SOUNDCHECK-TALK Nr.5 mit Heidi Happy
Shownotes
Wenn Boris Blank von Yello, Büne Huber von Patent Ochsner und Stephan Eicher von einer Sängerin schwärmen, kann es sich eigentlich nur um Heidi Happy handeln. Heidi Happy steht seit über 20 Jahren auf der Bühne. Ihre Musik ist eigenständig, oft zurückhaltend und gleichzeitig voller feiner Details in den Arrangements – mit einer Stimme, die sofort wiedererkennbar ist. Zum Jubiläum hat sie ein Doppelvinyl-Album mit dem Titel "20" veröffentlicht. Neben ihren eigenen Songs komponiert sie auch Filmmusik. Einige dieser Filmprojekte habe ich für und mit ihr im Soundcheck Studio gemischt. Wir sprechen unter anderem über unsere Zusammenarbeit, darüber, wie sie musikalische Entscheidungen trifft, wie sie mit Momenten umgeht, in denen es nicht rund läuft, und was es heisst, über so viele Jahre konsequent ihren eigenen Weg zu gehen. Und...wie man jemanden wie Boris Blank dazu bringt, seine Akkordarrangements zu ändern.
Zum Schluss der Folge spielen wir ihren Song «Nid für ewig», einer meiner persönlichen Lieblingssongs von Heidi Happy, live aus dem Soundcheck-Studio.
Ein tiefgründiges und kurzweiliges Gespräch mit einer aussergewöhnlichen, äusserst sympathischen Heidi Happy.
Videoclip Heidi Happy "Nid für Ewig"
Patent Ochsner feat.Heidi Happy "Durscht und Hunger" MTV Unplugged
Transkript anzeigen
00:00:16: Soundcheck-Tag Nummer fünf.
00:00:19: Meine heutige Gästein und ich haben etwas gemeinsam, nämlich wir haben beide ein Jubiläum.
00:00:25: Mein Jubilän legt jetzt doch schon zwei Jahre zurück, mein dreissigjähriges Soundcheck Recording Studio.
00:00:30: Jubilääum!
00:00:31: Und meine Gästin hat ihres zwanzigjährigen Bühnen jubiläums.
00:00:35: Sie hat ein neues Album veröffentlicht das logischerweise zwanzigeheisst und es freut mich riesig und es ist eine Riese eher für mich in sie da Der Weg auf sich noch von Lucerne-Aufbacher Bülach.
00:00:49: Hi, die happy Priska Zemp!
00:00:50: Herzlich willkommen.
00:00:51: Danke.
00:00:52: Bitte.
00:00:53: Danke
00:00:53: für
00:00:54: die Einladung.
00:00:56: Mega schön und ich fühle mich mega geehrt.
00:00:58: Bist du da?
00:00:59: Merci gleichfalls.
00:01:00: So viel läuft es bei dir, dass du hier ... Du hast schnell Zeit nehmen können, vorbeizukommen.
00:01:06: Verständlich.
00:01:07: Danke fürs Interesse.
00:01:10: Priska, wie haben wir uns kennengelernt?
00:01:12: Magst du nur erinnern?
00:01:12: Ähm...
00:01:14: Ich kam an, weil ich Musik gemacht habe für ein Film von Michael Winskey.
00:01:20: Er ist auch eine gute Freundin von dir und hat gesagt, er möchte unbedingt mit Janot zusammenarbeiten.
00:01:27: Er mischt alle Sachen von meinen Filmen, die zu ihm gehen können, um diese Sachen zu mischen.
00:01:33: Ich kam hier an und es hat mir sehr gut funktioniert.
00:01:37: Das war eine schöne Session!
00:01:39: Nichts
00:01:39: passiert war das.
00:01:41: Das war
00:01:41: eine
00:01:42: wunderschöne erste Begegnung.
00:01:45: Dann habe ich noch drei weitere Filmmusiken von dir vermischt.
00:01:49: Ja, genau!
00:01:50: Einer von Nicola Ilitsch
00:01:52: und Rakia da.
00:01:55: Und was war es noch?
00:01:56: Ah, Horizontes.
00:01:57: Das
00:01:57: ist auch
00:01:57: sehr schön gewesen.
00:02:00: Eine argentinische Ballett-Dänzerin der Aileen Hofer.
00:02:05: Wunderbar... Und die
00:02:07: hier?!
00:02:08: Ah genau, die da.
00:02:09: Das war ein riesen Ding.
00:02:10: Ja, das war ein
00:02:11: Riesending und da hat sie auch Preise für die Musik geschnitten.
00:02:16: Genau!
00:02:16: Habe ich sogar mal einen nicht verkauft?
00:02:18: Ich hoffe natürlich auch!
00:02:20: Und es war eine grosse Art bei der Preisverteilung in Luzern.
00:02:26: Da war ich auch dabei mit meiner Partnerin.
00:02:29: Und dort haben wir eine grossartige Arbeit an der Bar verbracht und haben bis in die frühen Morgenstunden
00:02:38: zu den
00:02:39: Achtziger-Schinken-Dans.
00:02:39: Wie sollte sie?
00:02:41: Wie solltet
00:02:41: ihr sie?
00:02:42: Grossartig!
00:02:42: Wirklich
00:02:42: sehr ja.
00:02:44: Priska, zwanzig Jahre heidi happy.
00:02:48: Das sind so viele Songs, so viel Konzert ... Soviel Menschen, was du zusammen geschafft hast... Weisst du ungefähr, wie viele Songs du geschrieben hast in den zwanzig Jahren?
00:03:01: Nein, ich weiss es nicht.
00:03:02: Ich habe
00:03:02: das mit unmengen gesehen und ... Nein,
00:03:05: sie sind einfach nicht
00:03:05: so viel!
00:03:07: Also ja,
00:03:07: die
00:03:10: Frage ist, was erzählt dieses Song zu schreiben?
00:03:13: Weil ich habe sehr viel zusammenarbeitet oder so, wo ich z.B.
00:03:18: Becklin Vocals, Depart gemacht habe oder irgendwo ein Instrument draufgespielt
00:03:25: oder so
00:03:27: Und Alben habe ich gar nicht so viel gemacht.
00:03:29: Ich weiss einfach nie, ein Sieben oder so.
00:03:33: Und ich bin jemanden, der nicht so viele
00:03:36: ... Es gibt auch Leute, die
00:03:37: einen Album machen und dann schreiben sie wie hundert Songs und
00:03:40: zwölf davon
00:03:41: kommen wir aufs Album.
00:03:42: Und für ein Album mit zwölfen Songs schreibe ich zwölfe Songs.
00:03:47: Effektiv!
00:03:47: Ja
00:03:48: vielleicht dreizehn.
00:03:49: Aber es ist wirklich...
00:03:51: Da bist du ziemlich sicher unterwegs in diesem Fall?
00:03:54: Ich arbeite einfach
00:03:55: an diesen Songs bis sie finden.
00:03:56: Sie sind gut!
00:03:58: Also ja, es ist... ich... du wirklich selten
00:04:01: irgendwie eine Idee
00:04:02: total verwerfen.
00:04:04: Du indert ihr wieder irgendwie von vorne anfangen
00:04:06: aber das
00:04:07: ist der gleiche oder gleiche Song.
00:04:09: Okay okay.
00:04:10: Wie machst du
00:04:10: das?
00:04:11: Mit Song
00:04:12: schreiben?!
00:04:12: Ja.
00:04:13: Du bist so einer, die mega ein Archiv hat von nichtverwendeten Songs.
00:04:16: Ja also ich kann aufhören viel zu kitzeln und umliegen.
00:04:20: Gut, gell?
00:04:21: Ich produziere natürlich viel für ... Künstler, die schon hier sind und ich bastel dann an ihnen herum.
00:04:29: Aber eigene Songs, würde ich mal sagen.
00:04:31: hat sie mehr unbearbeitete oder nicht fertiggestellte auf der Hartiskalzfertige.
00:04:37: Das
00:04:37: ist bei
00:04:38: dir jetzt gerade
00:04:39: anders?
00:04:40: Es ist anders genau
00:04:40: aber ich glaube
00:04:41: es gibt mehr von deinem Typ.
00:04:43: Definitiv, definitiv!
00:04:45: Da hast du da ziemlich einen Fokus Darauf.
00:04:49: los mit den klaren Anzahl-Songs und die werden dann... Also
00:04:53: es geht
00:04:53: nicht um die Anzahl, genau.
00:04:55: Aber es geht mehr um... Mir ist eigentlich immer am Anfang von einem Song, der ich schreibe, ein Problem ist, das ich verarbeiten
00:05:02: will oder eine Geschichte.
00:05:04: Ich glaube, darum geht es auch noch, dass ich diese
00:05:08: Geschichte ablecke.
00:05:09: Also muss sie wieder anbleiben
00:05:10: bis
00:05:10: es für mich stimmt!
00:05:14: Du arbeitest seit Jahren mit dem Ephrim Leuchinger
00:05:17: zusammen?
00:05:18: Das ist eine dicke Freundschaft
00:05:21: zwischendurch.
00:05:22: Ja, durch dicke
00:05:23: und dünn?
00:05:25: Nein!
00:05:25: Wir haben einfach
00:05:26: auch ...
00:05:26: Er ist der
00:05:27: Mann meiner Schwester.
00:05:30: Und er kam anfangs in B&D wahrscheinlich durch eine Empfehlung
00:05:35: von ihr.
00:05:38: Bei Back Together habe ich als Album den Samstram aufgenommen, weil ich dort die Kunst gemacht habe.
00:05:45: Da bin ich in die Schweiz zurückgekommen.
00:05:48: Ich hatte
00:05:48: eine Ziedel für den Schuur
00:05:50: mit einer Band, mit elf
00:05:52: Leuten.
00:05:53: Wir hatten Backing Vocals und Streicher
00:05:56: und Posaunen.
00:05:57: Dann war der Ephraim dort und hat Akkordeon gespielt.
00:06:02: Meine Schwester war in den Backing-Vocals und meine Brüder
00:06:05: auch.
00:06:06: A family?
00:06:06: Genau!
00:06:07: Und dann
00:06:09: war es irgendwie
00:06:11: klar ...
00:06:14: mit weniger auf
00:06:16: die Uhr gehen können.
00:06:17: Oder
00:06:18: kann weit das müssen,
00:06:20: denn für
00:06:21: die Auslandtournee gibt es meistens ein sehr kleines Budget und
00:06:25: mit elf Leuten wäre es schwierig geworden.
00:06:28: Und Zeitlang
00:06:29: sind wir
00:06:30: auch noch zu viert
00:06:31: auf der Ausland-Tournee.
00:06:32: Irgendwann habe ich aber wirklich gemerkt, dass es immer noch zu viel ist.
00:06:35: Wir könnten es irgendwie nicht finanzieren
00:06:38: ... Zu viert?
00:06:39: Ja!
00:06:40: Also ja, es war einfach
00:06:41: ein Hindernischauffeur.
00:06:44: Angefangen
00:06:45: mit der U-Tournee.
00:06:47: Das hatte ich ein Paar, mit dem Fremd sind wir durch Deutschland.
00:06:52: Und er hat immer alles gemacht.
00:06:53: Er ist gefahren
00:06:54: und hat manchmal auch irgendwo angekommen, dann war es klar.
00:06:58: Okay, sie hat
00:06:59: heute niemanden, der den Sound macht oder
00:07:03: mit der Zeit ist plötzlich klar geworden.
00:07:05: Es gibt
00:07:05: auch Venus, die haben
00:07:06: kein PA.
00:07:08: Dann nehmen wir unseren Amp, den wir dabei haben und sind alle über das.
00:07:12: Ja, es war wirklich
00:07:13: zu diesem Bedingungen sehr schlecht.
