SOUNDCHECK-TALK Nr.10 mit PHILIPPE CHRÉTIEN
Shownotes
30 Jahre Freundschaft. 30 Jahre Musik. Eine ganz besondere Jubiläumsfolge. SOUNDCHECK-TALK Nr.10.
Seit drei Jahrzehnten verbindet mich mit Philippe Chrétien weit mehr als unzählige Produktionen. Es ist eine tiefe Freundschaft, die durch Musik gewachsen ist. In dieser besonderen Jubiläumsausgabe von Soundcheck-Talk blicken wir gemeinsam zurück auf den Zufall, der uns zusammengeführt hat, auf legendäre Studiosessions, bewegende Momente und die Entstehung eines unverwechselbaren Sounds.
Philippe erzählt, warum er keinen Grund sieht, auf seinen Erfolg stolz zu sein, sondern vielmehr dankbar dafür ist. Wir sprechen über seine musikalischen Anfänge, den Weg zum Saxophon, die Kunst des Weglassens, über Klangästhetik, High-End-Produktionen und darüber, weshalb Musik Menschen tief berühren und manchmal sogar heilen kann.
Ein besonders emotionaler Moment ist die Geschichte hinter dem Titel «Pour Juliette». Einem Stück, das bis heute zu den bewegendsten Erinnerungen unserer gemeinsamen Studioarbeit gehört.
Natürlich geht es auch um unsere gemeinsamen Alben, um Freundschaft, Vertrauen und darum, weshalb wir nach 30 Jahren noch immer mit derselben Begeisterung Musik machen.
Zum Abschluss spielen wir den Titel «Bingi» – live im Studio.
Eine Folge über Musik, Zufälle, Dankbarkeit und eine Freundschaft, die seit 30 Jahren klingt.
Transkript anzeigen
00:00:00: Gibt es etwas, was du besonders stolz bist?
00:00:02: Das probiere ich wirklich zu vermeiden.
00:00:04: Weil wenn du zurückverfolgst wie etwas entsteht, findest du immer wieder auf den Zufall, auf das Glück und auf die Fügung.
00:00:12: Und dann gibt's null Grund, stolz zu empfinden.
00:00:15: Aber es gibt grossen Grund dankbar sein und das zu schätzen.
00:00:21: Herzlich willkommen zu einer Jubiläums-Ausgabe des Soundchecktags!
00:00:25: Warum jubiläumes Ausgab, weil wir diese zehn Folgen heute ausstrahlen?
00:00:30: Und zu dieser speziellen Folge zu diesem Jubiläum habe ich jemanden einladen wollen, mit dem mich auch ein Jubilän feiern.
00:00:35: Nämlich eine tolle, dreissigjährige Zusammenarbeit und eine tiefe, dreißigjährigen Freundschaft.
00:00:40: Mit ihm habe ich über zehn Alben produziert und ich habe wahnsinnig viel gelernt von ihm, sei es musikalisch, klanglich aber vor allem menschlich.
00:00:50: Er ist weltweit bekannt.
00:00:52: Man kennt ihn über die Landesgrenzen aus, wegen seinem Sound, das unverkennbar ist und seinem Feeling.
00:00:58: Er ist einer der Musikerweinen und Tonspielen.
00:01:01: Und dann weiss man eigentlich gerade wer das ist!
00:01:04: Es ist eine wahnsinnige Freude, dass ich ihn als Freund an meiner Seite in meinem Leben und ihn heute hier als Gast im Soundcheck-Tag der Zeitenfolge.
00:01:13: Herzlich willkommen Philippe Gretti, es ist so schön!
00:01:16: Danke Shanno!
00:01:18: Das ist unglaublich, das war so eine charmante Eröffnung und ich habe diese Blumen nur noch zurückgehen zu können, weil es für mich eine Privileg ist, die mit dieser Musik zu machen, die ich als Freundes habe.
00:01:33: Man merkt, wir sind dicke Freunde.
00:01:35: Wir kennen uns, wie gesagt, in den Dreißigjahren.
00:01:38: Wir haben viele erlebt in diesen dreißig Jahren.
00:01:41: Aber magst du erinnern, dass
00:01:42: wir das kennenlernen?
00:01:43: Ja!
00:01:44: Ich war an einer Jam-Session und da war ein Sängler und der hat bei dieser Produktion gemacht...
00:01:48: Das ist der Andi Bianchi gewesen,
00:01:49: muss ich sagen.
00:01:50: Anzi Bianchi, genau.
00:01:51: Don Bianchi.
00:01:52: Don Bianchi.
00:01:53: Und er fand, es wäre doch noch lustig, wenn ich einen oder zwei Tracks von seiner Produktion mit ihm mit dem Sax begleiten würde ... Ich weiss, dass du damals etwas müde warst mit Baseldeutsch.
00:02:07: Das ist weil ich meinen FCZ-Background habe?
00:02:09: Okay!
00:02:10: Also gut, dann muss man das nicht persönlich nehmen.
00:02:12: Aber das war schon mal eine kleine Hürde.
00:02:15: Dann hat es eine zweite Hürdung auch mit Saxophonisten.
00:02:17: Hast du ja auch etwas Mühe?
00:02:19: Wegen dem Tina Turner-Konzert, den ich in meinen jungen Jahren gesehen hatte und der Muskelmann hat die Saxophone gespielt und ist mir grausam auf den Sack gegangen.
00:02:29: Und das
00:02:30: dritte Problem ist, dass du mit gewissen Automarken deine Schwierigkeiten hast und genau mit solchen Marken bin ich vorgefahren.
00:02:36: Also die Hürden haben wir doch relativ schnell und elegant überwunden und es sind eigentlich vom ersten Moment einfach gute Fibes.
00:02:47: Saxophonist, der Basel-Deutsch redet und ein Porsche fährt.
00:02:53: Ich dachte ja oder nein!
00:02:56: Und eine dicke, hohe Freundschaft ist entstanden... ...und wir haben so viele Sachen gemacht in den
00:03:03: drei Jahren.
00:03:04: Wahnsinnig viel gelacht zusammen.
00:03:06: Es könnte heute auch wieder passieren.
00:03:09: Das darf passieren, weil wir keine traurigen Produkte
00:03:12: sind.
00:03:13: Das sind
00:03:13: lustige Aufschlussreiche mit dem Hals am Podcast.
00:03:19: Mit Philipp Gretchen, mein Gast...
00:03:20: Und Scharnosteib!
00:03:22: Mein dicken Freund.
00:03:24: Philipp, wo bist du aufgewachsen?
00:03:27: Ich habe nicht mehr gesehen, dass wir Baselbieter waren.
00:03:29: und wie war deine Kindheit so?
00:03:31: Ich
00:03:31: bin alles aufgewacht im tollen Umfeld.
00:03:35: Es gab einen Klavier.
00:03:38: Das hat mich sehr fasziniert.
00:03:41: Als kleiner Knirps wollte ich kaum auf das Keyboard rauf, aber wenn ich da die Tasche drücke, kam der Ton.
00:03:48: Und dann habe ich einen anderen gedruckt und es ist noch ein anderer Ton gekommen.
00:03:51: Dann hat das plötzlich eine Geschichte davon erzählt, und das ist eine Faszination, die eigentlich heute noch da ist.
00:03:59: Bist du der Einzige, wo diese Heimmusik gemacht hat?
00:04:01: Nein, meine Schwester haben Zwangsklavierunterricht gehabt.
00:04:05: Zwangsklavier?
00:04:06: Ja, das hat so etwas zur Burschwassung gehört, dass man Kinder in Musik-Schulen steckt und ungeachtet, ob jetzt Lust oder Freude oder Talent hier ist Wir haben das auch geblüht, aber das hat mich nicht wirklich begeistert.
00:04:26: Ich war glücklich, wenn ich es für mich klingeln konnte.
00:04:30: Das war noch ein langer Weg.
00:04:32: zu deinem Instrument zum Saxophon?
00:04:34: Absolut!
00:04:35: Ich habe so als Halbwüchse einen Anlauf-Gnome-Klavierunterricht beim Chester Gill in Basel.
00:04:42: Das ist ein wunderbarer Mensch aus der Papädos und ... Irgendwie habe ich das Talent so nah wie ich bin.
00:04:50: Nämlich nicht wirklich unterrichtbar.
00:04:54: Ich habe es versucht, weil ich motiviert war, wenn gerade ziemlich grosse Ziele Oscar-Pizzen-Style klavieren können.
00:05:06: Das gibt einfaches!
00:05:07: Da muss ich vielleicht Noten lernen.
00:05:09: und dann sind so viele Bölle aufs Mall von mir gesehen und sie sagten, nein, es geht gar nicht.
00:05:14: Dann habe ich vom Flohmeterturm beten gekauft, denn ihr hätt ja nur ... Ein Don aufs Moll, sprich ein Bölle in der Linie auf das Moll.
00:05:22: Überschaubo?
00:05:23: Habe ich gemeint aber auch nicht wirklich.
00:05:26: Und Jess Gill hat mir aber irgendwie ohne dass ich es gross realisiert habe die Basics Harmonie so beibringt.
00:05:36: und der schönste Moment war ich habe über Changes von Ladies and Trump dürfen improvisieren und er hat den Kontrabassführer genommen dazu gespielt.
00:05:46: Wow!
00:05:47: Da hab ich gemerkt, es ist fantastisch mit anderen Musikern zusammen zu spielen.
00:05:53: Und die Summe ist dann mehr als der Einzelnei.
00:05:59: Aber Jazz war relativ schnell klar bei dir?
00:06:03: Dass es Jazz muss sein?
00:06:04: Ähm
00:06:05: ... Das wurde auch in dieser Zeit entstanden.
00:06:08: Die Schulfrünte von mir haben Modern Jazz gelost und da gab's Fender Rhodes Piano drin.
00:06:15: Ich erinnere mich an Trompeter, der eigentlich nicht wahnsinnig bekannt war.
00:06:24: John Ward.
00:06:26: Er hat aber irgendwie einfach eine neue Dimension eröffnet.
00:06:30: für mich und vor allem was ich bei Jazz heute noch faszinierend finde sind zwei Sachen.
00:06:35: Erstens dass die Harmonie erweitert werden.
00:06:37: das heisst es ist oft ein Vier-Fünf Klang was immer so eine Würze geht.
