können, obwohl es noch gar keine Aufnahmen gegeben hat.
00:07:48: Wir haben die Textbücher verkauft und machen den Konzert, weil Leute immer noch Texten gefragt haben.
00:07:54: Und die haben mega früh viele Jugendlichen angefangen, diese Texte mit zu singen in unseren Konzerten.
00:08:01: Dann sind manchmal halb fünfhundert oder sechshundert Menschen gekommen, bei denen alle Mixungen ... Also die Bestätigung, dass man etwas macht, das offenbar ein Nerv trifft.
00:08:12: Das hat mich dann schon ...
00:08:13: Angekriegt oder?
00:08:14: Ja, er hat mich angekriegelt und da habe ich auch Lust auf mich gemacht.
00:08:19: Wenn wir ehrlich sind, es ist nie mehr passiert.
00:08:21: Nicht, dass ich größere Erfolg als Dohne tue, aber in dem Sinn, dass die Leute meine Texte mit singen würden.
00:08:27: Es ist mir ehrlich gesagt einmal auf den Geist gegangen, weil es so laut mitgekreischt wurde.
00:08:35: Das ganze Halle, meine Songs mitzinkt, ist nie mehr passiert.
00:08:39: Das war ein
00:08:39: grossartiges Gefühl.
00:08:40: Es
00:08:41: war super!
00:08:41: Ich wusste ja nicht, wie einmalig das war.
00:08:45: Ich habe auch nicht das Gefühl, dass es selbstverständlich ist.
00:08:49: Wenn man so drin ist, bekommt man gerade auf die Idee, da könnte ich ihn wieder raufhören.
00:08:54: Dass er mit den anderen Bands in eine andere Richtung war oder vielleicht weniger mitsinktauglich war ... Ganz anders als die Publikum hat angesprochen, dass die, die mitsingen würden ... Hat er mit meiner Veränderung zu tun, dass man es nicht mehr mitgesungen hat?
00:09:06: Nein, das konnte ich auch nicht wissen.
00:09:08: Wie alt war der Wettbewerb?
00:09:10: Das war eine Kantezeit von mir und in den Zwanzig Jahren.
00:09:17: Und wir hatten einen Blattvertrag durch den Wettbenwerb.
00:09:20: Was
00:09:21: ist das für ein Wettbetwerb gewesen?
00:09:24: Von einer Radio-Station oder
00:09:25: der Zieg?
00:09:26: Nein!
00:09:26: Es gibt kein Volksbankrock.
00:09:28: Die Volksbank ist eine der vielen Banken, die in der Schweiz verschwunden sind.
00:09:35: Das war ein Wettbewerb und wir haben uns vorhin schon aufgelöst.
00:09:43: Man hat diese Band-Mumpen in verschiedenen Schulhäusern gespielt.
00:09:48: Wir hatten nicht mehr an den Schulen aus dem Festival gespielt, das war natürlich ein super Umfeld für Leute.
00:09:59: Eigentlich sind dann einige ins Militär, andere haben noch gar nicht Maturen gehabt.
00:10:03: Man hat bemerkt, dass man die Bands nicht zusammenhebt.
00:10:06: Dann machte ich einen Sprachaufenthalt... So
00:10:08: ein bisschen der Klassiker eigentlich?
00:10:10: Ja in diesem Alter hat es gesplittet und man hat auch einen Abschiedskonzert gemacht, eine Veröffentlichung gemachten CD mit fünf Songs.
00:10:16: Ich glaube das war einer von den ersten Bands.
00:10:20: Das ist gerade neugierig.
00:10:24: Und dann hat diese CD nur fünf oder drei exemplar gemacht.
00:10:28: Wir haben gefunden, das ist ein bisschen euphorisch so viel.
00:10:30: Die haben aber in wenigen Tagen alle ausverkauft und sind sehr stolz.
00:10:33: Und dann hat es eine Abschiedskonzerte.
00:10:34: Das hat eigentlich alles eine legendisierte Band, die jetzt gerade mega anhaibisch ist.
00:10:39: Aber sie sagen, dass sie aufhören.
00:10:41: Wenn man es inszeniert hätte, wäre es genial.
00:10:45: Dann haben wir den Weppenwerb mitgemacht.
00:10:46: Und wir haben uns einen Fans gesagt, wenn wir diesen Gewinnen gibt's uns noch.
00:10:50: Und er könnte uns unterstützen.
00:10:51: Ein wenig so in diese Richtung.
00:10:52: Ist ja etwas verkürzt.
00:10:53: Ja, ja, ja ... Sie kamen dann und es war ein Weppenwerk, der natürlich So etwas ausgemacht hat, die Bands sind auf der Bühne gegeneinander getreten und es hat den Jury bewertet.
00:11:02: Aber wenn das Publikum bei einer Band natürlich durchgetreten ist, dann hat er's auch für die Band gesprochen.
00:11:08: Das Finale war in Zürich im Volkshaus.
00:11:13: Und da haben wir gespielt und das sind also unsere Konzerte Garweiss-Fans vom Mund mit Gehr von so einem Galer angereist.
00:11:20: Weiß nicht wie viele Geher aber einige.
00:11:22: Wenn denn mehr gespielt haben, dann waren sie zusammen verreibar ... Wenn in einem Song alle mit der Wundercheher zu laufen und so.
00:11:29: Es war unglaublich stimmig, dass wir in Zürich gespielt haben.
00:11:32: Mit St.
00:11:32: Gallo-Typ zum Publikum ist du dort, oder?
00:11:35: Natürlich hat man gemerkt, das sind St.
00:11:37: Gallerinnen und die sind alle die Songs mit singen.
00:11:40: Und ich glaube er hat schon beitragen, dass mir den Weppel abwunden haben ... Nach Minnerin waren wir nicht die beste Band gewesen.
00:11:45: Also völlig Minnerisch nicht!
00:11:47: Aber wir hatten eine Kraft, die mich auch erlebt hat.
00:11:51: Die hatte schon gestohlen.
00:11:52: Wir waren die mit der grössten Kraft und der grösten Anziehskraft.
00:11:56: Vor allem Mobilisierungskampf.
00:11:58: Offensichtlich
00:11:59: mit den
00:11:59: Gärchen?
00:12:00: Ja, natürlich!
00:12:01: Da haben wir den WB abgefunden und das war wichtig, weil es auch Vertrauen gab.
00:12:07: Ich bin natürlich schon etwas stolz gewesen, dass ich der Songwriter bei der besten Schweizer Nachwuchsband war.
00:12:12: Das ist eine Bestätigung gewesen, die einem schon ein bisschen gefühlt hätte sein können, damit sie einen Weg ziehen könnten oder so.
00:12:18: So ernsthaft habe ich da noch nicht ein Leben vor mir gesehen... Ich habe das nie so geplant, wie es dann weitergeht.
00:12:24: Sie hatten natürlich immer den Moment gesehen.
00:12:26: Das war schon richtig, auch von meinen Eltern.
00:12:30: Es macht nicht einfach ein bisschen Rockmusik, sondern ich mache das gut und versuche sogar zukunftsrechtiger als andere um etwas ...
00:12:39: Aber wenn du in den Zwanzig warst, hast du das Gimmick gemacht?
00:12:42: Ja.
00:12:44: Schaffen, was es dort gesagt wurde oder hast du gerade auf die Karte Musik gesetzt?
00:12:50: Ja, ja schon.
00:12:51: Ich bin ja mit den neunzehnten schon Bappi geworden.
00:12:53: Eigentlich müssen wir Geld verdienen, also probiert vor allem.
00:12:58: Und Band war schon auch eine Einnahmequelle natürlich.
00:13:02: Wir haben viel Konzert gespielt und die haben alle ich organisiert.
00:13:06: Ich glaube am Anfang nicht noch Provisionen oder Management genommen aber irgendwann dann auch schon.
00:13:13: Also wenig natürlich.
00:13:16: Aber wir haben etwas für das KonzERT organisieren bekommen.
00:13:19: Und die haben aber auch als Kellner geschaffen.
00:13:21: Ich habe immer wieder so etwas für Zeitungen, als Musikjournalist mäßig über Musik geschrieben.
00:13:30: Und dann ziemlich schnell aber eine Zeitschrift gegründet im ... ?
00:13:35: Ein
00:13:36: eigenes Zeitschef?
00:13:37: Ja.
00:13:37: Die Kulturmagazin habe ich gemacht.
00:13:39: Es gibt es heute noch.
00:13:40: Das Kulturmagazzinsaiten ist eine Institution in der Ostschweiz-Hütte.
00:13:46: Über dreißig Jahre.
00:13:47: Diese Zeitschufe haben ich hier gegründen und äh... Also gründet mit den anderen zusammen, aber ich war bei der Einzige, die ein Hundert Prozent für diesen Zeitpunkt geschafft hat.
00:13:55: Und dort hat man aber allerdings kein Geld verdient.
00:13:58: Also das ist ... Da habe ich über drei Jahre dafür gearbeitet und mehr oder weniger ohne Lohn.
00:14:03: Ziemlich schnell fehlten wir dann Geld.
00:14:06: Es kostete immer, diese Zeit zu produzieren.
00:14:10: Und gewisse Leute mussten zahlen.
00:14:11: Und wir haben es mit Inserat probiert finanzieren.
00:14:15: Das ging natürlich lang, bis sich das wirklich angefangen hat.
00:14:18: Hebel so!
00:14:19: Aber dass ... Es war eine spannende Zeit.
00:14:21: Und um das wiederum zu finanzieren, dass ich für etwas hundertprozentig davon nicht verdiene und auch noch eine Familie habe, bin ich als Nacht go Space Dream spielen, ein Musical ... Genau!
00:14:31: ... und der im Baden dann in den ninety- oder fünfneinzig Jahren angefangen hat, weiss ich gar nicht mehr.
00:14:36: Das hatte ich mir eben auch noch nie gehabt?
00:14:37: Space Dream?
00:14:38: Und damit konnte
00:14:38: man eigentlich eine Kulturmagazine in Ostschweiz zum Glück quersubensionieren können.
00:14:43: Wenn das die linken Alternativen Menschen, die heute die Zeitschrift lesen oder auch machen, dann mal gehören, stellen wir immer vor Ort hin.
00:14:49: Bleibt es ein wenig im Hals stecken?
00:14:51: Dass es ein kommerzielles Musical, wo das Musical in der Schweiz noch in den Kinderschuhe gesteckt ist... Also nicht ganz ein professionelles Musical und so und kann sich ja etwas streiten.
00:15:04: Es war ein Musiker,
00:15:05: in dem ich nicht mehr gespielt habe.
00:15:08: Wir haben das selber gar nicht gefallen.
00:15:10: Es war eine Möglichkeit zum Geld verdienen und die hab ich genutzt.
00:15:13: Du bist dann irgendwann mal auf Berlin gegangen... ...und in Berlin hast du angefangen Musiktheater zu schreiben, da bin ich richtig informiert.
00:15:21: Also auf Berlin bin ich auch gegangen.
00:15:23: Das war eigentlich eine Familiengeschichte.
00:15:25: Ich hatte einen Agenbock, um dort besser im Spielen zu spielen.
00:15:29: meine damalige Partnerin wollte eine Tanzusbildung machen in Berlin und hat sich allen so gehn, dass wir als Familiestritte auf Berlin sind.
00:15:38: Und ich habe aber auch dort nicht sehr lange in den Musicals gearbeitet, weil ich es, wie gesagt, auch gar nicht so gerne gemacht habe.
00:15:45: Ich bin dorthin früher wieder ausgestiegen und hatte diese Zeit eigentlich ... Nicht so recht gewusst, wie ich jetzt weitergehen könnte.
00:15:52: Ich hatte ja keine Ausbildung Man kann für andere Stücke beworben.
00:15:55: Ich habe in einem gewissen Ort kleinere Sachen mitgespielt, angefangen mit Schreiben zu probieren.
00:16:01: Ich hab angefangen Chanceau zu schreiben.
00:16:04: Berlin ist eine Chanceau-Stadt und hat dort verschiedene Künstlerinnen und Künstlern abgeboten oder die ich kenne.
00:16:11: Sie haben gesagt, ihr könnt mal den Text von Donen und so.