00:07:17: Aber ich habe das Samstram
00:07:19: ein bisschen ... Er hat gelernt, dass
00:07:21: es manchmal auch gut
00:07:22: ist.
00:07:23: Es spielt
00:07:24: wie andere Sachen rollen.
00:07:27: Ich
00:07:27: bin zu Spudeten
00:07:28: häufig in ein Kaffee
00:07:29: auftreten oder auch loslosen.
00:07:32: Sie hatten so kurze
00:07:33: Snippen ... Leute sind gekommen und haben eine Viertelstunde lang ihre Songs präsentiert oder gedichtet.
00:07:41: Also wirklich auf verschiedenen Ebenen.
00:07:44: Alles was sie hatte war einfach irgendein Amp.
00:07:46: Du bist gekommen,
00:07:47: hast du nicht angeschlossen und
00:07:49: hast dein Zeug.
00:07:51: Und dann geht es einfach
00:07:52: viel mehr um den Inhalt der Songs oder dem, was die
00:07:56: Arbeit ist
00:07:57: und um die Arbeit
00:07:58: selbst.
00:08:00: Also um Technik oder um eine
00:08:03: perfekte Klang.
00:08:04: Es
00:08:05: spielt andere eben eine
00:08:07: Rolle,
00:08:07: die eigentlich mega wichtig sind.
00:08:09: Das war
00:08:09: eine gute Erfahrung.
00:08:10: Ja, das
00:08:11: ist super gewesen!
00:08:12: Dass man das so herab reduzieren
00:08:15: kann... Ja genau.
00:08:16: Wir haben es auf
00:08:17: jeden Fall gut hier.
00:08:19: Ja, ich finde es auch.
00:08:20: Zum Teil in der Schweiz
00:08:21: ist das recht krass
00:08:23: wie das mit dem technischen
00:08:24: Anspruch also was hier alles abgeht.
00:08:28: Betreffend?
00:08:29: Ich habe
00:08:31: das Gefühl, dass
00:08:31: es viele Bands, die einfach einen mega hohen Anspruch haben an Technik, wenn sie irgendwo spielen gehen.
00:08:40: Und
00:08:41: dass das
00:08:43: dann zum Beispiel wie ein Geig vermiesen kann, wenn etwas nicht stimmt... Obwohl den Inhalt der Songs,
00:08:55: alles drum
00:08:55: und dran ist eigentlich gerade
00:08:57: so wichtig.
00:08:58: Und verliert
00:08:59: wieder das...
00:09:00: Hat er es suche genommen?
00:09:02: Ich habe ein bisschen das Gefühl.
00:09:04: Auch mit diesen Möglichkeiten, die man hat?
00:09:05: Ja genau.
00:09:06: Klicktracks
00:09:08: bzw.
00:09:09: Der Kompimit läuft mit
00:09:11: hunderttausend
00:09:11: Körle-Stimmen und Synthesounds.
00:09:14: Genau.
00:09:18: Ich hatte bei Deiner Schelke gerade vor kurzem Tag und musste auch erwähnen, dass wenn sie mit der Gitarre allein auftritt, dass das schon Magic ist.
00:09:33: Dass es dort ums Essenziele geht.
00:09:36: Das ganze andere Geschichte?
00:09:38: Absolut!
00:09:39: Und dass dann auch ein Song, das gut ist, extrem zu geltend kommt.
00:09:48: Wenn
00:09:48: es so funktioniert, dann finde
00:09:50: ich das
00:09:52: extrem spannend.
00:09:54: Aber ich nehme auch dort die Stotze im Gern mit einer kleinen Fuhre auf, in der etwas passiert
00:10:02: ist.
00:10:02: Bei den zwanzigjährigen hatten wir ein paar
00:10:04: Shows
00:10:05: mit Gast und meistens etwa
00:10:08: vier.
00:10:10: Plus eine Band, also plus meine Band, die ich sonst auch schon
00:10:13: unterwegs war.
00:10:16: Es ist so schön, weil es für mich ist... Sonst bin ich auch in eine Routine gekommen bis zu den gängigen Bandkonzerten.
00:10:27: Und jetzt habe ich mit diesen Gästen
00:10:29: gemerkt,
00:10:30: dass immer wieder Überraschungen auf der Bühne passieren und das finde ich extrem schön, wenn so etwas entsteht.
00:10:38: Für uns als Band
00:10:39: oder
00:10:40: für uns auf der Bühne ist
00:10:41: das sehr schön.
00:10:42: Und es ist gleichzeitig fürs Publikum auch sehr schön, weil sie wie
00:10:45: gespürt hat.
00:10:46: Das ist etwas, was
00:10:47: gerade in diesem Moment entsteht und wäre mir schon
00:10:50: gestern gekommen, wäre es
00:10:53: etwas anderes zu sehen, dann hätte man das jetzt verpasst.
00:10:55: Es ist einfach so ... Ja, jeder
00:10:57: Moment ist speziell.
00:10:59: Könnte man sich daran gewöhnen?
00:11:02: Ja du!
00:11:03: Nein, es ist auch so
00:11:04: schön... Ich habe gemerkt, dass ich in fast allen,
00:11:09: die
00:11:09: bei diesem Projekt dabei sind, etwas auslösen konnte.
00:11:14: Oder wir haben etwas ausgelöst im Gemeinsamen.
00:11:18: Es
00:11:18: ist einfach
00:11:20: ein ganz spezielles, schönes Grundgefühl.
00:11:23: Das
00:11:24: ist für alles ein bliebendes Erlebnis.
00:11:27: Wow!
00:11:29: Das Album ... Das heisst das.
00:11:32: Für die, die den Podcast schauen ... Ich will
00:11:35: euch
00:11:36: ein wunderbares Album zeigen.
00:11:40: Ein wunderbaes Album mit zwanzig Songs drauf und mit Duett, wie du gesagt hast.
00:11:45: Ja genau, es sind kollapsgenau.
00:11:47: Zum Teil Duett habe ich auch nur gesungen und jemand hat das Instrument gemacht.
00:11:53: Und zum Teil habe ich den Song geschrieben und singe gar nicht.
00:11:58: Ich glaube nur bei einem.
00:12:02: Hast du dich nicht zurückgehalten?
00:12:06: Ja.
00:12:06: Wie bist du da vorgegangen?
00:12:09: Ich habe
00:12:10: mir schon überlegt ... Ich wusste von Anfang an, dass ich den Kollaps machen wollte.
00:12:16: Aber wie überlegt war es das,
00:12:19: was mich am meisten beeinflusst hat in meiner Karriere oder wo man am meisten
00:12:23: gegeben hat?
00:12:26: Das war einerseits die Russland Tournee Aber
00:12:32: das war auch viel
00:12:33: Negatives,
00:12:36: aber Sachen,
00:12:37: die mich
00:12:37: dann weitergebracht
00:12:38: haben.
00:12:38: Und da gab
00:12:40: es viele Kollaps ... Ich hatte wirklich extrem
00:12:44: viele
00:12:44: Kollapse
00:12:45: meiner
00:12:46: Karriere.
00:12:47: Irgendwo Backings gesungen oder auf einem Track.
00:12:50: Die
00:12:51: Leidvogel oder so.
00:12:54: Mit Stefan Eicher war ich auf Tournee
00:12:57: als
00:12:57: Band mitgelegt.
00:12:59: Und dann habe ich wirklich gemerkt, diese
00:13:02: Dinge
00:13:03: haben mich extrem ...
00:13:04: äh ... generrt.
00:13:06: Prägt und generrt!
00:13:08: Ähm... Und da habe ich extrem Lust bekommen
00:13:12: das wieder ein bisschen aufzurollen.
00:13:14: Auch
00:13:16: die alten Freundschaften, die irgendwie so
00:13:18: etwas auf Eis geleitet
00:13:19: waren.
00:13:21: Die wieder ein wenig aufzufrischen.
00:13:22: Das ist der Poesiealbum zurückgenommen von den letzten zwanzig Jahren?
00:13:25: Genau.
00:13:26: Hast du mal geschaut wer alles war?
00:13:28: Ja,
00:13:28: eigentlich
00:13:29: war es alles
00:13:30: im Kopf.
00:13:31: Es waren
00:13:32: alle Erinnerungen, die ich gewiss
00:13:34: habe.
00:13:35: Das war sehr schön und
00:13:37: so eindrücklich.
00:13:39: Und dann habe ich ziemlich schnell wie gemerkt
00:13:42: auch, dass viele Leute
00:13:44: werden, die mich gerne dabei
00:13:45: haben würden.
00:13:47: Dann dachte ich mir, ich bin nur auf die Zwanzig-Beschränke.
00:13:50: Irgendwann wird zu
00:13:51: viel...
00:13:53: und zwanzig macht noch Sinn, weil es zwanzige Jahre
00:13:57: sind.
00:13:57: Macht extrem Sinn!
00:13:59: Und dann hast du mal die Leute in deinem Köpfchen gehabt wenn du gerne dabei hättest.
00:14:06: Genau.
00:14:08: Dann musst du ja irgendwie loslegen.
00:14:11: Genau!
00:14:11: Du wusstest
00:14:13: mit
00:14:14: dieser Person möchte ich ein Duit machen unter Balladen.
00:14:19: Wie bist du
00:14:20: davon?
00:14:20: Ja, genau.
00:14:21: Ich hatte
00:14:22: das Gefühl, ich
00:14:23: würde
00:14:24: einen LP mit zwei
00:14:25: Seiten
00:14:26: machen, zehn Songs, ein bisschen Dance-Hits und ich habe wirklich so etwas mit den Analogssinzen
00:14:35: oder so.
00:14:36: Das hatte ich im Kopf, also modular.
00:14:39: Irgendwie total wie ein Dance-Album und eine andere zweite
00:14:47: Seite
00:14:48: ganz ruhige, ja persönliche schöne Songs.
00:14:54: Und eigentlich bin ich von dieser Idee aus gegangen und habe auf beiden Seiten
00:14:58: so etwas Leute
00:14:59: gesucht.
00:15:00: Und plötzlich habe ich wirklich gemerkt,
00:15:02: dass
00:15:03: es das gar nicht
00:15:04: braucht – die
00:15:07: klare Trennung.
00:15:09: Also es macht keinen Sinn!
00:15:12: Es ist eigentlich
00:15:14: nur eine Einschränkung, die ich ... Ich habe mich ja während diesen zwanzig Jahren nie eingeschränkt oder lassen einschränken.
00:15:23: Und es
00:15:24: hat jetzt wie schon angefunden,
00:15:25: wenn ich das selber mehr aufverzwinge irgendwie.
00:15:29: Hättest du einen Grenzen gesetzt?
00:15:31: Ja genau!
00:15:32: Und da habe ich gemerkt, ohne das macht es viel mehr Spass und dann können wir wirklich so ein bisschen
00:15:37: freier Lauf
00:15:38: lassen und auch schauen was im Moment entsteht.
00:15:42: Es
00:15:42: ist klar geworden, es gibt
00:15:44: Mischungen und es ist aber sehr schön wenn alles
00:15:47: Platz hat.
00:15:48: Auch
00:15:48: wenn die Elektronik-Songs-Plätze haben, aber auch ganz ruhige Nummern.
00:15:55: Wie lange ging der Prozess?
00:15:57: von der Idee, ich mache so etwas bis zur Veröffentlichung?
00:16:01: Vielleicht eineinhalb Jahre.
00:16:04: Du brauchst schon Zeit.
00:16:05: Ja!
00:16:07: Ja,
00:16:08: also
00:16:09: für mich war es noch ein Knapppunkt.
00:16:11: und das Finanzielle.
00:16:13: Ich würde gerne die Leute zahlen.
00:16:19: Und es kostet einfach auch ...