00:06:45: Das auch zu improvisieren, das fasziniert mich heute noch, weil ich es nicht hatte.
00:06:51: Aber so
00:06:53: Deep
00:06:53: Purple und all die Rock-Geschichten du bist jetzt...
00:07:00: Ich bin
00:07:02: der
00:07:02: AHA V-Positiv.
00:07:04: Was man dir nicht gibt?
00:07:05: Danke, Johanna!
00:07:07: Eben, also das war ja eine Zeit, in der die hippe Zeit und alle Geschichten
00:07:11: ... Ja, also ich habe drei ältere Schwester bei den Nachzügler überraschig.
00:07:16: Nachzügler und hat dort natürlich schon auch Steppenwolf, Easy Rider und Joe Cocker.
00:07:23: Und das Woodstock-Festival und Janis Jupplin usw.
00:07:29: mitbekommen.
00:07:30: Ich hatte auch grosse Freutra, aber irgendwie wurde es dann eben mit Modern Jazz gewordet.
00:07:35: Mild Jackson usw.. Das ist irgendwie einfach interessanter!
00:07:40: Aber du warst noch mit der Tumpeiten?
00:07:42: Oder hast du die schon gesagt von..?
00:07:45: Nein... Ich bin ja dann von der Trompe... Also eigentlich wollte ich immer ein Sachsenvon, aber ich habe mir das irgendwie nicht zutraut.
00:07:53: Oder es hat sich nie gegeben und irgendwann habe ich immer die Mut zusammengenommen und habe meine damalige Freundin-Abumpt für Vorkriegs günstig von Sachsen.
00:08:05: Und das hat sie mir tatsächlich spendiert.
00:08:07: Inzwischen sind wir immer noch verheiratet!
00:08:11: So hat's Sachsen voneinander gefangen.
00:08:13: Ich kann mir diesen Grifftabellen zu tun.
00:08:15: Ich bin nicht ganz da rausgekommen und habe mir selber eine gemacht.
00:08:18: Und als ich fertig war, konnte ich sie auswählen.
00:08:20: Aber ich weiss heute noch alle Klappen am Saxen von Simon.
00:08:24: Nicht alle sind bekannt für was man dir braucht.
00:08:26: Und selbst mich und die Leute, wenn du spielst... Auch wenn du die ein oder andere Klappe nicht kennst?
00:08:35: Es braucht nicht alle
00:08:36: Knappen im Leben!
00:08:39: Das ist völlig überschätzt.
00:08:42: Da hast du das Erlebnis mit deinem Lehrern, der den Kundenpass auspackt hat.
00:08:46: Und dort hast du gemerkt, dass es sehr cool ist, mit Leuten Musik zu machen.
00:08:50: Wirst du das weitergehen?
00:08:52: Überhaupt musik zu machen!
00:08:53: Hat mich immer wahnsinnig fasziniert.
00:08:54: Die Klänge haben mich wahnsinnigt faszinsiert und wenn mir etwas faszineert, dann möchte ich das irgendwie selber auch machen können.
00:09:00: Und ich erinnere mich an die Hand meiner grösseren Schwester.
00:09:04: Ich spiele mir das Lied vom Tod.
00:09:06: Kino gesehen und diese Schnurrgeger, die Bending ... drin vorgekommen.
00:09:13: Da habe ich wiepickt Wochen, Monate auf der Schnurrgiga umgeprobiert bis das Bending kam und dann war es beglückend.
00:09:23: aber dann ist die Schnurgi eigentlich erledigt gewesen.
00:09:24: Und als ich diesen Sack hatte, konnte ich es kaum fassen, dass ich einen Sack davon habe.
00:09:29: Das wurde irgendwie eine Sucht.
00:09:35: Also das war so eine Freude ... Ich bekam schon nur einen fürchterlichen Ton aus und spielte ziemlich leicht zu Platten.
00:09:48: Und dann hatte ich so ein bisschen den Effekt vom Kontrapassist, der zu meinem jämmerlichen Klavier spielt.
00:09:53: Da konnte ich zu super Leuten auf Vinyl jämmern können.
00:10:01: Und wenn die Menschen echt geworden
00:10:04: sind?
00:10:04: Das war in England, da habe ich mit Studenten eine Band ... zusammenstellen können.
00:10:12: Allerdings vorher war es noch eine gute Geschichte, ich habe am ersten Mal Studentenheim gelebt und dort gab es ein Konzert von Jazz-Musik Absolvente.
00:10:21: Und die haben hier das Rainy Day gespielt mit einer wunderschönen Gitarre, mit dem Fender Rhodes Piano, feinen Schlagzeuger Trollopassist.
00:10:30: Ich habe gedacht, wow, das ist so geil!
00:10:33: Ich bin gegangen mit diesen Spielen und dann sagte er, hey Jungs, ich bin im Fall saugt, da können wir mal etwas machen.
00:10:41: Und dann sagt er, ja wir haben am nächsten Samstag ein Gig im Pub und wir spielen unter anderem Amsterdam After Dark von George Coleman.
00:10:50: Das ist gerade danach gesagt die L-Pixi damals.
00:10:52: Zudem könntest du doch mitspielen.
00:10:56: Gesack getan, ich komme in das Pub, komme auf Bühne, wollte den Takt klopfen... ...und mich beifloht aus wie eine Rose.
00:11:04: Ich bin dermaßen nervös gewesen!
00:11:09: Es war wirklich bizarrt.
00:11:10: Wie
00:11:10: agriert?
00:11:11: In einem Pub stehen alle, das hat mich nicht wirklich gesehen.
00:11:15: Ich hatte meine Einstuhl-Freunden dort, die haben geobelt und ich habe dieses Amsterdam After Dark hinter mir gebracht ohne dass man mich ausgeheitet hätte.
00:11:27: Das war so die erste Band-Erfallung in England und nachher mit Freunden haben wir dann auch eine kleine Band gemacht und sind zum Teil auch aufgetreten.
00:11:39: Mal waren wir überbookt.
00:11:41: Jetzt haben wir schon eine Band, jetzt können wir wieder gehen.
00:11:44: Wir sind an Leicester Square und haben dort einfach auf dem Platz gespielt.
00:11:48: Und null kann man plötzlich reisen, trauben um uns herum und Bobby kommt, move on, lads!
00:11:52: Wir haben einfach weitergespielt und dann ist es aber verrückt worden.
00:11:57: Dann haben wir müssen gehen.
00:11:59: Wie alt bist du denn da gewesen?
00:12:00: Zwarzig plus oder minus.
00:12:03: So cool... Das waren ja meistens Standards, die ich im Jahr gespielt habe.
00:12:07: Ja, das waren Standards, was ich aber auch nicht wirklich kennt und dann noch den Spuren spielen konnte.
00:12:13: Aber so Eigenkompositionen?
00:12:16: Hast du nie dort schon den Wunsch verspürt, mal etwas zu machen in diesen jungen Jahren?
00:12:21: Nein, das ist Eigenkcompositionen.
00:12:23: Das war immer ein Zufallsprodukt vor allem wenn ich am Klavier sitze.
00:12:28: Und irgendeine schöne Harmonie-Druck, eine Zufälligung... Der zweite Zufällige findet von der Bast und mir wie zu kleinen Kinderzeiten eine Geschichte erzählt.
00:12:38: Und sich das so über die Zeit entwickeln, dann ist irgendetwas hier, was ein bisschen nach einem Stück etwas tut.
00:12:45: Das sind meine Kompositionen.
00:12:47: Das ist alles in London passierte Geschichte mit diesen Musikern?
00:12:51: Genau!
00:12:51: Bist du irgendwann wieder zurück in die Schweiz?
00:12:54: Es gab eine Umwege über die Kalifornien.
00:12:56: Ich bekam den Stellenangebot im Silicon Valley und fand, dass es interessant ist, ich könnte auf Amerika und unser Leben anfangen.
00:13:04: Und dann bin ich auf Amerika.
00:13:05: Der erste Schock war, ich habe festgestellt, ich sei immer noch der gleiche.
00:13:09: Das hat sich aber gar nicht geändert!
00:13:10: Inwiefern immer noch?
00:13:11: Ja, weisst
00:13:12: du, ich hatte die Vorstellung ... Es ist alles anders, wenn ich in Amerika gehe.
00:13:16: Aber ich habe mich selber auch mitgenommen.
00:13:22: Und ich bin mit einem Koffer ausgewandert Und in diesem Koffer war die Hälfte besetzt von meinem Saxophon.
00:13:28: Es ist nicht
00:13:29: einfach, okay?
00:13:29: Ich
00:13:31: habe dort eigentlich schon auch versucht, ein bisschen Anschluss zu finden aber das hat sich nicht ergeben, dass da etwas entstanden wäre.
00:13:38: und dann später bin ich auf Zürich zurückgekommen und habe auch über den Jam Session ein paar Leute kennengelernt was unglaublich Freude gemacht hat, dass man ein Stück zusammen spielen konnte, das man danach erkennt hat.
00:13:55: Und dann ein wenig später habe ich ... Einer meiner ganz grossen Wünsche erfüllt, nämlich Hermann Dorgle.
00:14:01: Oh!
00:14:03: Originale B-Dreh mit Original Leslie und Pipa Po.
00:14:06: Das habe ich mir gegönnt.
00:14:08: Und hier ist der Tommy Schneider, die Adresse war... Hermann
00:14:12: Tommy?
00:14:13: ...Hermann Thomas Schneider.
00:14:14: Hermann Times Schneider.
00:14:17: Ich bin sie erster Kunde.
00:14:18: Ich bin Sie erste B-drehkund.
00:14:20: Okay.
00:14:21: Dann hat sie mich heigeliefert und im Betrieb genommen.
00:14:23: Ich habe Sagsführe genommen.
00:14:24: Wir haben gerade irgendwie ein Totalteschen.
00:14:26: Passkart zusammen Musik zu machen, hat einen Schlagzeuger gekannt und so ist die erste bisschen ernst zunehmendere Band in den Stand der SOS.
00:14:36: Was für Schlagzeugorgel und Saxophon steht?
00:14:39: Das ist eine von diesen vielen Produktionen, die ich an den Federn umwurzeln
00:14:45: durfte.
00:14:45: Genau!
