SOUNDCHECK-TALK Nr.11 mit MICHA LEWINSKY
Shownotes
Micha Lewinsky ist Filmemacher, Autor und seit über 40 Jahren ein guter Freund.
Wir blicken zurück auf unsere gemeinsame Jugend und die ersten musikalischen Gehversuche mit Limit, sprechen über den legendären Auftritt mit Lee „Scratch“ Perry in Paris, Michas Weg zum Drehbuchautor und Regisseur und über seine Filme wie «Der Freund», «Nichts passiert» und «Moskau einfach!».
Ausserdem geht es um seinen neuen Roman «Freunde von früher», um die Grenzen der Kunst und natürlich um Freundschaft: Warum bleiben manche Menschen ein Leben lang miteinander verbunden?
Im Podcast verlosen wir drei Exemplare von Michas neuem Roman «Freunde von früher». Ein Grund mehr, reinzuschauen oder reinzuhören.
Und am Ende schliesst sich der Kreis: Nach über 30 Jahren machen wir wieder gemeinsam Musik und spielen live im Soundcheck Talk ein Cover von Marc Ribots «Aqui Como Alla».
Transkript anzeigen
00:00:01: Nichts passiert.
00:00:02: Das ist ein merkwürdiger Film.
00:00:04: Ich hatte auch Lust, zu verstören oder das Hublikum mitzunehmen in die Schuhe von jemanden, der mir eigentlich gar nicht will drinstecken und das ist sehr etwas Unangenehmes aber auch etwas, was einem noch schneller passieren kann als so.
00:00:20: Und um das ging es mir natürlich nur unangenehm.
00:00:24: Herzlich willkommen zur... Erste Soundcheck-Tagfolge nach den Sommerpausen.
00:00:30: Es ist jetzt quasi die zweite Staffel und das sind die elfte Folgen.
00:00:34: Herzlich willkommen!
00:00:36: Mein heutiger Gast möchte ich mit einem kleinen Video vorstellen.
00:01:18: Legende Erd.
00:01:20: Herzlichen Glückwunsch, Michael Winskei.
00:01:23: So schön?
00:01:24: Ja krass.
00:01:25: Wie geht es dir wenn der Auftritt von uns vom Limit... Und jetzt quasi, ähm... Was sind's?
00:01:36: Einen Vierteljahr!
00:01:38: Also ich möchte ja gerne so erwachsen sein zu mich nicht mehr schämen.
00:01:43: Aber ein bisschen schäme ich mir gleich.
00:01:45: Ich finde es auch mega herrlich.
00:01:46: Wir waren schon sehr sicher, dass das im Anfang von einem grossen Weg ist.
00:01:58: Ist ja offenader gewesen
00:02:01: Anders als wir gedacht haben.
00:02:06: Aber doch auf eine Art Show!
00:02:08: Das war im Sonntagsmagazin mit unserer Band Limit, die wir hatten.
00:02:13: Wie alt waren Sie?
00:02:15: Ich glaube... Drei Zähne.
00:02:18: So zwölf wie drei Zähnen?
00:02:20: Ja
00:02:20: ja.
00:02:21: Also dort hatte ich noch Haare auf dem Kopf.
00:02:23: Ist dann nicht mehr langgegangen aber dort habe ich noch haare aufm Kopf.
00:02:31: Magst du dich ... Erinnern, wie wir uns kennengelernt haben.
00:02:34: Total gut und ich habe sonst kaum je Erinnerungen oder wirklich wenig an meine Kindheit.
00:02:41: Aber das weiss ich noch total gut.
00:02:42: Das ist Zürich-Sebach-Drammhaltestell.
00:02:46: hinter dem Landhaus sind so zwei neunjährige auf einem Velo umgekauft weil dort der Kiel gekommen wäre.
00:02:57: Und es waren Schilder hier oben.
00:02:59: Ich bin jetzt den ganzen Parkplatz gesperrt für Kilby.
00:03:03: Und das waren wir, um ... Wir haben gewartet und haben dann anfangs ein leicht nervöses Autos dahinter zu parkieren.
00:03:10: Weil wir aufgewartet haben, dass Kilby kommt, wäre es schon gewesen, wenn der Autoskruder nicht hätte können parken.
00:03:16: Das wären
00:03:16: Tragödie
00:03:16: gewesen?
00:03:17: Ja, Tragödien gewesen.
00:03:18: Dann ist aber tatsächlich Kilby nie gekommen!
00:03:25: Zum Glück war er ein Polizist.
00:03:28: Ja, ich glaube, ein Polizist hat uns irgendwann daran gehindert weiter hobimäßig Kürs-Polizeitspielen und Autofahrer abwiesen.
00:03:35: Weil der da gekommen ist, habe ich mir gefuhr.
00:03:36: Der war wahrscheinlich
00:03:38: mit so Westen.
00:03:40: Und es stand der Anfang von einer schönen Freundschaft?
00:03:43: Absolut!
00:03:44: Aber was ich noch weiss, ist dass wir selber den Kielberg gemacht haben.
00:03:49: Bei dir daheim, also bei deiner Eltern.
00:03:52: Ich hatte in der Stube einen Sessel, wo man träumte und rippelte.
00:03:57: Und dann ist eine drin gesessen und die andere hat gesagt, willkommen zur nächsten rassigen
00:04:02: Rummelfahrt!
00:04:03: Zu steigen Platz nicht wieder?
00:04:04: Genau.
00:04:05: Und ihr
00:04:06: habt auch die Chips gemacht?
00:04:07: Ja.
00:04:08: Und irgendwie finde ich das war der Anfang von U-Filmen.
00:04:13: Wirklich von U Filmen, wo später kreativ gekommen ist... in verschiedenen Berufswerfen, wo der Musik über andere Zeug gemacht hat.
00:04:25: Ich weiss nicht wie es bei dir ist, aber ich finde ... Das war eigentlich der Ursprung, dass wir dort unterhaltig gemacht haben.
00:04:36: Es ist noch schwierig zu machen, aber wenn man Musik macht, will man ja auch die Aufmerksamkeit von ... von Publikum, wenn man schreibt.
00:04:44: Wenn man Aufmerksamkeit gibt und man immer etwas macht.
00:04:46: Man macht Entertainment.
00:04:48: Und die Leute zahlen dafür zum Schluss endlich zu unterhalten werden.
00:04:52: Eigentlich war es nichts anderes als Spiel.
00:04:55: Wir haben dort auch Unterhaltung für diese Chips.
00:04:59: Und danach haben wir sie einfach weitergemacht und ist grösser geworden.
00:05:02: Irgendwann wurde er wachsener.
00:05:03: Aber so anders eigentlich nicht bis heute.
00:05:06: Nein, die Chips suchen heute ein bisschen anders aus.
00:05:08: Die Chipps suchen
00:05:08: heute nicht anders aus gesehen.
00:05:09: für mich ist das mit dem Rütteln und dem Träulen steigen zu.
00:05:12: Alles ist etwas professionalisiert.
00:05:14: aber eigentlich wenn du heute sagst Lassen Sie diese CD wo ich gerade produziert habe sie werden sicher dann ist es eigentlich nicht so etwas anderes.
00:05:23: Und Solendetten war ja ... Ich meine eben wir haben uns ja nicht gekannt Wir haben uns einfach... Du bist mit dem Velodetten die ganze Zeit um zu schauen dass hast du bei mir auch festgestellt.
00:05:34: Er hat gesagt was machst denn du so?
00:05:36: Dann hast du irgendwie gesagt, ich spiele Gitarren.
00:05:38: Und dann habe ich gefunden ... Ah!
00:05:40: Ich spiele Heimurgeln.
00:05:42: Hey, wollen wir mal zusammenspielen?
00:05:44: So lustig oder?
00:05:45: Ja.
00:05:46: So cool.
00:05:46: Ohne Eltern und ohne Lehrer.
00:05:49: Nichts.
00:05:49: Einfach mir.
00:05:50: Du hast erzählt, du hattest ein Gitarra-Lehrer.
00:05:53: Das ist der Thomas Ballmer, den Kaisen.
00:05:57: Wir haben uns das einmal getroffen und angefangen eigene Lieder zu schreiben.
00:06:04: Ja weil du hast eben... Er hatte ein Keyboard mit der Begleitautomatik.
00:06:12: Und das war recht cool, quasi ein Schlagzeuggerät ist dazu.
00:06:21: Wenn man das Bild anschaut ... Erster Konzert, und das ist auch mega herzig.
00:06:27: Das hat dein Mami noch geschrieben.
00:06:28: Und er gestaltet...
00:06:30: Gestaltet habe ich es glaube aber selber?
00:06:32: Die habe ich immer gemalt!
00:06:33: Und die sind so lebig zu sein.
00:06:35: Tim, das ist deine Köpfe, wo du mit der übergrossenen Nase... Da habe
00:06:39: ich überall draufgemacht.
00:06:41: Ja
00:06:41: genau.
00:06:42: Grosse
00:06:43: Grafikkammeriere ist einfach...
00:06:44: Eigentlich flöten gegangen, oder?
00:06:48: Herzegg ist den e-treiten Stutz im Kleinschaftszentrum Seebach.
00:06:54: Ich war zwölf.
00:06:56: Und
00:06:56: da haben wir ein Jahr vielleicht schon zusammen Musik gemacht, also das würde heißen Elfi und wir sind ja knapp
00:07:05: ein
00:07:05: Jahr auseinander oder?
00:07:09: Wir sind Kinder, ihr seid Kinder aber nehmt ruhig auch die Eltern mit!
00:07:17: Marketingtechnisch Unpoint.
00:07:19: Hey, ausbauen!
00:07:20: Aber es sind nicht viele Leute kommen zu diesem Konzert.
00:07:26: Es war mutig und das ist quasi unser erstes Konzern.
00:07:30: Also so ein
00:07:32: erstes konzert, den wir ankündigt haben.
00:07:34: Wir haben aber auch legendär den Auftritt im Altersheim-Grünhalder in Seebach.
00:07:43: Haben
00:07:45: wir selber organisiert?
00:07:45: Ja, das vergiss ich nie mehr.
00:07:47: Wir haben alle unsere Lieder gespielt.
00:07:51: Das waren vielleicht sieben oder sechs Lieder.
00:07:56: Am Schluss haben wir den Schneewalzer noch gespielt, wie wir gefunden haben.
00:07:59: Wir mussten schauen, dass das Publikum auch bedient wird.
00:08:03: Noch nicht?
00:08:04: Nein!
00:08:05: Und dann hat es eine schönartige Klatsche.
00:08:09: Und dann haben wir keinen Zug abgefahren.
00:08:12: Wir haben gesagt, es gibt ein Lied, das wir noch mal spielen sollen.
00:08:14: Was sollen wir noch einmal spielen?
00:08:15: Dann haben wir den Schneewalzer gewünscht!
00:08:19: Aber wir wussten, dass man das Publikum bedienen muss...
00:08:22: Und das haben wir geschafft.
00:08:24: Ich weiss nicht ob das für jemand interessant ist, aber ich finde es super die Erinnerungen.
00:08:27: Es
00:08:27: ist extrem interessant.
00:08:29: mich an und weisst du was?
00:08:30: Es ist scheissegal!
00:08:32: Es ist mir völlig egal... Ich habe schon beim Podcast mit Philipp Goetheck gesagt, wo er gewonnen hat, ja gut das können wir dann ausschneiden.