00:16:21: Die ganze Aufnahme zu machen, das Mischen nachher das ganze
00:16:25: Artwork
00:16:26: zu machen und das Presswerk.
00:16:29: Es waren
00:16:29: wie noch einmal
00:16:29: grosse Posten.
00:16:32: Und dann die ganze Promo.
00:16:36: Es sind ganz
00:16:37: viele ... Teilen,
00:16:38: die ich nicht verfehlen
00:16:40: dürfen, sind scheitern.
00:16:41: Ich
00:16:45: habe auch noch von Gesuchsschreiben.
00:16:48: Das
00:16:48: ist
00:16:49: eine mühsame Arbeit.
00:16:50: Es ist schon immer mühsam.
00:16:53: Das Gute war,
00:16:54: dass ich gewusst
00:16:55: habe, ein mega schönes Projekt, das auch unterstützungswürdig
00:17:01: ist
00:17:03: und es hat ... Zum Teil hat
00:17:04: es geklappt,
00:17:04: zum Glück habe ich ziemlich klein eine Zusage bekommen vom Kanton Luzern für selektive Förderung.
00:17:11: Es waren gerade zwanzigtausende Franken.
00:17:12: Da wusste
00:17:13: ich wirklich, dass sie super haben.
00:17:15: Ich konnte einfach anfangen.
00:17:16: Und dann gab es
00:17:18: ein
00:17:22: paar Absagen.
00:17:24: Nachher habe ich sehr viel nicht mehr, die ich gefühlt hatte
00:17:28: ...
00:17:29: Die müssen
00:17:30: eigentlich
00:17:31: fast zusagen.
00:17:33: Und dann habe ich aber mit den einzelnen Leuten geredet und es sind
00:17:35: fast alle ...
00:17:38: Weisst du, sie waren einfach gerne dabei.
00:17:41: Völlig egal ob sie klappen
00:17:42: mit der Finanzen oder nicht.
00:17:44: Eine
00:17:44: Herzensgeschichte?
00:17:45: Mega schön!
00:17:46: Ja.
00:17:47: Und
00:17:48: das ist bis zum Schluss so zu bleiben.
00:17:52: Zum Teil konnte ich nicht alle zahlen können.
00:17:54: Und zum Teil haben wir wie abgemacht.
00:17:56: Wir machen das gleiche für Sie.
00:17:59: So Gutscheine, Gutschinen verteilt.
00:18:02: Das ist ein guter
00:18:02: Deal!
00:18:03: Ja, genau.
00:18:05: Freu ich mich auch.
00:18:07: Sehr cool.
00:18:09: Sehr empfehlenswertes, wunderschönes Album.
00:18:11: Ich habe es durchgelost an einem Sonntagabend mit einer Gläsliwein und berührende Gerufung einfach so wie man dich kenne.
00:18:22: Merci vielmals.
00:18:23: Du warst Primalehrerin?
00:18:26: Ja,
00:18:27: wäre ich
00:18:27: eigentlich genau.
00:18:28: Wärst du
00:18:28: eigentlich?
00:18:30: Hast du zum Glück den Weg zur Musik gefunden?
00:18:32: Wenn
00:18:33: es für dich klar war, dass du auf die Bühne willst und die Songs schreiben und die Leute mit deiner Musik
00:18:40: beglücken möchtest.
00:18:41: Also ich habe immer schon Musik gemacht.
00:18:42: Ich bin als
00:18:44: kleines Kind meine Mutter ist so Branistin Und mein Vater hat
00:18:49: auch ich Hür
00:18:50: gesungen oder sind immer noch.
00:18:53: Ich hatte drei
00:18:53: älteren Geschwisterte, die alle
00:18:55: Instrumenten gespielt haben.
00:18:57: Und bei uns war überall im Haus das Instrument.
00:19:01: Mein Mami hat z.B.
00:19:03: mit mir auf den Schoß zusammen Kinderliedern gesungen aus einem Kinderliederbuch.
00:19:08: Für diese Erinnerung habe ich nicht mehr
00:19:11: vorlesen
00:19:11: oder so.
00:19:12: Ich glaube wir haben Wände zusammengesungen und ... Sie hat dann auch den Kinderchor und die Jugendchor
00:19:19: geleitet,
00:19:21: in Stammercellen, wo ich
00:19:22: aufgewachsen bin.
00:19:23: Und da konnte ich schon mitgehen.
00:19:26: Dann hat sie das Musik-Schullager geleitet.
00:19:30: Da konnte ich eigentlich früher mitgehen als andere.
00:19:33: Ich habe dort
00:19:35: schon ... Ja, wie das gespielt,
00:19:38: was noch gebraucht
00:19:39: wurde oder so.
00:19:41: Oder was es nicht gebrauchte.
00:19:44: Ich hatte viel Freude.
00:19:46: Da
00:19:46: hat es so ein bisschen geschnuppert?
00:19:48: Genau, ich erinnere mich am Anfang, dass sich die Hamburin
00:19:52: und die Flöten
00:19:54: im Kindergarten-Alter ganz klein
00:19:56: sind.
00:19:56: Die
00:19:56: Flöte!
00:19:57: Und nachher
00:19:58: habe
00:19:58: ich auch von
00:19:59: Cello spielen in der dritten
00:20:00: Primare.
00:20:02: Dann fing wie das an und später
00:20:04: Orchester
00:20:05: und so.
00:20:07: Mit die Sechzehn habe ich irgendwo einen Aushang gesehen, fangbähnt, sucht Zängerin... Und dann ist für mich eine neue Welt aufgegangen.
00:20:18: Ich ging dort wirklich nicht in die Fangband und habe jetzt meine Gesangsparts gemacht.
00:20:23: Dann kaufte ich noch ein
00:20:25: Saxophon, schrieb
00:20:28: einen Blössersetz und immer mehr eigene Songs.
00:20:33: Aber noch nicht richtig ... Hat es irgendwann den weiteren Projekt gegeben, in dem ich angefangen habe, die eigenen Songs zu schreiben?
00:20:42: Das hast du auch relativ bald einmal gemerkt.
00:20:45: Es ist cool mit der Band so ein Teil davon zu sein aber eigentlich würde ich gerne mal meine eigenen Sachen...
00:20:53: Genau!
00:20:54: Also ich habe immer Spaß gehabt um eigene Sachen zu machen.
00:20:56: Jetzt ist mir gerade zu sinken.
00:20:57: Ich hatte schon
00:20:59: in der Primarschule ein Keyboard.
00:21:03: Und dann habe ich auf dem Keyboard etwas aufgenommen und dazu noch eine Saxophon gespielt oder gesungen.
00:21:09: Dann hatte ich Freude, die ganze Band zu spielen.
00:21:16: Und
00:21:17: der Regisseur
00:21:18: in Sie quasi?
00:21:19: Ja
00:21:19: genau!
00:21:21: Für mich gab es einen Tiefpunkt mit einer Karriere, an der ich Songs geschrieben habe.
00:21:28: Dann ging ich zum Produzent, den die ...
00:21:31: produziert hat.
00:21:32: Und ich habe die Entwicklung gemerkt, eigentlich hätte ich die Songs viel näher gesehen, in
00:21:39: der Ruhvariante,
00:21:40: wie sie noch herproduziert wurden und wir hatten eine
00:21:44: CD-Taufe
00:21:45: mit diesem Projekt.
00:21:46: Ich habe gemerkt auf der Bühne, dass ich mich schäme für das, was mir hier dabei
00:21:50: ist... Das ist nicht dies?
00:21:52: Ja genau!
00:21:52: Sie haben mich auch überredet zum Beispiel zu rappen.
00:22:01: Yo, Heidi.
00:22:02: What's up?
00:22:03: Heidi!
00:22:03: Das habe ich zum Glück gar nicht gekannt in dieser Art.
00:22:06: Nein... Nein, es war wirklich traurig.
00:22:10: Und dann aber dank dem habe ich gemerkt, dass ich nie
00:22:14: mehr erleben will, dass mich
00:22:15: irgendwie als Frontfrau
00:22:16: davorstehe
00:22:18: und Nik kann
00:22:20: hinter dem stehen, was wir
00:22:22: hier gerade machen und eigentlich auf der Bühne kommen und am liebsten verschwinden möchte.
00:22:27: Und da habe ich darauf ab, wie ... angefangen meine Songs zu schreiben und dann aber genau aussuchen mit wem ich diese Wette mache.
00:22:36: Und noch ein bisschen später habe ich es wegen dem auch wie
00:22:40: gewohnt
00:22:41: alleine mal ... Also ja, da habe ich mir eine Gitarre gekauft und mal versucht irgendwie selber Songs zu machen um aufzuführen.
00:22:49: Das war überzeugend, aber vermutlich ja auch eine Überwindung allein auf die Bühne zu gehen.
00:22:57: Du hast nicht der Background oder du bist ein Teil davon,
00:23:02: sondern dann
00:23:02: geht es um dich.
00:23:05: Es ist noch
00:23:05: etwas nackt.
00:23:08: Ich hatte dort in dieser Phase
00:23:10: sehr viele Leute, die mich wie unterstützt
00:23:13: und gepusht
00:23:14: haben, wo wir gefunden haben, dass man das unbedingt machen muss.
00:23:17: Und das wirklich nicht hinterfragt
00:23:19: oder wieso
00:23:20: gefunden ... Ja!
00:23:23: Klar!
00:23:24: Machen?
00:23:26: Das hat mir extrem geholfen.
00:23:28: Es war lustig.
00:23:29: Am ersten Auftritt hatte ich wirklich nur die Gitarren und den Loop-Stationen.
00:23:34: Die Gitarre kaufte ich vor dem Auftritt, um so lange Zeit zu müben.
00:23:41: Vorher
00:23:42: spielte
00:23:42: ich auch schon
00:23:43: auf einer Gitarra aber
00:23:44: am Lagerführer wie im Blaurenglager, wenn es eine Gitarret hätte.
00:23:48: Aber ich konnte nicht selber reinigen.
00:23:52: Und dann ... Immer wenn ich einen Fehler gemacht habe auf der Gitarre, musste ich wieder von vorne anfangen.
00:23:57: Weil ich das noch nicht genug haben konnte um die Mitte vom Stück einsteigen.
00:24:04: Und die Leute fand es so
00:24:05: lustig
00:24:06: und siegten das Gefühl Komedynummern.
00:24:09: Ich mache
00:24:09: das
00:24:09: extra und siege mega lustige Witze.
00:24:12: Vor allem weil ich ihn immer wieder brachte!
00:24:15: Also meinst du, wenn sich das etwas anders entwickelt hat?
00:24:18: Weil man dich vielleicht heute auf der Komedibühne sieht...
00:24:22: Sie nahmen schon das musikalische All vor.
00:24:25: Comedy Slash, Singersong-Reiterin.
00:24:30: Aber es war wirklich so der Karrierenstart auf eine
00:24:36: Art
00:24:37: ... Ich hatte das Gefühl, dass
00:24:41: ich mich selbst und die Leute umarmte.
00:24:46: Es
00:24:46: ist so
00:24:48: schön empfangen worden und total unkritisch.
00:24:52: Und ich bin da auch, ich war in dieser Phase
00:24:55: recht selbstsicher
00:24:56: oder habe einfach
00:24:57: Freude am Leben und irgendwie ...
00:24:59: Wie alt bist du dort gewesen?
00:25:00: Ich
00:25:00: war ca.
00:25:01: zu vierundzwanzig.
00:25:03: Ja.
00:25:04: Oder ja genau.
00:25:05: Und die Leute unterhalten irgendwie.
00:25:11: Der erste Auftritt ging nur zu zwanzig Minuten.
00:25:13: Da hatte ich schon zwei oder drei Anfragen
00:25:19: an
00:25:19: dem
00:25:20: ersten Geek für die Weiterer-Geeks.