00:14:45: Die erste Produktion ... Nein, die zweite, die erste war ja mit Ton Bianchi, wo ich etwas darüber sauen darf und die zweite war dann schon SOS, wo du produziert hast.
00:15:00: Und die dritte ist noch mal eine SOS Live-Geschichte, wo wir noch Remixes gemacht haben, ganz modernes Zeug.
00:15:06: Das ist heute noch ein Messlatten.
00:15:11: Tolle Zeit!
00:15:12: Das war SOS genau.
00:15:14: Mag ich mich noch erinnern an diese Sessionen?
00:15:18: Ich glaube sogar ... Ich habe auch noch ein Song mitgespielt in einem Jam.
00:15:23: Bruce Lee hätte ich gedacht.
00:15:26: Also Bruce Lee, aber es ist Bruce Lee!
00:15:28: Ja ja, das war das Intro, was ich gemacht habe.
00:15:32: Per Tutti Amigidella, Merrigan Jazzas, Galdiamo de Soterenzaille, Patta Spencer und der Brutzeli
00:15:40: Und der Bruzzeli, den bin ich gewesen quasi.
00:15:42: Du
00:15:42: bist dann der Bruzli und du hast einen wunderschönen Mollbluss auf dem CP-Achtzig angespielt Und das ist eigentlich das geilste Stück auf dieser Scheibe.
00:15:49: Ja, wenn es passiert...
00:15:53: Ah, Philippo!
00:15:54: Ich bin dein Brutzli.
00:15:55: Du bist mein Brutzi?
00:15:56: So schön!
00:15:56: Und ich bin deine ... Badda Spencer.
00:15:59: Badda-Spencer!
00:16:02: Philippe, wie ich es vorhin im Inter schon gesagt habe, du hörst zu den wenigen Musikern, die ich kenne, die einen Ton spielen und ich erkenne dich gerade.
00:16:14: Und ich vergleichse auch gerne mit einem Künstlermusiker, die du auch kennst mit dem Champier von Dach.
00:16:23: Die ich auch sehr bewundere, wenn er ein Ton spielt, passiert etwas.
00:16:28: Das ist nicht eine Virtuose, die hundert Meter in so vielen Sekunden säckelt, sondern das ist ein Feeling pur.
00:16:39: Bei deinem Saxofon genau so.
00:16:41: Du kannst schon einen Ton spielen und erzählst eine Geschichte mit diesem Ton.
00:16:48: Wie entwickelt man so einen unverkennbaren Sound?
00:16:53: Keine Ahnung.
00:16:53: Ich habe eigentlich die alten Saxophon-Heroes, Coleman Hawkins und Ben Webster.
00:17:00: Spürt ihr denn aus?
00:17:01: Dann geht es wahnsinnig bewundert!
00:17:04: Und dann eigentlich auch.
00:17:05: so wollen wir das tun, aber es ist mir nie gelungen... ...und jetzt soll ich halt so wie ich mache und das ist ja ganz okay.
00:17:13: Das ist aber schwer okay, würde ich sagen.
00:17:16: Das war aus der Seelose, oder?
00:17:18: Das kann ich nicht wirklich beurteilen.
00:17:20: Im Idealfall ist es, wenn Musik passiert und ich dazu spiele darf, dass ich dann einfach nicht mehr anders bin.
00:17:28: Dann denkst du auch nicht
00:17:29: gut?
00:17:29: Nein natürlich nicht!
00:17:30: Und darum wäre ich ein miserabler Blössersatzspieler oder ein Studiumusiker.
00:17:35: Ich bin eigentlich auch nicht wirklich... sondern habe dann am meisten Freude und kann vielleicht die Freude mit anderen teilen, wenn ich in die Musik kann einsinken.
00:17:46: Genau das kann man nicht lernen.
00:17:49: Was würdest du jetzt an einem jungen Musiker, der fasziniert ist wie von einer Shampie oder von dir?
00:17:59: Wie kommt man an so einen Punkt an, dass man den Kopf ausschalten kann und die Zähle oder Persönlichkeit spielen lässt.
00:18:07: Ich weiss nicht, ob es noch eine Rezept gibt.
00:18:09: Das ergibt sich einfach sehr, wenn man auf diese Art seine Freude ausdrückt.
00:18:18: Ein Loslager!
00:18:19: Natürlich.
00:18:20: Völlig!
00:18:21: Ich erinnere mich an einer der schönsten Produktionen, die wir zusammen gemacht haben – Bourg-Giliette.
00:18:27: Als ich das nachher gehört habe, dachte ich, es kann gar nicht sein, dass ich das spiele und vielleicht war auch nicht ich.
00:18:34: Stimmt, ich habe einen Buch aus New Orleans.
00:18:41: Was macht denn für dich der ultimative Socksound aus?
00:18:45: Jetzt bei dir... Der Moment, in dem du am Spielen bist und merkst... Oh!
00:18:52: Das gab es schon relativ früh.
00:18:54: Ich wusste nicht, was das ist.
00:18:56: Es kam manchmal und dann lange nicht.
00:18:58: Dann kam ich wieder zusammen.
00:18:59: Irgendwann habe ich mir gesagt, dass ich jetzt jeden Morgen anbekommen wollte und jede Abend wieder anbekomme.
00:19:05: Ich habe nicht aufgehört bis ich diese ... volle Röhre gehabt haben.
00:19:11: Bis ich gemerkt habe, das hat mit dem Kehlkopf, den weißen Teufel, was irgendeine Stellung oder eine Körperhaltung
00:19:21: zu
00:19:21: tun, die am Anfang unbewusst war und jetzt
00:19:26: besser steuern kann.
00:19:27: Wo man jetzt bewusst machen kann, aber es macht immer noch viel zu wenig eigentlich.
00:19:32: Du schreibst auch mit Farbe in Sound?
00:19:36: Ja, ich habe gewisse synesthetische Komplikationen, kann man sagen.
00:19:44: Und sage es, im Idealfall ist das Dunkelorange von einer Flamme.
00:19:50: Der Sound für dich?
00:19:51: Ja,
00:19:51: der kann sogar ins Tierfrode gehen.
00:19:56: Aber er kommt selber.
00:19:59: Loslassen und geschehen lassen?
00:20:04: Ja du bist irgendwie vielleicht wie... Während einer Meditation, wo du nicht mehr denkst und wo du einfach vielleicht im Flow bist oder nicht mehr anders oder einfach so fokussiert, dass du gar nicht merkst, dass Du etwas machst.
00:20:23: Und trotzdem bist du hoch sensibel auf was passiert und offen und dann dann ganz weit aus und fügst dich einfach ein.
00:20:33: Es ist eine tropfene Emotion vielleicht!
00:20:38: Du erzählst eine Geschichte?
00:20:40: Ja, in besserer Fallen.
00:20:43: Manchmal ist es einfach auch noch bis.
00:20:44: Es
00:20:45: ist lustig, das zu empfinden.
00:20:47: Oft, wenn wir am Aufnehmen sind – nicht oft, sagen wir uns hat's schon gegeben -, dass du unsicher bist und ich bin aber neben dir schon wieder völlig irgendwie am Zusammenbrechen, wie es einfach so grossartig war.
00:21:03: Und ich höre eine Story, die du erzählest Dann hörst du es auch?
00:21:10: Ja, dann habe ich eine Distanz dazu während des Spiels.
00:21:13: Ich
00:21:13: weiss ja nicht genau wo ich bin...
00:21:14: Eben, dann passiert's irgendwie einfach.
00:21:17: Aber weisst du das ist wirklich ... Das sind Sternstunden und überweite Strecken.
00:21:24: Was ich von dir gelernt habe in all diesen Jahren ist weniger ist mehr!
00:21:30: Ich war als Achtziger Kind und in den Achtzig Jahren Standard war, man lehrt die Sound aufeinander.
00:21:38: Irgendwann klingt es schon mal gut!
00:21:41: Ich erinnere mich an diese ersten Produktionen, die wir zusammen ohne Band Musik gemacht haben.
00:21:49: Bist du dann mit Chords gekommen?
00:21:52: Mit Changes?
00:21:54: Das hat auf dem quasi passiert und ich habe dann angefangen das Zykes zu aufbauen.
00:21:59: Du hast jetzt die Changes und die Chords hast du ja immer etwas altbacken gefunden.
00:22:03: Ich muss ein Fairway zugeben, ja.
00:22:06: Aber
00:22:06: das ist der Prozess.
00:22:10: Eigentlich findet es bis heute.
00:22:13: Ich komme mit den Alp-Packen am Zeugs.
00:22:15: Du findest schon am Anfang, dass du nicht prägen
00:22:17: musst
00:22:17: und dann irgendwie vorstelle anzaubern.
00:22:20: Und das Alpakene Zeugs ist für mich natürlich wunderbar zum Drüber spielen, weil sie wahnsinnig kompliziert ist.
00:22:26: Es hat eine grosse Vorteil, dass auch offenbesichtliche Publikum erreicht wird.
00:22:34: Leicht vertaublich.
00:22:35: Ich habe in diesen dreißig Jahren das gelernt, mich zu entfernen von dem Lehren.
00:22:42: Ich weiss noch wie du mir gesagt hast ... Nein nein nein!
00:22:46: Weisst du?
00:22:47: Drei Elemente!
00:22:48: Komm, wir konzentrieren uns auf drei Elementen, die da drin sind.
00:22:52: Aber diese drei Elemente müssen einfach so geil sein.
00:22:57: Und das war eine recht Herausforderung für mich aber auch super schulig weil Da geht es um ...
00:23:04: Klangestätik.
00:23:05: Genau, und da sind wir gleich beim Thema.
00:23:07: Du bist gelernte Industrial Designer.
00:23:12: Da spielt die Ästhetik nicht ganz unwichtige Rolle?
00:23:15: Kommt das von dort, dass du diese Ästetik in deiner Klangbildvorstellung hast?
00:23:19: Vielleicht eher zu reduzieren auf Dessence?
00:23:23: ein gutes Design nach minderen Auffassungen verbindet Funktionalität und Ästätik Herstellbarkeit, Engineering usw.
00:23:34: Auf so eine elegante Art, dass man sagt, das hätte ich eigentlich auch müssen kommen.
00:23:40: Das ist ja so simpel und macht es so Sinn aber es ist ein langer Weg bis dahin.
00:23:44: Und das reduziert dann auf den Sense.