00:08:39: Nein, die könnten auch etwas machen, sie können spulen wenn sie es nicht interessiert sollen zu spulen.
00:08:45: So
00:08:45: machen wir jetzt genau gleich.
00:08:49: Dann
00:08:50: auch
00:08:50: Ganz toll, wir hatten einen Auftritt bei der Bäckeranlage.
00:08:55: Wir sagten, die jüngsten Band aus der Schweiz hat man gemunkelt in den Bullwars zu reden.
00:09:01: Wir
00:09:01: haben auf jeden Fall gesagt und es gab kein Internet.
00:09:04: Man hatte also keine Überprüfung?
00:09:05: Ja genau!
00:09:06: Ich behaupte jetzt nach wie vor... Wir waren's klar.
00:09:09: ...wir waren's gewesen.
00:09:10: Dort war es Radio Lora auch anwesend.
00:09:13: Die haben uns unseren Auftritt aufgezeichnet und haben gesagt, dass wir am nächsten Tag Am Sonntag machen wir eine Sendung über das, wenn er will.
00:09:27: Das war unsere erste Begegnung mit dem Laura.
00:09:30: Das Tolle an dieser ganzen Laura-Geschichte ist ... Wir haben ja amics neben der Musik gemacht und haben mir selber die Hei Radio gemacht.
00:09:40: Mit einer Stereo-Lage.
00:09:41: Magst du das auch noch?
00:09:42: Total!
00:09:43: Ich weiss es nur nicht mehr, was das richtige Radio war.
00:09:47: Oder unser TH Radio, da waren wir vor der Stereo-Lage mit einem Mikrofon.
00:09:51: Und haben, muss man sagen, nicht Laura, eh in Radio Vierenzwänz.
00:09:55: Das sind unsere Helden gewesen?
00:09:56: Schon
00:09:57: ein bisschen.
00:09:57: Ich glaube, wir haben uns einmal beworben und einen Absag bekommen.
00:10:02: Eher aber?
00:10:03: Ja ich meine mich zu erinnern, dass wir mal eine blind Bewerbung als Radio Vierszwanz geschickt haben mit dem Kassettchen.
00:10:08: Und dann die nächste Song ist ...
00:10:12: King Wilde und Peter Schilling.
00:10:15: Und dann haben wir uns das abgespielt, auch vom Kassettli.
00:10:19: Wir nahmen es auf von den Hiperaden.
00:10:22: So ... Das hat dann ... Und die Mama war so lieb, alles zu glauben.
00:10:28: Dann kamen sie zur
00:10:29: Tür
00:10:30: hin.
00:10:31: Wir sind am Sender-Live!
00:10:32: Sie sagten, du weckst Güssi?
00:10:34: Wir haben den Heim hier, wie wir Radio machen würden.
00:10:38: Nachher waren wir in Laura gegangen und wollten radio
00:10:41: machen.
00:10:42: und haben dort anfangs regelmässig Kinder-Sendungen gemacht.
00:10:44: Grüß
00:10:45: Sie, Müsi!
00:10:45: Und Jugendtreff hat das Kaisen, wo man schon ein bisschen älter geworden ist?
00:10:52: Ich erinnere mich, dass meine Eltern irgendwann einen Zettel entdeckt haben und leicht erschrocken waren, weil sie darauf sind, Tramverbindungen in Kreis Acht aufgeschrieben zu sein.
00:11:04: Das war die Hölle, das ist Prostitution und Drogen.
00:11:10: Es war üblich gegend ... Was macht der Bohnen bei so gerade an?
00:11:17: Wir schliessen da mit dem Foseebach ins Seefeld und wussten, wo der Schlüssel ... Und haben mit dem Schlüssel in das Radio-Studio gefahren.
00:11:30: Dann hat es gesendet, sonst war niemand wach im Radiologa am Sonntagmorgen.
00:11:35: Von zehn bis zwölf haben wir die Sendung gemacht und da haben wir Strasse umfragen.
00:11:42: Wettbewerb haben wir gemacht, Leute können anrufen, einen Titel wünschen ... Ich glaube, es war eine relativ abrupt Fertigseite mit der Lora-Geschichte.
00:11:52: Das ist dort, wo man die Schiene vom Falko laufen lassen konnte.
00:11:56: Das hat das Lora nicht wahnsinnig toll gefunden und dann wurde diese Geschichte vorbei.
00:12:02: Sie wurden
00:12:02: mir kenzelt?
00:12:03: Ja!
00:12:03: Das
00:12:04: habe
00:12:05: ich noch nie überlegt aber ja...
00:12:08: Ist tatsächlich so gewesen.
00:12:11: Wir haben sehr viel Zeit verbracht.
00:12:14: mit Musik und Radio machen.
00:12:17: Es war so lässig, die Zeit zu missen.
00:12:22: Viel bei dir, die heimübernachtete.
00:12:25: Ich erinnere mich, dass irgendwann noch mal dein Papa Charles kam und gefunden hat, nach der vierten Nacht, in der Bioe-Penta ... Du willst nicht wieder mal heim!
00:12:36: Wir haben auch wirklich Intensivzeit zusammenverbracht.
00:12:38: Und vor allem Ebert ist es so ein ... Ein Familienhäuschen, also ein Kleines in Seebach.
00:12:47: Und dort war es im Keller der Proberume.
00:12:51: Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum wir wirklich viel
00:12:54: Musik gemacht haben.
00:12:56: Wir haben fast alles zusammengemacht.
00:12:58: Es war eine extrem tolle Zeit.
00:13:02: Was ist am stärksten Hangen geblieben aus dieser Zeit zwischen zwölf und vierzehn Jahren?
00:13:12: zusammenverwacht.
00:13:14: Es war wieder Anfang von so vielen, die später kamen.
00:13:21: und ob es Musik ist oder Kielbisspielen oder Radio machen.
00:13:26: Ich habe das Gefühl in diesem Alter... Aber das, was man als Kind einfach so macht noch bevor man cool ist.
00:13:37: Nachher wird es dann schwierig, nachher gibt es den Gruppendruck und man weiss genau, was die Peer-Gruppe so will und was man machen muss und welche Frisuren man haben muss.
00:13:45: Wir waren ziemlich weirdos, wir waren ziemlich nerds.
00:13:49: Und wir haben einfach das gemacht, was uns angelegt hat, was wir gerne machen.
00:13:56: Ein wahnsinnig schönes, dass wir heute noch fast das Gleiche machen.
00:14:01: Oder wie es gleich macht, damit wir jetzt hier sitzen und Radio spielen.
00:14:07: Das kommt mir jetzt auch
00:14:09: wirklich... Leider
00:14:10: läuft mein Mami nicht mehr.
00:14:12: Das wäre jetzt eigentlich so der Klassiker, dass sie jetzt vorkommen und sagen, wenn er auch eine Pizza
00:14:16: hat.
00:14:18: Es rührt mich und ich finde es aber auch wirklich ein sehr guter Zeichen, dass wir das machen.
00:14:23: Ich glaube, wenn man etwas völlig anderes machen würde, wenn wir jetzt irgendwie auf irgendeiner ... neben einem teuren Autos stehen, wo wir gekauft hätten und irgendwie blöffen würden, das hätte nichts mit dem zu tun, was wir damals waren.
00:14:40: Und ich finde es total gut zu zeichern, wenn man dort landet, wo man so intuitiv anzuzieht in diesem Alter.
00:14:47: Wir sind der Leidenschaft gefolgt?
00:14:50: Vielleicht muss man dann manchmal herausfinden, was daran, dass es ist, die so lässig ist oder ... Es ist ja jetzt nicht so, das bei meinem Beruf heute ... Dass man sagen kann, ah ja, schau mal, er macht immer noch das Gleiche!
00:15:03: Weil auf den ersten Blick etwas anderes als ein Buchschreib.
00:15:06: Also wenn wir zusammen Radio, Kielby oder Band gespielt haben.
00:15:12: Aber auf den Arten ist es eben auch ... Für mich hat es einen total roten Faden, das ich durchziehe.
00:15:19: Das Geschichte erzählen und ja...
00:15:23: Bleiben wir noch schnell bei der Musik!
00:15:25: Das ist unsere Banksy-Video.
00:15:27: Das hat sich dann ein wenig weiterentwickelt.
00:15:30: Dann haben wir Limit gegründet.
00:15:33: Die eine oder andere werden die Band Vielleicht noch keine.
00:15:36: Wir sind so ein wenig im Zürich-Uhr genommen, hat man uns wahrgenommen?
00:15:41: Ja, wer in den neunzigen Jahren in Züri ... ähm ... getrifft hat, hat alles zusammen
00:15:47: gesehen
00:15:48: oder so!
00:15:49: Ja, wir konnten doch tolle Festivals spielen können und haben Open Airs & Gallen gespielt dazu.
00:15:53: Also ich tu's immer so betonen, weil bei den Open AirS heute hast du ja die Hauptbühne und dann ist es irgendwie fünfzehn Nebenbühnen.
00:16:00: Ich sage immer, ja, wir haben Open airs & gallern gespielt, dort gab es im Fall nur eine Hauptbähne.
00:16:05: Und wir standen auf der Hauptbühne.
00:16:07: Um
00:16:08: zwei Uhr am Nachmittag?
00:16:09: Und es war ein Albtraum, für dich!
00:16:11: Ein fucking Nightmarishes gewesen für mich.
00:16:13: Was
00:16:13: ist denn hier schrecklich passiert beim Obnesentgallen?
00:16:16: Wie alt sind wir dann gewesen?
00:16:18: Ist gegenseitig, wie weit
00:16:19: wir sind?
00:16:19: In
00:16:20: den letzten Jahren machte aus mir eine Achtzeijährige oder so... Die Band war einfach so ein Chaos.
00:16:26: Ich meine mich zu erinnern, dass der Bassist damals gerade seinen Bass stärker verkauft hat und irgendwie keine mehr hatte.
00:16:33: Vielleicht ist es auch eine andere gig gewesen.
00:16:36: Irgendwie die einen sind nicht gekommen, das Auto war nicht bereit.
00:16:39: Niemand konnte Autofahren.
00:16:40: Die einen haben glaube ich dort über Nacht gehabt im Zelt.
00:16:45: Allbegriff war ich irgendwie im Gimmie.
00:16:50: Ich weiss ja gar nicht, ob ich so nichts ... Aber ich habe versucht, die Fäden zusammenzuhalten und kommen dort an.
00:16:56: Am Morgen rechtzeitig sogar in St.
00:16:58: Gallen hinter der Bühne irgendwie... Und ich habe es geschafft, meine Effekte gerade zu vergessen.
00:17:05: Einfach vergessen!
00:17:05: Im Proberum in Zürichseebrach.
00:17:08: Den einzigen Nüchtern vergessen?
00:17:10: Dann kommt
00:17:10: man da und merkt, oh fuck.
00:17:12: Also kein Verzerr, nichts.
00:17:14: Einfach in den Gitarren und keine Ahnung wie das funktioniert.
00:17:18: Und dann zu der anderen Band.
00:17:20: Ich glaube Zürich-West sind dort gewesen, meine ich mich zu erinnern.
00:17:23: Kann das sein?
00:17:24: Ja, ich glaube nicht.
00:17:26: Jellyfish-Kiss?
00:17:27: Ich weiss nur, dass ich zu verschiedenen und dann auch noch andere Bands gehe, weil die da rumgegangen sind.
00:17:33: Hast du einen Verzerr, den du mir auslähn konntest?