00:25:24: Ich kann noch nicht den Geschichte erzählen, wie der Name entstanden ist.
00:25:27: Das war nämlich für das erste
00:25:28: Geek, in dem Grafikerkollegen
00:25:32: von mir waren, die wollten es festmachen und mich angefragt zu spielen.
00:25:36: Und weil sie grafiker sind, wollte sie einen Flyer haben ... Ich stand natürlich und habe ihr Namen gebraucht.
00:25:44: Wir diskutierten zusammen.
00:25:45: Sie
00:25:46: sahen mich beruht,
00:25:47: was gut aussieht
00:25:49: auf dem Flyer
00:25:50: aus.
00:25:50: Es ging mir ums Optische.
00:25:52: Und wir sind alle davon ausgegangen, dass es für die Einzige ist ... Eine neue Geschichte!
00:25:57: Genau, dass ich mir dann noch einen anderen Namen überlege falls
00:26:00: ich wieder mal ein Auftritt
00:26:01: hätte.
00:26:02: Und da kam auf die Idee, die Happy wäre ja noch gekommen?
00:26:06: Ja, wir waren irgendwann bei Heidi.
00:26:09: Ich fand, die Häppli würde noch passen.
00:26:12: Weil ich so gerne Häppi habe.
00:26:15: Und dann haben sie aber gefunden,
00:26:18: dass
00:26:18: es besser
00:26:19: aussieht.
00:26:19: Wir nehmen Häppy und ist auch noch international.
00:26:22: Das war noch lustig, weil in der Schweiz
00:26:27: war
00:26:28: das Publikum
00:26:29: gespalten über den Namen.
00:26:31: Die Hälfte hat einen Horror gefunden.
00:26:33: Er hat zum Teil richtig
00:26:36: Leute aufgeregt.
00:26:37: Wie
00:26:39: man es assoziiert mit Heidi
00:26:42: unter
00:26:42: Denkmalschutz?
00:26:44: Das
00:26:44: und Happy, ein englisches Wort nach Heidi,
00:26:49: das ist schon
00:26:49: sehr gruselig!
00:26:51: Okay...
00:26:53: Und wir sprechen so Schweizer-Deutsch aus.
00:26:58: Die andere Hälfte
00:26:59: fand eine Geniale.
00:27:01: Es war wirklich lustig.
00:27:02: Es hat niemand gefunden.
00:27:05: Das waren die Meinungen der Leute?
00:27:06: Wie ging es
00:27:07: dir?
00:27:09: Ich war ein
00:27:10: wenig hin- und hergerissen.
00:27:12: Wir gingen eigentlich auch endlich, aber ich habe ziemlich lange als Witz den Namen getragen.
00:27:20: Es gab erst später einen Wechsel.
00:27:24: Das erste Erlebnis
00:27:25: war, in dem ich mit Jelo auf der
00:27:27: Uni
00:27:28: war.
00:27:28: Der Manager von Jelo kam zu mir.
00:27:32: Und ich habe mich als Briska vorgestellt und er ist aus anderen Wolken gehalten, hat mich zusammengeschissen.
00:27:38: Was mir eigentlich einfallen?
00:27:40: Ich zerstöre
00:27:41: die ganze Magie irgendwie.
00:27:43: Das soll ich ja nie mehr machen!
00:27:45: Ich sehe die
00:27:45: Heide und Fertigung.
00:27:47: Oh!
00:27:48: Und das habe ich dort ... Habe ich das etwas belächelt?
00:27:50: Habe so gefühlt,
00:27:51: dass du auch überreagieren
00:27:53: kannst.
00:27:54: Und weil ich mich wirklich als Briskart
00:27:56: gefühle habe...
00:27:57: Und dann bin ich ein paar Jahre später mit Stefan Eicher auf der Tournee.
00:28:01: Er hat mich als Heidi vorgestellt und ich war von dort
00:28:05: in der
00:28:05: ganzen Band.
00:28:06: Überall war ich die Heide.
00:28:08: Ich habe plötzlich gemerkt, es ist so angenehm!
00:28:11: Ich muss nicht mehr die ganze Geschichte
00:28:13: erzählen,
00:28:14: warum ich jetzt Heidi heisse und vorher noch Priss hatte oder umgekehrt.
00:28:18: Ich fühlte mich wie auch wohl,
00:28:22: dass Heidi
00:28:23: mich mit dem identifizieren konnte.
00:28:26: Vorher gab es immer wieder zwei Personen.
00:28:30: Mittlerweile habe ich einfach die Zfinäme.
00:28:32: Ich bin genau die gleiche Person, ob wir jetzt Hadeside oder Blitzkart
00:28:36: haben.
00:28:36: Es
00:28:36: braucht es gar nicht, dass sich das so abstrahieren mit den Zfinämmen.
00:28:41: Magst du dich noch an mein Pseudo-Nümmer erinnern?
00:28:44: Als du bei mir im Studio warst, hatte man es einmal von Schlageproduktionen, in denen man sich unter Umständen ein bisschen schämen könnte, wenn man als Komponistin mit einem richtigen Namen darstellt.
00:28:56: Stimmt!
00:28:57: Was ist das gewesen?
00:28:58: Das darf ich jetzt
00:28:59: eben nicht sagen.
00:29:01: Doch natürlich!
00:29:05: Der Hans J. Und habt
00:29:08: ihr es wirklich
00:29:09: gebraucht?
00:29:10: Ich habe es einmal gebraut,
00:29:13: bis jetzt.
00:29:13: Ah, schau
00:29:13: mal, aber dann muss ich
00:29:15: nachhören lassen.
00:29:17: Ist es ein richtiger
00:29:18: Schlagerschlager?
00:29:20: Es ist Schlagerschlager.
00:29:21: Ein grusiger Schlager oder ein schöner
00:29:23: Schlager?
00:29:24: Ich finde es ein wunderbares Schlager.
00:29:26: Also
00:29:27: ernsthaft!
00:29:28: Nein, also mittlerweile muss ich sagen, würde jetzt auch mein eigenes Name anschreiben.
00:29:35: Aber das war so dort eine Phase und dachte, nein, wenn ich wieder in die Studie komme zu Punkband, habe ich einen Schlager gemacht ... Tolle Musik ist, also ich bin mit der Wile an dem Punkt, dass ich finde, wenn Musik jemand berührt.
00:29:53: Ja?
00:29:53: Dann ist es völlig okay!
00:29:56: Auf jeden Fall!
00:29:57: Ob das jetzt Schlager oder was auch immer, volkstümliche Musik... Ich war meinem Mami mal an einem Schlagenfestival im Hallenstadion gewesen und da ist es, weisst du, Andi Borg, Roland Kaiser, Hetzter Betz die grosse Garde von den Schlagerszenen Und ich habe mein Mami noch nie so glücklich gesehen.
00:30:17: Ich meine, das war für mich im ersten Moment Hardcore.
00:30:19: Das ist vom Vierjahr am Nachmittag Hallenstadion bis abends um elf ein Schlaganummer nach dem anderen.
00:30:25: Ich dachte heute wieder zum Alkoholiker.
00:30:28: Aber
00:30:28: nein!
00:30:29: Ich kann es genossen sehen wie die Menschen glücklich sind und das schublatisieren.
00:30:38: Natürlich ist es nicht Musik, wo ich ... die heilassen und zu zelebrieren.
00:30:44: Aber ich tue da jetzt nicht mehr so irgendwie rebellisch, es geht gar nicht und so.
00:30:52: Ich muss
00:30:52: noch einen Namen
00:30:53: haben.
00:30:53: Nein, also ... Es muss mich berühren!
00:30:57: Und dann ist das okay?
00:30:58: Die Nummer berührt mich auf eine gewisse Art,
00:31:01: die
00:31:01: ich dir geschrieben habe.
00:31:02: Wenn wir beim Komponieren sind, wie unterscheidet sich der Prozess wenn du anahuckst und eigene Songs schreibst wo klar ein Song sein soll oder einen Film anstehen, in dem du musikalisch untermalen
00:31:18: musst.
00:31:21: Bei den eigenen Songs gehe ich immer von mir aus.
00:31:25: Das ist eine Geschichte, die ich
00:31:26: erzähle
00:31:27: und
00:31:28: berührt
00:31:29: mich fest.
00:31:30: Es kann so sein, dass jemand mir eine Geschichte
00:31:31: erzählt
00:31:32: und ich mich noch in die Person versetze und daraus ein Lied mache.
00:31:37: Aber
00:31:37: es ist
00:31:38: meistens meine eigene Geschichte.
00:31:43: Und beim Film finde ich das sehr dankbar
00:31:46: daran.
00:31:46: Ich
00:31:47: muss nicht von mir eine Idee aus echnurzen, sondern es wird mir wie eine
00:31:52: Geschichte gezählt.
00:31:53: Und ich kann diese musikalisch unterstützen.
00:31:57: oder Führung
00:31:58: zu holen.
00:31:59: Es ist meistens im Gespräch mit der Regie, mit der Produktion.
00:32:06: Wir
00:32:07: diskutieren darüber,
00:32:08: welche Emotionen wichtig sind.
00:32:11: bei dem Teil der Geschichte, die ich die Musik mache?
00:32:15: Manchmal gibt es eine Auflösung, die wirklich über die Musik
00:32:18: passiert muss.
00:32:19: Das finde ich sehr schön!
00:32:20: Es
00:32:21: ist wie ein
00:32:22: Zusammenarbeit ... Ja, mit diesen Filmschaffenden.
00:32:27: Dann hast du Bilder, die du siehst und lasst dich auch von den Bildern inspirieren?
00:32:31: Für
00:32:31: den Bilder
00:32:32: und für den Protagonistinnen.
00:32:34: Also es gibt noch viel Film...
00:32:38: Film!
00:32:38: Viel Film gibt's definitiv nicht zwei von so einem.
00:32:41: Es gibt noch viele, dass ich mich wie einen Protagonisten
00:32:45: in irgendwie
00:32:46: drei versetzen und aus der Perspektive dieser Songs schreiben.
00:32:52: Das finde ich auch fast dankbar.
00:32:53: Oder
00:32:54: das fällt mir mega ring.
00:32:56: Aber es wird ja wie die ganze Geschichte,
00:33:00: die dort abgeht,
00:33:03: eigentlich im Film verzählt und ich darf noch erwähren, wie noch die eigene Geschichte noch
00:33:10: dazu dichte.
00:33:14: Wenn du einen Job überkommst, das ist ja eine Auftragsarbeit.
00:33:18: Da habe
00:33:19: ich sehr grosse Freude.
00:33:20: Du hast sehr große Freude!
00:33:21: Das ist gerade ein Aufruf.
00:33:26: Wie ist es?
00:33:27: Ich kann auch schon viel Musik verkomponieren.
00:33:31: Und dann war ich etwas am Machen, wo ich das Gefühl hatte ... Hey... Ich glaube, du weißt schon fast ...
00:33:40: Das
00:33:40: matched jetzt aber wunderbar.
00:33:43: und dann haben sie Die Regisseure oder die Drehbuchart, dann meistens so Sensor-Like-Sachen,
00:33:49: die man
00:33:49: untermalen muss.
00:33:52: Und ... Dann wird es hier abgehendert und könnte nicht.
00:33:57: Ich stelle mir das so und so vor.
00:34:01: In meinem Fall wurde in diesem Beispiel etwas geschnitten.
00:34:07: Wenn man dich bucht für eine Filmmusik, erwartet man da eine Happy Sound?
00:34:16: Ja,
00:34:18: ich habe dort auch so
00:34:19: ein eigenes Filmmusikssprache entwickelt.