00:16:14: Und das habe ich auch probiert mit der Popmusik weiterzumachen an einer Bank in Berlin unter anderem mit Jens Eckhoff wo sich später schon Michel Tourette genannt hat und berühmt wurde, ist mit Wir sind Helden.
00:16:26: Also wir waren dort so ein Glück.
00:16:28: Und ich habe dort auch angefangen ... So erste Musiktheater-Schrittmacher.
00:16:32: unter anderem ist dort entstanden eine Hörspielversion mit Lieder von Alfonso di Monsa, in der man dann später, zweitausig ... In der Schweiz war eigentlich mein erstes Kind, also ein Musical, aber es war ein Kindermuskel, als er rauskann.
00:16:46: Berlin hatte das auch einen Krieg gegeben?
00:16:49: Gleich geht es zu Zürich.
00:16:51: Ja, sie ist in Kriegge.
00:16:52: Berlin war auch ein bisschen Augenöffnung im Sinne von ... Das ist doch nicht ganz so einfach, wenn ich meine.
00:16:59: Also Berlin war kein Spaziergang.
00:17:01: In Berlin konnte man nicht wie in St.
00:17:02: Gallen in kurzer Zeit einen Lokalmatador werden.
00:17:06: Es war etwas enger.
00:17:08: Es gab mehr Leute, die das gleich gemacht haben und v.a.
00:17:12: sie waren zum Teil verdeutelt besser oder ... Und vernetzten.
00:17:16: Es geht ja nicht um vieles.
00:17:19: Das habe ich auch als Härtempfund.
00:17:22: Gleichzeitig konnte ich sehr genossen Unbeobachten sein, das war in dieser Zeit nicht so möglich, weil ich ein bisschen eine Stadtfigur war und zwar nicht für alle, aber für alle in meinem Jahrgang.
00:17:36: Ich kenne mich halt alle mit der Geschichte von der Band, mit den Kulturzeitschriften, die ich auch lernen gemacht habe, kulturpolitisch, mit der Geschicht vor Frühen Baba geworden.
00:17:47: Ich war eine Figur und das habe ich mega genossen in Berlin.
00:17:51: Du kannst ja machen, was du willst und sagst, töchst uns einer an einem Papagei.
00:17:55: Also du fällst einfach nicht auf in dieser Stadt, da habe ich gut gefunden – von der einen Seite.
00:17:59: Auf die anderen habe ich es auch ein weiterer Peelen gefunden zu merken.
00:18:02: Es ist schwierig sich durchzusetzen.
00:18:03: Es kamen schwierige Jobs und habe viel Versuche gemacht und bin also nicht unglaublich erfolgreich gewesen, aber nicht ... Ja oder nein?
00:18:12: Das ist jetzt fast schon, man muss sagen, eigentlich nein.
00:18:15: Sie hat aber nicht geignet!
00:18:16: Und ich habe aber Ich habe immer Leute kennengelernt.
00:18:19: Es ist immer, man hat das Gefühl, es ist näher getragen.
00:18:21: Man hat fast einen Plattvertrag mit einer Bähne.
00:18:23: Nein doch nicht und so.
00:18:24: Und es war aber schon auch.
00:18:27: Das Zurück in die Schweiz hatte zwei Gründe.
00:18:30: Einerseits ein Familiärin als trennte Familie, doch näher bei der Tochter zu sein.
00:18:34: Man wird gemerkt also meine tolle Partnerin ist zurück auf St.
00:18:38: Gallen.
00:18:38: Ich war jetzt Berlin am Anfang des Vertrages, kann man nicht rausnehmen bis man uns wieder ... Wie machen wir uns jetzt am besten mit den anderen Familien zu sein, auch wenn wir nicht mehr zusammen sind?
00:18:51: Ich musste wegen dem in die Schweiz zurückkommen.
00:18:53: Aber es war auch besser aus Puffergründen, weil ich hier noch mal Musik gespielt habe und bessere Anstelle hatte.
00:19:02: Und damit, als ich das Berlin gelernt habe, eine Durchsetzungsvermögen.
00:19:05: Ich habe gesehen, der ist ein Produzent und sollte dich kennenlernen.
00:19:09: Jetzt gehe ich mal hier in diesem Normal an.
00:19:11: Nachdem wir das erste Mal geredet haben, dann gehen wir vorbei, bringen wir Songs mit oder... Mit dieser Energie, die ich in Berlin gelernt habe, ist ehrlich gesagt Zürich im Fascherkind-Spazier gegangen worden.
00:19:20: Eine gute Schulung?
00:19:21: Ja, es hat einen!
00:19:22: Also ... Es ist auch ja auch dort gelernt ... Das fällt uns Schweizer-Schweizerinnen oft schwer zu sagen, wenn man kann.
00:19:31: Respektive, das ist mir heute noch so, lieber ... zeigen, wenn ich kann oder mit ein fertiges Wehr legen kann und dann sieht man hoffentlich, dass ich etwas sagen kann.
00:19:40: Ich könnte im Falle da und da, oder ich habe hier und da gemacht.
00:19:44: Und in Deutschland funktioniert das etwas anders.
00:19:45: Du kannst ja ein bisschen klotzen mit.
00:19:48: Ja die Töne klotsen, das habe ich natürlich nicht gemacht.
00:19:51: aber ich habe dort schon gelernt zu sagen, ich bin Songwriter.
00:19:54: Das ist mir mit Fahron deutlich nichts gesagt oder ich bin Komponist, habe ich manchmal sogar gezeigt.
00:20:01: Das ist mir nicht überglieden.
00:20:04: Es macht
00:20:05: mich hier als halben Übung für Schauspieler, sag mal ich bin Schauspil und sage so dass sich das glauben zusammen, das glaube ich nicht.
00:20:11: Du hast es wirklich gespielt!
00:20:13: Also es falsch ist ja schwer und die deutschen Kollegen haben zum Teil deutlich weniger Referienzen gehabt als ich in dieser Zeit.
00:20:22: Also Freunde von mir waren dort zusammen und wir haben gefragt was machst du so?
00:20:25: Ja ich bin ein paar Dutzend Und ich habe gesagt, ja, ich mache ein bisschen Musik.
00:20:32: Mit der Zeit habe ich gemerkt ... Sie wissen ja, man muss die Hälfte anbrechnen und wenn ich etwas Musik mache, bleibt in der Hälfe nicht mehr viel übrig.
00:20:39: Also ihr lernt Anastroh und auch probiert ein wenig.
00:20:43: Doch Annastrohn sagt,
00:20:44: ich
00:20:45: könnte das im Fascho.
00:20:46: Wenn jemand gesagt hat, ich brauche Zäsongs für einen Theaterstück, dann kann ich euch machen.
00:20:52: Da hätte er den Selbstwert sicherlich haben können?
00:20:55: Aufbauen, oder?
00:20:58: Ich glaube ganz ehrlich, da hat sich mehr Null durch das aufgebaut.
00:21:00: Ist wahr?
00:21:00: Ja und zwar war es schon eine äussere Sache.
00:21:04: Man merkt nur so funktioniert's.
00:21:05: Okay.
00:21:06: Dass ich selber glaubte, dass ich etwas kann... Das ist viel länger gegangen!
00:21:11: Also, ich konnte auch noch stehen und Behauptungen aufstellen aber das Gefühl war ja schon, man hätte immer von meinem Poster sind schon.
00:21:17: Aber ich bin mir immer ein wenig wie einen Hochstapel vorgekommen weil keine Leistungen versprechen über dem.
00:21:23: Ich mache das bis dann, ich weiss es ja nicht.
00:21:28: Wenn jemand sagt, du kannst uns ein Musical schreiben oder zwei Songs machen und bitte den Songtext schreiben, dann sage ich Ja, das kann ich aber wüsste ich so nicht.
00:21:38: Und ich habe mich zum Teil an Sachen versprochen, die wir noch gar nicht auch können.
00:21:41: Oder wenn jemand gesagt hat, er braucht ein Arschmarr für Streicher, für diesen Song, dann mach' ihn!
00:21:48: Und dann bin ich natürlich heim und heim oder für ein Symphonierkäster etwas arrangieren.
00:21:51: Ich habe einfach gesagt, ja, da mache ich.
00:21:54: Aber ich hatte immer das Gefühl, es gäbe die Leute, sie könnten besser.
00:21:58: Jetzt habe ich mich halt besser geattert.
00:22:00: Aber der selbste Wert war nicht hier an, sondern ich habe einfach zappelt und probiert das zu erledigen.
00:22:07: Und ich habe auch wenn immer aus den Leuten natürlich bei mir schon früher immer Schulden klopfen gemacht.
00:22:13: Ja, dann wird's super!
00:22:14: Aus dir wird mal etwas und so... Das hat sich bei mir sehr lange auf dem Konto nicht wirklich gezeigt, dass ich etwas kann.
00:22:21: Ich habe lange gehardert an diesem Übergang da wo ich kann.
00:22:24: wie könnte man das vielleicht auch noch in Geld umsetzen?
00:22:27: Also schön wenn alle Kollegen finden so cool und schreibt uns doch noch da aber es zahlt gar niemand richtig.
00:22:34: Es ist nicht so zielführend und so selbst wert und Selbstbewusstsein Auch nicht mal etwas mit späterer Erfolg zu tun.
00:22:45: Das wurde irgendwann unter einer mentalen Arbeit geworden und ich habe gemerkt, es kann doch gar nicht sein, dass ich mich immer schlecht fühle.
00:22:52: Ich habe das Gefühl, ich kann nichts, egal wie gut etwas gelaufen ist.
00:22:56: Vielleicht haben wir darum immer so Mühe gegeben, weil ich immer das Gefühl habe, das genügt nicht, ich finde es nicht gut.
00:23:01: Egal wie es ankommt, ich habe das gefühlt, das ist nicht gut!
00:23:03: Jetzt kannst du es aber... Wo ist der Game-Changer passiert?
00:23:08: Also wie heute kann ich es mir sagen, ich kenne nichts.
00:23:10: Oder heute kann man etwas liefern?
00:23:11: Äh,
00:23:12: beides wohl.
00:23:14: Aber ja lang, sicher lange vorher etwas mehr oder weniger taugliches anbieten konnte als ich das selber gesehen habe.
00:23:20: Für mich... sich selbst gut filmiert ist schon schwierig.
00:23:24: Was auch der Game Jam so war ... Also schon auch mit unter einem grossen Krisen, wo man so schlecht ging und für mich Thema wurde, wieso habe ich höhere Messlatte?
00:23:40: dass ich immer nur drunter schiessen kann.
00:23:42: und wieso fühle mich so unwohl, als ich mich mithilfe mit diesen Themen angefangen habe auseinanderzusetzen.
00:23:48: Das war sicher wichtig aber auch für meine Eltern und die demütiger werden.
00:23:55: Und auch das alles verbrüffelig ist.
00:23:58: oder meine Leistung sehe ich jetzt als ... Gerade in diesem Bereich, wo wir darüber reden, ich als Songwriter oder Theaterautor ... Dass es vielleicht eine Bedeutung auch immer mehr verliert?
00:24:10: Das heisst nicht, dass ich mich im Leben ... Man fühlt sich dann wegen dem nicht als Partner oder Lover oder Pappi.
00:24:16: Unbedingt super!
00:24:18: Aber dort war es viel wichtiger, um mich gut zu fühlen.
00:24:21: Also einfach zum sich wohlfühlen mit sich so.
00:24:24: Und da ist ja irgendwie noch zwischen ... nach vierzig hat sich das angefangen zu entwickeln, dass sie sich gemerkt haben, nein, ich bin völlig okay.
00:24:31: Wie lange bist du in den Berlin geblieben?
00:24:33: Knapp fünf Jahre.
00:24:35: Doch für uns ja.
00:24:36: Vier Jahre und dann gab es eine Übergangsphase, um auszuprobieren, wie wäre es wenn ich in der Schweiz wäre.
00:24:43: Dann bin ich zwei Wochen in die Schweiz und habe auch geschaffen.
00:24:45: Und dann wieder nacheinander mit meiner Tochter geniessen und auf Berlin.
00:24:50: In dieser Zeit wusste ich nicht recht, wie geht's weiter?
00:24:54: Geht das auf Zürich Hamburg?
00:24:57: Da waren viele Kollegen von Musik machen.
00:24:59: Bleibe in Berlin, züchere in die Schweizer.
00:25:02: Dann ist eigentlich nur Zürin im Fragkantall gemacht.