00:17:36: Nein, das sind alle meine Bräkiputte!
00:17:38: Sorry, ich konnte jetzt nicht helfen.
00:17:40: Man tut mich mit los, hat zur Zeit gelebt.
00:17:41: Da bin ich auf diese Bühne geschupft worden.
00:17:44: Dort war noch irgend so eine Cheftechnik.
00:17:46: Ich habe gesagt, dort nehme ich ein Marschall ... Und dann wie geht das?
00:17:50: Dann sagt man, ich mache nicht ein Tabel.
00:17:51: Kein Gitarre-Workshop.
00:17:53: Der Satz weiss ich noch genau und dann ist es quasi losgegangen.
00:17:55: Da stehen dort nicht etwa zwanzig tausend Leute und ich habe eine Gitarren mit einem Sounden, wo ich keine Ahnung habe, wie das funktioniert.
00:18:03: Ja, es war etwas her.
00:18:05: Aber es ist glaube ich im Nachhinein wahrscheinlich völlig scheissegart.
00:18:08: Es gibt ganz faussliche Videoaufnahmen und es gibt einfach einige lustige Szenen.
00:18:15: Bei einem Song hast du so einen Solo Und der eine ist ein Solo und dann gibt es einen Stell, wo du ganz cool mit dem Blättchen so überzeiten.
00:18:28: Und das machst du... Wow!
00:18:31: Und an dieser Stelle macht's einfach ...
00:18:36: Ja ich weiss wie sie machen müssen wenn sie richtig sind.
00:18:38: Ich würde behaupten man sieht dass sich etwas Angst weiss.
00:18:44: Ablaufen.
00:18:45: Nein, es war schlimm.
00:18:51: Aber auch lässig natürlich.
00:18:54: Total lässiger!
00:18:55: Im gleichen Jahr haben wir mit den Musikern von Limit ja noch den Auftritt mit dem Lee Scratch Perry im Pataclan, in Paris auch legendär gewesen.
00:19:09: was hast du dort noch für ihn erinnert?
00:19:12: Also der Lee Scratched Perry ist... Er war der Produzent von Bob Marley und das haben wir knapp gekannt, wo er uns vorgestellt wurde.
00:19:24: Im Powerplay im Uhr, in dem wir unsere erste CD auch einzig aufgenommen haben.
00:19:29: Dort haben sie Band gesucht und aus immer vielen Gründen gefunden.
00:19:35: Ich muss es so sagen, die Richtigsten für den Produzent von Baud Mali sind die Kifre aus Zürich-Sebach.
00:19:45: Also man muss sagen ... Unser Produzent war Higgy Heilinger, hier zumal das Produzent auch der Züri West und Lai hat Kuraten nämlich Mireille.
00:20:01: Man kennt sie aus dem Bulwapress aus diversen Gründen.
00:20:06: Er ist dann in die Schweiz zugezügelt, der Lisgott Sperry.
00:20:09: Und das hat Higgy Heilinger mitbekommen und hat ihn
00:20:15: quasi eine
00:20:18: Produktion mit ihm gemacht.
00:20:20: Das weiss ich nicht
00:20:21: mehr.
00:20:21: So wie ich das noch in Erinnerung habe, hatte Lea ein Tuneca und hat – bis zum Beispiel beim Lisgotte Sperre irgendwann mal gefunden – mit diesen Spielen nicht.
00:20:33: Er hat gesagt, ich habe Paris, Amsterdam und Rotterdam drei Shows.
00:20:40: Ich brauche eine Band, keine Scheine.
00:20:43: Wir waren super eingespielt.
00:20:45: Jedes Wochen hatten wir Shows und unten haben ein Album eingespielt.
00:20:51: Darum hat Higgy uns angefragt.
00:20:52: Vielleicht hatte er auch schon zwanzig Bands angeführt.
00:20:55: Niemand konnte ihn.
00:20:56: Wofür haben Sie das gemacht?
00:20:59: Auf jeden Fall ja, wir haben das gemacht.
00:21:01: Wir haben zwei, drei mal probt.
00:21:06: Was geheissen hat?
00:21:07: In erster Linie haben wir C-FG oder manchmal auch C-Amol FG gespielt und Liz Kretschberry hat ...
00:21:15: Das Mikrofon
00:21:17: abzündet und die Gitarren heilig gesprochen.
00:21:20: und dann waren wir quasi unterwegs nach Paris ins Bataclan.
00:21:24: Auch dort ist alles schief gelaufen, wir sind spart gekommen.
00:21:30: Ein Koffer wäre nicht mehr mitgekommen von Mirei und ihm.
00:21:35: Darum haben wir den Verflug verpasst und noch einmal einen verpassten.
00:21:38: Wir waren pünktlich.
00:21:39: Wir flogten dann, aber sie flogen nicht.
00:21:41: Das heisst, wir standen in Paris, wo wir dann angegangen sind.
00:21:45: Es war eine völlig zerstörte Veranstaltung!
00:21:48: Wo waren die?
00:21:49: Also Französisch... Das Publikum war auch schon da, wir hatten keinen Soundcheck und nichts.
00:21:54: Und irgendjemand hatte für uns einen Soundcheck gemacht.
00:21:57: Es ist aber alles schon gestanden?
00:21:59: Ja,
00:21:59: es war bereit.
00:22:00: Dann kam das Publikums in und spart viel.
00:22:03: Und irgendwann kam der Lein noch mit dem Lädchenflügel.
00:22:06: noch
00:22:07: ein bisschen Garscheverhandlungen gemacht.
00:22:11: Und voraus hat man es als Publikum gönnen.
00:22:13: Du hast gesagt, ich kann mich noch erinnern... ...der Lee ist gekommen und wir haben ja schon die ganze Zeit an dem Abend in den Garderober gesessen und der Frau stallt halt regelmässig ins Garderobe.
00:22:25: Machen die irgendetwas?
00:22:26: Machen diese Leute da raus?
00:22:28: Diese Leute kommen ja nicht wegen uns Schweizer, die irgendwie Rackys spielen, sondern sie kommen wegen Gottfather Lisbeth-Sperry!
00:22:39: Und wo dann der Leid kam, und ich meine die Begründung war ja auch sensationell.
00:22:45: Sie sagten noch go shoppen.
00:22:46: Das hat mich rein erzählt!
00:22:48: Sie sagte noch go Shoppen.
00:22:51: Hast du gefunden?
00:22:53: Das vergesse ich nie mehr.
00:22:54: und da habe ich wirklich gedacht, ah dem ich kann, das ist ein motherfucker.
00:22:57: Ich sagte los jetzt wir gehen erst auf diese Bühne wenn wir Gage hier überkommen und ticken es für... Der Flug, morgen zurück.
00:23:07: Sonst gehen wir nicht auf die Bühne.
00:23:09: Das hat mich stilt!
00:23:11: Ich glaube mir hat es ja dann irgendwo auf ein Serviette unterschrieben, dass man das überkommt oder so...
00:23:16: Ich weiss nicht ich
00:23:18: kann einfach kunden.. Wie ist schon das Kindervideo von Herrn Leitli pinnlich?
00:23:22: Aber
00:23:23: ich glaube,
00:23:24: dass wir ein bisschen Vertrauen in die Organisation verloren haben.
00:23:30: Es könnte ja schief laufen!
00:23:31: So wie es schief gelaufen ist, den Hinweg können sie noch rüber schießen und der Rückweg schieflaufen.
00:23:37: Tatsächlich sind wir dann am nächsten Tag... Erste Klasse, der Business-Klasse, die eine halbe Stunde in diesem Flug ins Essen und hat noch Prosecco bekommen.
00:23:46: Ich
00:23:47: glaube das war das erste Mal im Leben, wo ich am zwei am Nachmittag Sternhagel voll
00:23:52: war.
00:23:52: Wenn wir ...
00:23:53: Wir mussten ausgehen und dann kauft man noch ein wenig Trink und dann geht es um Prosecco oder was auch immer.
00:23:58: Jetzt haben wir so viele davon geredet.
00:24:00: Jetzt schauen wir doch ganz kurz schnell in diese Probe mit dem Lee Scratch Parry.
00:24:15: says
00:24:31: the angel Gabriel that was sent from heaven to call like all the monies and all the cats.
00:24:39: All the diamonds, all the rubies on the pearls in the emeralds.
00:24:48: All gold in the silvers and all of the diamonds.
00:24:52: Coming from the jungle, coming down the jungle.
00:24:55: We're gonna get a wildfire, we'll be a blackberry
00:24:58: with a wire.
00:24:58: Coming come the jungle!
00:25:02: I'll wake up.
00:25:09: peacein' coming from the temple.
00:25:14: Nein, der Gitarre-Gut habe ich noch nie gesehen.
00:25:16: Ist das nicht wahr?
00:25:16: Ja, immer.
00:25:21: Was ist mit dem Berzi II gewesen sein?
00:25:24: Claudia Boccio und Miriam Russo haben dich
00:25:27: gegessen.
00:25:40: Das ist genau die Szene, in der Lee unseres SM-Achden-Fünfzig – da sieht man dich jetzt auch gerade!
00:25:49: anzündet hat, weil die bösen Geistern aus dem Mikrofon raus mussten.
00:25:53: Legendär!
00:25:54: Oder wenn man gut desinfiziert.
00:25:57: Ist auch eine Möglichkeit.
00:25:57: Vielleicht gar nicht so
00:25:58: eine schlechte Idee.
00:26:00: Er hat auch sein Studio in Jamaika mal desinfiziert, indem er es abgefackelt hat.
00:26:03: Das stimmt.
00:26:05: Auch einen guten Weg.
00:26:07: Limit, Lee's Fudge Perry?
00:26:09: Unglaublich.
00:26:09: Aber du hast ein weiterer Musik gemacht, Limit haben wir dann irgendwie glaube ich im Zwuhneinzig aufgehört.
00:26:15: und ähm... Hast du eine Band gegründet, die heisst The Roundabout?
00:26:22: Mit Christian Meloni am Bass, Lukas Bernheims Schlagzeug.
00:26:27: Ein Rollistrobel an den Handogeln und Gitarren und Nadia Zela als Sängerin.
00:26:32: Und ich habe auch noch Gitarre
00:26:33: gespielt.
00:26:33: Du hast auch noch ein Gitarrel gespielt und dann haben wir einen tollen Album gemacht oder gibt es sogar zwei.
00:26:40: Ich glaube auch nur eines alles.
00:26:42: One Hit Wonders!
00:26:43: Ja...
00:26:46: Einer der ersten Produktionen, die ich in meinem ersten Studio aufgenommen habe.
00:26:51: Bist du zu mir gekommen und hast gesagt, hey, hättest Pog da meine neue Band?
00:26:54: Irgendwie ist
00:26:54: unser Proberum dein Studio gewesen!
00:26:56: Ja genau, das hat sich dann so entwickelt.
00:26:59: Aber leider hat es veränderbar also auch nicht so lange gegeben glaube ich.
00:27:03: Ich weiss gar nicht mehr, es ist einem natürlich ewig vorgekommen aber vermutlich nicht so einfach.
00:27:07: Aus dem raus ist ein Fingerpog entstanden.
00:27:12: Die nächste Band, die du bekommst... Das
00:27:15: war eigentlich ein Rollistrobelsies-Projekt, er hat es selber angefangen.
00:27:20: Es gab dann verschiedene Besetzungen über Jahre.
00:27:25: Ralf Nikotterer wurde am Schlagzeug fest Mitglied geworden.