00:23:46: Ich glaube, das fasziniert und faszineert in der Musik mindestens mich und ein paar andere ihm.
00:23:54: Es ist extrem transparent.
00:23:59: Darf man sagen bei unseren Produktionen, die wir machen und dank deiner Schule, die ich erlebe, ist das alles sehr greifbar.
00:24:07: Es ist nicht eine Dichtheit, wo man sich zuerst einmal durchkämpfen muss, dass man von lauter Wald quasi den Baum nicht wahrnimmt, sondern es ist hier in einer Deutlichkeit, an der er gewaschen hat... In einer
00:24:23: Deglichkeit, die umüblich ist sogar!
00:24:26: Und das ist vielleicht auch der Grund, warum in den Hi-Fi High End Szenen unsere Produktion estimiert werden.
00:24:35: Weil sie klanglich so wahnsinnig transparent sind und also fantastisch produziert sind.
00:24:43: Also jetzt muss ich einmal die Lobhutelle zurückgehen.
00:24:46: Ich meine, ohne diese wäre ich ein grauem Muss.
00:24:49: Ach
00:24:50: komm!
00:24:50: Es ist ein wunderbares Zusammenspiel.
00:24:52: Das ist es auf jeden Fall.
00:24:53: Es ist eine wunderbares Zusammerspiel.
00:24:55: Bleibt man gerade schnell bei dieser Hi-fi?
00:24:59: Das macht ja unglaublich Spass, dass wir dann irgendwie auf YouTube oder die Mails von du zurück überkommst.
00:25:07: Das sind denn Leute?
00:25:08: Die haben Anlagen, wo mein Kniefpult eine kleine Vorspiele ist und was auch nicht ganz günstig war.
00:25:17: Also wirklich sündhaft teure, wahnsinnige gut klingende Anlagen und sie brauchen unsere Produktionen um zu zeigen wie geil ihre Anlage
00:25:29: klingt!
00:25:30: Warum haben Sie so Freude an diesen Produktionen?
00:25:34: Das sind wir wieder bei der Schule, die ich mit dir durchmachen darf.
00:25:38: Weil es so griffbar ist.
00:25:40: Das ist einfach meine Erklärung, warum diese Leute so freut haben an den Produktionern.
00:25:49: Gesehnte Sound.
00:25:51: Wenn eine Saxophon kommt, hat die Saxophone Platz um deine Geschichten zu erzählen.
00:25:56: Ich glaube das ist ein Zusammenspiel von all diesen Komponenten.
00:26:01: Das sind so heife Menschen mit einem Kabel so viel kostet wie dein Porsche.
00:26:07: Ist ja eine okassionseine Porsche genau.
00:26:09: Könnt jemand hier kommen?
00:26:12: Das ist auch eine super tolle Anerkennung.
00:26:16: aber ist es dir letztlich... wichtiger Menschen emotional zu berühren als einen Ritterschlag aus den High-End-High-Fiszenen?
00:26:26: Ich bin doch noch.
00:26:28: Es macht unglaublich Freude und natürlich ist es grossartig, wenn man die Freude teilen kann und Feedback bekommt, dass das teilt wird auf jeden Fall.
00:26:36: aber das war nicht der Absicht.
00:26:38: und hier irgendwie weiss ich irgendeinen kulturellen wertvollen Beitrag usw.
00:26:44: Das war nie auf dem Rad an, sondern es hat einfach Freude.
00:26:48: Und zusammen mit dir, das auf ein Level bringen, was andere dann auch erfreut haben daran.
00:26:54: Das ist natürlich grossartig!
00:26:55: Aber es war nie irgendwie eine Zeit.
00:26:57: Wir haben von Anfang an wirklich gesagt, dass man machen kann, was man lustig findet und die erste Produktion, die wir zusammen gemacht haben, war noch Shit Metal Bird.
00:27:07: Legendär!
00:27:07: Und legendär
00:27:08: ist Shit Metal bird.
00:27:10: Völlig freaky und haben wir Geräte verlachen und Freude gehabt und grossartige.
00:27:18: Und dann kam Say What und ich sagte mir, jetzt möchte ich eine egoistische CD machen.
00:27:28: Ich würde es einfach genau so mit diesen Changes und dieser Baseline.
00:27:33: Du hast dich ein bisschen gestorben aber du hast Magic gefunden und das war die erste Platte unter meinem Namen Philipp Kettian.
00:27:42: Die Produktion war mit dir zusammen unter meinem Namen.
00:27:45: Und die ist tatsächlich dann in diverser Hife-Studios, inklusive Revox als Demo CD gelandet oder?
00:27:54: Unglaublich!
00:27:57: Ja das ist dir zu verdanken.
00:28:00: Mit meinen altpackenden Changes wäre ich nicht da gelandt.
00:28:05: Ich sehe schon ein wenig auch den Hintergrund.
00:28:08: Ohne das Erleben was es heisst aber reduzieren hätte ich dir eine hohe Achtzeproduktion geliefert.
00:28:17: Weisst
00:28:18: du?
00:28:19: So und so viele Spuren!
00:28:21: Und dann wäre man vermutlich auch nicht daran gekommen, also auf das Level zu kommen.
00:28:25: Darum denke ich schon, es war einfach ein tolles Zusammenspiel.
00:28:28: Und ohne irgendwelche Absicht.
00:28:31: Wenn ihr nicht die Zielkante an die Heinszene beglücken oder irgendwie ... Du hast vorhin gesagt Weit über die Landesgrenze.
00:28:40: Ja, das schon, aber in der homöopathischen Dose natürlich.
00:28:43: Weil es ist eine kleine Nische und nicht Pop.
00:28:46: Aber es macht natürlich schon Freude wenn man aus Vietnam oder Japan oder Australien bekommt auch immer Bestellungen.
00:28:54: Das ist ja toll!
00:28:56: Es ist lässig!
00:28:58: Vor allem über Bestellung.
00:28:59: Das Tolle an dieser HFIS-Szene ist Spotify, Stream ...
00:29:05: Das Botify ist kein Thema, aber Deezer und Tidal,
00:29:10: das High-Res
00:29:11: anbietet.
00:29:12: Das hilft natürlich auch zur Verbreitung.
00:29:14: oder die ganze Digitalisierung kann man bedurigen weil man lachhaft Betrag bekommt davon.
00:29:22: Aber man kann es auch wertschätzen, weil man wirklich durch das eine weltweite Verbreitung bekommt.
00:29:27: Absolut!
00:29:28: Und
00:29:28: das ist der Führer und der Wider natürlich.
00:29:30: Das ist der Feuer und den Wider.
00:29:31: Man muss allerdings sagen, ich weiss nicht ... Ich habe die Statistik nicht verifiziert, aber ich habe gehört, dass über neunzig Prozent von dem Titel auf Spotify aufgeladen werden, gar nicht gelost werden.
00:29:41: Und dass wir in diesen fünf oder zehn Prozent sind, wo gelost wird, ist ja irgendwie ... Das
00:29:46: darf man jetzt da schon mal ein bisschen Freude haben?
00:29:48: Ja, das haben wir so oder
00:29:50: so... Manchmal muss ich etwas schmunzeln.
00:29:54: Wenn irgendein High-Fi-Nerd aus Vietnam mit einer sündhaften Dürrenanlage ein YouTube-Film gemacht wird, Ja, das ist meine Anlage.
00:30:08: Schauen wir mal wie sie klingt und mit dem Handy aufgenommen und den Scherbeln gemacht.
00:30:16: Aber man sieht es ist eine teure Anlage und es ist unsere Musik.
00:30:20: Und gerade letzte habe ich auch wieder jemanden gesehen, der ein PA eingemisst.
00:30:26: So ein High-End PA in so einer Halle.
00:30:28: Mit einem Sohn von uns, glaube ich, von Januar.
00:30:32: Sehr cool!
00:30:36: Das ist schon extrem toll, dass wir das erleben
00:30:38: dürfen.
00:30:38: Ich kann nur noch einmal sagen, es hat mit deinem unglaublichen Talent und mit deiner Empfindsamkeit und Musikalität beherrschen von allen Tools, die du hast... ...und deine Freiheit Wohlfeuillatmosphäre zu verbreiten und eigentlich so ausletzten, aus deinen Musikpartnern aussen zu kürzen.
00:31:02: Und für mich ist das Unermessliches Privileg.
00:31:07: Danke.
00:31:08: Neben der natürlichen, grossartigen Freundschaft.
00:31:12: Ich muss mal gesagt sein.
00:31:16: Philippo!
00:31:17: Du hast den Anfang dieser Chill-Out-Gala-Zeit mit erlebt.
00:31:23: Das war eine sehr intensive Phase auch.
00:31:26: Du war einer der Ersten mit einem kleinen PA und du war quasi disc jockeying.
00:31:34: Sagst du von den Zuspielen, wie viel Auftritt hast du bei dieser Peak-Zeit in der Woche?
00:31:39: Ich
00:31:40: weiss es nicht mehr.
00:31:40: Aber das verrückte Jahr waren.
00:31:42: es sind drei Hundertvierzig Anfragen im Jahr.
00:31:46: Und vielleicht habe ich die Hälfte davon machen können, weil viele auf Vergleich zu meinen Gefallen sind.
00:31:52: Mit dem hätte sich auch nicht gerechnet.
00:31:54: Es hat sich ergeben, dass ich neben SOS und nach PSB Four und Instant Jazz und so weiter verschiedene Formationen ... Ich hatte die Gelegenheit, mal mit DJs zu spielen.
00:32:07: Und ich war an der ersten Gigerin in der Gisserei.
00:32:10: Ehrlich, eine illegale Party.
00:32:12: Ich habe den DJ kennengelernt und gesagt ja, am Samstag spiele ich auf und spiele.
00:32:18: DJ spielt oder?
00:32:20: Ich sollte doch auch kommen!
00:32:24: Ich weiss nicht... In fünf Minuten bin ich auf dem Dressen gewesen und habe das Achsofonis gegeben, das du hast.
00:32:29: Aber die Situation ist gut.
00:32:35: Gott sei Dank habe ich das nicht gesagt.
00:32:36: Ja, das hat alles kaputt gemacht.
00:32:40: Aber es ist mir aufgefallen... Das ist ein Konzept!