00:25:05: Nach Zürie ... im Verlauf des Jahres?
00:25:09: Jetzt weiss ich nicht, wie viele ich überspringen.
00:25:12: Das weiss ja gar nicht!
00:25:13: Das
00:25:13: werden wir jetzt sehen.
00:25:16: Ewige Liebe.
00:25:18: Es war eine hohe Teilung, die über sieben Hundert Tausend Zuschauer in der Markhalle war oder auch andere Orte aufgeführt
00:25:30: wurde.
00:25:30: Ja also wir hatten fünf Jahre im Stuck gespielt von zwei tausend bis zwei zwölf und zwei Jahre vor haben wir uns im Bern gespielt.
00:25:37: Extra dafür bauten Theater, also ein Mobilstheater im Wanktorf.
00:25:41: Weil so viel Berner hinter Stuck auch gerne hatte.
00:25:44: Sie sind schon vor auf Zürich und haben dann zwei Jahre Züri, zwei Jahre Bern und dann noch mal ein Jahr.
00:25:50: Zürch.
00:25:50: und dann haben wir sie im siebenzehn in Normel gespielt.
00:25:53: Wieder rufen wir?
00:25:54: Nicht den ganzen Saisonjahr zum zehnjährigen Jubiläum.
00:25:56: Und im Moment treibt mir davon das zum zwanzigjährige Jubilän nächstes Jahr.
00:26:04: Und jetzt ist es sogar im Kino als Film.
00:26:07: Ja, das ist eine grosse Geschichte.
00:26:11: Das hat ja alle Erwartungen massiv übertroffen.
00:26:14: Das sind auch vermutlich etwas überrumbelt worden mit dem Erfolg?
00:26:19: Ja natürlich!
00:26:21: Jetzt machen wir's vier Monate und so...
00:26:23: Du kannst nicht planen.
00:26:27: Das passiert dort.
00:26:28: Aber was war genau der Impuls bei dir, dass du auf die Idee gekommen bist?
00:26:34: Es gibt ja viele Ideen und ich sage immer diese Ideen wären so gute Ideen, wo man viel Liebe drin gibt.
00:26:39: Man muss sich um Ideen kümmern.
00:26:40: Und das waren natürlich verschiedene Sachen.
00:26:42: Es gab irgendwie eine solche Anfrage vom Dago Solfranco von Marc.
00:26:46: Es war ein Musikstarrensthema und nach den ersten Staffeln merkte er sie noch etwas verbrötelt.
00:26:53: Und was könnte man denn nachhaltiger machen mit den Musicstars, dass die noch etwas haben?
00:26:59: Obwohl es ja nur jemand gewinnt und alle anderen sind ja eigentlich raus oder sind dann wieder von der Bildfläche weg.
00:27:05: Dann habe ich so ein Konzept anbotten.
00:27:07: Also ich bin gefragt, ob sie das Konzept machen könnten.
00:27:09: und da habe ich das Konzept gemacht, dann hatte ich kein Musikcar.
00:27:12: Es war die Idee, dass alle diese Musicstars in einer Bühne-Show waren In einem Bus losfahren, einen Unfall haben und eine Nacht mit Stecken bleiben.
00:27:24: Und dann ist ein Lieder-Obert, der alle so etwas um den Kahn herum ihre Lieder singen.
00:27:30: Dann habe ich überlegt und das ist der Springenpunkt.
00:27:33: Welche Lieder können wir nicht?
00:27:34: Würden wir da auf die Internetseite sein?
00:27:35: Ich dachte eigentlich wäre es cool, Zeit wegen dem Brief zu machen, mit Schweizer Mundart zu arbeiten.
00:27:40: Dass man von all diesen Hits, die wir im Mundart aus den letzten dreißig Jahren nehmen und so vielleicht ein bisschen Geschicht bauen kann.
00:27:47: Aus diesem ... Also dass Musik hat man nachher verworfen Und aus dem ging dann letztendlich die Idee weiter.
00:27:55: Aber ich müsste mit diesen Songs doch etwas machen, und so ist es dann weitergegangen.
00:27:59: Das Auswahlverfahren, welche Songs du nimmst oder ihr genommen habt uns noch sämtlich fürs Musical?
00:28:04: Wie bist du da vorgegangen?
00:28:06: Ich
00:28:06: habe eine Liste gemacht mit über zwei Hundert Songs und habe angefangen Geschichte suche, ebige Liebe funktioniert ja so dass eigentlich alle Figuren aus der Geschichte und alle wichtigen Ereignisse kommen aus Songs.
00:28:21: Also ich habe nicht einfach einen roten Vater durch die Songs gesucht, sondern gesagt, die Songs sind ja schon Geschichte.
00:28:25: Ich bin davon ausgegangen, es gibt eine Geschichte, sie ist versteckt hinter der Songs und ich muss ihn nur finden.
00:28:31: Nicht er findet sie, sondern ich finde sie!
00:28:33: Und dann gibt's natürlich diese Lieder wie «Hate mit weite Beite», wo ja die Grundsituation von der Geschichte beschreibt.
00:28:39: Nämlich die rivalen Situation bei den Männern, wenn der Frau oder es gibt kommt immer eine Chance mit den Zielen.
00:28:45: Ich wünschte mir das Rad der Zeit, könnte zurückdrehen... um die Zeit und etwas besser zu machen, das zu den Zeitreisen führt.
00:28:54: Es gibt auch ein bisschen von der Truhe, wo die Figuren und die Art, was spielt, und so weiter.
00:28:59: Die Sachen und die Figur kamen aus der Songs.
00:29:03: Das war das eine, natürlich die Geschichte in der Songsgesuchten ist das andere.
00:29:07: Ich wollte ohne meinen Geschmack spielen lassen, diese Lieder, die wirklich wichtig sind – also ein gutes Realbook Ein Schweizer Songbook liefern und auch die Künstlerinnen oder Künstlern, die ich nicht mag.
00:29:22: Oder Leute, die mich nicht mag... Ich bin wirklich kein Fan von Göhlen-Songs.
00:29:27: Und auch nicht von seinen Personen, sondern von seinen Haltungen.
00:29:32: Es ist mir etwas schwergefallen aber es kommen ja keine Tränen mehr und Schwanen.
00:29:37: Und ich hatte noch viel Blöder hier in Ewigliebe vor.
00:29:39: Ich habe probiert das in dieser Zeit auch ein grosser.
00:29:41: Der Name war schon immer noch.
00:29:43: Er probierte etwas von Zürich-Western, über den Toxen und eben etwas vom Gölchen und Sachen von Florian Ast und Sachen des Manimatos.
00:29:49: Und er probierte die verschiedenen ... Ja, was wir wirklich sagen, da ist das Muskel mit der grössten Mundart hitz.
00:29:56: Das war auch wichtig
00:29:57: für das Publikum.
00:29:58: Ich wollte
00:29:58: einen Erfolg haben.
00:29:59: Ich habe ein bisschen Unterdruck gestanden in dieser Zeit.
00:30:02: Ist man finanziell nicht gut gelaufen?
00:30:04: Und ich habe es gefühlt, jetzt muss ich einen Hit machen.
00:30:08: Also, ich habe versucht meine Unternehmerischseite, strategisch möglichst aufzufahren und sagen, was für meine Idee könnte ich den grössten Erfolg haben.
00:30:19: Das ist ein heikles Thema unter Künstlern.
00:30:22: Man macht das, was Erfolg hat oder man am liebsten macht.
00:30:25: Ich versuche es immer so zu beschreiben.
00:30:27: Es gibt Züge, die ich mega Lust habe anzumachen.
00:30:30: Und es gibt Zügen, die nach meiner Einschätzung gefühlt habe, dann könnte ich Erfolg haben!
00:30:35: Und ich probiere nicht extra außerhalb der Schnittfläche von ... Hypothetisch könnte das an den Leuten gefallen.
00:30:43: Und ich habe Lust darauf, außerhalb der Schneepfläche zu versuchen, es nicht zu schaffen.
00:30:47: Also ich durfte nicht extra aussen zielen, weil sie ... Das könnte ja Erfolg haben!
00:30:51: Früher hatte ich einen Glaubenssatz und dachte, wenn man über so eine Folge hat, ist es schlecht.
00:30:55: Und dann musste ich erst ablegen um etwas zu machen, was eine Folge hätte gebraucht.
00:31:02: Dass du es nicht wehst, wenn es eine Folge gibt.
00:31:03: Das ist nicht wegen dem bist du nicht schlecht.
00:31:06: Natürlich ist es ... Geht es nicht gerne?
00:31:08: Ewege Liebe ist Mainstream.
00:31:11: Das ist es, wenn es Erfolg gibt in das Mainstream.
00:31:14: In der ersten Woche war es da nicht so.
00:31:15: Wir haben gesagt, dass es viel zu trashy geht und es geht doch nicht mit dem schwulen Murmeln rein.
00:31:20: Und die reden viel zu gross auf den Bühnen.
00:31:24: So hat man es noch nie gesehen.
00:31:25: Überhaupt Rockmusical-Gartenhütte.
00:31:29: Ganz viele Züge.
00:31:31: Dann wird das Publikum plötzlich geliebt ... Es ist Mainstream!
00:31:34: Weil jetzt ist es noch Folgendes.
00:31:35: Aber
00:31:36: das ist ein bisschen punk, attitude?
00:31:39: Ja, da ist eine Punk-Hetitude.
00:31:40: Aber dann können wir ja irgendwie herprägen.
00:31:42: in die Achtzehn oder Anfangsnünzige Jahre sind wir prägt von uns.
00:31:46: Wir sind gegen Sehestablishment und wir kommen jetzt aus der alternativen linken Kulturszene.
00:31:51: Und da bin ich auch immer schon angeriffen worden dafür.
00:31:56: Ich kenne es nicht selbst.
00:31:57: Da habe ich natürlich viel gehört aus dem Umfeld, wo ich komme.
00:32:01: Und gleichzeitig habe ich versucht durchzuzykern Lappen, Musik machen und Geschichten erzählen.
00:32:11: Und die anderen sind die Schreiner!
00:32:12: Die haben aber in einer coolen Punk-Bag gespielt – das ist auch cool.
00:32:15: Hoffentlich zufrieden sind sie damit.
00:32:17: Aber mein Weg war auch, dass ich für mich schon wichtige Sachen anbieten, die das Publikum nachher will.
00:32:26: Die grosse Mehrheit von allem, was ich mache, ist unsubventioniert.
00:32:29: an der Staatshäuser am Theater arbeiten, sondern ich bin eigentlich mit meinen eigenen Produktionen, die ich selber produzieren kann oder wir produzieren.
00:32:37: Mit dem Second Hand Cousin, mit Ricken und Schaub oder so etwas wie Ewig Liebe ist ja auch privat finanziert.
00:32:42: Das ist ja kein Rappenstaat, das schadte ich Unterstützung darin.
00:32:48: Also alle Leute, die das machen verdienen nur wenn mit den Tickets mehr Geld in ihnen kommt, dass diese Produktion kostet.
00:32:54: Es ist ganz einfach!
00:32:56: Ich lebe vom Erfolg auf Subventionen.
00:33:00: Und das ist auch ein bisschen mir stolz.
00:33:01: In meiner ersten Zeit stand es immer drin und Mumpitz dankt für die finanzielle Unterstützung niemandem.
00:33:09: Das war mir stolzig!
00:33:11: Das habe ich in meine erste Zeit geschrieben, bis heute bleibt bestimmt natürlich nicht ganz konsequent, weil wir sind ja auch natürlich manchmal Verstiftungen oder etwas bekommen haben aber sehr Sport angefangen überhaupt Anfragen, weil man eben aus der Bank attitude rauskommt.
00:33:25: Es stimmt ja nicht ganz, weil jetzt die ganze Kleinkunst-Szene, also wo ich als Bühnenkünstler gröss werden darf.
00:33:33: Mit Heinzel Specht, Ricki und Schaub und im Segendorchester kommt alles aus den kleinen vielen Tätern.
00:33:39: Und diese sind ja subventioniert!
00:33:41: Also die, dass man dort einen Gas überkommt, wenn es am Anfang noch nicht so läuft und nur fünfzehn Leute kommen oder nur hundert oder nur Hundertfünfzig, dann geht es schwer auf.