00:27:30: Dann ist Philipp Amrein an der Gitarre und Gesang dabei gewesen.
00:27:36: Kriegel Fahner war auch noch einmal am Schlagerzeug.
00:27:40: Genau, da haben wir verschiedene ... Alben gemacht und um die Tür lädt.
00:27:45: Ich muss aber sagen, je besser man musikalisch geworden ist, desto weniger Publikum haben wir gehabt.
00:27:54: Es war nichts mehr zu vergleichen vom Publikums her mit dem, was wir hatten am Anfang mit Limit.
00:28:05: Das
00:28:06: war Fingerpauch?
00:28:07: Ja.
00:28:07: Dann waren
00:28:08: es Langpause?
00:28:11: Und dann hast du mit Ariane Polo?
00:28:15: Sick & More, das war vor zwei Jahren so.
00:28:18: Wir haben hier noch ein Album gemacht mit Covers.
00:28:25: Was wir jetzt sehen ist der Weg von ambitionierten Anfängern zu Hobbymusikern.
00:28:33: Es war einfach so ... Am Anfang hatte man das Gefühl Da wird etwas Größeres draus und das hatte auf eine Art auch diesen Anfang gehabt.
00:28:42: Aber es war nie so, dass man von der Musik gelebt hat oder ... Und jetzt spiele ich immer noch gern Gitarren und mache Spiele mit Ariane und mit dem Ralf.
00:28:57: Eine Gottera-Mengel ist noch zusammen aber eigentlich ist mir ein bisschen planlos und freut an machen.
00:29:04: die bleibt und auch ein deutlich klassisches Hobbymusiker da sind.
00:29:09: Aber so ein Reisen hast du nicht, dass noch mal so richtig etwas ansteigen möchtest mit Songs arrangieren und ausbauen und dann eine kleine Klub-Tour machen oder so?
00:29:22: Mh,
00:29:23: mol!
00:29:23: Also es macht mich wenig so zufrieden wie Musik machen.
00:29:28: Das ist das eben wenn man zurückkommt auf das was wir mit Zwölfe oder mit Elfen gemacht haben.
00:29:33: Es macht mich total glücklich auch mit diesen Leuten zu, um Musik und zu spielen.
00:29:40: Und ich würde mir ideal als Alter vorstellen, dann gehört zusammen Musik machen dazu.
00:29:47: Dann möchte ich gerne unten irgendwo den Raum haben, wo der Bandraum ist, wo man sich trifft und so kreisenhaft immer noch zusammen jammen.
00:29:59: Aber wer soll das loslassen?
00:30:01: Wer soll ein paar Hobbymusiker sein?
00:30:04: Also unsens eines der letzten, wenn nicht die letzte Konzerte.
00:30:10: Wir gingen vor einigen Jahren mit Ariane zusammen und waren hinten an der Langstrasse in einem Schuppen.
00:30:19: Unsere Freunde sind viel Freunden nachholen und es war noch eine lässige Location.
00:30:26: Die Freunde haben aber unsere Eintrittzahlen, weil die Gäste-Liste es kaum gegeben hat.
00:30:30: Das heisst, alle Kollegen zahlen Eintritte.
00:30:33: Wir haben uns mögen, da ist mir noch die Gitarre kurz vor dem Konzert kaputtgegangen.
00:30:36: Aber das ist Tradition, oder?
00:30:38: Gitarre, keine Bucke.
00:30:39: Also dass es Kabel noch geht und die Deckel vergessen?
00:30:42: Ja, aber wenn ihr eine schöne alte Gitarren von ... und der Hals bricht und dann geahst du irgendwie notfallmässig zum Gitarretoktor und fliegt schön an die Investitionsgeld und es geht irgendwie wieder... Und dann haben wir gespielt und keine Nachtsalte bekommen und nichts.
00:30:58: Und am Schluss hat es alles so ein bisschen leicht traurige Szene gewesen und ein paar Freunde, die dort sitzen.
00:31:04: Am Schluss gibt's Kein Essen, aber das ist deine Gage.
00:31:08: Mit dieser habe ich noch ein Tag zu Hause gezahlt und bin im Regen mit meinem Verstärker gestanden an der Langstrasse unter den Soffenen mit den Fünfzig Stutzen, fünfzigjährigen.
00:31:17: Ich dachte okay, das ist jetzt glaube ich vorbei.
00:31:20: Das ist mir so... Ich komme gerne an einer Hochzeit bespielen.
00:31:29: Ich mache es immer noch mega gern,
00:31:31: aber ich sehe nicht viel da... Das ist schon fast die Filmreif eigentlich der Abschluss, die verregnet mit den Gitarren, wo ... ... der Hals verbogen ist.
00:31:40: Es ist ein Kippriss.
00:31:40: Jetzt stehst du an und dann kommt der Abspannung quasi...
00:31:44: Ja, ich hoffe nicht!
00:31:46: Mein Film ist das Amis also bei den Filmen mit Happy End.
00:31:48: Ist das der Tiefpunkt?
00:31:50: Und dann gibt es hier noch einen Platz.
00:31:52: Das kommt noch musikalisch.
00:31:53: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
00:31:55: Genau.
00:31:56: Was mir aufgefallen ist, mich hat... Du hast irgendwie immer so ein bisschen Nestchen gehabt für die Künstler relativ früh zu realisieren.
00:32:07: Das ist ein ... Da passiert mal etwas mit dem, da muss man jetzt dranbleiben.
00:32:13: Mag mir erinnern, wo du mich angeleuten hast?
00:32:15: Ein Podcast-Gast, der bei den Sechsten von Montag war und Michi von der Heide habe ich das kurz angesprochen.
00:32:24: Du hast mich dort angeleutet und gesagt, gestern bin ich an einem Fest gewesen und dann hat eine gesungen.
00:32:29: Der ist grossartig!
00:32:32: Aus diesem wird etwas.
00:32:34: Und Michi hat es tatsächlich geschafft.
00:32:37: Und ist der Weg gegangen?
00:32:40: Ist mir einfach aufgefallen, dass du so ein bisschen den Reichen hast für angehende Musiker die ihren Weg machen.
00:32:50: Dann schlussendlich.
00:32:53: Ja also eben aber ich glaube nicht will ich jetzt irgendwie einen Wahnsinnigen Reichen... Also gut kann schon wirklich massiv Es ist etwas lässiges.
00:33:05: Jetzt weiss ich auch, warum du bei diesem Video eine Plakate von unserer Bandvideo... Ich
00:33:11: bin die Grosszige!
00:33:12: Die
00:33:13: Familie will hier im Vordergrund.
00:33:17: Nein, ich finde es einfach etwas Tolles.
00:33:20: Bist du auch Spielerinnen oder Talente gesehen zu anfangen?
00:33:27: Aufblühen?
00:33:28: Das ist irgendwie ...
00:33:31: Neben der Musik gemacht, hast du noch andere Projekte gehabt, die du aus dem Boden gestampft hast?
00:33:38: Seintest du zum Beispiel das Kulturbüro gesehen?
00:33:41: Da hat Migros gerade eine neue Leitung bekommen und wollte auch eigene Projekten machen.
00:33:52: Ich hatte irgendwie Lust, ein Projekt zu machen.
00:33:57: Und ich hatte eine Idee, dass man so ein Kulturbühre genannt hätte.
00:34:02: Ein Ort, in dem man keine Schwellung bezieht.
00:34:07: Man braucht bei verschiedenen Kulturspaten ein Auto auszulehnen und eine Kamera auszulähen und Kopien machen etc... Man hat sich immer dort in der Barbetterie, am Langstrasse, am Kopierautomat ... Da haben wir kulturschaffende Tropfen, die ihre Flyer gemacht haben.
00:34:26: Und dann fanden wir das als Projekt für die Mikromache.
00:34:29: Das gibt es heute immer noch.
00:34:30: Kulturberäufe in verschiedenen Städten.
00:34:32: Und du warst ein Leiter dort?
00:34:33: Quasi aufbauen, wie überhaupt... Erfinden und mit den Migros zusammen schauen, wie man das innerhalb der Migros positionieren kann und finanzieren.
00:34:46: Und probieren ja so.
00:34:48: Und dann nachher, wo wir es im Laden stehen mussten und aufmachen und das Auto vermieten und so bin ich dann irgendwann... zurückgezogen.
00:35:01: Ein
00:35:03: weiteres Projekt, das ich auch einen Teil davon habe, war die Ohrenwürmer-Produktion.
00:35:11: Verzähl mal, wie es zu dieser Idee gekommen ist?
00:35:15: Das war ein paar Jahre vorher, dort bin ich am Anfang von zwanzig, Mitte zwanziger oder so gewesen.
00:35:24: Auf jeden Fall habe ich in einem Kinderhort geschafft nach dem Gimmi.
00:35:30: Da stand irgendwie die Idee, dass es Lässe wäre.
00:35:34: Das, was mich interessiert hat, Musik zu haben für Kinder, die aber für eine wachsende Alice sind.
00:35:42: und dann habe ich einen Wege gehabt mit Jasko Glovatsch von Tudor.
00:35:48: Die Plattenfirma?
00:35:51: Und das war so zufällig.
00:35:52: Ich sagte mir, man könnte doch das machen oder Bands fragen ... Ob es ihnen nicht Lust hätte, die Songs neue Kinderlieder zu schreiben.
00:36:01: Und dann haben wir quasi eine Sampleridee, also eine Compilation-Idee draus gemacht und ich habe ein paar Bands angefragt und bei Barne auch noch Songs geschrieben und mit dem Studio gewesen.
00:36:13: Also muss man sich sagen, ich glaube fast der erfolgreichste oder das, was so den Startschuss war, ist Sternerfeufel gewesen.
00:36:18: Die Bonikoller, die du ja schon da hinkamst...
00:36:21: Mit Heiko?
00:36:22: Mit Heiznachtisbett!
00:36:24: Die legendäre Kellerstudio, die unser Proberum war bei dir mit der Achtspurmaschine.
00:36:32: Aufgenommen!
00:36:34: Oder war
00:36:35: es ein Sechzehspur?
00:36:36: Ich glaube, es war ein Sechszehspur.
00:36:37: Und dann habe ich noch eine Nachtspur gekoppelt und dann ist es ein Zweizwanzig Spuren geworden.
00:36:42: Wenn man jetzt technisch gewohnt wird, sind es minus zwei Spuren wegen dem Sämtikode auf ihr Wissen.
00:36:47: Also sie waren zwanzig spür.
00:36:49: Egal!
00:36:49: Das ist für die Nerds.
00:36:51: Also das ist glaube ich mit Doppelplatin für den ersten Album gewesen.
00:36:56: Zweitens wurde glaube ich nochmal Gold oder Platin.
00:37:00: Also wirklich ein Riesenhit.
00:37:04: Da sind wir in die Hiper angekommen und es ist glaube, Platz eins war das Pink Floyd Album, glaube ich ein Live-Album bei den Albanen.
00:37:14: Platz zwei war der Bon Jovi mit einem Album und Platz drei war Orenwürmerung.
00:37:22: Ja, nein, das ist ja eine Assistik.
00:37:25: Es war
00:37:25: grossartig.
00:37:26: Jetzt rutschen wir ins nächste Gebiet.
00:37:29: Wo wir noch kleine Knöpfe waren, haben wir mit dem Super-Acht-Kamera von deinem Daddy von Charles einige so spannende tolle Filme gemacht.