00:32:43: Die Leute sind da und man muss nicht irgendwie Family Friends & Fools aufbieten.
00:32:49: So ein Boden ist voll.
00:32:51: Die Partystimmung ist hier und wenn noch einer ins Horn stößt, flippen die aus.
00:32:55: Richtig genial ist das!
00:32:57: Und da hat er es mit verschiedenen DJs, verschiedenen Stillrichtigen, As A Jazz House, Lounge, Chill Out durchgespielt... ...hat dann auch gelehrt auf ganz komische Donaten zu spielen weil sie halt irgendeinen Track aufgelegt haben und ihr nach dem noch pitscht.
00:33:13: und dann bist du zwischen den Donaten und dann musst du irgendwie arrangieren.
00:33:17: Das war auch eine gute Schuhe.
00:33:19: Und dann hatte ich das Gefühl, manchmal treffen sie den Hälfte nicht.
00:33:25: Oder meinen nicht mindestens oder?
00:33:27: Und dann habe ich ein paar von diesen Tracks gesammelt und mir einmal das Herz gefasst und habe es alleine gemacht an einer Wernsage von einem Bekannten.
00:33:37: Dann ist Mux-Müsli stillverraten.
00:33:39: Nein, nein, nein!
00:33:40: Schwätzen weiter!
00:33:40: Ich mache da nur ein wenig eine Atmosphäre... Nein, es ist ja so schön!
00:33:45: Ich mach da nur etwas Background.
00:33:48: Das hat dann zum nächsten Engagement gefeiert, vierzehn Tage später.
00:33:51: Und von dort her hat jedes Engagement mindestens zwei, wenn ich drei, vier, fünf Nachs sich zogen und weil ich selbstständig als Designer war, habe ich das auch irgendwie handeln können und habe dann wirklich unplanterweise aber hoch erfreut Job- und Hobby so etwas switchen können.
00:34:12: Und das ist ja unglaublich beglückend!
00:34:16: Du hast vorhin gesagt, Atmosphäre.
00:34:19: Das ist mir auch noch geblieben.
00:34:21: Ich bin nicht einfach Musiker, ich mache Atmospheren.
00:34:24: Ja, ich bin nicht der Musiker auf der Bühne, die im Rampelicht steht und Applaus will und den Chef markiert, sondern ich bin eigentlich der, der nicht stört, wo man Unterschwellung wahrnimmt.
00:34:37: Und das kann manchmal ein bisschen ... Ja, man muss sich selber etwas motivieren wenn weniger Resonanz kommt.
00:34:46: Aber wenn du dann wieder und wieder engagiert wirst, musst du sagen, du hättest doch irgendwie gestaumt!
00:34:52: Und das Schöne ist es ist überhaupt kein Stress weil ich nicht im Rampen lege.
00:34:56: Da haben wir ja schon ein paar Mal darüber gegeben, was ich vermutlich nicht so damit umgehen könnte... Mit irgendwelchen Formationen gegen Spielsitz, mit meinen guten Freunden in der Bohne im Urlaub.
00:35:08: Oder mal mit einem Danny-Bischof oder Petina Schelker die Leute loslassen und dann spürt man diese Wertschätzung in Form von einem Applaus.
00:35:17: Und du hast mir gesagt, wenn ich am Spielen bin und ich sehe irgendein Füße, das zu meinem Sound mitwebt, das kriegt mich an, dann bin ich eigentlich zufrieden!
00:35:30: Ich habe in meiner Seite die Menschen von dieser Person getroffen.
00:35:34: Es gab schon Situationen, bei denen ich höreli gesehen habe aufstehen.
00:35:39: Und ich meine das ist ja ziemlich cool!
00:35:41: Ja
00:35:41: es ist sehr komisch.
00:35:42: Spricht auch für deine Augen, dass du das so vor grosser Distanz
00:35:46: hast?
00:35:46: Es ist sehr nahe.
00:35:47: Weisst du seine Ofte?
00:35:49: Ist das irgendwie eine vollpakte Situation und man botst in Sachsen von ihnen oder in der Anlage und so... Und dann musste ich mich auch mal ein wenig behaupten, und da stand es wirklich sehr nach.
00:36:02: Ich habe hier so mein Hirsch-Röhre-Sound geklagt.
00:36:07: Bewusst!
00:36:09: Dann hat das Ferli aufgesetzt... Da muss man sagen, es ist eigentlich schon noch lustig, oder?
00:36:14: Und zweimal ist vorgekommen, dass jemand einen Trennchen verdruckt hat.
00:36:20: Und einmal ist jemand zu mir gekommen und gesagt, jetzt gehe ich mit meinem Mann schon langsam auf den Wecker.
00:36:24: Ich sage ihm dauernd ... Lass uns mal wie schön das ist!
00:36:29: Das ist was Feedback anbelangt und es ist ein sehr komfortables Auskommen.
00:36:35: Also wenig Musiker können so entspannt mit der Musik machen, ihr Leben bestreiten.
00:36:42: Das finde ich nicht so unterschätzt.
00:36:45: Und dann kommt dazu, dass es alles sind, die oft über Stunden gehen.
00:36:48: Also der Rekord ... Ich habe schon zweimal zwölf Stunden gespielt und das ist natürlich eine fantastische Training.
00:36:56: Ich meine klassische Musiker machen sechs, sieben, acht Stunden pro Tag würde ich nie machen!
00:37:03: Aber ein Engagement kommt das vor und zu den besten Zeiten ist es eben hundertfünfzehnmal im Jahr hervor.
00:37:08: Und da habe ich nichts
00:37:09: mehr.
00:37:09: Oh, ich kau!
00:37:11: Was machst du, wenn du mal einen Tag hast, der dich einfach nicht magst?
00:37:14: Und du hast aber so eine Zwölfstunde vor dir.
00:37:17: Da steh ich mir als Tortur von... Ich bin also wahnsinnig
00:37:19: motiviert und beglückt gewesen, dass das überhaupt funktioniert.
00:37:23: Weil ich hatte das ja auch vergleichen mit dem Daily Business was ziemlich krampf war.
00:37:29: Und das ist einfach etwas passend Und das ist unglaublich motivierend heute noch.
00:37:37: Die Atmosphäre, die du schaffst... Das habe ich ja auch schon bei Barnen Anlass, als Gäste dort gewesen und du spielst.
00:37:45: Das kann ich also unterstreichen!
00:37:47: Du hast neben dem Sax-Sound, den ich über alles liebe und ganz viele Leute lieben.
00:37:54: Im Spiel hast du diese Fähigkeit zu spüren.
00:38:01: Ein guter Disco.
00:38:03: Und
00:38:04: was
00:38:05: braucht es jetzt?
00:38:07: Wo sind wir beim Tempo und so... Du hast einfach die Abung, das war eine wohlige Atmosphäre.
00:38:17: Da ist man immer wieder, dass du den Kopf... Ich bin nicht nur Musiker, ich kreiere eine Atmosphere.
00:38:26: Das hat es bestätigt an diesen
00:38:28: Abungen.
00:38:30: Definitiv!
00:38:32: über zehn Albenen zusammenproduziert.
00:38:36: Eines Album, unseres letzten Album – das zeige ich jetzt schnell!
00:38:40: Das wunderbare Album Eclipse muss man vielleicht noch zeigen, weil es zum Thema Ästhetik und so schlicht und einfach gehalten ist aber sehr wohl überleitet wie der T kommt.
00:39:01: Jetzt zum Beispiel hier sieht man Philippe Chano.
00:39:04: Wenn man es aufklopft, macht das extrem Sinn, weil jetzt nicht mal unsere ...
00:39:14: Vollen nehmen?
00:39:14: Unsere Vollennehmen!
00:39:17: Und das Cover, das wunderbare Cover muss man noch sagen... Da hatten wir die Idee, dass es irgendwie cool wäre, ein Bild von uns zwei auseinanderschnipseln und wieder zusammensetzen.
00:39:36: Und quasi Die Anzahl der Titel, jeder Titel hat so ein Schnäffeli von diesem Bild.
00:39:44: Und das setzt sich dann quasi zusammen.
00:39:47: Wir haben ... Wie haben wir das gemacht?
00:39:48: Ich glaube alle zwei Wochen haben wir einen Signal veröffentlicht, wo wir los auf Spotify und Apple und mit Heidel und überhaupt ... Das stellen wir uns mal da an.
00:39:58: Er hat es alle zwei Woche eine neue Single gegeben.
00:40:04: Ja, sieht schön aus!
00:40:06: Man sah nach und zu, was das für Menschen die Musik machte.
00:40:13: Dann hat sich dieses schöne Bild zusammengesetzt.
00:40:18: Wir haben das Cover gemacht wie zwei Schulbuben im Aufenthaltsraum mit der Schere und den hohen Schnäferchen.
00:40:27: Und dann zusammengesetzt, da war es ein Zerrsten und ein Zweites.
00:40:32: Wir
00:40:32: waren völlig flashed.
00:40:34: Total!
00:40:34: Und wir haben uns zusammen eigentlich zu dieser Idee aufgeschaukelt und hatten wahnsinnig Freude.
00:40:41: Extrem, extrem Freude!
00:40:44: Übrigens das wunderbare Eclipse-Album von Philipp und mir haben wir verlosen.
00:40:52: Wir verlosen nämlich das Vinyl-Bischu.
00:40:56: Doppelalbum?
00:40:57: Doppellalbum, muss man noch sagen.
00:40:58: Wir haben hier keine... Aufwändgeschichte?
00:41:00: Ja,
00:41:01: meine Worte!
00:41:02: Also Ayvinil und das Gleiche in der CD-Form.
00:41:07: Drei Stück haben wir da.
00:41:09: Also Ayvinyl und drei CDs dürfen wir verlosen.
00:41:14: Und das machen wir natürlich nicht einfach so sondern ihr müsstet eine Frage beantworten.
00:41:20: für die Leute, die jetzt sehr anständig und brav sind der Podcast gelöst haben, wüssten dann die Antwort auf folgende Frage.
00:41:30: Die Frage ist welches Instrument hat Jester Gill das Bild von einem mini stümperhaften Klavierversuch grandios begleitet?
00:41:40: Welches Instrumental hat er
00:41:41: auspackt
00:41:42: und hat dich begleitet?
00:41:44: Genau!