00:33:51: Was kostet der Abend für ein Theater?
00:33:54: Für einen Raum?
00:33:56: Ticket-Ingebühren, die Leute arbeiten dort.
00:34:00: Wie auch auf deren Amtler arbeiten und für Künstler.
00:34:03: Und das mit nur den Eintrittszahlen ist schon oft schwierig.
00:34:07: So war ich eigentlich schon auch quer subventioniert.
00:34:10: Noch mal schnell wegen dieser ewigen Liebegeschichte.
00:34:14: Die originalinterpreten, komponisten Texte, von denen so ein Sonne dann gebraucht wurde ... Wisst ihr es?
00:34:23: Hatten die das Vorfall noch toll gefunden?
00:34:26: Das ist für so lange eine Geschichte, was wir nicht den Riesen-Topf aufmachen.
00:34:29: Machen Sie
00:34:30: einen Töpfel auf!
00:34:31: Ja, man hat am Anfang alle angefragt und hat das geregelt mit allen.
00:34:37: Aber natürlich hat niemand gewusst, dass er dabei rauskommt.
00:34:40: Nicht einmal mir.
00:34:41: Und dann haben wir das aber später auch repitiert und fanden viele hinzugefügt, dass es nicht fair gelaufen ist.
00:34:47: Ich halte es für fair, wenn's gelaufen war und wir hatten alles super gereglett.
00:34:53: In den Wiederaufnahmen nach zehn Jahren haben wir noch mal neue Verträge mit allen gemacht.
00:34:58: Die sind jetzt verbessert, es ist einfach genauso geregelt bis international bei Compilation Musicals gereglt wird und spätestens jetzt dürfte niemand das Gefühl haben, zu kurz kommen.
00:35:11: Vorher hat man als kleines Recht abgeholt und zusammen mit einem Weisart.
00:35:18: Sobald etwas so erfolgt, dann weckt das schlaffende Hund.
00:35:22: Und natürlich haben alle das Gefühl sie kommen zu kurz und so... Das ist eine der Schattenseiten dieser ewig-Liebig-Geschichte.
00:35:31: Dass ich dort viele negative Gefühle geweckt habe bei gewissen Leuten, die mich nicht rechtfertigen finde.
00:35:39: Viele Leute, die sich zum Teil auch nicht rauskommen was... Was bedeutet das?
00:35:44: Das
00:35:44: ist eine Erständung, aber sie ist profitiert
00:35:46: davon.
00:35:49: Ja natürlich hat jeder einzelne oder wenn du von einem Song einer von fünf bist und der Song wird zwei Minuten gespielt und so dann ist am Schluss.
00:35:56: also aber es ist ein Million auszahlt worden all die Musiker innen.
00:36:01: ich finde das viel und das kann man schon sagen ist zu wenig bis immer noch folge.
00:36:08: Ja, aber klar
00:36:12: wird es aufgeführt.
00:36:12: Aber es zieht ja dann vermutlich auch deine eigenen Verkäufe noch?
00:36:16: Ja natürlich!
00:36:17: Also das muss nicht ich beurteilen.
00:36:19: Ich hoffe natürlich ewige Liebe hat hoffentlich ein Beitrag geleistet zur Verewigung von gewissen Künstlern und hat ganz klar die Mundart-Szene Schweiz geerdet.
00:36:30: Wir haben uns verbügt vor dieser Musik, vor diesen tollen Hits und den tollen Künstler.
00:36:39: Sie haben das Denkmal mit dem Stuck gemeißelt.
00:36:43: Das Stuck gibt es nur wegen dieser Songs und es ist auch zur Verehrung von diesen Songs hier.
00:36:48: Aber haken wir, dass
00:36:49: die ehemaligen Lieben wie Apucke
00:36:51: sind?
00:36:52: Das sind ja noch ganz viel spannende Sachen passiert nachher.
00:36:56: Riklin & Schaub Ich bin schon ausgeschaut.
00:37:00: Das ist neben dem musikalischen Feuerwerk den Text, der grossartig ist.
00:37:06: Es passiert ja auch ... Ganz viel visuell.
00:37:09: Wir behaupten, wir sind weltweit die Einzigen, die konsequent diese Form suchen oder ein paar grosse Hampfen-Songsitzen so gemacht haben, dass man nicht nur Musik und Text probiert als Erzählmittel zu verwenden, sondern es ist Musik und text um Bild.
00:37:27: Und zwar mit dem Musikweglat.
00:37:29: wäre das der Song kaputt.
00:37:30: und wenn man den Text weglat, ist der Song normalerweise auch kaputt.
00:37:33: Bei den meisten Sachen, die Bild haben kann man noch ... Wenn man es weglascht, ist das nicht so schlimm.
00:37:41: Man versucht Lieder zu machen, die aber schlimm sind.
00:37:44: Ein Bildweglot ist in der Textweglange kaputt.
00:37:49: Das haben wir versucht, dass diese Konsequenzen als zusätzlicher Zählebene einbauen, wo du dieses Zeug siehst und versteht.
00:37:56: Zum Beispiel ist immer Emoji, die Übersetzung von der Emojikommunikation.
00:38:02: Wenn du den Song lest, dann nur Audio ... Also es gibt's gar nicht veröffentlicht nur Audio, weil das eben keinen Sinn macht.
00:38:08: Das ist ein bisschen neu gekriegt.
00:38:09: also... Es gibt für uns das letzte Album wo Rikki und Schaub gemacht haben heisst ja Lido die du nicht sehen musst.
00:38:16: Und da waren nur noch sechs aus dem Programm und
00:38:19: funktionieren
00:38:20: zwei davon.
00:38:21: Nein drei davon haben auf der Bühne auch Bild aber man kann es weglassen.
00:38:26: Wie muss ich mir den Workflow vorstellen wenn Daniel und du am arbeiten sind?
00:38:31: Eben das sind drei Ebenen.
00:38:33: Ja also einfach was so Die denken wir natürlich... Ja, wir suchen immer schon Ideen für Lieder.
00:38:41: Das müssen nicht alle Bilder haben.
00:38:43: Wir suchen auch Konsequenz.
00:38:45: Aber wie können wir dann meine Bilder zählen?
00:38:48: Und dann suchen wir Ideen und es ist schon sehr kompliziert, solche Lieder zu entwickeln.
00:38:54: Also wir haben mehr als doppelt so lange, weil sie noch mal eine Ebene mehr hat.
00:38:59: Es ist vielleicht mehr als dreimal so lange eine Entwicklung eines Songs, das ist einfach sehr aufwendig!
00:39:05: Das ist so eine gute Idee.
00:39:07: Wenn wir das machen, fangen andere auch an und haben inzwischen gemerkt, dass es niemand macht.
00:39:15: Wir wissen jetzt sowieso ... Es ist viel zerstrennend.
00:39:19: Ja klar!
00:39:19: Aber man hat natürlich Freutraum.
00:39:21: Schön ist, wenn nicht bespielter Sandplatz, sondern wir sind erstes in dem Sandhaufen zu unseren Burken bauen.
00:39:27: Das ist alles unantrasternd.
00:39:29: Und das ist ein Spiel wie Sega.
00:39:32: Das ist ein riesiger Glücksfall, dass es um Dani Schau, der mir jetzt hier gelungen hat, noch einmal für uns etwas herauszufinden, wo wir eine kleine Kind so begeistert davon sind.
00:39:41: Dass man einfach auch wieder ... Es gibt ja Power und Energie zum nach über dreißig Jahre so angeschrieben werden kann.
00:39:50: Wir sind in einer neuen Welt von Songwriting-Einterungen.
00:39:54: Und man tummelt uns dort und das kriegt uns natürlich.
00:39:57: Das ist ein riesiges Geschenk, das wir da gewünscht haben.
00:39:58: Wir müssen auch stolz, weil wir das Gefühl haben, dass es eigentlich eine Innovation ist.
00:40:03: Und lustig zu wissen, das merkt das Publikum-Gesetz natürlich – ich finde, man muss ja sehen – aber das Publikum tut nicht sich intellektuell erklären.
00:40:12: Aha!
00:40:12: Wenn man das Bild weglassen würde, dann würde das allnümer funktionieren.
00:40:16: Das Publikums ist sich ja gewöhnt über alle Medien und so Methoden immer visuell ... konsumieren.
00:40:23: Da kommt einfach und das setzt sich im Kopf
00:40:24: zusammen.".
00:40:25: Und da ist mit dem Grund, wieso wir uns ein Programm so angeschrieben haben, die du sehen musst.
00:40:31: Sie haben das Gefühl, dass sie vielleicht merken, dass die Leute so
00:40:32: ehehaben?
00:40:33: Ja man muss gesehen sein!
00:40:34: Genau,
00:40:35: es ist ein Zaubefall!
00:40:38: Aber
00:40:40: dann
00:40:41: merkst du mir im Freude...
00:40:42: Ja richtig so!
00:40:44: Du tauchst hier einfach zwei Stunden in der Welt.
00:40:47: Das freut mich, dass ich offenbar gefallen habe.
00:40:49: Wenn die Antenne nicht aussen hat, weiss man fucking hell diese zwei Buben.
00:40:57: Das ist ja ein Ure für jetzt!
00:41:00: Dass das so herkommt, grosses Kompliment.
00:41:03: Wirklich!
00:41:04: Das ist Riklin und Schalb.
00:41:06: Und dann gibt es noch Second Hand Orchestra.
00:41:09: Wie heisst das Theater jetzt?
00:41:12: Theater Elf heißt ja... Das haben wir jetzt wieviel Mal gefüllt Mit dem zweiten
00:41:17: Tournament.
00:41:18: Ich bin nicht sicher, aber wir haben jetzt sechs Mal am Abschluss der zweiten Tournee im Theater Ilf gespielt.
00:41:25: Wow!
00:41:27: Und vorher war es so ein bisschen Hechtplatztheater gewesen?
00:41:31: Wir sind mit Lof und diesem Programm im Hecht Platz gestartet.
00:41:36: Wir haben dort fünf Wochen gespielt, glaube ich.
00:41:38: Aber das ist natürlich ein kleines Theater und ist aber auch lässig.
00:41:41: Ein Stück seht ihr dort.
00:41:44: Das ist sehr viel Intimo.
00:41:46: Und es ist auch leicht, um es dort zu spielen.
00:41:48: Das war unser Lieblingsjahr, in den letzten zwanzig Jahren.
00:41:53: Es hat etwas Intimes und mega Kraft.
00:41:55: Von dort aus haben wir das entwickelt.
00:41:57: Die Produktionen waren so denkbar, ursprünglich.
00:42:00: Bei Freddy merkte ich, dass man den Rahmen ein bisschen sprengt.
00:42:03: Dann wurde er schnell grösser...
00:42:05: In die Ferne der Rolle?
00:42:09: Ab Freddy, also Pepper, haben wir ja im Hinblick auf das für ... weiss nicht.
00:42:14: Wir haben einen grundsätzlichen Projekten geplant.
00:42:18: Die Leute kommen zusammen, wir machen hier weniger als die Rissgevorstellungen.
00:42:21: Das war mal der Plan.
00:42:23: Inzwischen haben wir ein paar Hundertmal gespielt und es wurde riesig.
00:42:27: Wir verkauften in den September- und Enden über sechzehntausende Bilder.
00:42:33: Es ist gross geworden.
00:42:35: Das haben wir ja auch nicht geplant, aber bei Freddy ii haben wir gemerkt, dass es auf grösseren Bühnen geht.
00:42:42: Dann können wir das anspielen und dann erst mal die Köpfe ins Theater XI.
00:42:47: und Anfangs XXIII haben wir erst einmal im Theater XII gespielt mit Freddy.
00:42:51: Und da haben wir bemerkt, dass das funktioniert.
00:42:53: Und jetzt sind die Tournamenter schon ein wenig zähler geworden.
00:42:58: Natürlich ist Theater XXI mit eine Klasse von bis zu ca.
00:43:00: eine grösste Theater, in der man spielt.
00:43:02: Und Sechplatz ist jetzt auch zu klein ... zum wieder zurückgehen im Moment.
00:43:08: Die Produktionen werden ja immer teurer und aufwändig gehen, und es geht wenigmehr auf die nächste Produktion in dem siebenundzwanzig Start nicht mehr am Hechtplatz.