00:34:22: Ich habe auch viele
00:34:23: Filme mit serbischem
00:34:26: Einfluss
00:34:26: gemacht durch die Filme von meiner Freundin Corinna Schwengruber, die mit Serbverheiratet ist Nicola Elitsch und diese machen zusammenfilmen und sind noch einzigartige
00:34:38: Sachen.
00:34:41: Genau, wo du gemischt hast.
00:34:45: Es könnte sein,
00:34:46: dass jemand so etwas gehört
00:34:47: hat und das nicht so viel mit Heidi Happy zu tun.
00:34:52: Aber
00:34:52: bei Nichts Passiert.
00:34:53: von Michale Winske habe ich es gefühlt, man hört Heidi Happy
00:34:56: klar raus.
00:34:59: Bei Horizont ist auch.
00:35:02: Also ja ...
00:35:04: Und ich bin für
00:35:05: alles offen!
00:35:08: Ja, ich glaube, es gibt beide
00:35:10: Varianten.
00:35:10: Man kann entweder
00:35:11: so ein wenig das Heidi Happy Zeug wählen oder ... Sonst etwas.
00:35:16: Auch
00:35:18: die Ideen lasse ich mich nicht einschränken.
00:35:20: Also du hast dich auch nicht schwer?
00:35:22: Nein!
00:35:24: Ich habe es als Enttäuschung empfunden, weil ich das Gefühl hatte ... Das matcht jetzt wirklich...
00:35:28: Ja,
00:35:29: ich hatte das
00:35:30: gerade am
00:35:31: Ort.
00:35:32: Aber ich
00:35:34: bin noch im Prozess.
00:35:36: Ich bin an einer anderen
00:35:36: Filmmusik
00:35:37: und weiss noch nicht wieso es kommt aber ich habe das
00:35:39: Gefühl
00:35:42: Bei Wilder
00:35:43: konnte ich ein paar Songs beisteuern.
00:35:45: Sehr
00:35:45: cool!
00:35:46: Und
00:35:46: der eine war auf
00:35:47: einer Idee
00:35:48: von Adrian Frutiger.
00:35:51: Dort habe ich auch etwas gemacht, das ich fand, dass es ist.
00:35:55: Er hat
00:35:55: auch die
00:35:56: Dramatur und
00:35:58: die Reschiebung
00:35:59: gefunden.
00:36:00: Ich könnte noch mal darüber reden ... Es gab nur eine Wechseldrehe.
00:36:05: Ich dachte
00:36:07: zuerst, mann muss
00:36:09: alles überarbeiten
00:36:10: und es hat
00:36:11: so cool geklappt.
00:36:13: Und es war aber noch zehnmal besser.
00:36:16: Ihr Input war sehr wichtig.
00:36:19: Es war wirklich viel
00:36:21: spannender.
00:36:22: Ich musste aus der Komfortzone raus.
00:36:26: Das etwas ...
00:36:28: Größer hätte es entstehen können.
00:36:32: Das versuche ich auch offen zu
00:36:34: sein, wenn die Inputs kommen,
00:36:36: dass sie positiv dazugeben
00:36:39: und
00:36:40: ich weiss, ob sie
00:36:42: mich nur weiterbringen wollen, weil sie haben eine Vision.
00:36:46: Und sie möchten ja nicht einen schlechten Film machen.
00:36:49: Geht das besser als früher?
00:36:51: Ja!
00:36:52: Ich glaube lustigerweise durch ... Dadurch, dass ich auch weiss, dass es
00:36:58: kann.
00:36:59: Es ist irgendwie
00:37:01: ein gewisses
00:37:02: Vertrauen, dass
00:37:03: das, was ich mache, gut ist.
00:37:05: Dadurch kann ich
00:37:06: besser davon
00:37:08: loslassen und noch etwas anderes
00:37:10: versuchen.
00:37:11: Ich glaube, es ist etwas komisch wie eine Widerspruch,
00:37:14: aber ...
00:37:15: Nein!
00:37:15: Es ist ein Erfahrungswert.
00:37:17: Ja vielleicht.
00:37:19: Das erlaubt jetzt
00:37:20: quasi.
00:37:22: Und ich bin früher bei meinen ersten Alben.
00:37:26: Ich habe alles ganz genau, ich habe so
00:37:29: Vorproduktionen
00:37:30: gemacht mit allen Stimmen ganz genau aufnotiert und habe z.B.
00:37:35: bei den Posaunen wirklich ein Blattabgaspil genau das tun.
00:37:39: Und für alle Instrumente habe ich wirklich alle Töne ganz genau abgegeben und wollte es genauso
00:37:45: haben.
00:37:46: Das hat mich irritiert wenn dann irgendwie etwas anders war.
00:37:50: Mittlerweile
00:37:51: ist
00:37:51: mir viel wichtiger
00:37:52: dass alle etwas
00:37:54: dazu beitragen
00:37:56: können.
00:37:56: Also ich gebe
00:37:57: immer noch eine Idee ab.
00:38:01: Und manchmal ist es auch irgendwie gewisse Stellen, die ich genau so möchte
00:38:04: haben
00:38:06: und ich aber wirklich merke dass mega wichtig ist das Bandmitglieder ihres eigenen dann auch reingehen können also
00:38:12: eben dass der auch wieder etwas
00:38:13: viel interessanteres und viel menschlicheres entsteht als wenn sie einfach so
00:38:20: gehen.
00:38:21: Das wäre nämlich nur eine Frage, die du beantwortet hast wie du damit umgehst.
00:38:26: Wenn du so eine Idee hast
00:38:29: und
00:38:29: mit Leuten zusammen arbeitest und sie bringen ihre Inputs wie festgefahren du bist aber dann hast du das ja wunderbar
00:38:35: können.
00:38:35: schon mal... Ja, das hat sich ein bisschen verändert, bin ich auch etwas freier geworden.
00:38:39: Und jetzt auch bei den zwanzig Kollaps zum Beispiel habe ich nicht immer
00:38:47: alles cool gefunden?
00:38:49: Aber es ist zum Teil jetzt gleich wie getroffen,
00:38:52: weil ich
00:38:52: auch finde ... Alle müssen ihren Platz haben.
00:38:56: Es wäre
00:38:57: sehr schade, jemanden abzutempfen
00:39:01: zu können, nur dass es in meinem Sinn ist.
00:39:05: Das habe ich
00:39:07: geschafft,
00:39:08: alle Seelen der zwanzig Leute zu spüren und das macht es so schön.
00:39:17: Was fällt dir einfacher?
00:39:19: Songschreiben oder Filmmusik?
00:39:26: Filmmusik.
00:39:30: Ja, ich glaube es ist wie so... Der Vergleich ist wie ein Vorschlieber
00:39:35: mit einem
00:39:36: weißen Blatt an
00:39:38: oder mit einem Blatt wo ganz viele Ideen schon drauf stehen und du kannst auswählen oder kannst auch noch etwas
00:39:43: selber dazu tun.
00:39:45: Und für mich sind die Filmmüsiken schon ganz viele Idee dort und ich muss sie eigentlich nur noch richtig kombinieren Und das finde ich einfacher.
00:39:54: Aber ich brauche es,
00:39:55: eigene Songs zu schreiben, auch
00:39:58: als Ausgleich.
00:40:01: Wenn du komponieren bist ... Bist du jemanden, der langsucht oder aus dem Bauch heraus entscheidet?
00:40:12: Es gibt für mich witzwöhe
00:40:14: Sachen.
00:40:16: Einige sind wie die analogen Sachen.
00:40:19: Also wenn ich eine Gitarre
00:40:20: spiele, ein Fibraphone
00:40:22: ...
00:40:22: oder Klavier,
00:40:24: oder Singen.
00:40:26: Das kommt eigentlich immer so aus dem Bauch heraus und sehr spontan.
00:40:29: Und dann gibt es bei diesen elektronischen Sachen, wo ich sehr viel Zeit
00:40:34: mit ihr vergüiden
00:40:34: habe wie ein Sound zu
00:40:36: suchen
00:40:37: und zu finden ... Um
00:40:38: einen Filter?
00:40:39: Ja!
00:40:42: Bei
00:40:42: den elektronischen Sachen sind die Melodien schon ziemlich klein.
00:40:48: Aber dann ist es wirklich so, an diesen Sound zu basteln
00:40:51: und man
00:40:52: tut mir noch etwas Schwere mit.
00:40:55: Ich habe das
00:40:56: sehr häufig in
00:40:56: der Videoteile abgegeben.
00:41:00: Darum bin ich bei weniger Übungen dort drin.
00:41:05: Das gibt's ja oft, weisst du?
00:41:09: Es ist jetzt nicht perfekt, aber es macht etwas mit mir.
00:41:12: Wo siehst du dich in dieser Perfektionisten-Seite?
00:41:18: Bis das kleinste Detail stimmt?
00:41:19: oder bist du auch der Bauchmensch?
00:41:23: Abgesehen weisst du von technischen Aspekten.
00:41:28: Von welcher Phase reden wir?
00:41:29: Interpretationen über etwas Bildes.
00:41:32: Ja also haben wir bei diesem Album auch recht viele
00:41:35: Sachen drauf,
00:41:36: die wir wissen gefühlt hatten.
00:41:38: Das gab es jetzt in
00:41:39: diesem Moment.
00:41:40: Das müssen wir unbedingt darauf
00:41:41: verlassen.
00:41:43: Das finde ich eigentlich schön!
00:41:44: Ein schöner Beispiel ist, ob du die Aufnahme kennst vom PRINCE SOMETIMES IT'S KNOWS IN APRIL.
00:41:51: Du kennst ja deine Aufnahme und die Studieaufnahme...
00:41:53: Was ist jetzt schon wieder?
00:41:55: Also du hörst ... Ich nehme an, das ist eine zwei-drei am Morgenstudiosession.
00:42:02: Das sind meine romantische Vorstellungen für diese Aufnahme.
00:42:05: Und du
00:42:06: hörest
00:42:07: Aber jeder Schlipfer hier auf
00:42:09: der
00:42:10: Seite grüßt, du hörst den Bar-Hocker, wo er darauf hockt.
00:42:15: Du bist in dem Song hinein
00:42:18: und
00:42:18: ... Das
00:42:19: finde ich mega etwas Schönes!
00:42:20: Da gibt es
00:42:20: die Produzenten, die dann gehen, pünzen sie?
00:42:23: Nein, das finde
00:42:24: ich eigentlich immer schade.
00:42:26: Ich habe schon so
00:42:27: von Counterbands zum Beispiel, bei denen ich live
00:42:29: war,
00:42:30: irgendwie mega warm... die lebendig waren, nachher Aufnahmen gehörte
00:42:35: und alles so rausgeputzt
00:42:37: war.
00:42:38: Das ganze Leben ist weg, die ganze Seele ist weg.
00:42:41: Es finde ich immer schade, wenn es
00:42:44: zu fest geputzt ist.
00:42:47: Produzieren im Studio-Hocke die Heise ums Komponieren und Bühnen?
00:42:52: Was machst du lieber?
00:42:55: Ich habe jahrelang
00:42:58: immer gesagt, lieber Zuhause
00:43:00: oder Studie.
00:43:03: Weil ich wirklich so bei der
00:43:05: Bühne kommt, können wir ein paar Sachen
00:43:08: dazu,
00:43:09: die ich anstrengend finde.
00:43:11: Einerseits spielt es irgendwie
00:43:13: das optische Plätzchen-Rollen
00:43:16: und dass man in dem Moment auf die Bühnen kommt muss die Laune stimmen.
00:43:24: Je nachdem kann es auch anstrendend sein wenn man das Publikum mitreissen
00:43:27: muss.
00:43:27: Es ist einfach
00:43:29: energetisch!
00:43:31: ist es
00:43:31: einfach ein riesiges Aufwand, das ich finde.