00:37:41: Zum Teil wirklich ein bisschen Art fast ein wenig und dein Daddy hat freundlicherweise immer die Superachkamera unter Film und Entwicklung gezahlt für diese Geschichte bis zu den Zeitpunkten wo am Schluss nicht irgendwelche Huren... Terrence Hillbots, Benz und Schlägeraufnahmen gemacht haben.
00:38:02: Also ich würde sagen früher Tarantino.
00:38:04: Dort
00:38:06: hat das ja angefangen mit dem Mikah hinter der Kamera an und jetzt stand einmal dort hinten den Baum und läuft so führen und schaut direkt die Kamera.
00:38:16: Ist es für dich schon klar gewesen, dass du irgendwann mal möchte stehen und Wege einschlagen?
00:38:21: Nein!
00:38:23: Das ist das was ich meine... Das ist alles so verwandt, schlussendlich.
00:38:29: Ob man mit einer Superachkamera ein Film oder Musik macht oder eine Geschichte erzählt... Es wurde aus einem Blödswort Unterhaltung.
00:38:39: Es sind natürlich viel mehr.
00:38:40: Aber es ist eine Geschichte zu erzählen.
00:38:43: Es gibt alle Formen von Geschichten mit Spanien und Wechseln und Steigerungen und Lautstärke und Emotionen.
00:38:52: Irgendetwas machen, wo andere Leute schauen.
00:38:55: und ob man das macht.
00:38:56: Weil wir gerne das andere schauen oder ob man es macht weil sie in einem drin ist weiss ich nicht.
00:39:00: aber Wir haben das so in die verschiedenen Arten.
00:39:04: Das haben wir glaube gespielt.
00:39:07: als Kind und später also wachsene ich einfach weiter
00:39:10: gespielt.
00:39:11: Das wurde irgendwann mal richtig mit dem Filmen.
00:39:14: Ich glaube so die bekannteste Der Film, den du gemacht hast, ist der Freund Sternenberg.
00:39:21: Sternenberge
00:39:22: habe ich aus Drehbuch geschrieben?
00:39:23: Nur
00:39:23: aus Dreybuch!
00:39:25: Nein, das wollte man nicht respektieren.
00:39:27: Standesbeamtin nichts passiert.
00:39:30: Moskau einfach... Welchen von diesen Filmen wirst du für dich selber sagen, ist dir am besten gelungen?
00:39:38: Also tatsächlich der erste Freund mag ich sehr und nichts passiert mit David Streisow.
00:39:46: Das mache ich auch sehr, das ist ein merkwürdiger Film.
00:39:50: Ein
00:39:50: sehr merkwürdigem Film?
00:39:51: Ja!
00:39:52: Ich hatte da auch Lust zu verstören oder nicht extra provozieren, aber zum Publikum mitnehmen in die Schuhe von jemanden, der man eigentlich gar nicht will drinstecken und sich quasi... Position begann von jemandem, der man gar nicht will sein.
00:40:11: Was ich einfach nur interessant finde ist Storytelling das kann.
00:40:15: Dass wir dann nicht unbedingt zum Verständnis haben für die Figur sondern mehr um vielleicht auch etwas über sich selber herauszufinden wenn man merkt so Ups!
00:40:25: Das könnte mir auch passieren Es ist eine Geschichte eines Manns, wo er erfährt dass eine junge Frau oder ein Mädchen wohnt zu Gast hat, beaufsichtigt Opfer wird von einem Übergriff.
00:40:43: Und das hätte für ihn ... Er hatte auch manchmal keine Schuld aber es hätte für ihm einen Nachteil wenn er sich jemmt.
00:40:50: also hilft er dann das für die Tusche.
00:40:52: Er wird quasi vom Mitwisser fast ein wenig zum Täter weil er das dann irgendwie probiert unter den Teppichern und ich habe das Gefühl dass ist halt etwas wo... Das ist sehr etwas Unangenehmes Aber auch etwas, was einem noch schneller passieren kann als ... Ich hoffe, die wenigsten Menschen werden zu Täter oder Opfer.
00:41:17: Aber zum Mitwisser reinstatistisch ist es sehr wahrscheinlich, dass man mit Wissen von irgendwelchen Gräuern taten wird.
00:41:24: Man kann sagen, wie wir leben.
00:41:29: wo man das auch oder zwei zudrucken muss, damit wir unseren Wohlstand so geniessen können.
00:41:35: Es sind andere, die dafür untertreten können und mit ihnen gerne das auch zudrücken.
00:41:41: Und um das ist es mir gegangen – und das ist natürlich unangenehme.
00:41:44: Sehr beklemmend!
00:41:45: Das ist vor allem das, was viele nicht vertreibte in diesem Film.
00:41:49: Es ist zum Teil auch lustig.
00:41:50: Es wurde im Publikum Amis gelacht, was dann wieder andere Leute im Publikum ... weil sie einfach noch nicht in einer Saal sitzen wollen, die gelacht wird während der Missbrauch von einem Mädchen vor.
00:42:06: Es war unangenehm bewusst und ich finde es total toll dass man das damals hätte können einen unangenen Film machen was ein Publikum unwohl ist.
00:42:24: Ich bin gar nicht sicher ob wir das heute noch ... Ist das so?
00:42:27: Ja, ich bin nicht sicher.
00:42:29: Ob das noch finanziert würde... Das ist durchaus ein bisschen eine Schreckung für mich.
00:42:40: Ich war vor einigen Jahren eingeladen und hatte den Z-Hadet.
00:42:44: Also die Filmschule in Zürich, wo Filmsstudierende diesen Film geschaut haben.
00:42:53: Und dann bin ich... Sie haben den Glauben studiert und das Beispiel für irgendeinen Kurs benutzt.
00:42:59: Dann bin ich gekommen auf Ihres Gesprächs und sie haben gesagt, was willst du heute anders machen?
00:43:07: Ich habe darüber geredet und habe gemerkt, dass es eine merkwürdige Frage ist, die sie mich stellt.
00:43:12: Und dann habe ich ihnen gesagt, jetzt sagen wir mal irgendwie, ich spüre es unbehagelt.
00:43:17: wenn ihr Studierende oder die Kommission wäre ... Ich musste entscheiden, ob ich das Trebuch über den Film Geld geben würde.
00:43:29: Das sollte er machen werden.
00:43:30: Sie wären jetzt zur Bundesamt für Kultur und würden ihm Geld geben oder nicht sein sollen.
00:43:36: Und sie haben einheilig alle gesagt, nein, der Film soll es nicht geben.
00:43:42: Weil ... Es geht um einen Opfer, um eine Missbrauchsgeschichte.
00:43:48: Und das kannst du als Hauptfigurisch aber ... ist aber im Film ein Mann.
00:43:55: Und wenn müsste die Frau, das Mädchen im Mittel, als Hauptfigur sein?
00:44:01: Wenn, dann darfst du es aus dem Mann nicht machen.
00:44:04: Stellst du mir einen Moment deinen Film in Frage?
00:44:08: Nein, ich bin wirklich fest überzeugt, dass ... Keine Ahnung, ob es ein guter Film ist!
00:44:15: Aber dieses Film sollte probieren oder das Kunst, das soll probieren... etwas zu verstören oder so.
00:44:23: Das bin ich absolut überzeugt.
00:44:27: und ja, ich bin ein bisschen verschrocken.
00:44:30: Im Nachhinein ist mir irgendwie geblieben das Gefühl dass es im Moment vielleicht nicht mehr eine Wünscht ist.
00:44:37: gut muss sagen.
00:44:38: Das sind Filmstudierende die sind auch nicht Förderkommission beim Bundesamt.
00:44:44: Aber
00:44:46: der Schluck muss schnell leeren wenn so Reaktionen kommen von angehenden
00:44:54: Filmschaffenden?
00:44:56: Es ist halt, ob man sagt... Ich bin nicht einverstanden mit der Geschichte oder dem Aussagen.
00:45:03: Ob man sagt, die sollen gar nicht erst entstehen und können erst gemacht werden, dann ist für mich schon einen grossen Unterschied.
00:45:10: Und ich finde grundsätzlich eigentlich, wenn es irgendwie möglich ist und finanziell geht, was weiß ich, das wird eigentlich alles.
00:45:17: können gemacht und erzählt werden.
00:45:19: Und dann kann man darüber diskutieren, ob wir es gut finden.
00:45:24: Spannend?
00:45:25: Extrem spannend!
00:45:26: Du schreibst Drehbücher.
00:45:28: Du machst Regie.
00:45:30: Was von den beiden machst du lieber?
00:45:32: Das Drehbuch war zuerst ... nach dem Kulturbühre war das.
00:45:37: Irgendwann wollte ich auch mal probiere ein Drehbruch schreiben und habe einfach alles geschrieben.
00:45:42: Dann rührte er weg, dass er richtig war.
00:45:46: Das habe ich nochmals eingeschrieben und das ist dann eine Produzentgeschichte.
00:45:51: Es wurde dann auch verfilmt, und dann habe ich nochmal eingeschoben und es wurde dann Sterneberg.
00:45:57: Und erst später habe ich dann angefangen für selber Probiere-Regie führen.
00:46:03: Das Lässige am Drehbuch geschrieben – das ist schon dort, wo mein Herz schlägt – ist halt die Geschichte erzählen.
00:46:12: Man kann wirklich Geschichten erfinden!
00:46:16: und erzählen.
00:46:17: Und eine Regie führen ist wie die andere Seite, das Organisieren oder einfach Leute zusammenbringen und etwas auf die Beine stellen.
00:46:29: Das ist vielleicht mehr ein bisschen verwandt mit dem Kulturbüro.
00:46:35: Eine Idee, in der sie so formen, dass andere Menschen mitmachen mögen.
00:46:40: Aber es ist auf einer Art, als Regie viel einfacher... Weil immer ganz viele Fragen auftauchen.
00:46:46: Also man muss nicht selber sich Probleme machen, sondern es kommen immer Leute zu einem und sagen, du!
00:46:53: Welchen Stuhl?
00:46:53: Der Roten oder der Blau?
00:46:55: Und dann sagt man vielleicht versierendlich das falsche.
00:46:58: oder selbst wenn man es falsch macht gibt's immer noch einen Film mit dem Anfang und dem Ende.
00:47:03: Und wenn man beim Drehbuch zu vieles falsch macht, dann gibt es einfach wahrscheinlich nie einen Film.
00:47:08: Also ich finde das Drehbuch ist schwieriger und stoßendlich ist es mir... Nöcher in einer perfekten Welt würde ich weiter gerne beides machen und können Geschichten, die ich Lust darauf habe zu erzählen mit Film- und auch Regie führen.
00:47:23: Aber wie muss ich mir das vorstellen wenn du jetzt ein Drehbuch geschrieben hast und jemand anderem macht den Regie?
00:47:31: Das ist ja wie so ein Baby
00:47:34: aus
00:47:35: der Hand.
00:47:36: Wenn du selber Regie machst dann ... Kannst du ja schauen, dass die Geschichte so transportiert wird wie in deinem Kopf.
00:47:41: Ja oder nein?
00:47:42: Ich
00:47:44: kann schon lange nicht mehr erleben als jemand anderes ein Drehbuch von mir für Filme und ich weiss nicht wie es heute wäre, wenn sie eine sehr gute Regisseurin ist, dann wäre das wahrscheinlich aufregend und ein Geschenk.