00:43:18: Wenn ihr im Theater elf spielt, die Nähe, die du im Hechtplatz hast, fehlten diese Dynamik und so auf der grossen Bühne bist?
00:43:28: Ich spiele beide noch gerne!
00:43:29: Es ist nicht für mich, dass ich es dann vermisse.
00:43:32: Es gibt aber sicher Leute im Publikum, die das vermissen haben und sagen, da kommt eine Rückmeldung.
00:43:36: Das ist natürlich viel lieber gesehen im Hechtplatz.
00:43:38: Ja, natürlich ist es viel exklusiver.
00:43:40: Lustigerweise geht es dort noch billiger.
00:43:42: Ich finde immer, es müsste umgekehrt sein.
00:43:43: Es müsste im kleiner Raum viel teurer sein und im grossen etwas weniger.
00:43:47: Aber die Räume sind ja so teuer.
00:43:48: Also wir müssen heute Abend auch das Theater mieten an.
00:43:51: Es ist unglaublich teuer!
00:43:54: Und so ist es anders.
00:43:55: Es sind zwei verschiedene Erlebnisse.
00:43:59: Im kleineren Theater ist es intimer und man hat ... Man ist näher der Leute, man sieht mehr Schweißtropfen.
00:44:07: Und dort gibt es Stadenbonus.
00:44:10: Und im grossen Theater wird zum grossen Publikum ein grosser Erlebnis.
00:44:15: Es ist ein grösseres Spektakel.
00:44:17: Es werden Leute mitgesungen.
00:44:20: Die Stimmigrisse haben wir auch mit.
00:44:21: Das ist für das Publikums Gewinn.
00:44:25: Für
00:44:26: mich kommt es nicht darauf an.
00:44:27: Für mich spielt viel mehr Trollen, wenn ich mich rolle.
00:44:30: wie fühle ich mich mit den Menschen zusammen auf der Bühne?
00:44:33: Da muss man noch sagen, das ist Dani Schaubt, Adi Stern und Vorlein da Capo Und das matcht ja wunderbar.
00:44:42: Das ist eine super Truppe
00:44:44: und so cool Sind ihr selber Veranstalter in dem Theater Elf?
00:44:50: Wir sind Koffer-Anstalten, wie du?
00:44:53: Zusammen mit Friedenburg Management
00:44:55: Weil das ist ja auch ein bisschen ein Muffelsausenum, kann man mir vorstellen.
00:44:57: Oder war es hier genug
00:44:58: für
00:44:59: Trauen um, dass man das füllt?
00:45:02: So Strategie und Management machen Dani und ich selber.
00:45:06: Und da geht's immer darum zum Einschätzen, warum wir uns zuhören.
00:45:10: Und wir haben uns zum Glück bis jetzt nicht geirrt.
00:45:12: Also wir sagen halt okay, es wird eigentlich mehr oder weniger durchgehen dürfen, ausverkauft spielen.
00:45:17: Auch wenn wir die Räume immer grösser gemacht sind.
00:45:20: Und natürlich hast du ... Eine Woche lang im Theater elf sind Kosten enorm.
00:45:29: Und das ist auch eine Klärungsbedürftige, wenn man in einer Band untereinander, weil wir beim Segendenorchester haben bis jetzt auch das Risiko gleich als heilig miteinander treiben.
00:45:40: Also das Risikondervolk geht durch vier Runden und dann muss man bei so Risiken ja auch die Kolleginnen und Kollegen informieren und sagen du gell?
00:45:49: So viel kostet es uns einfach!
00:45:51: Und dann kommt natürlich die Frage, würdest du mir jetzt sagen?
00:45:53: Also nur schon zum Deutsch spielen.
00:45:55: Der Wochenende war bei Freddy's ein Wochenende.
00:45:58: Also ich muss zwanzig tausend anlegen, dass sich der aufruft.
00:46:02: Dann musst du ja klären, äh ... Ja!
00:46:05: Nicht anlegen aber das ist Risikos Theoretisch oder was?
00:46:08: Das kommen ja Leute also.
00:46:10: Aber das sind schon neue Dimensionen für uns selbst mit Veranstaltenden, wobei wir in den meisten Theater mehr spielen.
00:46:23: Wir spielen immer noch weh.
00:46:24: Der Kleinkunst, wir spielen auf Eintritt.
00:46:25: Wir spielen möglichst oft pro Zentils.
00:46:28: Wir haben einen Anteil der Einnahmen und ein fixes Gaschen ist uns relativ gleich.
00:46:34: Wir glauben an Erfolg.
00:46:35: Und durch das waren wir immer teurenoffen, weil die Veranstaltungen mit uns auch nicht viel Geld verlieren können, denn wir kommen eigentlich zu einem tiefen Preis und wollen dafür gut am Erfolg beteiligen sein.
00:46:48: Beim Second Hand Orchestra Wir nehmen den grossen Acts, die wir dann wieder auf die Bühne bringen.
00:46:55: Was sind hier Kriterien?
00:46:57: Welche Künstler sie nehmen?
00:46:59: Eigentlich wollen wir natürlich Leute nehmen, die bekannt sind.
00:47:02: Also mit Abba Beatles und Queen... Auf ziemlich drei grössten Marken abgerastet es jetzt mal von der Popmusik.
00:47:12: Aber es ist wichtig zum Beispiel dass sie nicht zu heilig sind.
00:47:20: Projekte sind, die schon ein bisschen... Das ist bei ABBA nicht so viel Selbstironie.
00:47:25: Aber Queen und Beatles haben viele Selbstironien.
00:47:27: Es ist viel einfacher zu mitmachen, wenn sich diese selber nicht zu ernst genommen haben.
00:47:33: Es hilft, dass für uns als Band keine Schlagzeugerhändler selbst das Steh-Schlagzeug bespielen.
00:47:42: Rhythmus ist nicht unsere Stärke.
00:47:43: Also Earthwind & Fire kommen für uns nicht in Frage, wenn es den ganzen Abend Funky groove.
00:47:51: Es ist also wichtig, dass das Harmonisch-Konstrukt uns zuspielt.
00:47:56: Wir sind gut harmonisch und können gut mehr Stimmig singen.
00:48:00: Die Zeug, die sich gut mehr stimmig sinken lässt, ist auch eine Begegnung, wenn es spannende Harmonie-Strukturen sind und nicht auf Geruf basiert.
00:48:07: Das ist zum Beispiel etwas für uns, das sicher hilft.
00:48:12: Und dann braucht sie irgendwie noch einmal eine Idee mehr.
00:48:16: Bei Freddy konnte man ja ... Ein emotionales Bilderbuch, der seine Biografie durchgeht.
00:48:21: Und dann können die zeigen was ... Also sozusagen die Vorgeschichte hinter Bohemian-Rapsen, plus die Schwierigkeiten unserer Gesellschaft, wenn man ein Mensch ist und andere sexuelle Orientierung hat als mehrheit findet das wäre angebracht oder für eine Normalität haltet etwas anderes also dass wir mit dem etwas Gutes erzählen können.
00:48:45: Aber bei ABBA ist das schwerer gefallen, aber da haben wir ja auch mit LAAF ein Konzept gefunden, wie wir den ewigen Ablauf der Liebesgeschichte anhand dieser Songs erzählen und so hoffentlich durchprobiert sie ins Publikum auf eine Reise mitnehmen, die sich selbst verraten, ihre Liebes-Geschichte zu auseinandersetzen.
00:49:12: Also wenn man so ein Konzept noch findet, das ist auch wichtig.
00:49:15: Wie kommt
00:49:16: der Wehr?
00:49:16: Sind die Entscheidungen jetzt innerhalb von der Band?
00:49:21: Man hat schon viel zu diskutiert und am Schluss den entscheidenden Gefühl einfach gesehen oder ich habe mich nicht mehr so erinnern.
00:49:26: Die Pepper haben wir nicht miteinander entschieden sondern da haben wir vorgegeben.
00:49:30: Dort hat sie mal angefangen.
00:49:31: Ich hatte einfach Lust zum Album übersetzen.
00:49:37: Und hat dann am Anfang schon die Idee gewesen, Heinz der Spächtpilze Arsch und Pepper.
00:49:42: Ah!
00:49:42: Das war eine Idee, die ich eigentlich eingebracht habe.
00:49:45: Das haben wir dann nicht gemacht... ...und ich bin aber an dieser Idee herabgeblieben.. ..und Danny ist irgendwie aufgesprungen und hat gefunden es ist wirklich cool.. ..auf Mundart diese Beatles-Songs ein paar neue Übersätze gehabt.
00:49:55: Und von dem haben wir überlegt ja wie können wir das denn umsetzen?
00:49:58: Und dann ist auch okay, wir könnten eine Band für diesen machen.. ..wo man dann immer wechselt ist die Idee.
00:50:04: Und ich habe aber gemerkt, scheisse das Album geht nur noch vierzehn Minuten.
00:50:07: Wenn wir dann oben viel ins Programm machen, was machen wir?
00:50:09: Habe ich zuerst als Theaterstück entwickelt, die ich geschrieben habe und eigentlich erklärt hätte in der Hand von Szenen und Songs wie es zu dem Jahrhundertalbum kam.
00:50:18: Dann haben wir das ausprobiert so in einer Lesung und haben gemerkt okay das ist leider nichts.
00:50:22: Das interessiert nur Musiknerds.
00:50:25: Da kann man nicht aufführbar sein.
00:50:26: Die anderen haben es natürlich auch gefunden.
00:50:28: Nein jetzt sind auch Begriffen.
00:50:30: Aber es gibt sehr wenige, dass man selber den nicht so sieht!
00:50:33: Und dann haben wir diese vielleicht noch fast schrägere Idee gehabt, dass man gesagt hätte, man könnte die eigene Songs zuschreiben.
00:50:40: Und es ist eigentlich eine dumme Idee!
00:50:42: Also du spielst schon Weltzeit wie Lucy in The Sky with Diamonds und der nächste Song ist ein Song von Roman Riecklin.
00:50:50: Okay?
00:50:51: Dann kommt wieder irgendwie Dana Life, Jahrhundertnummeren... ...und der nächste song ist Daniel Schaub hat da noch ein Lied gemacht.
00:50:58: Es ist eine sehr grosse Fallhöhe.
00:51:01: Und wir haben auch entsprechend Angst gehabt, dass das mega in die Hose geht.
00:51:08: Viel blöder kann man sich nicht anstellen als mit seinen kleinen Sorgen zu nehmen.
00:51:12: Das hat ja aber auch stundlicherweise funktioniert
00:51:14: und frisst gerade darum,
00:51:15: weil die Fallhöhe so hoch ist oder weil wir natürlich auch als Band ein Sound dahinten haben... ...dann geht er dann durch und plötzlich gibt es das Zeug zusammen und das unsere Texte auch... Dann war halt der Kizikemesser noch etwas humorvoller und neu.
00:51:32: Die Leute haben einen gewissen Song, sie haben das Gefühl, dass man gleich viel freut wird an den Übersetzungen der Welt.
00:51:39: Es ist so ein Hin und Her oder so.
00:51:41: Der eine geht es für den Sohn und der andere anders.
00:51:43: Aber es hat ja funktioniert das Konzept.
00:51:46: Und so ist das entstande.
00:51:47: Und nachher bei Freddy war es irgendwann einmal, dass wir ihn gefunden haben.
00:51:50: Ich glaube, da ist's nächst!
00:51:52: Dann hat sich Adrian und Diren gemalt, da wollen wir im Fall dabei sein.
00:51:57: Und der FM dann auch noch.
00:51:58: Wir haben eigentlich zuerst gedacht, da suchen wir neue Musik rein.
00:52:02: Da machen wir ihm eine neue Team.
00:52:03: Ist ja ein neues Projekt.
00:52:05: So ist Band erst entstanden als Band, das nicht mehr ein Projekt ist.
00:52:10: Bei ABBA haben wir auch wieder lang gesucht und haben sicher vieles diskutiert und sind aber bei ABBA aus verschiedenen Gründen gelandet.
00:52:16: Hat es Künstler gegeben, die ihr denkt habt?
00:52:20: Das probieren wir aus!
00:52:22: und man gewerkt hat, dass es kein Fleisch im Knochen
00:52:27: hatte.
00:52:27: Bei Pepman habe ich schon übersetzt, wo man einen Kack gefahren hat.