00:43:35: Das ist der Heim oder im Studio kann ich alles in die Musik geben.
00:43:41: Die ganze Energie, die
00:43:43: für mich einfacher ist,
00:43:45: wenn das Ganze optisch
00:43:47: wegfällt.
00:43:51: Wenn wirklich die Musik voll im Zentrum ist, finde ich eigentlich schöner.
00:43:55: und jetzt aber mit den zwanzigjährigen ... Als ich das erste Mal gefunden habe, macht es mega
00:44:01: Spass, live zu gehen.
00:44:03: Es ist wirklich jedes Jahr ein
00:44:05: Erlebnis und auch vorher und nachher mit den guten Leuten zusammen zu sein.
00:44:13: Das ist echt sehr schön!
00:44:14: Da bist du nicht auf die Tournee, wo du gerade eine Nightliner
00:44:19: hast.
00:44:20: Ich könnte mir vorstellen dass das ja auch mit dem Alter und umso länger man das eigentlich macht... Eine romantische Vorstellung von Rock'n Roll, die man nicht mehr so braucht.
00:44:33: Genau und es ist natürlich etwas anderes, wenn ich mit Heidi Happy auf irgendeiner Tournebi oder mit Stefan Eicher bin.
00:44:41: Stefan war etwas mega angenehmes, weil
00:44:45: auch
00:44:45: die Musik voll im Zentrum war.
00:44:48: Weil es ganz viele Leute hat, die das möglich machen, die alles vorbereiten.
00:44:55: Ich komme dort auf die Bühne und es steht
00:44:56: alles
00:44:57: schon am richtigen
00:44:57: Örtel.
00:44:59: Und wird noch wieder abgeraumt, dann kannst
00:45:01: du dich einfach voll auf
00:45:02: die Musik konzentrieren.
00:45:03: Ein gemachtes
00:45:03: Bett?
00:45:06: Ja!
00:45:06: Das ist
00:45:07: natürlich eine ganz andere Situation als eben wenn wir durch Deutschland heuttern und froh sind, wenn überhaupt Leute
00:45:14: kümmern können.
00:45:16: Oder wenn es ein
00:45:17: PA hat.
00:45:17: Ah grüßlich!
00:45:20: Du bist so lange in der Musikszene.
00:45:23: Hat sich das stark verändert?
00:45:25: Die ganze Szene?
00:45:29: Nein, nicht mega stark.
00:45:31: Also ich weiss viel besser was ich will
00:45:35: und was ich nicht will Und kann das auch
00:45:38: schon.
00:45:39: recht
00:45:39: gute
00:45:39: Worte fassen
00:45:41: und irgendwie kommunizieren.
00:45:43: Das macht den
00:45:44: grossen
00:45:45: Unterschied.
00:45:49: Ich meine es sind einfache Sachen zum Teil auch wie
00:45:53: zu wissen hey ich gehöre
00:45:56: In einem Kleidiater ist es mir sehr wohl.
00:45:59: Es ist der perfekte
00:46:00: Ort, die Leute sitzen
00:46:02: und ein
00:46:03: Schür
00:46:05: mit diesem Programm in der Schwierigkeit
00:46:08: ist, weil du verlierst das Publikum
00:46:10: in diesem grossen Raum oder einfach.
00:46:14: so
00:46:14: sind es
00:46:15: Sachen wie ... Das
00:46:18: ist sehr wichtig.
00:46:19: Wo spielst
00:46:20: du deine Musik?
00:46:23: Welches Publikums sprichst
00:46:24: du an?
00:46:26: Und das habe ich am Anfang nicht einmal überlegt,
00:46:29: oder?
00:46:30: Einfach die Frage war, ob es überhaupt
00:46:32: Konzert
00:46:33: gibt.
00:46:34: Mit Veröffentlichungen ... Weisst du jetzt mit dem ganzen Streaming der Allküste...
00:46:39: Ja, das ist ja noch das!
00:46:45: Das finde ich immer noch mega schwierig.
00:46:49: Ich werde wahrscheinlich nie richtig reinwachsen
00:46:52: Aber auf dieser Tour habe
00:46:53: ich zum ersten Mal Leute
00:46:55: angefragt,
00:46:55: um Filme oder Fötte zu machen und ein paar Portres zu machen.
00:47:01: Ich finde es sehr schade, wenn das nicht dokumentiert
00:47:08: würde.
00:47:09: Das ist jetzt mega cool!
00:47:11: Also weiss
00:47:11: ich, ich schaue auch die Sachen gerne.
00:47:15: Zum Glück gibt es diese Aufnahmen.
00:47:18: Und dann macht es auch Spass, diese Sachen zu
00:47:21: posten.
00:47:21: So ein bisschen Content-Material?
00:47:24: Genau!
00:47:25: Aber selber
00:47:26: Content zu machen...
00:47:28: Ich vergesse
00:47:29: die ganze Zeit oder irgendwie anders.
00:47:33: Auf
00:47:33: dieser Tour mache
00:47:34: ich
00:47:35: alles selbst.
00:47:35: Ich mache das ganze Tourmanagement und habe das Booking selber gemacht.
00:47:39: Das heisst, ich bin überall die Ansprechperson für alle.
00:47:43: Teilnehmenden.
00:47:45: Und dann am Abend auf die Bühnen gehen?
00:47:47: Genau,
00:47:48: und nach der Bühne noch den Merch.
00:47:51: Wir haben jetzt nicht jemanden, der
00:47:54: uns alles abräumt oder einlässt oder so.
00:47:59: Das machen wir alles zusammen.
00:48:03: Das ist viel!
00:48:05: Und
00:48:07: mit dem noch Social Media zu bedienen, das ist schwierig.
00:48:10: Aber funktioniert, weil es auch eine Herzensaugelegenheit ist...
00:48:15: Ja.
00:48:17: So schön!
00:48:18: Du hast mit so vielen Grössern dafür zusammengearbeitet, also Patent Ochsner war auf der Uni Stefan Eicher.
00:48:27: Mit Yellow schaffst du zusammen.
00:48:30: Bei den Patent-Ochsen hat das legendäre MTV geplagt.
00:48:34: Konzert ist ja... wow!
00:48:37: Das war grossartig.
00:48:40: Unglaublich.
00:48:40: Wisst zum Beispiel Boris Blank?
00:48:43: Auf die Idee kamen, zu Hause Happy anzuhögen für ihre Songs.
00:48:47: Er hat mich am Radio
00:48:48: gehört.
00:48:49: Damals war noch ihr
00:48:50: als Drei.
00:48:51: Er
00:48:52: ist in ein Lied von mir gekommen und dann schickte er mir das E-Mail,
00:48:58: ob ich Lust hätte mit ihnen Sonne zu machen.
00:49:01: Ich hatte
00:49:02: gar nicht genau gewusst.
00:49:04: Ich habe schon gehört von Yellow aber
00:49:05: ... Ich konnte es nicht näher und musste zuerst los.
00:49:09: Und was geht's?
00:49:10: Wer sind Sie?
00:49:12: Zum Glück hat er nicht
00:49:14: angegelt, das
00:49:15: hätte ich vielleicht nicht gesagt.
00:49:17: Ja oder nein, kenne ich nicht!
00:49:23: Das war noch extrem
00:49:25: prägend.
00:49:26: Das
00:49:27: habe ich so festgespürt.
00:49:28: Einerseits
00:49:30: einfach als Karriere-Schub ...
00:49:33: Überall konnte ich meine Namen haben.
00:49:35: Wir konnten zum Beispiel eine Russlandtour machen, die das Gross ankönnte als Zängerei von Yellow und das war der wieviel Begriff.
00:49:44: Es gab wirklich Leute an diesen Shows
00:49:49: und für mich war es so
00:49:51: schön
00:49:51: mit ihnen zusammen zu arbeiten.
00:49:54: Ich weiss noch, wie ich erst mal zum Boris-Studio
00:49:57: bin.
00:49:57: Er
00:49:57: spielte Songs ab und er hat es so schön gefunden von der eigenen Songs.
00:50:07: Es ist mir so
00:50:08: geblieben, dass ich es so schön
00:50:09: fand
00:50:10: wie jemand auf Räutchen hatte.
00:50:12: An der eigenen Musik irgendwie und das habe ich probiert mitzunehmen.
00:50:16: Wow!
00:50:17: Wow!
00:50:18: Und dann ist ja ein Uhrenestät.
00:50:20: Ja,
00:50:21: es ist rass.
00:50:22: Die Produktionen klingen... Mal abgesehen von der Komposition und allem.
00:50:27: Aber die
00:50:27: klingen ja ... Das sind ja Perlen.
00:50:31: Ja genau.
00:50:33: Ich hatte meine Sachen.
00:50:36: Ich habe immer eine Variante geschickt von mir,
00:50:40: was ich für Ideen
00:50:41: hatte.
00:50:42: Dann bin ich es aber zu ihm aufgenommen und er hat mich mit das gestaltet.
00:50:47: Das war eine sehr schöne Zusammenarbeit.
00:50:50: Und das
00:50:51: Erlebnis auch?
00:50:52: Ja.
00:50:52: Da gibt's auch richtig fette Videoclips dazu.
00:50:56: Genau!
00:50:57: Das ist ein
00:50:59: Big-Time.
00:50:59: Wenn man hier schaue, wie schön die Bässe sein.
00:51:02: Es ist
00:51:03: schon eine
00:51:03: grosse Irre.
00:51:04: Mega schön.
00:51:05: Wow, wow.
00:51:08: Das sind nicht deine Songs?
00:51:11: Das sind ja Songs, die schon gegeben sind.
00:51:15: bei den Yellow?
00:51:16: Ja,
00:51:16: ich
00:51:17: habe immer für meinen Gesang Prozente bekommen, weil
00:51:19: ich dort selber textete
00:51:21: und die Gesangsmelodie selbst gemacht
00:51:23: habe.
00:51:24: Ah okay!
00:51:25: Ja,
00:51:25: also
00:51:25: ist es auch finanziell für mich natürlich sehr wichtig.
00:51:28: Ja klar, natürlich.
00:51:31: Spannend.
00:51:32: Meine Frage wäre jetzt da rausgelaufen wenn du Songs Du musst singen, die man per se deine Interpretation
00:51:41: und deine
00:51:42: Stimme haben möchte.
00:51:43: Es gibt
00:51:44: es im Fall fast nie.
00:51:46: Ich
00:51:47: bin kürzlich irgendwo bei Backing Vocals oder eine zweite Stimme singen.
00:51:52: Wie
00:51:53: der Sänger hat
00:51:54: diese schon
00:51:54: eingesungen und ich habe sie einfach ersetzt.
00:51:58: Aber es wird praktisch
00:51:59: nie.
00:52:00: meistens auch wenn ich irgendwie eine zweite stimme mache oder so dann mache ich die eigene zweite stimm.
00:52:06: Oder ja, ich habe auch
00:52:08: die Kolläbe auf dem Album mit Boris.
00:52:12: Er hat
00:52:13: mir einfach sein Instrument gegeben und habe mich der ganze Gesangstel darüber gemacht.
00:52:17: Das ist ja so cool!
00:52:19: Mega!
00:52:20: Mega?
00:52:22: Auch das Vertrauen von Herrn Blank.
00:52:25: Ja voll!
00:52:26: Du weisst es nicht mehr?
00:52:26: Voll!
00:52:28: Schau mal... Aber den Schultern schon ein bisschen ...
00:52:33: Oder?
00:52:34: Ja, es ging noch viel weiter.
00:52:35: Ich weiss nicht mehr wie die Geschichte ist.
00:52:38: Du dastest!
00:52:39: Also
00:52:39: du dastst.
00:52:41: Es gab noch einen weiteren
00:52:43: Song.