00:47:59: Und ich will auch sehr gut die Regisseureinnen und Regisseuren ... Ich würde dann Sachen machen, die mir gar nicht in Sinke haben oder wo ich vielleicht mit meiner Revision genau am Bord bin.
00:48:13: An der Summe habe ich sehr gerne die Idee von Autoren, die man wirklich eine Idee durchzieht bis zum Schluss.
00:48:24: und natürlich gibt es gewisse Sachen, die nur ich weiss von einer Geschichte weil ich sie einfach erfunden und mit mir getragen habe.
00:48:33: Und wenn jemand fragt, welches Motiv es ist, nehmen wir das Haus oder das ... dann spüre ich ... Ich weiss nicht mehr, wie die Wohnung aussehen muss, in der ich beantworten
00:48:45: kann.
00:48:45: Bei Sternenberg hast du das Drehbuch geschrieben?
00:48:47: Wissen Sie, dass es dort ging?
00:48:49: Das war das erste Mal, wo du ein Drehbuch geschrieben hast und jemand anderem die Regie eingemacht hat?
00:48:55: Nein,
00:48:55: das ist das zweite oder zweieinhalb ...
00:48:59: Wie hat sich das so angefühlt für dich?
00:49:01: Es war sehr lässig.
00:49:02: Ich hatte schon Freude, ich bin Drehbuchautor und Christoph Schaub, der Regie geführt hat, ist ein guter Freund, blieben bis heute.
00:49:10: Er machte es toll und machte einen Film aus dem Drehbuch, den ich wahrscheinlich nicht gemacht habe.
00:49:21: Und er war damals sehr erfolgreich und eine positive, warme Atmosphäre.
00:49:28: übergebracht hat als Zusammenarbeit.
00:49:32: Aber dann hast du doch irgendwann mal gefunden, dass ich das in meiner Hand bleibe.
00:49:38: Ich mache jetzt selber Reschie.
00:49:41: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:49:42: Also ich meine ... Das muss man auch können und lernen.
00:49:45: Ein bisschen
00:49:46: gesunder Grössewahn aber auch einfach mit guten Leuten zusammenarbeiten.
00:49:51: Ich hatte einen Vorteil, Das Drehbuch, das ich geschrieben habe, war nicht schlecht.
00:49:58: Ich habe erst ein kurzes Film gemacht.
00:50:00: So dass es von Anfang an finanziert war.
00:50:04: So konnte man mit Profis arbeiten.
00:50:08: V.a.
00:50:09: Pierre Menel an der Kamera und heute auch einen guten Freund.
00:50:14: Von ihm habe ich einfach viel gelernt.
00:50:16: Er ist Professor an der Filmhochschule für die Kamera.
00:50:20: Auch andere lernen heute von ihm und ich konnte beim Schaffen von ihm lernen.
00:50:25: Dann haben wir wirklich, er hat Bild für Bild zeichnet und darüber geredet wie lösen wir das auf?
00:50:33: Braucht es jetzt das noch oder so?
00:50:37: Ich habe viel profitiert dieser Zusammenarbeit.
00:50:40: Gibt es einen Film oder ein Regisseur, der dich inspiriert?
00:50:45: Es gibt immer wieder logischerweise wenn ... im Film schauen.
00:50:51: Und ich bin gerade etwas am Umdenken, dann könnte auch ganz schlechte Filme sein oder ganz gute Filme.
00:50:57: Lern ich etwas?
00:50:58: Also irgendwas fällt dem immer auf.
00:51:01: oder nimmt man mit und das ist völlig egal ob es irgendwie billige TV-Content ist oder ob es ein richtig guter Film ist... Irgendetwas, eine Kamerainstellung oder eine Art, wie eine Figur erzählt wird.
00:51:19: Oder der Moment, wo man plötzlich gerührt ist und muss brüllen.
00:51:25: Der kann es auch geben in einem hochqualitativen ... Keine Ahnung.
00:51:31: Eigentlich all diese Sachen, die ich noch nicht mehr rette, oder gerade bei... Was weiss ich?
00:51:40: Notting Hill.
00:51:45: Also lerne ich irgendetwas davon und probiere es dann in meiner Arbeit.
00:51:48: Aber ich kann nicht sagen, dass das mein Vorbild ist und so wie der mache ich's.
00:51:53: Das wäre ja sinnlos!
00:51:55: Es ist natürlich ähnlich wie beim Musikmachen oder?
00:51:58: Man hat ja auch Inspiration-Sachen, die man cool findet.
00:52:02: Und es macht dann selber ...
00:52:04: Ist
00:52:05: ja dann ein bisschen ein Mix von all dem zusammen, was man so etwas toll findet?
00:52:11: Das ist das, was ich am Anfang gesagt habe und wo wir immer wieder in diesem Gespräch reden.
00:52:15: Es ist total verwandt.
00:52:19: Am Schluss ... Das klingt jetzt so eine grosse eigene Sprache.
00:52:23: Aber irgendwie haben die Geschichten, die ich erzähle, einen Tonfall.
00:52:30: Und der hat irgendwie mit mir zusammen oder mit der Art... Die Welt gesehen, das klingt so gross.
00:52:39: Aber mit dem, wo man auch aufsaugt und klaut, ob man will oder nicht natürlich ... Ich habe nie ein Gitarre-Solo von anderen Gitaristen auswendig gelernt.
00:52:50: Also erstens weil es mich wahrscheinlich überfordert hat aber auch wenn's mir langweilig geworden wäre, denn das ist ja dann gar nichts.
00:52:57: Es macht wirklich keinen Sinn.
00:53:00: Wenn du deine eigene Filme schaust, spürst du da eine Reife?
00:53:05: Und eine Handschrift, die deutlich geworden ist mit den Anzahlfilmen?
00:53:11: Die du dich erkennst.
00:53:12: Mit deinem Schaffen.
00:53:13: Das
00:53:13: ist eine gute Frage!
00:53:17: Eine Reifung vielleicht schon.
00:53:20: Eine Handschritte, die deutlicher geworden ist bin ich nicht sicher.
00:53:23: Weil auf einer Art ist das eigentlich alles beim ersten Kurzfilm schon da.
00:53:32: Es gibt einen zwischendurch auch ... Umweg oder Moment, wo man merkt, da habe ich mich probiert etwas herzustellen.
00:53:40: Wo ich gar nicht so toll finde und ich finde das umgefiltert.
00:53:45: die, was mir das erste Mal die Begeisterung ist von ... Ich bin jetzt auch drei Wochen hier, schreibe jetzt eine Szene.
00:53:53: Wow!
00:53:53: Ich bin Regisseur.
00:53:55: Mal schauen ob ich es schaffe überhaupt einen Film anzubringen.
00:53:58: Das ist so ganz ein anderer Energie.
00:54:00: Wie wenn wir als Kind sagen, mal schauen müssen wir überhaupt arbeiten?
00:54:04: Ein Song zu machen.
00:54:07: Und wir beginnen mit einem Schluss.
00:54:10: Und wenn man es dann den... ...achtundnünzigsten perfektionierte Song macht, wo alles richtig ist, das weiss man dann braucht und wird noch kreitransponiert und dann hat sie solo aber noch kurz in der Bridge.
00:54:23: Ist nicht unbedingt besser oder nicht unbedingt näher am Herzen?
00:54:28: Es ist noch schwierig finde ich weil mir etwas immer wiedermacht und besser wird drin die eigene Stimme oder die eigene elfjährige zu bewahren.
00:54:38: Ist es so ein bisschen die Eintöne der Professionalität?
00:54:43: Weil das Euphorische von etwas Neues kreieren, das dröchnet ja mit der Zeit irgendwann mal aus.
00:54:55: Wenn ich einen Song produziere vom Kunden dann ist der erste Moment der wichtigste für mich.
00:55:02: Wenn er mir das System verletzt, dann passiert beim ersten Mal los, weiss ich eigentlich, wie ein Bahnhof der Zug soll fahren und wie es Wetter sein sollte.
00:55:15: Und wie viele Leute in diesem Büro stehen sollten.
00:55:18: Weil dann kommt es aus dem Bauch raus.
00:55:21: Alles nachher ist dann ... Das Professionelle sage ich jetzt mal, die halt einfach Perfektion ... Läuft ja vermutlich auch etwas hier raus, oder?
00:55:32: Weil das ist ein langer Prozess, so einen Film zu machen.
00:55:36: Das ist der Unterschied zum Song.
00:55:39: Bei einem Song kann man am Abend die Idee haben und im Prinzip kann man auf dem Viertel von acht fertig sein oder fast fertig, weil es entscheidet mich.
00:55:49: Ich habe ein paar Sätze, ein paar Akkorde.
00:55:52: So ... Ja, bei meinen Filmen geht sofort drei Jahre.
00:55:57: Das ist wahnsinnig lang.
00:55:58: Ja, es ist schrecklich lang und das ist auch schwierig zum dann, dass das Gefühl behalten, das gehört dazu.
00:56:03: Aber ich finde jetzt nicht... Ich weiss ja nicht genau wie gesagt, die Professionalität... Also, ich finde nicht, dass es schlecht sein muss.
00:56:12: Es ist vielleicht mehr einfach eine Frage von... Einfach eine Frage vom ADAS oder würde man sagen heute wahrscheinlich?
00:56:24: Ist mir in der Lage sich weiter zu konzentrieren Wenn etwas sich wiederholt und dann quasi mehr in die Tüpfung angeht, wird man abgelenkt.
00:56:35: Und ich glaube bei mir ist es schwer... Also in diesem Beruf jetzt vom Six-Film oder Sechs jetzt auch eben neuer Roman schreiben, jeder Einzelne ist so schwierig und so neue sind ja neue Welten, die man erzählt.
00:56:49: Es sind neue Geschichten, dass es recht lang geht bis das Gefühl kommt von «da bin ich schon mal».
00:56:58: Also ich habe nicht das Gefühl, dass das jetzt noch gefährlich wird in der nächsten Paria.
00:57:04: Du schreibst auch Bücher?
00:57:07: Man muss sich mir das vorstellen... du hast eine Idee von einer Story, die wird weichen gestellt.
00:57:17: Das ist ein Story für einen Film oder das ist ein story für einen Roman?
00:57:21: Es kam ein bisschen nacheinander.
00:57:22: Jetzt habe ich einfach einen Film gemacht, um etwa zwanzig Jahre.
00:57:27: Alten Sack.
00:57:28: Ja, schrecklich.
00:57:33: Und jetzt seit ein paar Jahren ist es das dritte Buch, das da scheint.
00:57:39: Bis jetzt habe ich quasi City das mit den Büchern gemacht.
00:57:44: Das hat eigentlich bei Corona angefangen und habe kein Film mehr gemacht.
00:57:48: Ich hoffe natürlich sehr, dass sie wieder zurückkommen.
00:57:50: Ich hätte auch Lust, wieder mal einen Film zu machen.
00:57:53: Was im Moment einfach ist, so wenn ich eine Idee habe ... Und das macht sich etwas schwierig mit dem Film im Moment.
00:58:01: Ist entscheidig, willst du ansitzen und es gerade anfangen zu machen?
00:58:06: Also quasi gerade anfange ich die Geschichte erzählen so wie bei einem Pop-Song.
00:58:11: Willst du spielen mit der Gitarre oder willst du zuerst ... ein Konzept schreiben und überarbeiten, einen Produzent finden und über arbeiten und alle Rechte abgeben.
00:58:21: Und dann in eine Förderung gehen und sich dann Fragen stellen lassen von ganz vielen Leuten oder vielleicht anderen.