00:52:31: Bei Freddy war es, wenn er es eigentlich entschieden hätte.
00:52:34: Und dann habe ich den Knackpunkt gesehen, kann man Bohemian Rhapsody auf Schweizerdeutsch machen.
00:52:38: Wenn man das nicht könnte, dann müssen wir's nicht machen.
00:52:40: Dann haben wir ihn so mal ausprobiert und dann hat sichs bestätigt.
00:52:43: Und bei Abba war es wieder eine andere Situation, weil ich das für Mamma Mia in Thun schon übersetzte.
00:52:49: Auf Berndütsch zwar... Ich konnte aber bis dann nichts anfangen und habe von der Art von Respekt gewonnen, wie sie komponiert haben.
00:52:58: Und wie raffiniert sind wir?
00:53:00: Es ist nicht nur raffiniere Melodien
00:53:01: umgehen und so... Wie immer ein Schlüsselwort auf dem richtigen Melodiepunkt ist und so.
00:53:08: Sieher ist ja etwas Huckschule, oder?
00:53:11: Wie macht man einen Ohrwurm?
00:53:14: Da habe ich Respekt gewonnen und dort alles mal die Übersetzungen schon gehabt hat mich gewusst.
00:53:20: Auf einem Suche haben wir nicht zum Ausprobieren müssen.
00:53:23: Jetzt, für das nächste Projekt, haben wir mehr ausprobiert.
00:53:27: Weil wir auch überlegt haben, ob man das Konzept wechseln soll.
00:53:30: Wenn es gefügt wird, was kommt denn jetzt noch?
00:53:34: Und dann denke ich, da sollen wir wieder einen Künstler importrätieren.
00:53:39: Ist zwar vielleicht ein wenig populär als die drei, die wir im Segmen der Trägerösten waren eigentlich schon.
00:53:45: Oder war die Lauscht eigentlich nicht ... eher thematischer werden.
00:53:50: Man entnummerst die favoritisch nicht gesehenen Programme, wo heisst Mond und wo man einfach Songs von ganz vielen Künstlern über das Thema Mond oder wo Mond vorkommt also vom Moon River bis Mondscheinsanaten und Walking on the moon und Mann over Bourbon Street und keine Ahnung, also Moon Over Bourbon street, Entschuldigung oder Girl on the Moon, es gibt ja auch viele Saison.
00:54:14: Space City und so
00:54:15: leite neues Konzept.
00:54:16: Also
00:54:16: ein anderes Konzept, die sagt jetzt machen wir einen Konzept Change und dort haben wir den schon ausprobierten Songs übersetzt in Zone.
00:54:23: Wir sind wieder zurück und wir machen den siebenundzwanzig Neugröntgen.
00:54:28: Und da darf man natürlich noch nicht wissen wer das ist?
00:54:30: In
00:54:31: diesem Rahmen kann man das glaube ich sagen, wir dürfen's nicht offiziell verpuppen aber wenn man auf unsere Website Das sieht man ja schon.
00:54:40: Ist das angekündigt?
00:54:41: Es ist nicht offiziell angekundet, aber wir haben es im Februar im Schweizer Fernsehen gezeigt worden.
00:54:47: Wir haben zu Recht befürchtet, dass Menschen, die uns noch nicht kennen, uns entdecken können und auf unserer Webseite landen.
00:54:54: Und wir konnten momentan nichts kaufen.
00:54:56: Also haben wir eingerichtet, dass wir gesehen haben, dass sie ab dem Herbst um den Juni einen Zweibener-Zwanz gemacht haben und kann sich eintragen, wenn wir hören wollen, dass der Vorverkauf losgeht.
00:55:04: Da wurde sehr regelgenützt, von dem haben wir das richtig gemacht.
00:55:07: So cool!
00:55:08: Und darum kann er sagen, unser Stück heisst Rocketland.
00:55:12: Und dann weißt du auch, um welche Person das geht?
00:55:14: Ich spreche
00:55:15: es jetzt extra nicht aus.
00:55:18: Aber ich weiss natürlich nicht.
00:55:19: Wir gehen zusammen ins Rocketland in den Vergnügungsparken, wo das Leben und das Werk – oder auch die Geisterbahn dieser Person – sehr cool zu entdecken sind.
00:55:29: Ist ja auch ein Spielwesen,
00:55:30: oder?
00:55:31: Ja, natürlich!
00:55:32: Mit dieser Person.
00:55:33: Ich
00:55:34: hoffe, dass ja es wird.
00:55:35: Wir sind noch erst am Anfang.
00:55:38: Hey, das ist die ganze Musikgeschichte.
00:55:41: Dann schreibst du Theater-Stuck, also es gibt zum Beispiel vier Werdeneltern und Shitstorm für Anfängerinnen, wo du mit Michael Elsener geschrieben hast?
00:55:53: Ich meine wenn du so ein Song schreibest dann geht es drei oder vier Minuten.
00:55:57: Ein Theater-Stock ist ja abgefüllend!
00:56:02: und muss wie ein roter Fader hat.
00:56:03: Gut, jetzt kann man sagen mit diesen Projekt-Second Hand Orchestra, da musst du auch einen roten Fader haben.
00:56:09: Also ja, im Musical
00:56:10: auch
00:56:10: nicht?
00:56:10: Im Musical ja auch!
00:56:12: Aber was ist so der Ansatz wenn du an einem Song startest und eine harte Stucke schreibst?
00:56:20: Ich meine, dann hast du eine Dramaturgie... Ja, aber die
00:56:23: Ruhre... Natürlich muss sich weniger weit länger... Du
00:56:26: hast auch vier Minuten Zeit.
00:56:28: Natürlich sind es verschiedene Vorgänge und verschiedene Gedanken, aber mich interessiert grundsätzlich die Dramaturgie wahnsinnig.
00:56:34: Ich behaupte auch einen Abendpferd.
00:56:35: Ricken und Jaupe ist mehr als nur ein paar vier Minuten Songs und auch da gibt es dann hoffentlich einen Bogen.
00:56:42: Und auch ein Abendpfumsecken hat noch viel klare Dramaturgie.
00:56:46: Es geht immer um das grössere Storytelling, was über die Songs ausgeht – auch wenig.
00:56:51: die Songs wieder als Einzelteile heiden, sagen jetzt in der Liederabendröwe Form oder wir sagen den Konzertschaus und Konzerteninsenierungen.
00:57:01: Aber beim Theaterstück ist es vielleicht nochmal... Ja also beim Song arbeiten wir ja auch oft, wir reden auch oft von drei Ecken.
00:57:09: Also ich bin sehr leidenschaftlich schon seit dreißig Jahren dran Storytelling studieren und alle möglichen Bücher über Dramaturgien zu leisen, wie er macht.
00:57:23: Das ist im Film, ich setze hier wie im Theater, so habe ich alles, das fresse ich dazu, die Sachbücher.
00:57:30: Und ich bin im Pam vom Dreieckigen erzählen, Blödside Anfang Mitte Schluss.
00:57:38: Und das ist im Song spielt es auch eine Rolle – diese Dramatur.
00:57:43: Auf ein neunzehn Minuten spielt sie genau die gleiche Rolle.
00:57:46: Ja, wahnsinnig komprimiert.
00:57:48: Ja es ist komprimmiert!
00:57:49: Man braucht noch weniger der, aber es gibt einen Normalfall.
00:57:53: Es wird ein Thema exponiert und es gibt das Problem.
00:57:57: Und dann gibt's Konflikte oder Komplikationen... ...und dann gibt es eine Lösung bei den Songs.
00:58:02: Das ist ja oft Breach.
00:58:03: Ein bisschen Climax.
00:58:06: Also der Z-Teil meint ich.
00:58:07: Der Z-teil wird so etwas Climaks da auch in einem dritten Akt passiert.
00:58:13: In einem Theaterstück oder so.
00:58:15: Das ist ein Kompromiert davon.
00:58:17: Die Gesetze dahinter sind gleich, aber seitdem es natürlich anders ist... Ja, man muss anders damit umgehen.
00:58:22: Und beim Theaterstuck... Wie bei dem Song, wir suchen immer lange eine gute Idee und einen guten Platt-Idee, wo die Leute Anmächerlich finden.
00:58:32: Und dann ist es natürlich eine Arbeit, um diese Geschichte zu zählen auch.
00:58:37: Der Arbeitsaufwand ist jetzt für ein Theaterstruck immens.
00:58:40: Im Vergleich
00:58:41: zum
00:58:42: Song.
00:58:43: Aber was fällt der Lichter?
00:58:45: Mir ist völlig egal, ob ich an einem Dialog oder einen Song schaffe.
00:58:50: Oder an einer Dramaturgie schaffe... ...oder an einer Figur umdenke.
00:58:57: Oder am Musikschreiben bei.
00:58:58: Ich mache einfach all die Tätigkeiten gerne und das ist dann, glaube ich, mehr Lichterfalt.
00:59:03: Am einen Tag fällt alles nicht so leichter als andere Lichter.
00:59:07: Das kommt mir wenn du fährst.
00:59:08: Es ist für mich auch alles etwas Gleiches.
00:59:11: Es geht immer um Um Wirkungen, wie kann ich einen möglichen Zuschauer zu einer Hörerin überraschen?
00:59:23: Wie kann ich es berühren und küseln, dass man lachen muss.
00:59:26: Es geht immer um diese Dinge.
00:59:29: Wie kann man einen Wendepunkt einbauen, das anders anführt?
00:59:34: Wie können wir seine Haltung verstecken, damit sie unmoralisch für die Güchse lädt?
00:59:40: Es geht auch immer um all diese Fragen... Und das ist völlig egal, ob es gerade um einen Dialog geht oder über den Songtext.
00:59:47: Du schreibst ja auch Übersetzungen?
00:59:49: Billy Elliot, Mamma Mia, Sister Act und da gibt's vermutlich noch ganz viel mehr.
00:59:53: Nein
00:59:54: nicht ganz viele.
00:59:55: Also es gibt nur Avenue Films!
00:59:58: Was ist denn
01:00:00: los?
01:00:01: Ja, ja nur vier Musicals übersetzt.
01:00:03: Es geht von vier Songs übersetzt, der Dialog hat niemand anderes übersetzt Erik Hettenschwiller und Dominic Flaschkacke Bei Avenue Q. Und natürlich, die Sägen haben noch keine solche Sachen.
01:00:15: Also eben noch bei Freddy und Pepper... Aber das ist nochmal eine ganz andere Arbeit.
01:00:20: Das Übersetzen ist ja auch ein Teil von meinem Beruf aber ich empfinde es noch fast mehr als Hobby.
01:00:28: Weil es hat einen ganzen wichtigen Aspekt für mich.
01:00:33: Ist bei allen Sachen wenn ich einen Song schreibe für mich dann geht's darum Dann gehört das nach einem Musiksteil in einer künstlerischen Identität oder so etwas.
01:00:43: Es ist schon wieder ein Punkt mehr.
01:00:45: und egal wie das Thema ist, ich muss mir überlegen – ist es richtig für mich?
01:00:50: Die blöde Überlegung!
01:00:51: Wie stehe ich denn damit da?
01:00:52: Passt das zu
01:00:53: mir?!
01:00:54: Also nicht einfach denken die anderen, aber passen sie ein wenig weg sein.
01:00:57: Aber es hat ... Ich mache jetzt fünf so!
01:01:01: Das ist doch viel!
01:01:02: Wir haben ja gescheitert noch so... Also es ist nach fünftrissig Jahren Ein Thema, das sich sehr erschöpft.
01:01:10: Und ein großes Problem in den Sachen, die ich mache, sind ja alle irgendwo spiegelt sie auch um mich und es geht... Auch wenn man es nicht gehört und sieht am Schluss, es geht irgendwie auch um mir.
01:01:20: Das ist mega anstrengend.
01:01:22: Es ist auch ein grosser Schatz.
01:01:24: Ich darf so fest mit sich auseinander setzen und einen grossen Privileg.
01:01:27: Aber es ist auch eine mega Belastung manchmal und es ist langweilig immer mit sich zu tun haben.
01:01:33: Und wenn man geht, dann ist man ... Da habe ich genug von dem.
01:01:37: Bei mir übersetzen ist es spannend, da geht's wirklich nicht um mich und das finde ich mega geil!