00:41:45: Ihr könnt eine Antwort auf infoatsoundcheck.ch.
00:41:52: ...at.
00:41:52: soundcheck.ch könnte die Antwort schicken.
00:41:57: und der E-Sende-Schluss ist eine Freitag, den einigrissigsten Juli.
00:42:01: Ich frage mich jetzt schon, dass vier weitere Personen für deinen Knaus kommen dürfen.
00:42:04: Von diesen her wunderbaren Geschichten, die wir hier zu erzählen haben auf dem Album.
00:42:09: Oh yes!
00:42:11: Ein Moment wo mir wirklich tief in meinem Herzen geblieben ist.
00:42:16: Produktion Januar.
00:42:19: Du hast den Titel vorhin kurz angesprochen Burscheuliet.
00:42:22: Die Schülliette ist eine von deinen beiden Töchtern, Nadine, die Zweite.
00:42:28: Bei
00:42:31: dem Titelbuhr Schülliett hast du auch deine Korte kamen und zeitgleich, was wir an diesem gearbeitet haben, hast du mir erzählt?
00:42:46: Ich glaube es war Paris.
00:42:48: Nein sie ist auf Bali kurz nach der Attentate in Bali.
00:42:52: Genau!
00:42:52: Du warst ein wenig aufgelöst.
00:42:54: Ja, das
00:42:55: ist jetzt nicht eine wahnsinnig gute Idee gefunden in einem Gebiet zu gehen, der gerade den Terroranschlag war.
00:43:01: Genau und du hast mir die Geschichte erzählt, dass du dir Sorgen machst aber du tief in deinem Inneren spürst du ich muss sie gala Und du hast mich eigentlich dann mit diesen Chords von diesem Song und dieser Geschichte leilen.
00:43:21: Ich hatte ein Bild von mir, dass du sie an der Bahn ... Das war alles anders.
00:43:31: Aber in meinem Film bist du mit ihr zum Bahnhof.
00:43:36: Sie ist in den Zug eingestiegen und der Zug fährt langsam los.
00:43:42: Und du winkst ihn und weisst, ich lasse ihn jetzt los.
00:43:49: Sie soll gehen!
00:43:52: Das ist Liebe.
00:43:54: Vater Liebe.
00:43:55: Ganz eine tiefe.
00:43:57: Ich versuchte, diese Stimmung der Menschen von dir, die jetzt seine Tochter aus Liebe loslassen in das Leben quasi, versucht klanglich
00:44:15: einzufangen
00:44:16: und mit diesen Korts zu mischen und hat einen Dessant gemacht.
00:44:23: Und den Moment, ich weiss noch wirklich wie es gestern gewesen wäre.
00:44:27: Du bist in der Regie gesessen, hinten auf dem Sofa.
00:44:31: Ich bin vorhin am Miesburg gesessen und habe gesagt Philipp, du bist bereit, ich kann jetzt zur Burschhülle laufen.
00:44:35: Dann habe ich auf die Play gedruckt und dann ist diese sieben Minuten Nummer, acht Minuten Nummer weiss nicht genau.
00:44:44: Habe mich gestartet und war auch fokussiert auf der Sonne, habe früher geschaut bei dieser Musik hinein gewesen Als die Song fertig war, habe ich auf den Stopp gedruckt und habe mich zu diesen Kindern gedreht.
00:44:59: Und bei dir sind nur Tränen gelaufen.
00:45:04: Es hat dich so tief bewegt.
00:45:07: Absolut ja!
00:45:09: Was ist in diesen Momenten diese Vorgang?
00:45:12: Das kann man mit Worten gar nicht beschreiben.
00:45:14: Es wurde einfach überkommen.
00:45:21: Da fehlte Worte und es ist vielleicht schön an der Musik, dass man nicht alles in Worten fassen muss.
00:45:30: Für mich war es einerseits eine wunderbare Bestätigung, dass wir die gleiche Emotionen auf den Nenner bringen können.
00:45:40: Und das ist jetzt der Produzentenjob quasi.
00:45:46: und das menschliche als Freund Tier, das dürfen mitgeben.
00:45:54: Als Ausschnitt, als Passbildchen von einer Situation, die in deinem Leben bewegend war.
00:46:05: Die das für mich gegeben hat als musikalisches Polaritvotel ist für mich eine der schönsten Momente seit ich mit meinem Studio für Menschen und Freunde durfte Musik machen.
00:46:24: Und es ist eines dieser Songs, die heute losging wie ich genau in diesem Film bin.
00:46:30: Und die kann dem Bahnhof sehen, wie du mit schwerem Herzen aber mit einer Zuversicht deinem Töchterli in diesem Zug nahwinkelst.
00:46:40: und im Song kommt mir auch am Schluss ... Es ist alles sehr flügend und am Schluss kommt so eine Rhythmische Bewegung drin, die den Zug darstellen soll.
00:46:50: Und das Hacks fliegt aus der Ferne noch?
00:46:52: Repetitiv
00:46:54: immer so, hey es kommt alles gut!
00:46:56: Hey, es kommt alles gut.
00:47:00: So repetitiv!
00:47:02: Und genau darum liebe ich das, was ich tun darf und auch mit dir, dass du mir so eine Gart planst wie du immer sagst,
00:47:11: gisch
00:47:13: mach mal und ich darf malen, ich darf das Bild malen und da bin ich auch dir sehr dankbar, dass Du so ein Vertrauen hast und mir das an mich einfach so übergescht.
00:47:25: Es ist super Wie du vorhin gesagt hast, manchmal
00:47:31: kann man es nicht in
00:47:32: die Worte fassen.
00:47:33: Es sind einfach so diese Momente, wo alles zusammenkommt.
00:47:40: So ein bisschen loslassen und Zeit vergessen.
00:47:48: Ein Freundschaft spüren, Liebe spülen, Musik machen ...
00:47:54: Pffa!
00:47:56: Fantastisch!
00:47:57: Also was
00:47:57: für eine Privileg?
00:47:58: Absolut Ich bin überzeugt, dass Musik heiler kann.
00:48:04: Wie findest du das?
00:48:06: Musik machen ist sicher etwas Aufbauendes.
00:48:12: Das heisst aber nicht, man muss am Boden zum schönen Musik machen.
00:48:17: Aber das habe ich oft erfahren, dass es sich gut anfühlt nachdem man Musik machte.
00:48:24: Aber ich habe keine Ansprache von einem Heiler oder so und ... von einem inzwischen guten Freund aus Tennessee, der mal extra in die Schweiz gereist ist für den Konzert.
00:48:42: Das Feedback bekommen würde um sein Leben sehr erleichtern.
00:48:46: Er ist sehr krank und ich habe unsere letzte Produktion einen Vorabmix geschickt und ihm gewidmet.
00:48:53: Und da ist dann die Antwort gekommen, er könnte es gar nicht in den Wort fassen was ihm das bedeutet.
00:49:02: also insofern kann's vielleicht eine solche Wirkung haben.
00:49:11: Wenn man offen ist dafür, weisst du und viele oft kommen Leute zu mir und sagen, das hat mich jetzt berührt oder dass sie spielen dann schön oder was auch immer.
00:49:21: Und ich sage es Kompliment kurz zurück weil Schönheit findet auch beim Betrachterstatt und wenn das eine Resonanz findet, hat das auch mit dem Empfänger zu tun nicht nur mit dem Sender.
00:49:31: Nach all diesen Jahren Musik machen und zig schönen Produktionen Was treibt dich noch an?
00:49:45: Es erfüllt mich nach wie vor.
00:49:47: Ich empfinde grosse Freude, wenn ich so schöne Musik spielen kann und auch zu Livemusik gehe, weil das ist in den letzten Decaten ein bisschen zu kurz mit meinen Sohlen auftritt.
00:50:02: Das hätte sich jetzt aber wieder etwas ... mehr in den Fotogrund entwickelt.
00:50:05: Das ist sehr späglückend, auch die letzte Produktion, bei der wir mit Markus Fritsche machen
00:50:12: dürfen.
00:50:12: Ich habe es gerade im Sommer aufgenommen und fange jetzt nach Mischen.
00:50:15: Sehr schön!
00:50:16: Also da muss ich auch mit Markus ein ganz grosses Lob aussprechen, weil das ist einfach unglaublich was
00:50:23: er spielt.
00:50:24: Was er spielt?
00:50:25: Weil das ist auch so eine Minimalgeschichte nur Kontrabass und Sax Hier kommt natürlich im Kontrabass eine ganz wichtige Rolle zu.
00:50:37: Und hier füllt er aus mit der Grandezza, dass es einfach Privileg ist auch wieder dabei sein darf und das noch bei dir aufzunähe und von dir den letzten Glanz obendrauf zu bekommen.
00:50:54: Das ist eine grosse Freude.
00:50:55: Sonst war so eine schöne Zeit.
00:50:57: Wir hatten drei super schöne Aufnahmen.
00:51:03: Mit einigen First-Tags.
00:51:05: Das wird es
00:51:08: auch als Vanille raus?
00:51:10: Ja, da sind die Pärlen drauf und auf der CT ist die ganze Session drauf.
00:51:17: Bei unserer Produktion haben wir wirklich alles drauf, weil sie sind alle Pärlern.
00:51:21: Es hat natürlich bedeutet, dass man einen Doppelvinil machen muss... Das haben wir uns dann auch gewohnt.
00:51:30: Das hätte ich auch ein wenig mit der Qualität zu tun bei Vinyl, dass nur eine gewisse Anzahl Minuten auf einem top qualitativen Level darauf passen
00:51:42: könnte.
00:51:42: Genau!
00:51:42: Je mehr Musik man drauf päpt umso kritischer wird was die Qualität anbelangt.
00:51:49: und die Position von den einzelnen Stücken innerhalb dieser Seiten ist eben auch entscheidend also... Das haben wir hier auch berücksichtigt, die Qualität des Vanilles ist berücksichtig.
00:52:01: Und mit diesem Anspruch wollen wir natürlich auch die neue Produktion mit dem Markus angehen?
00:52:06: Wir hatten ja auch schon Bandformationen, wo wir diese ... Gretchen stehe ich jetzt mal ... Songs live gespielt haben.
00:52:19: Triebhaus,
00:52:22: z.B.
00:52:22: Exil
00:52:25: im Ohno in Bern?
00:52:26: Genau.