00:52:45: Nachdem hat
00:52:46: Boris
00:52:46: gefragt ob ich noch ein Zweiter für das Album machen würde mit ihnen.
00:52:52: Er schickte mich dann und habe mich gefragt, ob es möglich wäre, eine
00:52:56: Akkorde zusätzlich
00:52:58: zu tun.
00:52:59: Wie irgendwo noch einen Wechsel reinzumachen.
00:53:03: Ich habe gewerkt,
00:53:05: dass ich die
00:53:07: Einzige auf der ganzen Welt
00:53:10: war.
00:53:11: Von mir erlaubt ihm so etwas zu zeigen!
00:53:13: Im grossen
00:53:14: Meister?
00:53:16: Noch ein Akkord unter den
00:53:17: Zubeln?!
00:53:21: Und jetzt sind wir natürlich
00:53:22: gespannt... Er hat es gemacht und dann wirklich nachher hin und her telefoniert.
00:53:27: Also ... Genau.
00:53:30: Mit Pitching habe ich das etwas
00:53:33: angetönt,
00:53:34: wie ich es meine und er hat aber noch in seinen Fällen alles ändern müssen.
00:53:43: Wow!
00:53:43: Es ist eine rechtliche Sache geworden und ich hatte wirklich ein schlechtes Gewissen.
00:53:47: Aber ich bin zufrieden mit dem Resultat.
00:53:49: Ihr
00:53:49: habt eine schöne Geschichte der Boris Blanker.
00:53:55: Ich muss das Akkordli ändern wegen der Hyde-Appi.
00:54:00: Auf
00:54:00: Funch!
00:54:02: Mega schöne Geschichte, mega schön.
00:54:06: Yellow?
00:54:07: Das war eine grosse Nummer für Stefan Eicher.
00:54:11: und dann die Zusammenarbeit mit einem Bühnenhuber.
00:54:14: auch den Opener von diesem wunderbaren Album, den man ganz gerne noch mal ... Ja, das geht
00:54:26: ja mit den Elbpies.
00:54:28: So!
00:54:29: Sieht man das nicht aus?
00:54:30: Das ist ein schöner Teil.
00:54:33: Der Opener, einfach du und ich, extrem berührende Nummern.
00:54:38: Danke.
00:54:38: Das
00:54:38: Rändchen, aber subito ... Ist das der Ende für mich?
00:54:45: Zusammen mit dem Bühne war es die erste Freundschaft zwischen euch?
00:54:50: Und dann gab es sie eine musikalische Geschichte.
00:54:52: Oder haben die zusammengearbeitet und sind in Freundschaft entstanden?
00:54:58: Das ist eine gute Frage!
00:55:01: Zuerst haben wir uns musikalisch getroffen, und lustigerweise
00:55:04: hat der
00:55:05: Bühne
00:55:06: alle diese Geschichten erzählt, dass er einen Kürschturz hatte.
00:55:09: Als
00:55:10: erstes
00:55:11: habe ich das Album von mir
00:55:15: gelassen,
00:55:16: wie gut man
00:55:16: ihn hier hat.
00:55:18: Und alles andere ist im Witz aggressiv, oder irgendwie hat Erwin ihn nicht vertreibt.
00:55:22: Ja mega schön!
00:55:24: Das ist so wie auf dem Pult eigentlich unsere
00:55:28: Freundschaft
00:55:29: auf.
00:55:30: und dann hat er mich mal angefragt,
00:55:32: eben für
00:55:32: das bei diesem MTV-Anplagt mit zu singen.
00:55:36: und dort habe ich so ein bisschen
00:55:38: Trieh gesehen in die
00:55:39: Paläntochsener und auch gesehen wie Nert zum Teil
00:55:43: also zwischendurch
00:55:44: der Hunger.
00:55:45: Als er kam, spielte der Song ganz alleine auf dem Klavier die Finären
00:55:50: geschrieben
00:55:51: und dazu gesungen.
00:55:53: Das war
00:55:53: einfach so eindrücklich, so berührend.
00:55:56: Und in diesem Moment habe ich das
00:55:58: Gefühl ... Oh wow!
00:55:59: Ich
00:55:59: würde sehr gerne mal mit ihm zusammen ein Song schreiben.
00:56:05: Es ist
00:56:06: etwas ganz Besonderes gesehen.
00:56:08: Ein zweiter war mit den ganzen Baden-Tochsnerbanden ... das menschliche,
00:56:15: was so wichtig ist.
00:56:17: Das habe ich
00:56:18: mir...
00:56:19: Es ist extrem.
00:56:20: Und es ist irgendwie ... Es ist niemand dabei, der irgendwie ... In erster Linie muss es menschlich passen und passt wie auch musikalisch.
00:56:30: Ich habe mir einen Zweck für dieses Album ganz fest.
00:56:33: Die Leute haben mich extrem nach dem menschlichen ausgesucht.
00:56:37: Also es war mir
00:56:38: gleich wichtig, wie es musikalische war.
00:56:41: Und das hat sich
00:56:41: ausgezahlt!
00:56:44: So schön mit den Leuten zusammen zu arbeiten.
00:56:47: Es ist so wichtig, dass das
00:56:49: schöne Zusammenarbeiten sind.
00:56:52: Bei diesen zwanzigjährigen wusste ich eigentlich
00:56:55: sehr glücklich
00:56:56: mit ihm an und habe schon länger eine Idee für einen Song mit mir rumgetragen.
00:57:04: Ich glaube es ist mir immer noch gelaufen... Sowieso etwas, was ich weiss.
00:57:08: Es
00:57:09: ist ein Duett
00:57:09: zwischen Bühne und mir...
00:57:11: ...und hat mich das ausreprucht,
00:57:14: meine Ahnung zu
00:57:15: fragen.".
00:57:17: Und er war gerade sofort dabei?
00:57:20: Ja!
00:57:21: Hey, das sind ja so tolle Geschichten und so vieles.
00:57:26: Das wünscht sich jeder Musiker oder der Schaffende, dass er zurückgucken kann und von so tollen Begegnungen erzählen kann.
00:57:36: Dort haben wir mal Momente, die du gefunden hast, das mit der Musik ... Ich mag nicht mehr.
00:57:43: Nicht jetzt mit der Music, aber
00:57:44: dieses Projekt hat schon sehr
00:57:46: viel Energie gebraucht.
00:57:48: Vor allem
00:57:48: ... Also ich habe noch weit gemerkt, dass es finanziell wie gefällt
00:57:55: hat.
00:57:55: Ab einem gewissen Punkt habe ich gemerkt... Ich muss wie Promo auch selber machen, weil ich nicht ...
00:58:01: Ich habe keine Fünfausigstutze
00:58:03: zu mir in einer Promo-Agentur gegeben.
00:58:05: Und dann ist es einfach zeitlich, bin ich einfach Tag und Nacht am arbeiten
00:58:09: gewesen.
00:58:09: Also ich war
00:58:10: wirklich immer früh auf und habe irgendwie bevor die Kinder in der Schule sind daran geschaffen werden, dass Kinder in Schule waren noch einmal irgendwie am Abend.
00:58:18: Und das ist für die Familie
00:58:20: auch einfach eine riesige Belastung gewesen.
00:58:21: also vor allem für meine Partner haben sie irgendwann gefunden, jetzt ist im Fall gut.
00:58:26: Weil es hat wirklich so ... Die Zeit
00:58:27: mit ihm hat einfach
00:58:28: ... Die hat wirklich
00:58:31: gefällt.
00:58:31: am Schluss
00:58:33: oder?
00:58:33: Wie du sagst, du hast Family Das ist ja auch noch schwierig.
00:58:38: Jetzt mal abgesehen von dieser Produktion als Künstlerin, dass alles unter einen Hut zu kriegen.
00:58:44: Das stelle ich mir jetzt nicht ganz so einfach vor.
00:58:47: Gut in Ordnung, der Krieger ist selber künstler
00:58:51: muss man sagen oder?
00:58:52: Er versteht es.
00:58:53: Es geht sein Dank aber das ist ja noch schwieriger.
00:58:56: Ein
00:58:57: schönes Erlebnis war, dass der Krieg macht auch Licht bei diesen Shows.
00:59:02: und
00:59:02: was für
00:59:03: Licht!
00:59:04: Zwei Mal schon ausgesehen, als er Licht gemacht hat.
00:59:06: Das ist eines... Die Musik und das
00:59:08: Licht sind
00:59:13: hammer-Kriegel.
00:59:18: Absolut!
00:59:19: Und wir haben jetzt für
00:59:20: die Drehschale
00:59:21: mitgenommen.
00:59:24: Und dann haben sie das Interview mit den Gästen ausgemacht.
00:59:29: Es war voll
00:59:29: so ein Teil.
00:59:30: Cool!
00:59:31: Das
00:59:31: war jetzt sehr schön.
00:59:33: All das, was wir gesehen hatten
00:59:35: ...
00:59:36: Warum habe
00:59:38: ich es so hergearbeitet?
00:59:40: Ist
00:59:41: noch wichtig?
00:59:42: Ja,
00:59:42: sehr wichtig.
00:59:43: Um das auch verstehen
00:59:44: zu können.
00:59:44: Genau und es war etwas mit Feiern fast,
00:59:47: oder?
00:59:47: So
00:59:48: cool...
00:59:49: In dieser ganzen Karrierezeit der ... Heidi Happy.
00:59:53: Hat es Entscheidungen, die du in deiner Karriere gefällt hast oder heute wirst du anders fehlen, wenn du jetzt so etwas zurück schaust?
01:00:00: Nein, es ist noch lustig.
01:00:01: Ab Heidi Happy habe ich wirklich sehr stark auf mich gelost und das gemacht, was ich viel gebraucht habe oder was mir gut
01:00:09: getan hat.
01:00:10: Du hast vorhin gefragt,
01:00:12: ob es mal Zeit gegeben ist, an dem ich fast aufgehört
01:00:14: hätte.
01:00:16: Nach der Geburt von den Kindern habe ich gemerkt, dass ich in so einem kreativen
01:00:20: Loch gehe.
01:00:22: Dort ist noch das Weihnachtsalbum entstanden, wo mir die Covers sind heitlich.
01:00:30: Und
01:00:30: dort habe ich schon eine Zeit lang gedacht, weisst du es vielleicht?
01:00:33: Ich lasse
01:00:33: es einfach sein
01:00:35: mit der Bühne.
01:00:36: Ich mache noch weiter Filmmusik aber ... Ich brauchte das Vi nicht mehr vor der Grundstelle.
01:00:43: Es war
01:00:43: sicher noch zu tun, nach Geburt ist auch der Körper
01:00:50: schwierige Phase.
01:00:52: Und ich
01:00:53: hatte so richtig ... Ich
01:00:56: hatte mega Respekt, mich wieder zu präsentieren.
01:00:59: Ich hatte das Gefühl, dass ich
01:01:00: es gar nicht mag oder fühle.
01:01:03: Ich bin gar nicht in einem Körper, den ich auf einer Bühne stellen möchte.
01:01:09: Und dann hat
01:01:09: sich
01:01:10: das Weihnachten
01:01:12: wieder gelegt.
01:01:13: Also es brauchte ein paar Jahre.
01:01:14: Dann
01:01:16: hat man auch gehofft, dass ich zum Efrem irgendwie zusammen schreibe.
01:01:22: Ich habe den Weg gemerkt, es
01:01:23: braucht einen Ort zu wechseln
01:01:24: und auch ein bisschen Inputs von
01:01:28: aussen.
01:01:29: Ich
01:01:29: arbeite nicht daheim in diesem ... Du
01:01:31: hast ja kleine Krieg
01:01:32: gebraucht?
01:01:32: Ja genau!
01:01:34: Ich
01:01:35: versuchte
01:01:36: immer, alles
01:01:37: selber
01:01:37: zu machen.