01:01:44: Darum sage ich auch ein Paus oder Hobby.
01:01:46: Es ist wie eine Rätsel, eine Übersetzung zu machen, eine Retzlaufgabe, die genau meine Skills gebraucht wird – mit Reimen, Sprach-Rhythmus, Metaphern, andere Bilder zu finden ... Wie es übersetzt ist, ist schwierig.
01:02:03: Ein Wortspielübersetz ist besonders schwierig.
01:02:05: Man muss etwas Neues suchen.
01:02:09: Es geht um eine super Rätsel, die auf mich und meine Freude am Schaffen und auch mir bei meinen Erfahrungen zugeschnitten ist.
01:02:19: Aber ich muss überhaupt nicht entscheiden, ob ich diesen Song überhaupt schreibe oder wie.
01:02:23: das geht über den anderen Schritt.
01:02:26: Ich kann das einfach respektieren und zeigen.
01:02:27: Und es ist auch mega spannend, wieso wollte ich das so machen?
01:02:33: Was wollte er damit sagen oder sein?
01:02:37: Wieso diese Reimformen?
01:02:39: An dieser Stelle stelle ich das.
01:02:41: Ich entdecke ganz viel und lerne zum Teil.
01:02:44: Ich finde es nicht lässig und denke an etwas anderes zu tun.
01:02:47: Dann versuche ich aber nicht übersetzen, dass mir der Song besser gefangen wird.
01:02:52: Ich probiere Respektvoll wie möglich ... Das Werk zu übertragen in die neue Sprache.
01:02:58: Es geht nicht nur im Geschmack, ich finde es muss superirein sein und ich finde Rhythmisch muss stimmen.
01:03:06: Also es geht um handwerkliche Sachen wo man noch sagen kann.
01:03:10: das ist mir jetzt wichtig aber inhaltlich muss ich mich nicht mitentscheiden und das ist mega entspannend.
01:03:14: Und gleichzeitig ein geiles Rätseln.
01:03:16: Geiles Rättseln und den Pausen von dir!
01:03:18: Genau.
01:03:19: Darum tue ich eigentlich sehr gerne übersetzen.
01:03:21: Aber die Original Texturen, die das geschrieben haben.
01:03:24: Kontrollieren diese deine Arbeit und schneiden sie oft rein?
01:03:29: Also jetzt gehen wir in ein schwieriges Gebiet, also verschieden.
01:03:36: In den offiziellen Übersetzungsabendungen von einem Musical wird jede Ziele überprüft.
01:03:42: Das funktioniert so, man hat es original.
01:03:44: Wir machen wirklich Excel-Tabellen.
01:03:46: Es sind irgendwie so achtausig Sets und Zielen im Musical oder so... Und dann gibt es jede Ziele und jedes Satz hat eine Nummer.
01:03:56: Und du siehst, das ist die original Ziele übersetzt.
01:04:01: Das ist die ziele rückübersetzt.
01:04:04: Eine unabhängige Person tut wieder, was auf Deutsch oder Schweizerdeutsch heisst, zurück auf Englisch, wenn der originale Sprachenglisch ist, übersetzen und rückenübersetzen.
01:04:13: Also jemand in England im Verlag kann ja nicht auf SchweizerDeutsche, auf Deutsch lesen und kommt raus.
01:04:19: Ein Mensch ihres Vertrauens wo sie akzeptieren durch das Rückübersetzen, möglichst ein Native in Heimatsprache oder Durchsprungssprache und dann steht ein anderes Satz.
01:04:33: Also heben heißt ... Das roten Baum ist schön!
01:04:37: Und wie es sich nicht reimt, haben wir einfach gemacht... Dass Rot am Strauch ist schön?
01:04:40: Keine Ahnung.
01:04:41: Oder ist wunderbar was man tut ja denn weh.
01:04:44: Und dann wird das wieder zurück.
01:04:47: Dann
01:04:47: muss
01:04:48: man schauen,
01:04:49: ob es den
01:04:49: Städten anders steht oder nicht.
01:04:52: Das ist wie ein Telefon-Spiel.
01:04:54: Ja, ja.
01:04:55: Dann können wir schon die Rückfrage geben.
01:04:56: nachdem bei Mamma Mia es spannend war... ...dass einige Rückfragen gegeben haben?
01:05:02: Oder auch gesagt, diese Ziele akzeptieren wir nicht?
01:05:05: Weil da gibt's ja verschiedene Sprachen.
01:05:07: Nicht nur Mundarzen, sondern da gibt´s ja auch Vorschritte und französische
01:05:12: Sprache.
01:05:14: Übersetzung überprüft.
01:05:16: Und das ist ein sehr streng und dann muss man sagen, dass es aus diesen Gründen nicht gibt.
01:05:20: Dann schreibe ich wieder eine Argumentation.
01:05:22: Darum ist es wichtig oder es ist lustig wegen dem und dem.
01:05:25: Es ist typisch Schweizerisch und heisst dank den Schussgleichen.
01:05:28: Da gibt's aber Züge sagen Nein.
01:05:29: Das Wort ja Waffenschein auf Dancing Queen.
01:05:33: Also sie ist so schwer für einen Waffen-Schein.
01:05:36: Es geht um die hübsche junge Frau in der Disco.
01:05:40: Und da sind gesagt Nein etwas mit Waffen Habe ich Gewalt zu tun?
01:05:44: Das gibt es nicht.
01:05:45: Ich habe im einzigen Abentecks irgendetwas vor, das mit Waffen oder Gewalten kommt.
01:05:50: So
01:05:50: eine gute Idee war aber nicht
01:05:52: gefressen worden quasi.
01:05:56: Dann schreibst du noch viele andere Künstler.
01:05:57: Das machst du ja auch noch.
01:05:58: Wie so haben wir uns kennengelernt.
01:06:00: Jetzt geht Helga Schneider.
01:06:02: Gibt's noch andere Künder, die du Text schreibest?
01:06:05: Ja, mache ich nicht mehr so viel.
01:06:08: Also Text und Musik.
01:06:09: Manchmal habe ich auch beides gemacht.
01:06:10: Mit dir zusammen ...
01:06:12: Hast du mir so abgeht Musik?
01:06:13: Ja, ich muss auch Dörfer fliegt oder so.
01:06:15: Ich bin viel gefragter als Textor, als Song-, als musik-gesierender Mensch.
01:06:22: Ja das gibt es noch verschiedene Künstler, also eben für Michael Ells noch früher noch viele Lieder gemacht, die haben schon viel Bliss geschrieben, ja auch schon beim Kunden zu etwas mitgeschrieben und für den anderen Stern schon Sonntext gemacht Für Lapps, bei der Ex-Freundin.
01:06:37: Das wäre eine lange Liste, wenn wir alles für rauf erzählen.
01:06:40: Ich habe früher noch viel gemacht und mache eigentlich nichts mehr so.
01:06:44: Ich bin an meinen Sachen dran und habe nicht mehr so ... Hast
01:06:46: du etwas Prioritäten zu setzen?
01:06:48: Nicht
01:06:48: müssen auch wollen!
01:06:50: Wir haben jetzt für das neue Programm von Stefan Büsser und ich, also Rickle und Jauberz wieder am Beitrag gemacht.
01:06:58: Aber es ist ein bisschen ... Es ist ein bisschen undankbar, es sind ja den Kollegen.
01:07:03: Man verlangt dann doch nicht zu viel Geld.
01:07:05: Es ist so eine Mischung aus Kollegen, einen Freundschaftspreis, ich komme mir half da... Und irgendwie die Leute haben ja alle gerne nicht viel Geld und gleichzeitig ist das sehr verschieden.
01:07:17: Der Ein-Künstler ist mega stolz!
01:07:19: Der Roman hat mitgeschrieben, schreibt's gross an, dann kommt mich mal jemand, der hier so cool ausschaut und anderen, wenn sie mögen verstecken.
01:07:25: Die mögen nur Ghostwriting ... Irgendwie finde ich es lohnt sich zu wenig.
01:07:30: Und ich kann auch einfach mehr Lust in mich zu investieren und das bringt mir am Schluss mehr.
01:07:36: Darum habe ich aufgehört, dass... Also es wird schwierig um mich für etwas zu motivieren zum... Einfach so ein bisschen mitzuschreiben im Hintergrund.
01:07:42: Aber
01:07:43: wenn du so einen Job machst, fällt dir das leicht?
01:07:46: Du musst dich ja auch in diese Person versetzen können.
01:07:49: Es muss dann irgendwie matchen mit der... Ja, da ist schon
01:07:51: wieder der Challenge, oder?
01:07:53: ...singt!
01:07:53: Ja, hier ist schon das Lässige also.. Es ist das Lessig, aber auch schwierig.
01:07:57: Und ich habe immer gerne möglichst schwierige Aufgaben.
01:08:00: Dann kann man ja wegsorgen und dann muss man wieder rausfinden, ob es geht oder gelingt.
01:08:04: Das kann nicht ich beurteilen.
01:08:05: Aber jetzt gehen zum Beispiel die Helge, die wir zusammen geschaffen haben ... Die Helge hat einen ganz anderen Humor als ich.
01:08:12: Und da merkt ihr auch noch Spannend.
01:08:14: Ich finde es hier auch lustig.
01:08:15: Aber sie nicht!
01:08:16: Und es muss so sein, dass sie es lustig finden.
01:08:19: Wie kann ich ein Text schreiben im Humor von jemand anderem?
01:08:22: Das find ich eine spannende Aufgabe.
01:08:25: Das ist dann der Pro, den du hier raus hängst.
01:08:29: Ja, das ist einfach eine handwerkliche Aufgabe.
01:08:33: und dafür nicht auseinandersetzen mit mir.
01:08:37: Nur dann finde ich, ah!
01:08:38: Ich würde es halt so machen.
01:08:40: Für andere ist es gar nicht klar.
01:08:41: Dann ist es anwichtig.
01:08:43: Da lernt man ja immer etwas dazu.
01:08:44: Und das ist sicher ein Arbeit, dass sich weniger aufführend und künstlerisch anfühlt als ... So machen wir das einem selber gefahren.
01:08:53: Aber finde ich auch spannend, auf einen Künstler-Künstlerin zuerschreiben oder gibt es ja Leute, die das sehr gut kündeln oder sogar wirklich Künstlern erfinden mit den Sonntexten?
01:09:04: Also wenn Frank Rameau mit Brannette Louison kreiert hat...
01:09:09: Das ist ein Stimpfel, der man setzt, oder?
01:09:12: Ja, wie
01:09:13: diese Figuren erfunden und die Texte, die zu dieser Frau und Zängerin super passen.
01:09:18: Und dann ist aber eine ganz andere Sache nachher Vierzehnte Songs auf drei Alpen, die für diese Figur alle zusammen sind.
01:09:25: Das ist eine reine Texterleistung.
01:09:27: Ich bewundere Sie ja
01:09:30: auch.
01:09:31: Was du machst und was du alles gemacht hast, das ist wirklich so viel und eben gut.
01:09:42: Das sagen nicht nur ich, sondern ganz viele Leute.
01:09:45: Und es sind keine wenige, muss man sagen.
01:09:49: Zum Glück!
01:09:50: Was macht der Roman, wenn er mal nicht auf der Bühne steht?
01:09:54: Nicht schreibt einer Musical.
01:09:56: Nicht für Second Hand Orchestra und so weiter... Was macht denn der Roman?
01:10:02: Ja, das ist ein Thema!
01:10:07: Ja ich bin nicht da, also ich ruhe und so ist es... Ich war schlecht im Ruhe und mache nichts.
01:10:18: Bin ich ganz schlecht.
01:10:19: Ich habe wenig Robbis Alles, was ich gerne mache mit dem Universum zu tun habe.
01:10:24: Mit Theatermusik und so.
01:10:26: Ich bin FC St.
01:10:27: Gallen-Fein.
01:10:28: Ich schaue Fußballspiel.
01:10:30: Und zwar möglichst jedes FC St Gallen.
01:10:33: Das empfinde ich als wenn ein Hobby oder Pause.
01:10:36: Ich spiele durch Bambing, das geht so schnell.
01:10:39: Es ist ein Reaktionssport, in dem man nicht kann denken, um eine Form zu reagieren.
01:10:46: Das hilft mir, dann kann ich über nichts nachdenken.