00:52:26: Wir führten das vier- oder fünfmal auf.
00:52:31: Wir haben auch mit dem Gedanken gespielt für dieses Album, etwas zu promoten oder wie immer.
00:52:39: Das nochmal ein bisschen zum Leben zu erwecken.
00:52:43: Haben Sie es aber nicht gemacht?
00:52:46: Was ist Deiner Meinung nach ... Der Grund war, dass wir es nicht gemacht
00:52:50: haben.
00:52:52: Der Grund ist für mich, wenn ich mit einer Band live etwas aufführe, dann brauche
00:52:58: ich eine
00:53:01: gewisse Sicherheit, die sich erst gibt nach unglaublich vielen Probenen.
00:53:06: Weisst du auch?
00:53:06: Mit Markus haben wir unglaublich viel gespielt bis wir zu dir in den Studio gekommen sind.
00:53:12: Das ist der Grund, warum es gewisse First Takes gibt.
00:53:15: Weil man
00:53:17: sie einfach mal gespielt hat.
00:53:20: Und ich bin, wie ich früher schon bei uns im Gespräch gesagt habe, nicht der Studiumusiker, die einfach etwas gerade nagelt.
00:53:28: Sondern ich muss es wirklich verinnerlichen, dass es dann auch von innen kommt und nicht aus dem Kopf.
00:53:36: Und das hätte ich voraussetzt, dass man irgendwie eine Live-Geschichte zusammengestellt hat mit Musikern, die bereit waren, viele Proben zu machen.
00:53:50: Mit einer Perspektive für wenig Konzert.
00:53:54: Und auf diesem Level Musiker zu finden, wo wir bereit sind ist sehr schwierig.
00:54:00: Weisst du auch mit dem Markus, dass wir nicht wahnsinnig viele Konzerte haben?
00:54:05: Aber wir haben eine Resonanz auf den digitalen Plattformen aber auch über Verkäufe von Bini und CDS und wir haben einfach Freude!
00:54:19: Und das ist ja auch so entstanden, Markus Philipp.
00:54:23: Ich habe den Avo Uvecian kennengelernt, der Namen zu geben von der Avo Sessions-Lasel.
00:54:29: Das ist eine Zigarrenbarone kann man glaube ich sagen und früher war er aber barpianisch.
00:54:39: Und ich habe in einer Bar die Idee präsentiert bekommen vom Barbetrieb.
00:54:47: Ich konnte als Gast mit dem Saxon Der Auftauch, wenn auch ans Klavier spielt, ist ein Price-Price.
00:54:53: Das habe ich mit dem Sax gemacht und ausgeflippt.
00:54:58: Wir haben uns ins Führ eingespielt.
00:55:01: Ich komme jedes Jahr in Schweiz und besuche alle meine Zigarrenclips.
00:55:07: Nächstes Jahr stellst du mir eine Band zusammen.
00:55:10: Und dann darf ich damals bei Richard Broadmax mitspielen.
00:55:14: Aus Selig?
00:55:14: Ja!
00:55:16: Da war Markus Fritsch.
00:55:19: Ich habe ihn dann gefragt, ob er den Band zu Hause stellen könnte und so weiter.
00:55:22: Er konnte Ben Sutter und Behad Ashwander aufbieten können.
00:55:25: Sie begleitete über Jahre bei seinen Zigaretours.
00:55:33: Am Anfang hat er uns seine Repertoire gemeldet oder gefaxt noch damals.
00:55:38: Da waren viele Standards drauf, die wir keine Ahnung hatten.
00:55:41: Anstatt dass jeder für sich alleine ... Probe, dann haben wir gefunden und das machen wir doch zusammen.
00:55:50: Und wenn man zusammengespielt hat, haben wir das Gefühl gehabt jetzt ist es irgendwie ... Das braucht gar nicht viel mehr.
00:55:55: Es ist irgendwie ziemlich cool einfach Kontrabass von Sachs.
00:56:00: Und das hat sich dann über die letzten inzwischen auch schon locker fünfzehn Jahre entwickelt dass jetzt das schon die vierte Produktion ist, wo man mit Markus Fehribben
00:56:09: Einer war noch mit dem Bischy, einem Schlagzeuger.
00:56:11: Die dritte war
00:56:12: Markus Philipp plus Bischys mit dem Schlagzeuge.
00:56:15: Das war auch lässig, weil das ist während Corona sehr viel zusammengespielt.
00:56:23: Niemand von uns hatte Gigs, es war eigentlich tote Hosei und wir haben jetzt Zeit gefüllt und hatten unglaublich Spass und haben ziemlich heftig arrangiert mit den Haufen Breaks auf die Züchsen-Sachen.
00:56:40: haben das auch in Vinyl gießen können.
00:56:42: Das ist zwischendurch verkauft, es war eigentlich auch eine sehr schöne Geschichte.
00:56:49: Jetzt sind wir wieder zurück zu nur Contrapassaxe, weil das irgendwie einfach noch ungewohnt geworden ist.
00:56:56: Man muss sagen, gestern beim Nachtessen, was wir uns gesehen hatten, etwas von einem bis zwei Millionen Streams hat Markus erzählt?
00:57:09: ...
00:57:10: von Markus Philippe und drei Millionen Streams.
00:57:12: Drei
00:57:12: Millionen Stream?
00:57:13: Also, da ist... Und wir
00:57:14: zwei haben, glaube ich, fünf Millionen Streames.
00:57:18: Ach so!
00:57:18: Ja.
00:57:19: Ja, das
00:57:19: ist gut.
00:57:21: Wie viele haben da mein Brieb, Markus Philippee?
00:57:23: Lächelige Drehe.
00:57:24: Ja
00:57:24: es ist gut!
00:57:25: Das habe ich gar nicht gewusst.
00:57:29: Hierherwochen?
00:57:29: Ja.
00:57:30: Ich kann vertellen Sie.
00:57:32: Ja man merkt's nicht hinter rechts aber es ist eine antliche Zahl sagen wir
00:57:36: mal.
00:57:36: Es ist eine unglaublich schöne Zahl
00:57:40: auch verteilt auf fast zwanzig Jahre.
00:57:42: Ja, ja natürlich!
00:57:43: Natürlich!
00:57:44: Man muss nicht unbedingt jetzt jeden Montag... Nein, was ist das
00:57:46: für ein Lied?
00:57:47: Auch
00:57:49: ein super Musikkirr, Bella Balint,
00:57:53: hast
00:57:54: du mir mal eine tolle Geschichte erzählt?
00:57:56: Kannst du dir noch etwas erzählen mit ihm?
00:57:58: Wir waren
00:57:58: beide engagiert.
00:58:00: Ich spielte den Aperotoben auf der Terracene Leih.
00:58:03: Ich war am Klavier und spielte dann mit Dimmi.
00:58:11: Dann ist er in dem Pausen, wir sitzen zusammen und sagen, Philipp, bist du nicht schrecklich?
00:58:17: Im Background?
00:58:18: Nein, das ist doch irrsinnig, Philipp!
00:58:21: Bist Du Phänomen?
00:58:24: Brauchst Du Vitrine im Museum?
00:58:28: Mit Schild.
00:58:29: Wo steht drauf?
00:58:31: Hier ist ein glückliches Mensch
00:58:37: Aber es bringt's auf den Punkt,
00:58:39: Filip.
00:58:39: Brauchst du ... ... wieder rein?
00:58:43: In Museum!
00:58:46: Der glückliche Mensch hat noch die Räume, wo er sich fühlen möchte.
00:58:52: Eigentlich habe ich kein Packetliste, aber kann man vorgenommen bis ungefähr zu ca.
00:58:58: zwanzig-fünfzig Klima-Neutral sein.
00:59:04: Zwanzig fünfzig?
00:59:06: Okay das ist schon mal etwas oder?
00:59:08: Das
00:59:08: ist schon
00:59:08: einmal ein
00:59:09: Anfang.
00:59:11: Man weiss, so glücklich bin ich so wenig nachhaltig ist, mein Leben und unseres Leben hier mit allem was wir haben und verbrauchen.
00:59:24: Und da nackt manch schon ein bisschen das Gewissen wie es sein kann dass mir so viel legiert sind.
00:59:30: Wie fair ist das?
00:59:32: Ich tröste mich darüber hinmerken, dass ich sage ja gut bis zu zwanzigfünfzig bin in der Klima nicht dran.
00:59:37: Soviel zu meiner Zukunftsperspektive.
00:59:40: Gibt's etwas wo du... Besonder stolz bist du auf.
00:59:46: Das probiere ich wirklich zu vermeiden, weil wenn du wirklich zurückverfolgst wie etwas entsteht, kommst du immer wieder auf den Zufall, auf das Glück und die Fügung.
00:59:59: Und dann gibt es null Grund, stolz zu empfinden.
01:00:06: Man kann sagen okay, jeder ist sein eigener Glück schmieden aber zum Schmied sein musst du einen Hammer löpfen Beweigheit haben, das zu bewerkstelligen.
01:00:21: Und letztlich sind wir gegleitet und für das hast du überhaupt nichts beiträgt.
01:00:27: Alle super erfolgreichen haben letztlich ihren Erfolg auf den Faktor Glück zurückzuführen.
01:00:40: Daher gibt es keinen Grundstolz zu sein aber es gibt einen grossen Grund dankbar zu sein und das zu schätzen.
01:00:49: Stolz, nee.
01:00:51: Unser Glück war Herr Bianchi?
01:00:55: Absolut!
01:00:57: Es geht noch weiter zurück... Das ist ein Kabel gewesen.
01:00:59: Ein Jackkabel.
01:01:03: Wie das denn?
01:01:05: Nach Amerika bin ich auf Zürich gekommen und habe mein Fender Roads wieder von meinem älteren Haus in Zürch gezögelt.
01:01:10: Ich hatte kein Kabel, um das anzuschliessen.
01:01:14: Und dann bin ich zum HIV-Freie damals im ... Ich habe gesagt, ich muss ein Checkhabel.
01:01:20: Da haben wir nicht ...
01:01:22: Ein
01:01:22: Checkhabeln!
01:01:23: Entschuldigung.
01:01:23: Nein, das haben wir noch nicht.
01:01:26: Weiss der Geier, wie ich in dieses verwinkelte Strösschen komme?