01:01:38: In dieser Phase ging das nicht mehr.
01:01:43: Ich musste etwas ausbrechen und als ich es aber gemacht habe, merkte ich sehr schnell, dass ich noch eine Idee
01:01:50: hatte.
01:01:51: Es sprudelte eigentlich sobald ich die Türen aufmache.
01:01:55: Aber ich
01:01:55: musste die Dürren und Fenster aufmachen.
01:01:58: Gott sei Dank hast du diese Dürre und Fenstern
01:02:01: aufgemacht?
01:02:01: Das war übrigens
01:02:02: auch wieder im Kriegut zu verdanken, er hat mich ausgejagt.
01:02:05: Also nicht aus dem Haus ausgejagd,
01:02:07: aber er hat wirklich
01:02:08: so gefunden, hey mach mal etwas, du kannst irgendwie keine Trübsalblasen.
01:02:12: Es geht wie nicht.
01:02:14: Du musst einen Output
01:02:16: haben
01:02:17: und hat mich wirklich motiviert zum FMZ gehen.
01:02:19: Super!
01:02:20: Kriegutt!
01:02:23: Danke.
01:02:23: Und
01:02:23: gesagt, ich habe immer das
01:02:25: Gefühl, dass ich wieder heim alles regeln und zu den Kindern schaue.
01:02:30: Er sagte mir wirklich,
01:02:31: er könne
01:02:33: schauen.
01:02:33: Man müsste nicht immer alles selber machen irgendwie.
01:02:37: Wow!
01:02:40: Supergei!
01:02:41: Der Kiko ist schon glaube ... Dein Lichttechniker war, gell?
01:02:46: Und dann haben die auch dort kennengelernt.
01:02:48: Ja
01:02:49: genau in der Revenue zu Murten
01:02:51: hat er das
01:02:51: Licht gemacht weil er bei dieser Revenu aus Licht gemacht hat.
01:02:55: Hast
01:02:55: du dir zuerst seine Lichtstimmungen verliebt oder hast du zuerst ihn?
01:02:58: Er
01:02:59: ist mich vor
01:02:59: der Show gefragt ob
01:03:00: ihr irgendwelche Wünsche
01:03:01: habt oder Farben,
01:03:02: welche ich nicht gerne habt und das ist mir schon ... es hat noch nie jemanden gemacht.
01:03:06: Das habe ich sehr schön gefunden.
01:03:08: Sollte dich abholen
01:03:09: können!
01:03:11: Wenn du frei könntest wählen... Jetzt mal ohne Budget.
01:03:15: Gibt es irgendetwas, wo du denkst, das wäre schon auf meiner Packetliste?
01:03:20: Jetzt auf musikalischer Ebene, die ich eigentlich gerne machen würde.
01:03:23: Ähm
01:03:24: ... Opeca
01:03:25: Paris.
01:03:25: Du spielst.
01:03:26: Oh!
01:03:27: Ja.
01:03:29: Packet liste.
01:03:30: Es muss nicht alleine sein, es kann auch irgendwie als Teil von irgendeinem etwas anderem.
01:03:36: Aber so,
01:03:37: das ist mit Stefan Eichertes auf dem Programm gestanden und dann kam Corona.
01:03:41: Oh nein!
01:03:41: Wir
01:03:42: hatten
01:03:42: eigentlich schon die ganze Show
01:03:45: vorbereitet
01:03:46: und dann wurde es wirklich gecancelt.
01:03:50: Und das ist
01:03:50: etwas, was
01:03:51: mich mega darauf gefreut hat, wenn ich so schade finde.
01:03:54: Seit Jahren ist das ein Traum von dir?
01:03:57: Ja, es ist einfach da... Es ist so absurd,
01:04:00: wenn
01:04:00: du dir so vorgestellt
01:04:02: hast Ja?
01:04:07: Aber es
01:04:08: ist ein
01:04:08: realistischer Traum.
01:04:10: Ich finde auch, wenn man sich zurückguckt mit dem tollen Album und den Feistern und Türen offen sind... Warum
01:04:19: nicht?
01:04:20: Und Herr Reicher ist ja da!
01:04:25: Also warum
01:04:25: nicht?!
01:04:26: Gibt's auch noch Künstler, die du findest, mit denen würde ich gerne zusammenarbeiten was bis jetzt noch nicht geklappt hat?
01:04:33: Ich hatte einen Traum,
01:04:34: dass ich
01:04:35: irgendwo
01:04:36: in den kanadischen Wäldern, so in der Nacht
01:04:38: mit einem mega schönen
01:04:40: Lichter
01:04:40: ...
01:04:41: äh... mit dem Chiligonzales und der Feist
01:04:44: ... ähh...
01:04:44: jammed habe.
01:04:47: Und lustigerweise
01:04:49: hat
01:04:49: Patrick Watson ihr ein Festival ... und ich hab Bilder von diesem Festival gesehen, jahrelang später nach dem Traum wo ich aber nie vergessen habe ... und dort sieht es genau so
01:04:59: aus!
01:05:00: Und darum vielleicht ist das Auch irgendwie ... Ich habe das schon mal gesehen und es wird noch passieren.
01:05:09: Ich sehe aber sowas von zwischen den zwei.
01:05:14: Das war mega cool!
01:05:17: Der Traum
01:05:17: hat mir schon recht viel gegeben.
01:05:20: Träume sind da, dass man sich umsetzt?
01:05:24: Zukunft der Heidi Happy.
01:05:26: Auf was dürfen wir uns freuen?
01:05:29: Jetzt bist du ja auch unterwegs?
01:05:30: Genau, ich bin
01:05:31: jetzt mit dem Album unterwegs und habe noch die Parallel-Solo-Chance.
01:05:37: Und dann kommen da irgendwelche Filme raus, die ich viel machen muss.
01:05:42: Ich glaube wirklich, ich versuche
01:05:44: den Moment zu geniessen.
01:05:46: Und jetzt
01:05:48: habe
01:05:48: ich so grossen
01:05:49: Träum
01:05:50: und irgendwie mir diese Träume verwirkliche,
01:05:52: dass ich jetzt
01:05:53: schnell ... Wirklich bin ich jetzt in dem Moment, wo ich
01:05:56: die Früchte
01:05:58: ernte und geniessen darf.
01:06:01: Und was dann noch passiert ist,
01:06:04: das ist wieder offen.
01:06:06: Zuerst mal etwas durchschnitten.
01:06:07: Genau!
01:06:08: Es gibt noch keinen Raum für neue Träume.
01:06:12: Die Tourdaten finden wir auf HeidiHappy.ch.
01:06:17: Also wir spielen am fünften
01:06:19: Oktober in
01:06:20: der Heiterfahne zu Ben.
01:06:21: Heiter
01:06:22: Fahne?
01:06:22: Ja!
01:06:24: Könntest du nicht?
01:06:25: Nein,
01:06:25: dann kann ich jetzt nicht in der Cache.
01:06:27: Aber den Namen finde ich grossartig.
01:06:29: Ja es ist eine sehr schöne Venue, so richtig wo man reinkommt und sie ist gerade
01:06:33: wohl.
01:06:34: Und es hat auch ganz viele liebe
01:06:36: Leute dort.
01:06:37: Sehr schön.
01:06:38: Und da ist vielmehr am sechzehnten Oktober die Wintertour im Casino Theater.
01:06:43: Ich habe noch eine Abschlussfrage.
01:06:46: Grüßkriegs Die kennst
01:06:49: du?
01:06:49: Ja,
01:06:49: die in den Zederleiten.
01:06:51: Die
01:06:51: Zederli und die Kekse, die steinhärzt sind und nicht wahnsinnig lecken.
01:06:57: Aber trotzdem, wenn du so ein Glücks-Keks wärst ... Was würde auf dem Zederlite aufstehen?
01:07:04: Ich glaube, wenn man so in dieser Situation ist, wo wir einen Traum haben und es gefühlt hat, nicht wirklich
01:07:12: weiter
01:07:12: zu kommen, dass man droht grösser zu träumen weil dann hat man viel mehr Möglichkeiten.
01:07:19: Irgendwie träume ich gross und deine Möglichkeiten werden
01:07:26: grösser.".
01:07:29: Ein grosses Satz auf einem kleinen Zählerlein?
01:07:32: Aus
01:07:33: einem kleinen Hermli, ganz einen grossen
01:07:36: Satz!
01:07:36: Das hast du jetzt gesagt!
01:07:38: Es gibt Songs, die nicht mehr loslangen.
01:07:43: Und ... Ich weiss noch genau... Ich glaube, vor zwei Jahren war das auf Rodos die Ferien am Strand gelegen und an dein Album gelost.
01:07:55: Und dann kam der Song nicht für Ewig.
01:08:00: Der hat mich nicht mehr loslangen.
01:08:02: Ach so schön!
01:08:03: Und zwar für Eewig...
01:08:06: Sorry!
01:08:07: Der ist einfach geblieben und ich habe dir den Glauben sogar vom Strand geschrieben.
01:08:11: Hey, wer hat den Bass gespielt?
01:08:13: Wer hat die Basslinie gespielt, wo ... von mal auf die Uhr geht und einfach mir, waah!
01:08:19: Was passiert da?
01:08:20: Ein grosses Kino.
01:08:22: Und es ist so schön, dass ich mit dir diesen Song spielen darf.
01:08:28: Danke, dass
01:08:28: du bereit bist zu dem.
01:08:30: Hallo
01:08:30: Bereits.
01:08:31: Ich bin
01:08:32: mega gespannt.
01:08:33: Ja, ich bin mega nervös.
01:08:34: Jetzt
01:08:34: wirst du mal
01:08:34: wissen
01:08:35: wie streng ich bin.
01:08:37: Priska, danke tausend.
01:08:40: Dass du dir die Zeit genommen
01:08:41: hast.
01:08:41: Und dass
01:08:42: du vorbei gekommen bist, für mich wirklich ein Reisenheer und ich schätze deine Arbeit.
01:08:47: Wunderbar!
01:08:48: Ich kann es euch wirklich als Herz legen.
01:08:50: Ziehen euch das innen.
01:08:51: Gehen sie zu kaufen.
01:08:52: Nicht nur die Schwimmen.
01:08:54: gehen Sie zu kaufen weil es sind wirklich Perlen ab Perlen an Perlen.
01:09:01: Es lohnt sich.
01:09:02: Definitiv.
01:09:03: Vielen Dank, Priska!
01:09:04: Danke
01:09:05: und
01:09:05: merci dir!
01:09:05: Das war der Podcast Nummer fünf vom Soundchecktag mit Priska Zempter Heidi Happy.
01:09:12: Ein wunderbarer Podcast, ein wunderbares Gast.
01:09:16: Ihr könnt den Podcast, da würde man eine Riesenfreude machen, abonnieren auf YouTube.
01:09:20: Auf Abonnieren klicken.
01:09:22: Auf Spotify zum Beispiel folgen und das Glöckli anwählen.
01:09:26: Dann sind ihr immer auf dem neuesten Stand und werden informiert wenn die neueste Folge kommt.
01:09:30: Die kommen nämlich.
01:09:31: alle zwei Wochen gibt es neue Folge.
01:09:34: Alle Infos, die wir besprochen haben und Themen findet ihr auf der Show Notes.
01:09:39: Wir sehen uns in zwei Wochen gehören.
01:09:42: Vielen Dank!
01:09:44: Zählen zusammen.
01:09:46: Dankeschön
01:10:02: Witzka!
01:10:24: Danke dir!
01:10:40: Ein bisschen
01:11:03: im Schaden, in einer
01:11:09: feichen Sorgefahrt.
01:11:23: Ich muss nur noch einen kurzen Sieben
01:12:02: wissen wie es ist nicht
01:12:31: für mich.
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