01:10:49: Und ich versuche da so etwas Meditation auszuprobieren.
01:10:52: Im Moment seit November gehe ich mit meiner Partnerin ein.
01:10:55: Ich versuche das Verzeuge ein bisschen, aber das ist nicht eine grosse Talente von mir bis jetzt.
01:11:00: Aber ich weiss, hier möchte ich nichts dazulehren.
01:11:03: Ist es auch etwas Angst vor der Ruhe?
01:11:07: Dann weiss ich nicht, aber nein, ich habe keine Angst vor den Ruhen.
01:11:10: Ich bin auch gerne alleine im Wald oder so ... Aber dann schaffst du meinen Kopf irgendwie auch.
01:11:17: Man denkt über etwas und ... Ich habe einfach mega gerne, wie du vorhin gemerkt hast, Rätsel.
01:11:24: Also ich habe immer Fragen, die ich antworte suche.
01:11:27: Ich versuche immer mit den Fragen noch genauer zu stellen, damit es die Antworten umzingelt.
01:11:33: Ich tue mega gern über Geschichten anzudenken oder... also ja, ich mache das einfach gerne und das ist schon auch ein bisschen dieses Form, dass ich immer wieder in eine Kreativität verfüge.
01:11:45: Das ist auch krankhaft!
01:11:46: Dass ich sehe etwas und dann komme ich auf eine Idee
01:11:49: Und dann schafft es
01:11:50: los.
01:11:50: Dann denkt's mit mir ein bisschen und so... Also, das ist vielleicht etwas falsch, aber ich bin auch ... Es macht es halt einfach auch.
01:11:57: Bei all dem was du bis jetzt schon gemacht hast, gibt es denn irgendetwas, was dahin köchelt?
01:12:03: Was du noch nicht gemacht hast?
01:12:04: Ja, der Kropolis zum Beispiel!
01:12:05: Der Kropoli-Siehue!
01:12:07: Die kommen wir in siehe.
01:12:09: Ja, es gibt ...
01:12:10: So irgendeines Projektes?
01:12:11: Nein, da gibt es natürlich noch einige Sachen, die ich mir vorstellen kann.
01:12:16: Es gibt eine Vision von.
01:12:19: Es gibt einen Musiktheaterstück, in dem alle Leute auf der Bühne spielen.
01:12:26: Schauspieler spielen auch noch Instrumente.
01:12:27: Die Spielerinnen und Spieler sind selbst beendet.
01:12:32: Das ist eine Erzählform, die mich total interessiert.
01:12:35: Vor einigen Jahren habe ich Menschen im Baden in London gesehen, wo so viel Zelt wird mit zwölf Musikern drin, die gleichzeitig beendete, aber immer wieder jemand ... Sie tanzen auch noch mit den Instrumenten.
01:12:47: Und wenn sie das Instrument wegtun, kann jeder und jede ganz viele Rolle spielen.
01:12:52: Das ist eine Erzählform, die mich total interessiert, wo ich mir als Weiterführung von einer Second Hand Orchester vorstelle.
01:12:59: Es ist mehr Second Hand Theater.
01:13:02: Eine Erzähleform, in der ich noch nie damit geschafft habe, aber voraussetzt man einige talentierte Menschen finde ... Musik und Theater beherrschen.
01:13:15: Das ist eine Form, die mich interessiert.
01:13:17: Oder als Thema Film ist bei mir schon seit vielen Jahren auf dem Plan, dass ich Lust habe, einen Film zu schreiben?
01:13:24: Das ist ja jetzt nie, gell?
01:13:25: Außer das gerade ... Ewege Liebe!
01:13:28: Aber
01:13:29: es gibt Filme, die schon mitgeschafft haben.
01:13:30: Es gibt Stöfe von mir für den Film.
01:13:32: Also auch der Stoff von Michael und wir mit vier Werden Eltern haben Konstantin-Film in Deutschland sich recht gesichert und sind eigentlich zwei Ja oder so, gerade ein Film zu entwickeln.
01:13:42: Wieso oft kommt dann so etwas am Schluss?
01:13:44: Dann halt auch nicht und so.
01:13:46: Also es gehen ja viele Türen auf... ...und gehen halt wieder dazu.
01:13:51: So die Form Filmschreiben mit der Steschu, wenn's um das Geschichte verzählen geht ist natürlich, ich finde Musiktheater die eigentlich spannendste Form zum Geschichte erzählen will.
01:14:04: Oder Weckönigsform weil man mit allen Mitteln mit Musik erzählt Bewegung und bewussten Tanzen, aber mit den physischen Theater, mit allen möglichen Effekten.
01:14:16: Man versucht ein Spektakel zu machen, man versucht einfach mit allen Mitteln zu erzählen.
01:14:26: Der Film ist für mich die zeitgemässigste Erzählform.
01:14:34: Der Zugang am niedelschwelligsten zu den Leuten ist ein bisschen demokratischer im Sinn.
01:14:42: Es ist erschwinglicher, ins Kino zu gehen als in einem Musicaltheater wo die Preise wahnsinnig hoch sind.
01:14:50: und wenn du eine vierköpfige Familie bist dann gehst du halt einmal im Jahr so etwas machen und nicht fünfmal.
01:14:56: Und das Kino kann man noch... Ja, das ist ein wenig niedelschwälliger.
01:14:59: Und es ist auf die modernste Erzählform.
01:15:02: Weil ich mich für alle in der Zählform interessiere, interessiert mir die Enttäusche speziell.
01:15:05: Und darum sage ich auch, dass ich dort manchmal wieder brauche.
01:15:08: Aber man hat Zeit und man hat noch da und da und so.
01:15:11: Es gibt auch Filmstöfe, wo ich manchmal wieder dran bin oder mit Leuten verhandle und so... Das ist diese Platte,
01:15:18: die noch ein bisschen am Köcher ist.
01:15:20: Aber auf was dürfen wir unsere Zukunft freuen?
01:15:23: Wo eigentlich schon Spruchreif ist!
01:15:25: Also wir wissen, das Second Hand Orchestra ist vorhin gesagt, kommt im sieben und zwanzig.
01:15:29: Siebenundzwanzig und Segnen-Orchester mit Rocketland.
01:15:32: Jetzt aber viel wichtiger, vielleicht aktueller für uns ist der Herbstkund von Ricken und Schaub das dritte Programm.
01:15:38: Das heißt Lida die ins Auge ging.
01:15:41: Und es ist eigentlich eine schockierische Fortsetzung von Lida, die du sehen musst.
01:15:46: Es ist ein drittes Programm, aber auch ein dritter Programm in Bildern.
01:15:50: Aber jetzt noch wieder Nachfolger von LIDA, die man sehen muss.
01:15:53: Da sind wir gleich am Schreibern entwickeln mit viel Lust und Freude.
01:15:57: Auf
01:15:57: das freue ich mich!
01:15:58: Wir uns auch.
01:15:59: Ja hoffentlich!
01:16:00: Im nächsten Frühling, also eigentlich ziemlich im April... Also in einem Jahr kommt es im Theater im Hechtplatz ein neues Theaterstück raus.
01:16:10: Das heisst wie es in Nachbarn und das ist wieder eine Komödie für die Person von Michael Elsner und mir.
01:16:16: Ja, jetzt müssen wir ihn nicht erzählen.
01:16:19: Es läuft auf einmal so etwas.
01:16:20: Es gibt Sachen, wo man da schon immer, sind die einen der Projekte.
01:16:24: Man verhandelt, man schreibt und probt.
01:16:27: Man ist vorbereitet, wie es noch weiter weg sind.
01:16:31: Das geht ja nur so.
01:16:35: Wir spielen jetzt ein Song?
01:16:38: Ja!
01:16:38: Und die von dem Podcast Plastik hat das in einer Form von Helga Schneider, den wir ausprüglicherweise geschrieben haben, mit Rickli und Schaub aufgenommen im Studio und live auch ...
01:16:53: und ein Klipp gemacht.
01:16:54: Und einen wundernbaren Klippen, das kommt alles in den Show-Notes.
01:16:59: Das freut mich, dass die Leute es auch sehen.
01:17:01: Ja, selbstverständlich!
01:17:03: Und jetzt gibt's eine Riklin-Stickversion von
01:17:07: dem ... Auch schön?
01:17:09: Auch schön!
01:17:11: Hey Roman, ein wahnsinniges Leben.
01:17:13: Und toll hast du trotzdem intensiv erleben, Zeit gefunden anzukommen.
01:17:18: Ich bin
01:17:19: zu gläubig mit mir.
01:17:19: Danke, dass du dich so... Interessierst du immer noch nach Trizio, die du kennst?
01:17:25: Ja, es langweilt mich noch nicht.
01:17:27: Dankeschön,
01:17:27: dass ich dort sein darf!
01:17:29: Du hast nochmal zwei bis drei Sachen gehört, von denen du nie gehört hattest.
01:17:31: Sehr spannend zu sein.
01:17:32: Danke
01:17:32: fürs Interesse und danke
01:17:34: dir
01:17:34: auch für das Nachfragen.
01:17:36: Das war der Soundcheck-Tag Nummer acht mit dem Roman Ricklin.
01:17:41: Definitiv eine spannende Persönlichkeit.
01:17:44: Ihr findet alle Sachen wie gesagt in den Show.
01:17:46: Notes Link zum Roman Riklin und zu all seinen Projekten werden auch in der Show noch zu erscheinen.
01:17:54: Ich erscheine in zwei Wochen wieder, SIGS auf Spotify, YouTube, Apple Podcast – wie diese Dinger heißen!
01:18:01: Und das würde mir freuen.
01:18:02: wären dann auch wieder dabei, wenn Sie den heissen Soundcheck-Talk mit mir, mein Name ist Jan Osteck.
01:18:06: Schön, dass Sie dabei waren.
01:18:08: Macht es gut, haben ein schönes Leben.
01:18:09: Tschüss zusammen!
01:18:11: Super!
01:18:13: Wir sind schon vorbereitet für die Plastiksong?
01:18:17: Ja...
01:18:17: Und zum Glück denkt wenigstens eine von uns zwei noch etwas mit, weil
01:18:22: ich
01:18:22: noch einen Abschlussvorgang hatte, den ich vorher nicht gefragt habe.
01:18:27: Roman, wenn du ein Glücks-Kegs wärst ... Was würdest du auf dem Zettel wieder aufstehen?
01:18:33: Puh!
01:18:34: Wenn wir so etwas stehen wie ... Halt immer deine Neugier und die Kindespielfreude.
01:18:46: Weil das ist Grundbasis aller Kreativität.
01:18:51: Du sprichst mit dem Satz «Deufe, mein Herz».
01:18:54: Danke.
01:18:55: Komm mal und spielen wir den Song!
01:18:56: Ja
01:18:56: unbedingt!
01:18:57: Plastik!
01:19:11: aus Plastik mit Bäumen, aus Plastyk und Kühe.
01:19:36: Aus Plastikk vor Wäldern, aus plastikk und Hügel.
01:19:42: Aus
01:19:42: plastik vor Bergen, aus plastic mit
01:19:46: Schnee, aus plastik und Gletscher, ausplastik und
01:20:02: Flüsse... ...aus Plastiks
01:20:05: und Seeren!
01:20:05: Aus
01:20:06: Plastic
01:20:07: mit Fisch, aus Im Meer, aus
01:20:12: Plastik
01:20:13: und Zonen.
01:20:13: Aus Plastikum Horizont, aus
01:20:17: plastik
01:20:18: Und ein Rägerbogen,
01:20:19: aus plastic
01:20:21: Am Himmel, aus plastik Und Länder, ausplastik Mit Grenzen, usplastic Und Gesetze.
01:20:30: Usplastikk Für Bürger,
01:20:32: usblastik And Menschen, osplastick Mit Angst, ussplastik Vor fremden, aus Plastik
01:20:41: mit nüchten.
01:20:43: Aus Plastikum war's mit Lied rüberliebig Babels und Hashtags mit dem Pürich.
01:20:59: Stories mit Tränen vor Helden.
01:21:02: Selfies und Likes verfründen Informationen Sensationen Ambitionen Emotionen Religionen Und Visionen für Generationen.
01:21:16: Aus Plastic Mit Spiel Plätze aus Plastik und Schaubchen.
01:21:22: Aus Plastika für Kinder, mit Träumen von Zukunft!
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