00:58:29: Falls man eine Fördereinigung bekommt zum Schreiben – also jahrelang darauf schrieben!
00:58:32: Dann ist immer noch nicht sicher ob es etwas wird und dann besetzen etc.
00:58:36: Es ist so einen langen Weg und es ist so unsicher, ob es überhaupt etwas wird.
00:58:40: Ich habe gerade so viele Drehbücher geschrieben nicht so viel, aber ein paar, die echt jahrelang in Arbeit waren.
00:58:52: Und diese Filme gibt es nicht, weil sie nicht finanziert wurden und das sind auch Wunder, was man dann mit der Zeit etwas mitgetragen hat.
00:59:00: Ich weiss nicht wie viele Mal, dass ich das noch verträgt, eine Geschichte so weit zu treiben und am Schluss ist sie nie erzählt worden.
00:59:12: Ich kann es erzählen, ich muss nicht aufs Budget schauen wenn ich schreibe.
00:59:17: Keine Ahnung oder?
00:59:21: Rom brennt, da kann ich schreiben Rom brent und dann muss ich nicht fragen wie törig ist das zu drehen.
00:59:25: Und ich kann die Figuren so beschreiben wie ich sie wollte.
00:59:32: Wer könnte das spielen ... Und darum macht es momentan etwas schwierig überhaupt wieder zum Film zurückzukommen.
00:59:44: Ich vermisse es aber auch und ich hoffe schon fest, dass es wieder einmal ein Projekt gibt.
00:59:49: Sehr schön!
00:59:51: Aber trotzdem im Moment die Entscheidungen schon müssen fehlen.
00:59:54: Die Story ist Film oder die Story ist eine Romantik?
00:59:58: Nein, also...
00:59:59: Das Trecken
01:00:00: noch nicht ganz.
01:00:01: Angefangen hat das war mein Kinderbuch «Holli im Himmel».
01:00:05: Und das war eine Geschichte, in der ich schon lange mit mir rumgetragen habe als Idee Und ich bin zum Filmproduzent, den ich schon geschafft habe und sagte, wer das filmt, dann hat er sich das alles angelost.
01:00:22: Ich weiss noch genau, wir sind total bar gesessen.
01:00:25: Er hatte sein Büro um die Ecke und dann hat der nachher gesagt ... Weisst du, bei Kinderfilmen braucht es immer zuerst eine Buchvorlage.
01:00:36: Ein Kinderfilm funktioniert eigentlich nur so, dass es eine Buch-Vorlage gibt.
01:00:40: Und dann habe ich gedacht, komm jetzt bist du schlau und schreibst die Buchverlage selber.
01:00:44: Weil ein Drehbuch ist ja eigentlich auch nichts anderes als ganz genau beschreiben was passiert.
01:00:51: Jetzt kann ich es gerade mal probieren so zu schreiben dass das Buch ist und dann wird das natürlich ein Welterfolg und dann kann man aus dem dann easy einen Film machen.
01:01:03: Eigentlich war das die Idee, dass es nur ein Umweg zum Film ist.
01:01:09: Es wurde ein schönes Buch, aber nicht den Weltenfolge.
01:01:15: Wenn ich dann irgendwann noch mal zu ihm war oder dachte, was machen wir jetzt der Film?
01:01:21: Das Buch ist jetzt da und entscheidend ist es muss eben auch ein erfolgreiches Buch sein, das ganz viele hunderttausende Leute schon gelesen haben damit sie dann auch ins Kino gehen können oder die Biele kaufen.
01:01:31: Aber das bezieht sich jetzt auf ein Kinderbuch!
01:01:33: Das war beim Kinderbuch, aber so hat es angefangen dass ich eigentlich denke habe ich mache einen Vorstufen für einen Film.
01:01:44: Und dann habe ich wirklich Blut gelegt.
01:01:45: und beim ersten Roman, sobald wir angekommen sind ... Ich weiss nicht mehr wie die Idee kamen.
01:01:52: Dann haben wir angefangen zu schreiben.
01:01:58: Als ich fertig war, war es selbst fertig.
01:02:00: Das ist einfach ein verrücktes Gefühl, dass man nicht bei den Filmen schon anfängt.
01:02:12: All die Mühlen und noch mal drei Jahre, bis es an einem Festival läuft oder man so da sitzt.
01:02:18: Hoffentlich hat Herr Liliane im Zähn nicht.
01:02:21: Und dort ist es einfach zu drückt und ist draussen.
01:02:25: Das war wahnsinnig befreundet.
01:02:29: Darum habe ich jetzt bei Nommalais geschrieben.
01:02:31: Sobald wir angekommen sind, bin ich oben heim, habe ich verschlungen ... An der Ferie nicht mehr aufhören zu können.
01:02:40: Dein neues Buch, Freunde von früher, kommt jetzt in den ersten Tagen raus.
01:02:47: Was steckt von unserer gemeinsamen Jugend in diesem Buch?
01:02:51: Es
01:02:57: ist schon ein erstes Buch.
01:03:00: Es sind keine autobiografische Geschichten, die ich erzähle jetzt das von mir.
01:03:08: Aber es sind persönliche Geschichten, die quasi voll von mir sind.
01:03:13: Ich habe für mich irgendwie herausgefunden – ich habe sie natürlich vorher auch schon herausgefundet – dass sich erinnern und erfinden total endlich anfühlt.
01:03:23: Es ist glaube ich irgendwie das Gleiche.
01:03:26: Man weiss manchmal gar nicht, ob man sich gerade erinnert oder ob man etwas Neues erfindet.
01:03:32: Manchmal bringt man es auch durchaus durcheinander.
01:03:35: Dass man meint, man erinnere sich eigentlich.
01:03:39: Ist das anders gewesen?
01:03:42: Oder dass man merkt, wir finden die Geschichte und eigentlich erinnert sich an etwas, was man vergessen hat.
01:03:46: Das ist bei mir natürlich beim Schreiben vieles wieder rausgekommen.
01:03:49: Es geht um Weges in den neunzigern Jahren, es geht auch um einen, der früher Musik gemacht hat.
01:03:58: Und das ist mir so innen gerutscht.
01:04:00: Das hatte ich eigentlich nicht geplant, dass er früher Musik machte oder dass das irgendwie ... Dass er eine Band hatte und so.
01:04:09: Also insofern ist es wahrscheinlich ... Ist es drängt mit äh ... Mit unserer Vergangenheit, aber nicht ... So ... Eigentlich sicher?
01:04:20: Nein, nicht so dass du irgendwo sagen kannst, ui das bin
01:04:23: ich
01:04:23: oder... Das sind wir!
01:04:24: Oder so.
01:04:25: Es kommt niemand vor, der mich kennen.
01:04:28: Diogenesverlag.
01:04:30: Alle drei Bücher.
01:04:32: Einen renommierten Verlag.
01:04:34: Das ist ja schon ein bisschen Ritterschlag, oder?
01:04:37: Ja das ist sehr schön dass die organiste Bücher jetzt rausgebracht hat.
01:04:44: Ich weiss dass es andere Autoren lang, dass sie wieder zugehört beim ersten Buch einen Manuskript verschicken und warten und hoffen und eine Absage nach der anderen und Jahre später und so... Und ich habe da wahnsinnig Glück gehabt.
01:05:01: Ich habe einen Agentur geschickt wo das Ja.
01:05:06: Aber es ist vielleicht auch ein bisschen anders, oder zumindest das Gefühl für mich etwas anders, was dann gestanden ist ... Debüt?
01:05:14: Debut-Roman?
01:05:15: Oder ... Nein, ich weiss nicht.
01:05:16: Ja also...
01:05:17: Bei Holy Mimmo?
01:05:18: Das
01:05:19: ist sogar bei beiden gestanden, weil sobald wir angekommen sind, ist ja auch ein Debüt dann wie das erste Erwachsene Roman.
01:05:26: Es ist immer irgendwie das erste.
01:05:28: Nichts.
01:05:29: Aber gleichzeitig ... Das ist eben auch eine Baut auf.
01:05:34: auf X-Trainbücher und für mich auch ein Konzert und Kinderzimmer.
01:05:42: Das ist ja nicht das erste Mal, es ist nur eine weitere Entwicklung.
01:05:46: Eine Frage, die du vermutlich nicht gerne kürst?
01:05:50: Shit!
01:05:51: Dein Daddy.
01:05:51: Aha... So schlimm kann sein.
01:05:57: Vermutlich böse Zungen würden behaupten ... Der hatte es natürlich ein bisschen einfacher.
01:06:03: Mit dem Daddy, der bestseller Autor ist und einen Namen hat.
01:06:07: Würdest du jetzt aus deiner Perspektive sagen, dass er den Namen von deinem Daddy kulfen würde?
01:06:16: Jetzt zum Beispiel bei Diogenes?
01:06:17: Bei
01:06:17: Diogeness wahrscheinlich schon!
01:06:18: Weil er tatsächlich auch bei Diognes ist... Und früher wurde die Frage immer wieder eingestellt.
01:06:27: Früher war das... Also erinnerst du dich vielleicht noch?
01:06:31: Wir haben unsere CD rausgegeben, Limit anlimitet.
01:06:37: Und dann hat ein Journalist von Blick angeschaut und gesagt, wir brauchen ein Foto vor uns.
01:06:42: Wir bringen etwas über unseren CD morgen.
01:06:45: Dann haben wir eine Bandfote geschickt noch per Fahrradkurier, wo sie abholen kann.
01:06:51: Und es war wirklich ein kleiner Artikel im Blick, der gestanden ist... Wussten Sie, dass Charles Levinskrenn Sohn der Gitarre spielt hier links?
01:06:58: Das ist etwa ein Artikel über unser Album.
01:07:04: Und dort hat es mich genervt, muss ich sagen.
01:07:06: Ich dachte, das hätte jetzt wirklich nur mit uns zu tun gehabt und die Musik gemacht.
01:07:11: Wir haben eben, wie wir es erzählt hatten, zusammen das zu machen.
01:07:15: Bei einem Buch ... Tatsächlich hat es mir geholfen und dann bin ich einfach nur dankbar, dass es vielleicht einen teuren Auftrag hat bei diesem Verlag.
01:07:24: Und unterdessen habe ich die Schöne ... Letztens hatte ich eine Lesung, die nach jemandem zu mir kam und sagte, wir haben das schon mal zusammen.
01:07:36: Und dort hier zumal weisst du nicht mehr!
01:07:39: Ich dachte, Gott sei Dank!
01:07:41: Erinnerung ist weg, ich weiss einfach nicht von was er redet.
01:07:44: ... bis ich dann realisiert habe, dass er meint, ich sehe meinen Vater.
01:07:49: Das ist gut!
01:07:50: Jetzt erbe ich einfach das Publikum
01:07:52: von
01:07:53: meinem Vater, der weiterer Lesungen vom Levinsky geht und gar nicht merkt, dass es ein anderer ist.
01:08:02: Wie ist das?
01:08:02: Wenn du ein Buch geschrieben hast, melde ich dich beim Daddy und sagst, hey, willst du mal schnell darüber schauen, was haltest du davon?
01:08:11: Ja also jetzt die... Also eben so viel habe ich ja noch nicht geschrieben, aber bei diesen drei jetzt habe ich es ihm absolut auch geschickt und bin gespannt wie er es findet.