01:01:31: Wo Ronny Schneider sei.
01:01:33: Radio TV Schneider hat.
01:01:35: Jedenfalls laufe ich dort rein und frage nach mir den Checkhaben.
01:01:39: Und dann fragt er mich, was ist das?
01:01:41: Spielst du Gitarren?
01:01:42: Nein, ich brauche es für einen Fender aber eigentlich spiele ich Sachs.
01:01:47: Ja gut, er kommt auch vorbei.
01:01:48: Wir haben jeden Donnerstag die Jam Sessions bei mir oben in den Winden.
01:01:52: Und dann waren so der Heavy Jungs dort.
01:01:55: Unter anderem Tomi Ritter.
01:01:56: Tomi-Ritter?
01:01:57: Natürlich!
01:01:58: Sehr sehr cool aber Brock auf E und auf A gespielt und auf dem Sax ist das Fiss und H oder
01:02:08: B. Voll der Hass?
01:02:10: Man musste sich arrangieren und irgendwie kam ich einfach durch.
01:02:14: Durchgeworstelt.
01:02:17: Irgendwann hat Andy Bianchi den Ton aufgetaucht und erwähnt, dass er bei dieser Produktion macht.
01:02:24: Dann habe ich ihn mitgemacht.
01:02:26: Und dann ist ein Chor
01:02:28: der Basler-Deutsch-Frächerin,
01:02:31: die sagt es nicht mehr... ...mit einem Auto, wo man schon wieder Wände machen
01:02:35: will.
01:02:37: Aber dank dem heiligen fehlenden Checkkabel.
01:02:44: Ja, das ist übrigens immer noch ein Gebrauch.
01:02:46: Das hängt
01:02:46: doch noch am Fender Roads bei mir daheim.
01:02:50: Gute
01:02:50: Qualität!
01:02:53: Unglaublich auch was hier.
01:02:55: Es hängt alles an meinem Jack-Cover.
01:02:58: Eben... Das ist Zufall, Glück, Fügung, you name it.
01:03:02: Ohne Jack-Kabel kein Eclipse Album.
01:03:05: Kretien, Steck.
01:03:07: Holy
01:03:08: Cow.
01:03:09: Man schätze, dass es Jack-Carbler
01:03:11: ist.
01:03:12: Aber wie man ... Ein schönes Beispiel, wie ... Wie
01:03:18: ein Weg entstand.
01:03:20: Wie unberechenbar etwas sich entwickelt und dann das Gefühl hat man könnte sich etwas auf einbilden?
01:03:29: Nein, kann man nicht!
01:03:30: Es war eine Checkkabel.
01:03:37: Philippe, meine Abschlussfrage, die ich all meinen Gäste stellen würde, würde ich natürlich sehr gerne auch in der zehnten Ausgabe des Samstagtags dir stellen.
01:03:48: Ein Glückskrieg wäre es.
01:03:51: Was würde auf dem Zettel draufstehen?
01:03:53: Ich wusste auch, dass diese Frage kommt und habe mich etwas überlegt.
01:03:57: Die ganz spontanen Antworten waren als Motto von mir, die sagt, das sei blöd weil sie auf Englisch ist aber es klingt halt besser auf englisch.
01:04:06: Take it easy, but take it!
01:04:10: Und dann dachte ich ja, es muss nicht englische sein.
01:04:13: Dann kam ein Zitat vom Charlie Chaplin in den Sinn und sagte, nichts ist für immer Nicht einmal deine Sorgen.
01:04:24: Also take it easy, but take it!
01:04:26: Absolut.
01:04:30: Wunderbare Worte von dir jetzt
01:04:31: gerade.
01:04:31: Nein vom Chaplin?
01:04:32: Ja, vom Chaplain.
01:04:34: Okay.
01:04:35: Tschüss Charlie.
01:04:39: Philipp für mich ein Reisenheer.
01:04:42: Für
01:04:42: mich ein Riesenheer...
01:04:44: Ich muss auch noch sagen ich habe dich natürlich relativ schnell eingeweiht und gesagt hey ich habe die Furzidee Hey, wärst du nicht auch zuhause?
01:04:55: Und dann hast du relativ subtil.
01:04:57: Aber mit einem klaren Message durch den Blick gelassen ... Ich bin glaube nicht so der richtige Physiologie.
01:05:03: Nein, ja,
01:05:03: aber nicht so mit Worten.
01:05:05: Wenn ich es mit Wort habe, wäre ich vielleicht Zangen oder Poet oder Schriftsteller...
01:05:10: Oder Gast in einer Podcaste!
01:05:12: So weit ist sie nach
01:05:13: Holia?!
01:05:15: Und das musste ich dann selbstverständlich akzeptieren.
01:05:20: und dann haben wir ein paar Folgen geguckt
01:05:23: und habe realisiert, dass wir das Jostrissigjährige haben.
01:05:27: Dass
01:05:27: wir auch nicht nur Heidi Happy als Jubiläum feiern.
01:05:30: Sollten
01:05:30: mir zwei eben auch?
01:05:31: Und dann noch in der zehnten Folge ... Boah!
01:05:35: Ich
01:05:35: meine... Jetzt musst du ein wenig über die Schatten springen oder?
01:05:38: Und ich hoffe es war nicht allzu peinlich gewesen.
01:05:40: und wenn diese peinliche Momente schneiden wir jetzt einfach aus.
01:05:42: Das schneidet
01:05:43: man raus oder sie sollen spulen?
01:05:46: Nein,
01:05:47: man lässt es innen, sie sollen nicht spulen.
01:05:48: Sie sollen auch etwas machen.
01:05:51: Wir machen jetzt noch Musik zusammen.
01:05:53: Schön!
01:05:53: Ist ja cool.
01:05:55: Wir spielen eine Song, jetzt haben wir vorhin erwähnt die Purschülle.
01:05:58: Das ist deine eine Tochter Nadine und Nadine, das sind die anderen Tochter.
01:06:05: Und dann gibt es noch Pinji.
01:06:07: Genau.
01:06:07: Und das ist deine Beletze?
01:06:10: La mia principessa.
01:06:14: Pinji, der mein erster Saxon von Vorgeschossen hat.
01:06:17: Auch wieder so ein Glücksfall, oder?
01:06:19: Also, komm, wir spielen Binschi.
01:06:20: Wir spielen Benschi?
01:06:22: So schön!
01:06:23: Philipp, tausend Dank.
01:06:24: und nochmal neben dieser ganzen musikalischen Geschichte, die wir zusammen haben... Du hast mir schon ein paar Mal deine Oerlie angegeben, die es mir nicht so gut ging ...und du hast die richtigen Worte gefunden.
01:06:40: oder manchmal sind sie nicht mal wahr gewesen, sondern es war einfach deine Gegenwart.
01:06:45: Und ich bin sehr dankbar.
01:06:47: bist du
01:06:48: In meinem Leben.
01:06:49: Ich bin sehr dankbar, bist du in meinem Leben und ich hoffe wir können unseren Zuschauer nicht auf dem Cakes mit unserem Low-Puddlei
01:06:57: und Wertschätzung gegenüber.
01:07:00: Nein!
01:07:00: Das dürfen wir auch mal zelebrieren.
01:07:02: Weisst du man darf das einmal... Das war das
01:07:05: Thema von diesem Podcast.
01:07:08: Absolut!
01:07:09: Man dürfte einfach einmal Freude haben und das zeigen
01:07:15: Und die gegenseitige Wertschätzung zu zelebrieren.
01:07:18: Ja, das
01:07:18: zelebrier ich
01:07:19: mir!
01:07:19: Aber so was von?
01:07:21: Seit trissig Jahren und noch weitere... Warte mal bis zum Jahr zwanzig-fünfzig, kann ich sagen.
01:07:25: Noch mehr als vierzehntig Jahre!
01:07:29: Philipp, tausend Dank!
01:07:30: Danke
01:07:31: dir!
01:07:31: Tausend dank!
01:07:32: Tschüss!
01:07:33: Ja!
01:07:35: Zernte Folge Soundchecktage mit einem bezahlenden Philipp Gretchen.
01:07:40: Ähm ... Noch etwas in eigener Sache.
01:07:45: Ich habe immer alle zwei Wochen eine Folge gemacht und musste sagen, es ist mir ein bisschen zu viel.
01:07:54: Deshalb habe ich entschlossen, dass ich eine Folge im Monat mache.
01:07:59: Ich habe noch mein Studio, das ich auch noch habe.
01:08:03: Mit all dem zusammen wurde es mir einfach etwas zu viel geworden.
01:08:07: Darum finde ich einmal im Monats eine tolle Folge mit einem super coolen Gast mit der Gästin machen.
01:08:14: Ich glaube
01:08:14: ... Das
01:08:15: ist der richtige Weg.
01:08:18: Und dann möchte ich einschlagen, genau so.
01:08:23: Es wäre mega schön, wenn ihr weiterhin den Beat bleiben würdet bei dieser Podcast-Reihe Soundcheck-Tag erzählen.
01:08:32: Lasst auch die Songs aufgenommen haben in dieser speziellen YouTube Playlist mit all diesen Künstlern, die wir sonst gespielt haben nach ... Wunderbare Gäste sind dabei.
01:08:47: Mir bleibt nichts anderes übrig als euch einen schönen Sommer zu wünschen, denn wir machen jetzt – oder ich!
01:08:54: Wir vom Soundcheck Team?
01:08:55: Nein das bin ich!
01:08:58: Ich mache auch eine Summenpause und die nächste Folge wird sie am August der XXVIII und das Konzept wird sie einfach immer am letzten Freitag des Monats.
01:09:09: kommt eine neue Folge auf diesen Podcast-Kanal raus, die ich lasse.
01:09:15: Genüsseter Sommer!
01:09:17: Gehen wir hier schön ein, fressen Glassen in das Klöpf und testen, geniessen das Leben.
01:09:21: Mein Name ist Jan Stecke.
01:09:23: Auf bald.
01:09:23: Und mir spielt jetzt ein Song und dann geht man in den Pool.
01:09:26: Das
01:09:26: ist eine brillante Idee.
01:09:27: Philipp?
01:09:28: Ja noch!
01:09:28: Thank
01:09:28: you so much!
01:09:29: Danke
01:09:29: dir!
01:09:30: Macht es gut, ciao zusammen.
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