01:08:21: Und er ist sehr lässig bei ihm, weil er nicht nur ein Viel-und Schnellschreiber ist sondern auch einen schnell Lesser.
01:08:29: also man kann ihm ein Buch schicken und am Nachmittag hat das gelesen.
01:08:37: Wenn ich geschrieben habe, dann bin ich natürlich neugierig.
01:08:41: Und jede normale Leser-Lesserin braucht dann einmal drei Wochen, für so eine Spur.
01:08:48: Von
01:08:49: der meldet sich so nach... ...und
01:08:50: er meldet es sich dann nach sechs oder dreißig Stunden und sagt, du hast jetzt gelesen!
01:08:54: Das ist natürlich lässig.
01:08:56: Freunde von früher, Freundschaft?
01:09:01: Was bedeutet Freundschaft für dich?
01:09:06: Für mich ist es megazentral.
01:09:08: Einfach die Menschen mit denen man Zeit und das Leben verbringt.
01:09:15: Die Sindia, wie Familie ist quasi...
01:09:19: Familie kann man sich nicht aussuchen?
01:09:21: Familie kann sie sich nicht auszuchen, stimmt.
01:09:25: Man wird sie vielleicht nie müssen aber man wird sie etwas schlechter los als Freunde.
01:09:32: Aber Freundin kann sich sein!
01:09:36: Ja, das stimmt.
01:09:39: Aber trotzdem sind die Menschen ... Zeit verbringt, Geburtstag und dann irgendwann Berdigungen.
01:09:49: Das sind diejenigen, die da sind.
01:09:54: Möglichst langhoffentlich.
01:09:56: Also für daher ist das natürlich wahnsinnig wichtiger als alles.
01:10:04: Der Erfolg jetzt vor, wenn du sagst Ohren wie am Doppelplatin oder Open Air St.
01:10:11: Gallen Das ist alles flüchtig.
01:10:17: Im Moment ist das lässig und ein Ego-Booster, aber von diesem bleibt nichts übrig.
01:10:29: Wenn ich unsere Freundschaft beschreibe ... Das ist so eine Freundschaft.
01:10:36: Wir sehen uns nicht alle fünf Tage.
01:10:39: Wir können das Bier trinken Da gibt es für den halben Jahr, wo wir uns nicht sehen.
01:10:46: Aber wenn wir uns sehen ... Es ist immer noch wie früher.
01:10:50: Ja, das ist lustig!
01:10:52: Blablabla...
01:10:55: Das ist so lange anhaltend und so tief.
01:11:00: Man kann Zeit verstrichen aber da gibt's nichts zu rütteln.
01:11:05: Ist mega schön!
01:11:07: Das ist wahrscheinlich ein wenig weggeschwistert.
01:11:10: Das sind diese Zeiten, mit denen wir am Schluss ... Wir sagten, Geschwistern sind die Menschen, die am Nächsten sind.
01:11:18: Wenn man sie am längsten erkennt und äh ähm äh Älteren eben so traurig das ist gönnt vielleicht irgendwann Und äh Und Kinder kommen ja erst später und geschwistert oder eben so.
01:11:34: Oder Freunde, Kindheitsfreunde Das sind diejenigen, die nicht mehr so einen langen Weg gemeinsam sind.
01:11:43: Dein neuer Buch, Freunde von früher, das verschenken wir drei Exemplare.
01:11:50: Also wenn ihr zu Hause ein solches Exemplar möchtet, könnt ihr auf info atsoundcheck.ch, infoatsoundcheck .ch eine Mail schicken und man bekommt dann von diesen tausenden Mails, die ich bekommen, drei rausziehen Und diese werden dann stolze Besitzer des neuen Werks von Michale Winske.
01:12:13: Wir haben uns zusammen noch Radio gemacht und sagten, wenn er einen Song wünscht, können wir jetzt anrufen!
01:12:21: Dann sind wir am Morgen am Zähne
01:12:24: gesessen
01:12:25: und haben auf das Telefon geschaut und irgendwann ... Er hat so geleuchtet und dann hat meine Grossmami ja geleucht.
01:12:34: Ja, so herzig!
01:12:37: So ähnlich wird es jetzt vielleicht auch wieder sein.
01:12:40: Michael, wer ist noch bereit für eine solche Schnellfragen-Runde?
01:12:44: Denke langsam, aber wir können es probieren.
01:12:46: Früher aufstehen oder Nachtmenschen?
01:12:49: Leid ihr immer.
01:12:50: früher nach
01:12:51: Buch oder Hörbuch?
01:12:53: Buch
01:12:54: Happy End oder Offnixende?
01:12:58: Offnigsende
01:13:00: Computer oder Notizbuch?
01:13:02: Computer.
01:13:03: Schreibblockade oder Zeitdruck?
01:13:06: Ähm, Zeitdrucks gegen Schreib blockade.
01:13:11: Risiko oder Sicherheit?
01:13:14: Risiko.
01:13:15: Chaos oder Ordnung?
01:13:17: Chaos!
01:13:19: Kochen oder Essen gehen?
01:13:21: Kochen.
01:13:22: Konzert spielen oder im Studio einen Song aufnehmen?
01:13:25: Konzerte spielen.
01:13:26: Kaffee oder Tee?
01:13:27: Kaffees
01:13:28: Meer oder Berge?
01:13:30: Mehr.
01:13:30: Stadt oder Land?
01:13:32: Stadt.
01:13:33: Herz oder Kopf?
01:13:35: Herz.
01:13:36: Bauchgefühl oder Analysen?
01:13:39: Bauchfühlen.
01:13:40: Humor oder Drama?
01:13:42: Humor.
01:13:43: Oskar oder Bestziller?
01:13:44: Oh,
01:13:47: weiss das nicht wahrscheinlich.
01:13:48: Ich komme auf!
01:13:49: Ja also... Bestzillern.
01:13:53: Schon aber das hast du ja schon.
01:13:55: Hey Dann bin ich zufrieden.
01:13:58: Ich muss immer so etwas auch erreichen, die Zielsätze.
01:14:02: Filme oder Buch?
01:14:04: Das möchte ich eigentlich nicht entscheiden.
01:14:07: Darf man auch?
01:14:09: Perfektion oder Intuition?
01:14:12: Eine meiner Lieblingsfragen noch.
01:14:15: Was müsste passieren und vielleicht ist das schon so, damit du von der Spiegel kannst stehen?
01:14:24: Mit mir würde ich auch noch das Bierlinge trinken.
01:14:30: Ich glaube, ehrlich gesagt, einfach genug geschlafen, hormonell alles im Gleichgewicht.
01:14:35: gerade einen guten Tag puren Zufall.
01:14:38: Einmal stehe ich auf den Hassgefühl und einmal überhaupt nicht.
01:14:42: Und ich glaube, es ist vielleicht in meinem
01:14:45: Spiel.
01:14:46: Du bist zufrieden mit dir?
01:14:48: Immer wieder!
01:14:49: Immer wieder und immer wieder auch nicht... ...und bis heute weiss ich nicht warum, an welchen Tagen.
01:14:56: Ich habe das Gefühl, es hat viel mehr mit meinem Körper.
01:15:02: Es gibt Leute, die grundsätzlich immer positiv darauf sorgen.
01:15:06: Wenn sie im Seich sind und es gibt Menschen, die hinterfragen alles, wenn's eigentlich ganz gut ist ... Und ich bin manchmal dieses und manchmal das andere.
01:15:15: Ich finde, dass man das etwas ausschönt sagen kann, wenn man mit sich selbst im Reinen ist?
01:15:22: Und das hat ja nichts mit arrogant oder nach mir das Influt zu tun, sondern einfach mit sich
01:15:28: so ein
01:15:30: grosser Motor zu reden ist und finde ich auch mit mir würde ich noch als Birgur trinken.
01:15:33: Ja,
01:15:34: das ist mega einen schönen Zustand!
01:15:39: Aber eben eigentlich aus purer Neugier mit allen anderen Lieben...
01:15:45: Ich kenne es schon!
01:15:46: Ich
01:15:46: habe noch
01:15:48: eine Abschlussfrage mich an.
01:15:50: Wenn du ein Glückskriegswärsch Was würd ich auf dem Zehntelinaus
01:15:54: stehen?
01:15:55: Es würde draufstehen, man wächst dann schon rein.
01:16:00: Irgendwie am Schluss wächst man in ... Wächst man, glaube ich... Oder du wächst es dann schon ein oder vielleicht wärst du besser formuliert.
01:16:09: Aber all die Sachen, die ich mir im Leben vielleicht mal Angst hatte und dachte, wie soll das denn werden vom Kinderhaar zu einem Film machen, alle Sorgen, was er sich macht, wenn's dann so weit ist, ist man dann auch so weit?
01:16:23: Ein bisschen
01:16:24: das Urvertrauen.
01:16:26: Oder sich auch zu wissen, dass man sich damit zufrieden geben kann, wenn es weniger ist.
01:16:33: Am Schluss bewegt sich alles irgendwo im statistischen Mittel und das ist auch in Ordnung.
01:16:40: Wenn wir in Zukunft schauen, auf was dürfen wir uns noch freuen?
01:16:44: Was kann mich alles schenken an Filme oder Bücher oder Projekte?
01:16:50: Hast du da irgendetwas in der Pipeline?
01:16:52: Nein.
01:16:53: Ich weiss wirklich, ich bin jetzt an dem Moment, wo das eine Teil quasi auf die Welt kommt.
01:17:00: Wenn das ausgestrahlt wird und wenn man es gerade schaut da was ausgestrallt wird, dann kann ich sagen über einen Monat am drissigsten August ist diese Buchprämie her im Kauf läuten und dort sind jetzt wie meine Gedanken kommen.
01:17:13: Bei mir ist es sowieso so dass ich eigentlich erst richtig kann über etwas Neues nachdenken wenn es wie das letzte die Welt gekommen ist.
01:17:23: Ich drücke von Herzen, all die Tümer sind leider nur zwei aber diese druck ich aber heftig dass das mindestens auch so ein Erfolg wird wie dieses letzte Buch.
01:17:35: Michael es war mega cool.
01:17:38: haben wir in der Vergangenheit umwühlen und wieder die Geschichten für einen Holen von früher.
01:17:49: Dankeschön
01:17:51: Sehr gerne.
01:17:52: Wir machen noch etwas Musik zusammen!
01:17:54: Das ist aufregend, ein Hobbymusiker im Soundcheck-Studio... Du
01:17:58: betätest mich als Hobbymusik?
01:17:59: Ich habe mich, klar!
01:18:01: Was spielen wir dann?
01:18:02: Wir
01:18:02: spielen eine Song von Marc Ribet an Kiko Moria und freue mich sehr darauf.
01:18:08: Absolut, thank you so much, dass du da warst und ich freue mich mit dir, demnächst ein Bier zu trinken.
01:18:15: Sehr gerne!
01:18:18: Vielen Dank.
01:18:19: sind ihr bei der elften Ausgabe des Soundchecktags wieder dabei.
01:18:23: Dann abonniert den Kanal auf das Spotify, Apple Podcasts und YouTube wo auch immer ihr das lasst und schaut.
01:18:34: Die nächste Folge kommt immer am letzten Freitag vom Monat und ich freue mich wenn ihr da auch wieder dabei seid und wünsche euch bis dann ein wunderschönes Leben.
01:18:44: mein Name ist Sanastik.
01:18:46: Haben es gut.
01:18:47: Tschüss zusammen!
01:18:48: Danke Michael.
Tom Huber
‧